Von Eierlikör-Kaffeegelee und dem Umgang mit Schreibblockaden


27. November 2014 2 Kommentare


Manchmal ist es tatsächlich schwer die ersten Sätze zu schreiben. Die Sätze die am Besten auf das eigentliche Thema des Beitrags einstimmen sollen. So auch heute. Während ich eigentlich über ein tolles Eierlikörrezept schreiben möchte, fällt mir viel eher ein, wie schwer es sein kann Texte zu verfassen. Ich frage mich wie man mit Schreibblockkaden umgehen sollte und wie man denn nun die perfekten Überleitungen schreiben kann.
Ich merke schon, hier steht wieder Jammern auf hohem Niveau an.  Allerdings vermute ich, dass Dir meine Überlegungen vielleicht selbst helfen können, gut mit Schreibproblemen umzugehen und so möchte ich ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern. Mit Schreibblockaden muss ich nämlich fast täglich umgehen. Nicht nur einmal am Tag sitze ich da und komme ins Stocken, weiß nicht wie ich den weiteren Themenabschnitt der Diplomarbeit anfangen soll und hoffe eigentlich nur auf diesen bekannten Workflow. In dem alles von alleine fließt. Der beruhigende Schreibfluss.
Für den, so habe ich festgestellt kann man aber selbst etwas tun. Hier also meine drei Methoden, um die eigenen Gedanken aufs Papier zu bekommen:



1) Ein Zeitlimit kann helfen. Nimm dir konzentriert 25 Minuten Zeit in denen du tatsächlich nichts anderes machst, als dich auf dein vorliegendes Thema zu konzentrieren. Ganz schnell wirst du sehen, dass es zwar anfangs ziemlich schwierig ist, sich erstmal von Nichts ablenken zu lassen, aber dass es dir leichter fällt dran zu bleiben. Nach den 25 Minuten gönn dir eine kleine Pause, etwa 5 Minuten lang. Koch dir eine Tasse Tee, steh auf, knuddle deine Haustiere, gönn dir vielleicht auch einen kleinen Social Media check. Aber bedenke, dir bleiben nur 5 Minuten. Danach geht es weiter mit 25 Minuten konzentrierter Arbeit. Nach 3-4 Dieser Arbeitsdurchläufe, hast du dir eine längere Pause verdient. Bevor es in den nächsten Teil der Arbeit losgeht. Übrigens nennt sich diese Methode auch die Tomato-Strategie. Da der Entwickler sich selbst einen kleinen Küchenwecker in Form einer Tomate gestellt hat, um seine 25 Minuteneinheiten zu messen. Clever, oder?

2) Schreib einfach drauf los. Mir hilft es Gedanken zu sortieren und in den Schreibfluss hineinzukommen, wenn ich tatsächlich anfange zu schreiben. Egal was. Meistens schreibe ich mir in mein Notizbuch auf, was ich gestern geschafft habe und was heute auf dem Plan steht, was ich auf keinen Fall vergessen darf, oder was ich unbedingt nochmal überarbeiten muss. Das kann dann schon mal eine Seite lang werden. Eine Seite geschriebener Text. Wunderbar! Schon bin ich drin, habe mir während des Aufschreibens Prioritäten zurecht gelegt und kann gleich weitermachen und an meinem Text schreiben. Denn es ist viel leichter weiterzuschreiben, als einfach nur anzufangen. Die Methode heißt übrigens auch Frei-Schreiben. Genausogut könnte man eine halbe Stunde lang einfach mal aufschreiben, was alles in seinem Kopf rumgeistert. Das klassische Tagebuch. Und ja, es ist tatsächlich so, ich führe neben meiner eigentlichen Diplomarbeit ein keines Forschungstagebuch, in dem eben genau solche Sachen drin stehen.

3) Verändere deine Gewohnheiten. Wenn du an einer längeren Arbeit sitzt und du nach einigen Tagen merkst, dass du dich einfach nicht mehr konzentrieren kannst, deine Motivation abnimmt und alle Strategien einfach nicht mehr recht helfen wollen, hilft vielleicht eine Veränderung. Verlasse deinen Schreibtisch und schreib an einem anderen Ort z.B. in der Uni-Bibliothek, falls du an einer Abschlussarbeit sitzt, oder in einem Café nebenan. Verändere deine Umgebung auch durch ein paar Kleinigkeiten: Räume deinen Schreibtisch auf und alles Unnötige darauf weg, damit du nicht abgelenkt wirst, ändere vielleicht auch deine Musikgewohnheiten. Ich selbst höre gerne Radio während des Schreibens, aber es gibt auch genug Tage an denen mich Radio mehr ablenkt als mir bei der Konzentration hilft. Dann bin ich konsequent und schalte es ab. Arbeite still vor mich hin. Das kann auch sehr angenehm sein und nochmal zu neuer innerer Kraft führen. 


4) Belohne dich! Und sicher ist Dir jetzt aufgefallen, dass ich vorhin nur von drei Methoden gesprochen habe. Genau!

Belohne dich mit etwas was du gerne machst z.B. Kochen und Essen. Für mich am Besten in dieser Reihenfolge. Und wenn es dann noch etwas Ausgefallenes ist freut sich mein Geist darüber, dass ich auch meine kreative Ader wieder ausleben konnte, wie im heutigen Rezept.
Ich wurde nämlich vor Kurzem gefragt, ob ich nicht Lust hätte für Verpoorten und gofeminin.de ein interessantes und ausgefallenes Eierlikörrezept mit Kaffee zu entwickeln. Kaffee scheint momentan hoch im Kurs zu sein, aber etwas Ausgefallenes einfallen lassen, gehört ja zu meinen kleineren Küren.
Gesagt getan und deswegen kann ich euch heute ein sehr leckeres Verpoorten Eierlikör-Kaffee-Gelee als Belohnung für erledigte Schreibarbeit präsentieren. War das nicht mal eine perfekte Überleitung?

Ihr braucht für etwa 6 Portionen:

Kaffee-Gelee-Schicht
250 ml Kaffee
3 EL Zucker
5g gemahlene Gelatine, das ist etwa 1/2 Päckchen

Eierlikör-Schicht
6 Blatt oder 1 Päckchen gemahlene weiße Gelatine
300 ml Milch
1 Pck. Vanillezucker
200 ml Verpoorten Original  Eierlikör *

Für den nötigen Kick und als Deko
eine Prise Chili, denn der harmoniert super mit Eierlikör

Lass die Gelatine nach Packungsanweisung etwas quellen und löse sie unter rühren im heißen Kaffee zusammen mit dem Zucker auf. Gib die noch flüssige Mischung in eine Schüssel, oder Kastenform und lass die erste Schicht einige Stunden auskühlen und fest werden.

Bereite erst dann die Eierlikörschicht vor, indem Du die Gelatine wieder nach Packungsanweisung quellen lässt während die Milch mit dem Vanillezucker einmal aufkocht. Nimm nun die heiße Milch  vom Herd und rühre die Gelatinemasse ein und  lass sie etwas auflösen. Füge nun den Eierlikör hinzu und lasse die Masse noch im Topf abkühlen bis sie nur noch lauwarm ist. Jetzt kannst du sie als zweite Schicht über das Kaffeegelee geben und vollständig auskühlen lassen.

Wenn du die Eierlikörmasse noch heiß zum Kaffeegelee geben würdest, könnte es dir passieren, dass es schmilzt und der schöne Zwei-Schicht-Effekt ausbleibt.
Als Deko kannst du nun noch einen Schuss Eierlikör ober das Dessert geben und mit Chili garnieren.
Und dann heißt es.. Genießen!



Ist das nicht mal eine schöne Belohnung? Und versprochen, die schmeckt auch deinen Nachbarn, Familienmitgliedern, vor allem unseren Omis und auch unseren Freunden. Denn das hier ist Eierlikör auf hohem Niveau! ;)

*Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Verpoorten Original und gofeminin.de für die Bereitstellung eines Testpäckchens voller Eierlikör.

Und nun noch meine bekannte Fragerunde:
Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Was sind deine Strategien um besser konzentriert zu arbeiten? Wie belohnst du dich?
Ich bin neugierig und freue mich auf deinen Kommentar.






{Healthy} Kale Chips - Snacks mal anders


21. November 2014 2 Kommentare /


Zugegeben. Ich bin ein Typ Mensch der Sorte "Denker", bin fasziniert von sozialen Zusammenhängen. Kein Wunder also, dass ich mich vor Jahren dazu entschlossen habe eine Geisteswissenschaft zu studieren. Entdecke ich beispielsweise eine neue Serie, wie vor kurzem erst "Lie to Me", fällt mir wieder ein, dass ich zig Bücher zum Thema Lügenforschung, Kommunikation, Rhetorik und Körpersprache im Schrank stehen habe und mein Interesse ist sofort wieder geweckt. Dann passiert es auch, dass ich sofort alle Menschen meiner Umgebung scanne und drüber nachdenke, warum sich wer, wie verhält und welche Rollen er spielt. Hier lässt mein Soziologiestudium grüßen. ;)

Oder aber ich lasse mich von Seiten wie lifehack.org inspirieren und überlege, wie ich in meinem Alltag produktiver sein könnte, wie ich Harmonie in meinen Freundschaften herstellen kann, ob ich eher ein introvertierter oder extrovertierter Menschentyp bin oder wie ein für mich optimaler Lebenstil aussieht. Ja, ich bin ziemlich zufrieden mit meinem Lebensstil, habe sowohl sehr extrovertierte Seiten an mir, als auch introvertierte Phasen, in denen ich mich lieber zu hause verkrieche und nichts sehen und hören mag, aber trotzdem frage ich mich immer wieder... da geht doch noch mehr im Leben? Und wie .. ja, wie kann man das erreichen?


Ihr seht schon, ich mag nicht Stillstehen. Möchte immer wieder Neues erfahren, meiner Neugier nachgeben, Alltagswissen hinzugewinnen, mich selber jeden Tag neu erfinden und optimieren. Ein Trend, der übrigens auch in der Soziologie schon seit Jahren bekannt ist. Die Optimierung des Menschen. Dort aber eher auf körperliche Maßnahmen, wie Schönheitchirurgie etc. bezogen. Allerdings trifft das, glaube ich, auch auf unseren aktuellen Lebensstil zu. Wir versuchen uns und unseren Körper zu optimieren, ihm nur die beste Nahrung, egal ob geistig oder durch Lebensmittel, zu geben und das Beste aus ihm herauszuholen. Immer produktiver zu werden. Eine Sache die mir vor allem aufgefallen ist, wenn ich mal durch die Kochbuchabteilungen der Buchläden schlendere. Da schauen mich Titel an wie: Vegan for fit, Die grüne Küche, Ein Fest im Grünen und viele weitere. Allesamt Titel, die genau darauf ansprechen gesund und genussvoll zu Leben.


Das ist eine Sache die mir auffällt, aber ganz ehrlich? Ich für meinen Teil finde sie gut. Ich bin mit einem gesunden Bewusstsein und Lebensstil aufgewachsen. Viele Dinge sind für mich nicht Neu, sondern nur auffällig. Trotzdem, strebe auch ich nach Selbstoptimierung, nach Neuem, nach Außergewöhnlichem und vor allem nach Balance und Harmonie. Sowohl körperlich, als auch in meinen Freundschaften. Warum also nicht dem alten Sprichwort glauben: Man ist, was man isst. - Und aufspringen auf den gesunden Zug, wenn man nicht eh schon mitfährt?

Deswegen habe ich heute auch eine wirklich gesunde Snack-Alternative im Gepäck.
Anstatt von der allabendlichen Portion Kartoffelchips vor dem TV, wie wäre es denn mal mit einer gesunden Knabberei und einigen anspruchsvollen Filmvorschlägen, die, zugegebenermaßen tatsächlich etwas sonderbar erscheinen mögen, jedoch zum Nachdenken anregen?
Neugierig? - Ich hoffe doch.



Zuersteinmal meine Filmempfehlungen:

  • Einen Ruf nach Freiheit vermittelt der Film: Into the Wild, der mich vor allem eines gelehrt hat. "Happines is only real when shared."
  • Ein Film über Freundschaft und wie wichtig, aufregend und unerwartet sie sein kann zeigt mir: Station Agent
  • Dass "Liebe" auch mal anders aussehen kann und viel mehr ist als nur reine Paarbeziehungen hat mich: Lars und die Frauen gelehrt. Übrigens ein Film mit Frauenschwarm Ryan Gossling
  • Up in the Air bringt eine wundervolle Wende und ist endlich mal ein Film, der kein Happy End hat, sondern nur dieses komische Gefühl der Leere hinterlässt. 
  • Last but not least mein Lieblingsfilm, der einfach nur zeigt, wie großartige Frauen agieren können und wie man mit dem Thema "Scheitern" umgehen sollte: Elizabethtown
Und nun noch die tolle Snack-Variante für den gemütlichen Filmabend:
Kale Chips oder auf gut deutsch: Schwarzkohl-Chips.
Eine super tolle Alternative zu den herkömmlichen Kartoffel-Chips oder den neuen Karotten oder Beete Chips, von denen ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel halte. Karotten mag ich beispielsweise nur roh, und Beete nur sauer eingelegt. Als Chips leider für mich unvorstellbar.

Für einen lustigen Knabber-Abend braucht ihr nicht mehr als einen Dörrautomaten ( ich verwende Dank Simon von perfektegesundheit.de diesen *klick*) oder einen Backofen.

200g Kale, also Schwarzkohl oder Grünkohl
2-3 EL Olivenöl

Dazu noch zum Würzen: (hier sind eurer Phantasie aber keinerlei Grenzen gesetzt)
2-3 EL Sojasauce
2-3 EL Ahornsirup
1 EL Gewürzpulver, ich habe Ras al Hanout genommen, lecker schmeckt aber sicher auch Harissa, Paprika, Knoblauch, Gartenkräuter etc.

Wascht und schneidet den Kohl in grobe Stücken. Gebt ihn zusammen mit Olivenöl und euren Gewürzen in eine große Schüssel und knetet die Gewürze ordentlich mit den Händen ein.
Verteilt die Mischung nun auf den Gittern des Dörrautomaten oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech und lasst den Kohl für etwa 3-4 Stunden bei anfänglich ca. 80°C trocknen. Geht nach etwa einer Stunde etwas mit der Temperatur runter. So auf 60°. Wenn die Kohl-Chips schön knusprig sind, sind sie fertig. Lasst, wenn ihr den Backofen verwendet die Türe einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Ein eingeklemmter Kochlöffel wirkt hier wahre Wunder.
Sorgenfreier geht es natürlich im Dörrautomaten.



Jetzt bleibt mir nur nochmal "Danke" zu sagen, an Simon von www.perfektegesundheit.de für die Bereitstellung des tollen Dörrautomaten Excalibur, der mir seither schon viel Freude bereitet hat. Ohne ihn wäre ich wohl kaum auf die Idee gekommen, unser wucherndes Gartenproblem "Schwarzkohl" auch mal in eine leckere Chips-Knabberei zu verwandeln.

Und es bleibt noch eine kleine Sache:

Hallooooooo? Ist da draussen jemand? 

Was ist euch aufgefallen, wie wir unseren Lebensstil zu optimieren versuchen? Werdet ihr beeinflusst von Gesundheitsthemen? Beeinflussen neue Lebensstile auch euren eigenen Alltag?
Ich bin neugierig.. lasst uns diskutieren.. hier oder gerne auch auf Facebook *klick*


Kaffee Olivenölkuchen mit scharfem Harissa


31. Oktober 2014 3 Kommentare


Wisst ihr was Freiheit ist? Nach einigen anstrengenden Wochen mit viel Termindruck abends todmüde ins Bett zu fallen mit dem guten Gefühl, den darauffolgenden Tag einfach nur nach dem eigenen Rhythmus zu verbringen. Nicht, dass die To-Do Liste deswegen kleiner geworden wäre, aber man kann sich seinen Tag doch besser einteilen, so wie man selbst gerne lebt und arbeitet. Ein schönes Gefühl.


Aber wie übersteht man denn Phasen, in denen die Abgabetermine, Arbeitszeiten, Fristen und Co. unser Leben bestimmen, ohne dabei völlig durchzudrehen? Oder gar, bei länger andauerndem Stress am Ende als Nervenbündel aus der Sache rauszugehen?
Vermutlich hat da jeder so seine Ventile. Bei mir sind es insgesamt drei.
Einmal wäre da das Laufen. Was für mich bedeutet eine Stunde lang laut Musik zuhören und mich körperlich zu entspannen. Danach geht es mir im Kopf meistens auch ziemlich gut.
Die andere Sache sind gemütliche Abende mit Freunden, einem guten Glas Wein und anregenden Gesprächen. Optimalerweise gibts sogar noch ein feines Essen.
Aber was wenn selbst für diese zwei Dinge kaum Zeit bleibt?


Dann muss Plan B her! Und der heißt Kaffee und Schokolade! 5 Minuten zurücklehnen. Eine heiße Tasse guten Kaffee trinken und etwas Schokolade dazu. Schon kann ich Gedanken wieder etwas besser Sortieren, mein Gehirn entspannt sich und Probleme, über die ich vorher nachgedacht habe (Problemlösung und Definition von einzelnen Wörtern steht für meine Diplomarbeit gerade auf der Tagesordnung), erscheinen etwas leichter lösbar. Manchmal kommt mir während dieser paar Minuten auch die ausschlaggebende Idee, die das Blatt dann schlussendlich wendet.


An der Kombination von Kaffee und Schokolade muss also was dran sein! Nicht nur, das beide super miteinander harmonieren, wie ich euch im heutigen Rezept beweisen werde - nein, sie machen auch glücklich und verleihen neue Kräfte.
Umso schöner fand ich es, als ich vor kurzem eine Email von Hanna bekommen habe, die mich gefragt hat was ich von Kaffee halte und ob ich nicht mal etwas neues ausprobieren möchte. Möchte ich immer! ;)

Gesagt getan und einige Tage später hatte ich die neuen Senseo Capsules, die extra für Nespresso Maschinen konzipiert sind, zuhause und konnte mich durch das Sortiment trinken. Das ist ganz schön vielfältig und ich habe die ganze Produktpalette jetzt auch immer öfter in den Supermärkten in meiner Umgebung gesehen. Nicht schlecht, den vom Geschmack fand ich die Kaffeesorten allesamt lecker. Den Senseo Lungo Elegante kann ich sogar schwarz - ganz ohne Milch trinken und das will was heißen.
Woher wusste sie nur, dass mich das Päckchen in einer stressigen Zeit erreicht in der ich eh Entspannung nötig habe?
Gefreut habe ich mich also richtig darüber und so kam mir auch die Idee einem meiner liebsten Schokokuchen ein neues Gesicht zu verleihen.


Voller Stolz kann ich euch also meinen Kaffee-Schokokuchen mit Olivenöl und Harissa präsentieren.
Und ja, ich wäre ja nicht ich, wenn das nicht ein außergewöhnliches Rezept wäre. Die Kombination von Kaffee und Schokolade funktioniert ja in unseren Köpfen noch recht gut. Auch an Chili und Schokolade haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Harissa besteht ja zu ca. 80% aus Chili, zumindest diese Sorte. Aber jetzt noch Olivenöl dazu? Wow... Ist das nun noch ein süßer Kuchen oder doch eher ein deftiges Abendessen?

Es ist ein Kuchen, versprochen. Und was für einer! Das schöne an diesem Kaffee-Schokokuchen ist seine tiefschwarze Farbe. Sieht das nicht einfach klasse aus? Normalerweise kenne ich Schokoladenkuchen eigentlich nur in einem samtigen braun und habe mich immer gefragt, wie machen die anderen das nur, dass er so schön dunkel aussieht?
Und nein.. hier ist kein Photoshop am Werk. Aber das könnt ihr ja leicht ausprobieren!


Hier also das Rezept dazu... das Geheimnis für die Farbe liegt übrigens darin, das er kein Mehl enthält.

Für eine kleine Backform braucht ihr:

50g Kakaopulver
120 ml starken Kaffee oder Espresso
2 Tl Vanille Extrakt (den mache ich mittlerweile selbst*)
120 ml Olivenöl
200g Zucker
3 Eier
150g gemahlene Mandeln
1/2 TL Natron
1 TL Harissa

Lasst das Kakaopulver im heißen Kaffee oder Espresso auflösen während ihr Olivenöl, Zucker und Eier mindestens 3 Minuten kräftig durchmixt. Das ist wichtig, da sich so die Konsistenz der Eier verändert und der Kuchen besser wird. Gebt danach die Kaffee-Schokomischung, die gemahlenen Mandeln, Natron, eine Prise Salz, Harissa und Vanilleextrakt dazu. und vermengt alles miteinander.
Jetzt darf der Kuchen noch für etwa 40-45 Minuten in den 170°C heißen Ofen.

Wichtig: Lasst ihn unbedingt in der Form auskühlen bis er nur noch lauwarm ist. Sonst zerfällt er euch in lauter einzelne Krümel. Das ist mir leider schon öfter passiert, weil ich viel zu ungeduldig war! - Es fällt schwer so lange zu warten, aber es lohnt sich.


Dieser Kuchen, an einem verregneten Sonntagnachmittag, zusammen mit einer heißen Tasse Kaffee und einem guten Buch. Was braucht man mehr zur Entspannung und zum Kräftesammeln für die nächste Woche.
Vielleicht habt ihr ja Lust ihn am Wochenende nachzubacken. Über eure Erfahnungen würde ich mich sehr freuen.
Und auch eure Gedanken zum Thema Stress, Ventile, Methoden um dem zu Entgehen interessieren mich sehr... wie macht ihr das? Was nutzt ihr um auf dem Teppich zu bleiben?

 An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Hanna für das Kaffeepäckchen und den netten Kontakt!



{Festlich} Schwarzes Rotweinrisotto und Maroni MilleFeuille


23. Oktober 2014 Kommentieren /


Herbst und Winter sind nicht nur die zwei "Kalte-Füsse"-Jahreszeiten, sondern für mich auch die Monate im Jahr in denen man es sich zuhause mit seiner Familie gemütlich macht. Familie bedeutet für mich, aber nicht nur meine engen Verwandten. Meine Freunde zählen hier genauso mit dazu. Und nicht zuletzt, weil ich ein Winterkind bin und sehr nah an Weihnachten Geburtstag habe ist es für mich auch die Jahreszeit, mit den meisten gemütlichen Festessen.
Wenn wir aufzählen würden, was hier alles so ansteht...

Da hätten wir als erstes Halloween. Ein schönes Datum, um zu vergnüglichen Gruselpartys etwas besser und ausgiebiger zu Essen. Ausgefallen darf es dann aber schon sein und am Besten auch düster. Als nächstes Allerheiligen, was bei uns leider nicht so sehr im Vordergrund steht. Und dann fängt auch bald wieder die Adventszeit an, in der es in vielen Familien Tradition ist die Adventssonntage gemeinsam bei Kaffee und Plätzchen zu verbringen. Vorher wird in den USA noch ausgiebig Thanksgiving mit festlichem Menü gefeiert. Bei uns kommt Weihnachten, wo normalerweise sehr gut aufgetischt wird. Dicht gefolgt von Silvester. Und in meinem speziellen Fall steht das Wochenende danach immer ein Geburtstagsmenü auf dem Tisch.
Ihr merkt also: Alle größeren Feste haben immer irgendwie mit besonderer Tischkultur zutun. Mit besonderen traditionellen Köstlichkeiten. 


Dieses Jahr möchte ich zwei besondere Rezepte für die gemütliche Familienzeit und das gemeinsame Festessen dazusteuern. Zwei Rezepte die perfekt in die kalten Jahreszeiten passen, auch wenn die Inspiration für das schwarze Rotweinrisotto von einem Familienessen im Sommer in Dresdens stammt. Etwas umgewandelt, damit auch die saisonalen Gemüsesorten wie Kürbis und Blattspinat unter kommen passt es perfekt für die nächste Zeit.
Das Schöne ist, es ist ein außergewöhnliches Gericht, dass durchweg allein als vegetarische Hauptspeise im Herbst und Winter stehen kann. Aber auch als Beilage funktioniert und trotzdem etwas Festliches ausstrahlt. Etwas, was man so im Alltag eher nicht kochen oder würde. Ach was hat man da als Blogger für ein Glück, dass man hier öfter in den Genuss kommt.
 
Hier also mein Rezeptvorschlag für 4 als Hauptspeise:

Würfelt eine kleine Zwiebel und eine Knoblauchzehe und dünstet sie in heißem Olivenöl in einer tiefen Pfanne an. Gebt 2-3 Lorbeerblätter dazu und röstet es etwas mit. Fügt nun in etwa 3 Esslöffel Tomatenmark zu den Gewürzen dazu und lasst es etwas mitbraten. Löscht alles mit etwa 100ml Rotwein ab. Ich habe einen Spätburgunder, also eine lieblichere Sorte gewählt. Fügt nun in etwa 2 große Tassen schwarzen Reis hinzu. Den kriegt ihr übrigens auch außerhalb des Internets in Asia-Märkten. Und gießt nochmal etwa 150ml Rotwein auf, sodass der Reis erstmal etwas im Rotwein köcheln kann. Jetzt gebt ihr immer mal wieder, je nachdem wie schnell der Reis die Flüssigkeit aufsaugt vorbereitete heiße Gemüsebrühe dazu. Ich habe etwa 800ml gebraucht bis der Reis gar war und eine schöne Konsistenz hatte. Das dauert schon so etwa 40-45 Minuten. Immer mal wieder probieren.
Wer mag kann klein gewürfelte Kürbisstücke mitgaren, die nehmen dann aber eine rote Farbe an. Ich habe ihn fürs Foto extra in Salzwasser gekocht, damit man die Farbe gut erkennen kann. Wenn das Risotto fertig ist gehts ans würzen. Schmeckt alles noch mit Pfeffer und evtl. Salz ab. Eine kleine Prise Zucker rundet das Ganze ab. Viel Gewürz werdet ihr nicht mehr brauchen, da die Gemüsebrühe schon würzt. Gebt ganz am Schluss gewaschenen und gerupften Blattspinat in einer Menge eurer Wahl hinzu und lasst ihn mitgaren. Serviert mit geriebenem Parmesan ist das ein wirklich leckeres Essen.
Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen gehackte Mandeln mit unterzuheben, um dem Ganzen einen schönen Kniff zu verleihen. Die hatte ich leider nur nicht im Haus.


Als Dessert serviere ich, als kleiner Maroni-Creme Fan eine herbstliche Mille Feuille mit Apfelpüree und sahniger Maroni-Creme.
Eine bitte was...?! Mille Feuille. Ein französisches Blätterteig Schichtdesssert das, in meiner Form, perfekt die süßen-cremigen Aromen mit Säuerlich-Fruchtigen verbindet.
Getrost nach Nigel Slater: Was zur selben Zeit reif wird passt auch gut zusammen. So auch Äpfel und Maroni, die sich tatsächlich super ergänzen. Die Maroni Creme ist schon seit Jahren mein absoluter Favorit, da sie eine schöne sahnige Note hat, die mich in der Kombination mit den Maroni fast ein wenig an guten Nougat erinnert. Ein geschmackliches Gedicht, das wirklich leicht herzustellen ist und einfach so auch mal auf den Wochenend-Kaffetisch passt.
Die Maroni Creme alleine kann übrigens auch super als Füllung für Crêpes verwendet werden. Das habe ich vor einigen Jahren schon mal hier gebloggt. *klick*

Jetzt aber zum Rezept:

Für die Creme kocht ihr etwa 200g geschälte und vorgegarte Maroni zusammen mit 200ml Sahne und einem Päckchen Vanillezucker oder dem Mark einer Vanilleschote, 20-30g Zucker, einer Prise Salz und einemVanille Extrakt auf und lasst das ganze 10 Minuten sanft köcheln. Wenn die Maronis weich sind püriert ihr die Masse und füllt sie in Gläser ab. Jetzt nur noch etwas auskühlen lassen, am besten über Nacht und am nächsten Tag weitermachen mit dem Mille Feuille.

Dazu noch rechtzeitig das Apfelpüree vorbereiten. 4 große süße Äpfel schälen und entkernen und klein geschnitten in einen Top geben. Etwas Zitronensaft dazu, etwas Wasser damit sie nicht anhängen und verbrennen. Dann solange dünsten bis sie weich sind. Jetzt fein pürieren und für die Stabilität 1- 1 1/2 TL Agar Agar dazugeben und nochmal sanft aufkochen lassen. Dann auskühlen lassen. Auf Zucker verzichte ich hier ganz. Die Äpfel haben normalerweise eine ganz eigene süße und in der Kombination mit der süßen Maroni Creme gibt es einen schönen Kontrast, der im Mund einfach gut funktioniert und nicht überladen wirkt.

Für den knusprigen Teil verwende ich fertigen frischen Blätterteig. Den rolle ich auf bepinsle ihn mit etwas Wasser und streue eine dünne Schicht Zucker darüber. Dann decke ich ihn mit einer zweiten Schicht Backpapier ab und beschwere das Blech mit einem zweiten Backblech bevor er für 10 Minuten in den Ofen wandert. Schneidet ihn vielleicht vorher schon in kuchengroße Stückchen, dann tut ihr euch leichter.  Nach 10 Minuten nehme ich ihn raus und wende ihn einmal und bestreue die andere Seite auch mit etwas Zucker bevor er für weitere 10 Minuten weiterbacken darf.

So verfahre ich mit zwei Packungen Blätterteig, die ich später zusammen mit dem Püree und der Maronicreme zu einem fertigen Kuchen schichte.
Dazu lege ich die geschnittenen Blätterteigstückchen auf einer Platte aus und bestreiche sie mit einer Schicht Apfelpüree, lege die zweite Schicht Blätterteig auf und verteile die Maronicreme darauf. Zur Deko gebe ich noch grob gehackte Maroni und etwas Puderzucker darauf. Und schon ist mein außergewöhnliches Dessert fertig.



Heute leider etwas text- und weniger bildlastig, aber dafür mit zwei wundervollen Rezepten. In der dunklen Jahreszeit muss ich mir erst wieder neue Strategien für meine Bilder erarbeiten, um genügend Licht in die Fotos zu bringen.

Mit dem Beitrag nehme ich übrigens auch an der Blogparade zum Thema "Festliche Menüs" teil und freue mich riesig, dass ich dazu eingeladen wurde. Danke auch an Villeroy & Boch für das wundervolle Geschirr.


KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü


Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen, viel Spaß beim Nachkochen, Schlemmen und in der gemütlichen Zeit des Jahres. Lasst es euch gut gehen und verratet mir doch mal was bei euch zu festlichen Abenden aufgetischt wird. Ich bin neugierig...


{Lunch} Rohkostbrot und überbackene Avocado


13. Oktober 2014 Kommentieren



Das Experimentieren mit Rezepten der verschiedenen Foodrichtungen und Länderküchen ist eine meiner Leidenschaften. Egal ob das jetzt vegane Rezepte, low carb Gerichte, japanische Frühstücksideen, französische Leckereien, eine typisch bayerische, deftige Brotzeit, Ideen aus der Aromaküche oder indische Gewürzklassiker sind - ich liebe es außergewöhnliche Sachen zu kombinieren.
Eine Foodrichtung aus der ich noch kaum etwas ausprobiert habe, die aber schon länger in meiner Ideensammlung ist, ist die Rohkostküche oder neudeutsch: Raw Food.
Ein Trend der, so scheint es mir, besonders in den USA sehr weit verbreitet ist, aber auch so langsam hier die Köpfe erobert. Und obwohl es Rohköstler bei uns schon recht lange gibt findet erst jetzt, ähnlich wie bei der veganen Küche, ein Imagewechsel statt. Es wird "Hip" sich gesünder  und ursprünglicher zu ernähren. Back to the roots, eben. Wer sich etwas genauer informieren mag, darf sich gerne mal auf diesem Blog umschauen. Dort, finde ich, ist sehr schön beschrieben was es mit der Rohkosternährung auf sich hat.
Keine schlechte Sache, was meint ihr?


Besonders ist mir der Imagewechsel von gesunder Ernährung vor einigen Wochen aufgefallen, als ich auf einer Bio-Messe hier in der Umgebung war und nicht schlecht gestaunt habe, was für großartige Rohkostdinge dort angeboten wurden. Natürlich hat sich sofort ein Gefühl in mir ausgebreitet, dass ich einige Dinge, die hauptsächlich für den Vertrieb angepriesen wurden, unbedingt selbst zuhause nachkochen muss. Do It Your Self - wisst ihr ja.
Und da sind wir nun und ich kann euch stolz mein erstes eigenes Raw Food Brot präsentieren. Das Tolle daran, und das ist mir tatsächlich erst im Nachhinein aufgefallen, es ist nicht nur ein Rohkostbrot, - nein es ist sogar low carb. Klasse also auch für alle Paleo und Eiweiß-Diät Anhänger.
Dem Rest von euch, der wie ich vielleicht einfach nur gerne Dinge ausprobiert kann ich beruhigend verkünden: "macht euch keine Sorgen - das schmeckt sogar ;)"

Und weil "nur" Brot ja langweilig wäre, habe ich einen gesunden Mittagssnack drum herum für euer nächstes Lunch kreiert, das sich sicherlich auch als außergewöhnliches Frühstück oder zum Brunchen eignet.
Überbackene Avocado mit Ei und Rohkostbrot.
Klingt das nicht fantastisch?
Jetzt ist es euch sicher aufgefallen: Das ist ja gar nicht mehr vegan und auch gar nicht vollständig Rohkost! Nein ist es nicht. Aber ich will euch damit zeigen, dass man viele verschiedene gesunde Dinge perfekt miteinander kombinieren kann ohne sich selbst irgendwelche Zwänge aufzuerlegen.

Für die Avocado braucht ihr nichts weiter als eine halbe Avocado pro Person, ein Ei, etwas Käse, Salz, Pfeffer und wer's scharf mag etwas Harrissa. Schneidet dazu die Avocado auf und entfernt den Kern, gebt nun in die Kernmulde das Ei, versucht kleine Eier zu erwischen, dann passt es auch ganz rein, etwas Salz und Käse drüber und für ca. 10 min bei 180°C ab in den Ofen damit. Zum Schluss noch etwas Pfeffer, Salz und Gewürze drüber. Schon fertig.


Lasst mich jetzt noch erklären wie ihr in den Genuss eines leckeren low carb Rohkostbrot kommt. Denn eigentlich ist das total einfach. Richtig toll lässt sich dieses Brot in einem Dörrgerät herstellen, dann ist alles was man braucht nur etwas Geduld. Aber auch im Backofen, bei niedrigen Temperaturen lässt sich das Rohkost-Chia-Brot gut herstellen. Ich hatte Glück und durfte für dieses Rezeptidee mal einen Dörrautomaten den "Excalibur Mini" (diesen hier) ausprobieren und war beeindruckt, wie einfach so was geht.

Nun aber wirklich zu meinem Rezept. Für 12 Scheiben Rohkost-Brot braucht ihr:

5 getrocknete Tomaten (gerne auch in Öl eingelegt)
1/2 Cup geschrotete oder gemahlene Leinsamen
1/2 Cup Chia Samen, ebenfalls gemahlen (ich habe beide Samen zusammen in meinen Multizerkleinerer gegeben und grob gemahlen)
1 Cup gemahlene Mandeln oder die übriggebliebenen Reste von selbstgemachter Mandelmilch (als Weiterverwertungsidee)
1 EL Sojasauce
2 TL getrocknete Kräuter
4 EL (evtl. etwas mehr) Orangensaft oder Zitronensaft
1 Apfel (gerieben)
1/2 TL Salz
1/3 Cup Öl (ich habe eine Mischung aus Kokosöl, Olivenöl und Walnussöl verwendet)

Alles zusammen gebe ich in die Küchenmaschine und lasse es gut durchmixen, sodass ein zäher Brei entsteht. Noch 5 Minuten ziehen lassen, sodass Chia und Leinsamen etwas quellen können und los gehts mit dem Ausstreichen.
Dazu die Masse auf 3 mit Dörrfolie ausgelegten Dörreinschüben verteilen und dünn ausstreichen, sodass die Ränder etwas dicker sind und nicht zu schnell trocken werden. Wer keinen Dörrautomaten hat, streicht das ganze auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche, denn jetzt gehts in den Ofen oder ins Dörrgerät.
Bei 60°C lasse ich es nun für 1-1,5 Stunden trocknen, solange bis es sich leicht von der Folie oder dem Papier lösen lässt. Dann ziehe ich es ab und lasse es, nachdem ich einmal gewendet habe weiter auf dem Gitter trocknen. Dazu reduziere  ich die Hitze auf 40-50°C und lasse es nochmal für 2-3 Stunden durchtrocknen. Achtet bitte im Backofen drauf, dass ihr die Ofentür einen Spalt auf lasst, ein eingeklemmter Kochlöffel macht sich da super. Denn nur so kann die Feuchtigkeit entweiche und das Brot wird trocken.
Und schon ist es fertig.

Naja ok, "schon" ist hier etwas übertrieben. Aber im Grunde muss man selbst nicht viel machen, außer Geduld mit bringen.


Geduld ist ja immer so eine Sache, besonders bei mir. Bei vielen Dingen kann es gar nicht schnell genug gehen, aber manchmal lohnt sich Warten doch, was gerade diese herzhafte Leckerei wieder einmal beweist.

Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, mal etwas komplett Neues auszuprobieren und ich freue mich sehr, dass mir Simon von www.perfektegesundheit.de die Möglichkeit dafür geboten hat und mir ein Dörrgerät zum Ausprobieren zugeschickt hat.
Vielen Dank dafür!

Was haltet ihr von der Rohkostküche? Lesen vielleicht einige Rohköstler mit? Ist das auch was für euch nicht Rohkostinteressierte?
Lasst es mich wissen.. ich bin neugierig.



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