Vegane One Pot Pasta - Curry Style

21. Juli 2016 Kommentieren / Ausdrucken?



Wer mich ein bisschen kennt, der weiß dass ich sehr gerne mein eigenes Ding durchziehe. Ich habe eine Meinung, die ich auch vertrete und verteidige. Das war irgendwie schon immer so. Zu meiner Schulzeit bin ich damit sehr oft angeeckt. Man bezeichnete mich gerne als eigenbrödlerisch. Ja, wir wissen alle: Kinder können grausam sein und so war auch meine Schulzeit nicht immer Rosa. Nichtsdestotrotz bin ich erwachsen geworden und füge mich nach wie vor nicht in die breite Masse ein. Viel lieber mache ich mein eigenes Ding, auf meine eigene Art und Weise. Aber hey! - Ich bin jetzt erwachsen, ich darf das! Und wahrscheinlich würdest du hier nicht mitlesen, wenn dir das nicht in irgendeiner Art gefallen würde, oder?

Genau deswegen möchte ich dir heute erzählen, warum ich mich als Blogger sehr oft fehl am Platz fühle unter all den anderen Bloggern. Dazu gibt’s ein tolles One Pot Pasta Gericht, das ironischerweise beim gemeinsamen Kochen mit Isabelle, die auf dem Blog “Übersee Mädchen” schreibt, entstanden ist.

Aber bevor ich erzähle, nimm doch erst mal eine große Portion One Pot Pasta - Curry Style.



One Pot Pasta war ja eine Zeit lang das absolute Trend-Gericht. Warum, das ist mir vollkommen klar! Es mach einfach kaum Arbeit und macht nur einen einzigen Topf schmutzig. Perfekt für alle Faulpelze, die schnell Soulfood brauchen. Auf diversen Kochplattformen werden die verschiedensten Rezepte vorgestellt und ganz vorne dabei ist die mediterrane Variante mit Tomaten, Basilikum und Mozarella. Hoch im Kurs ist auch asiatische One Pot Pasta.

Mir ist das alles zu langweilig. Zusammen mit Isabelle wollte ich etwas kochen, das es so noch nicht gibt. Dabei ist diese One Pot Pasta - Curry Style entstanden, die uns wirklich gut geschmeckt hat:  Würzig, scharf, orientalisch mit dem nötigen Pfiff. Genau nach meinem Geschmack.
Natürlich verrate ich dir auch ein Grundrezept, damit du deine eigene One Pot Pasta kochen kannst. Übrigens kannst du alle Zutaten verwenden, die dir gefallen.
Wichtig ist nur, dass du das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Pasta findest. Denn wenn das nicht klappt, wird die Pasta entweder matschig oder bleibt hart. Beides eher suboptimal.
Damit dir das nicht passiert, verrate ich dir hier das Geheimnis einer jeden One Pot Pasta.
Auf 400g Nudeln brauchst du immer 1,5 Liter Flüssigkeit. Die restlichen Zutaten sind Beiwerk und machen den Style deiner Pasta aus. Merke dir also: Pro 100g Pasta musst du 375 ml Wasser einplanen.
Das ist die ganze Magie! Einfach oder?



Hier kommt also unser Rezept für die

Vegane One Pot Pasta - Curry Style

Man nehme für 3 Portionen:
2 Zehen Knoblauch
3 Karotten
1/2 rote Chili
3 Frühlingszwiebeln
1/2 Zitrone in Scheiben
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 rote Spitzpaprika
5 große Tomaten
2 EL Gemüsebrühpulver
2 EL Olivenöl, wenn du magst
Salz, Pfeffer und etwa 3 TL meiner Gewürzmischung für Goldene Milch (klick)
400g Pasta
1,5 Liter heißes Wasser

Das Gemüse solltest du in kleine Stückchen schneiden. Den Knoblauch und Ingwer in Mini-Würfelchen, ebenso wie die Frühlingszwiebeln und die Chili-Schote. Ich empfehle dir, die Kerne zu entfernen, sonst wird es schon arg scharf. Alles zusammen wandert nun in einen großen Topf und darf für etwa 20-25 Minuten fröhlich vor sich hin köcheln bis die Pasta das Wasser aufgenommen hat und weich ist. Zwischendurch umrühren schadet nicht.


Mit einer ordentlichen Portion One Pot Pasta macht es gleich viel mehr Spaß zu erzählen, warum ich mich sehr oft unter anderen Bloggern fehl am Platz fühle, findest du nicht?
In den letzten Jahren hat sich die Welt der Blogger ziemlich gewandelt. Was früher ein reines Hobby war, bei dem man sich richtig kreativ austoben konnte, sei es nun im Food-, Lifestyle- oder Beauty-Bereich, ist das Bloggen sogar zum Beruf geworden. Auch ich verdiene mein Geld mittlerweile als Social Media and Content Managerin. Quasi als Berufsbloggerin, allerdings nicht selbstständig, wie so viele andere, sondern in Festanstellung.

Was ich aber viel mehr bemerke, gerade wenn ich mir die Kommunikation in den verschiedenen Blogger-Gruppen auf Facebook angucke ist Folgendes:

Viele Blogger sind arrogant geworden. Wenn ich mir manchmal die Diskussionen bezüglich der Kooperationen ansehe greife ich mir an den Kopf und schäme mich. Ich schäme mich dafür, dass ich mich selbst als Blogger bezeichnen muss. Ich fühle mich Fehl am Platz in der breiten Masse der Blogger. Denn wenn es heißt “Lasst euch nicht ausnehmen”, “Keine Kooperation ohne Geld” oder “Unter einem vierstelligen Betrag fange ich nicht einmal an zu bloggen” kommt mir persönlich ein wenig die Galle hoch und ich frage mich wirklich, wann ist Bloggen, das einfach einmal Spaß gemacht hat, das Freundschaften und tolle E-Mail Kontakte hat entstehen lassen, zu einer so geldgeilen Sache geworden?




Ich finde es traurig, sehr traurig. Traurig, dass man sich nicht einmal mehr freuen kann über all die netten Kooperationsanfragen, die immer wieder da sind (Ich winke hier mal schnell zu Verena von Erben Wein, Tim von Lindt, Beata von LovleyPlanner, Kirsten und Juliana von nu3 und Jörg von meincupcake.de rüber). Über die, die nicht für den Blogbeitrag “bezahlen” sondern einfach einmal ein nettes Produktpäkchen verschicken, die durch ihre nette Art und ihre wundervollen Produkte überzeugen. Warum wird so etwas nicht als Wertschätzung begriffen? Als Wertschätzung für tolle Texte, Fotografie oder Engagement?

Stattdessen wird gelästert über Kooperationsanfragen, die klar betonen: “Sorry, für eine redaktionelle Bezahlung haben wir kein Budget.” Sogar Journalisten werden runtergebuttert oder dreist nach einer Bezahlung gefragt, obwohl sie einfach nach Interviewpartnern für einen interessanten Zeitungsartikel Ausschau halten. Merkst du wie absurd das ist? Wo käme der Journalismus hin, wenn Interviewpartner nun auch noch bezahlt würden? Grenzt das dann nicht schon an Bestechung?
Viele Blogger sollten einfach begreifen, dass sie eben keine Redakteure im klassischen Sinne sind, die für jeden Beitrag bezahlt werden.
Vergesst eines nicht: Als Redakteur oder Journalist muss man eine Ausbildung machen! Und die ist meist mit vielen eigenen Kosten und Mühen verbunden. Nur weil man zwei ordentliche Sätze ins Internet posten kann, heißt das nicht, dass man von aller Welt dafür Geld verlangen kann.



Als Social Media Manager sitze ich neben meinem privaten “Hobby”, dem Bloggen, nämlich auch auf der anderen Seite. Ich stehe als Firmenvertreter im E-Mail Kontakt mit Bloggern, bekomme Anfragen und schüttle so oft den Kopf über das, was mir dort als Blog verkauft wird. Da strotzt es von Rechtschreibfehlern, fehlenden Impressen und Produkttestblogs, die ein schlechtes Foto neben dem anderen präsentieren und wahrlich keinen Mehrwert, weder für Firmen noch für Leser, bieten. Leider sind das aber genau die Blogs, die am lautesten nach “Bezahlung” schreien. Und das finde ich, sogar als Privatperson mit einem etwas anderem Hobby, schon sehr dreist.

Deswegen sage ich: Liebe Blogger, kommt runter von eurem hohen Ross! 

Leistet gute und qualitative Arbeit! Seid mit Leidenschaft dabei und erfreut euch an eurem wunderbaren, kreativen und nie langweiligem Hobby - und dann kommen die ernst gemeinten Kooperationsanfragen von ganz alleine und vielleicht ist auch einmal ein kleines Taschengeld mit drin. Denn wir sollten eins nicht vergessen: Für jedes andere “Hobby” investieren wir meistens Geld. Denkt nur an den Sportverein, das Fitnessstudio, die Sucht nach Büchern, die Kino-Karte, den Gitarrenunterricht und all das. In Hobbies steckt man normalerweise Geld hinein, eben weil man mit Leidenschaft dabei ist und für eine Sache brennt. Ich habe noch nie jemanden im Sportverein getroffen, der nach einem halben Jahr gesagt hat: “So, ich kann jetzt einigermaßen Volleyball spielen. Jetzt möchte ich dafür Geld.” Meistens war es genau anders herum. Weil man gut ist und weil man mit Feuer für eine Sache brennt, bekommt man die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen und selbst das geht meistens sehr schleppend.
Denk mal darüber nach!

Ich hoffe inständig, dass ich hiermit eine schöne Diskussion anreiße. Denn die ist meiner Meinung nach längst überfällig.
Vielleicht mache ich mich auch unsympathisch, aber ganz ehrlich? Das ist es mir Wert und wäre für mich nichts Neues.

Der schöne Traum von Yoga - Asana what?!

11. Juli 2016 Kommentieren Ausdrucken?


Woran denkst du, wenn du an Yoga denkst?
Wenn du in etwa so tickst wie ich, dann bist du höchstwahrscheinlich total fasziniert davon, aber von regelmäßigen Yoga-Einheiten in deinem Leben bist du meilenweit entfernt. Du folgst vielleicht sogar einigen tollen Yoga Accounts auf Instagram, hast eine kostenlose Yoga App auf dem Handy installiert und genießt es auch, hin und wieder ein 30 minütiges Anfängerprogramm mitzumachen. Anschließend bist du höchst motiviert und möchtest das viel öfter machen, aber das Tollste daran waren für dich die 5 Minuten Meditation am Ende. Wobei dich dabei das ständige Om bei der Meditation mehr genervt als entspannt hat. Du empfindest Mantras und lautes vor sich hin Gemurmel eher befremdlich. Dadurch macht sich irgendwie ein wenig Fremdscham breit.
Wenn das so auch bei dir ist, dann sage ich: „Willkommen in meiner Welt”.

Obwohl ich von Yoga an sich unglaublich fasziniert bin und weiß, dass einige gezielte Übungen meinem Rücken sicher gut tun würden, weil ich viel zu viel sitze, fällt es mir unglaublich schwer Yoga das abzugewinnen, was alle Yogis als essentiell erachten. Ich spreche hier explizit vom Thema "Energiefluss" und dem "Eins-mit-der-Umwelt-Sein".

Siehst du, wie ich skeptisch mit den Augen rolle? Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich kein sehr spiritueller Mensch bin. Ich glaube an keine höhere Macht und auch nicht an Energieflüsse oder sonst etwas in dieser Art. Entsprechend stößt dieser Yoga Ansatz bei mir auf Granit. Trotz alledem fasziniert es mich immer wieder, wie sehr Menschen darin aufgehen können und so probiere ich mich häufig durch verschiedene Apps, DVDS und Videos.

Zuletzt bin ich beim Asana Index 2 hängen geblieben. Das Projekt dazu erschien mir schlüssig. Alle Übungen, die so genannten Asanas, werden darin erstmal gezielt erklärt. Die beste Voraussetzug also, bevor man sich überhaupt an vollständige Yoga-Programme wagen sollte. Ein etwas anderer Ansatz, der für mich neu und spannend zugleich war. Ich mag es, Dingen auf den Grund zu gehen und sie erstmal zu verstehen, bevor ich sie umsetze. An dieser Stelle kommt mein analytisches Denken zum Vorschein.



Leider war auch dieser eher analytische Yoga Ansatz des Asana Index 2 nichts für mich. Die Idee hinter dem Projekt fand ich wirklich spannend. Leider scheine ich für diese Yoga DVD nicht die richtige Zielgruppe zu sein. Für alle, die sehr tief mit der Yoga-Materie verbunden sind und es gerne schlicht mögen, mag der Asana 2 Index die perfekte Ergänzung sein, um noch tiefer in die Yoga Welt einzutauchen. Ein angehender Yoga-Lehrer und auch Yoga-Profis werden damit wahrscheinlich ihre Erfüllung finden. Für mich, als neugierigen Einsteiger, der mal einen anderen Blickwinkel auf die "Sache mit dem Yoga" haben möchte eher nicht. Schade eigentlich.

Wenn du also, wie ich, eher ein Yoga-Fan bist, der Yoga zum Ausspannen macht und um seinem Rücken etwas Gutes zu tun, also ein Yoga-Fan, für den es weniger um „Energiefluss” und "Eins-mit-der-Umwelt-Sein" geht, dann empfehle ich dir persönlich die kostenlose App „Down Dog”. Die findest du sicher schnell im Play Store. Darin gibt es tolle Musik im Hintergrund und auch die Anleitungen sind ohne langwierige Mantras. Fachbegriffe und indische Bezeichnungen, die man sich sowieso nicht merken kann, geschweige den aussprechen, sind hier nur am Rande erwähnt und spielen so gut wie keine Rolle. Also genau das, was man als faszinierter Yoga-Fan haben möchte, ohne viel Nachzudenken.



Gerne möchte ich Dir aber noch eine meiner liebsten Übungen vorstellen, die ich neben dem Sonnengruß, den ich vor einigen Jahren einmal gelernt habe, gerne habe.
Die „stehende Flankenstreckung” ist eine absolute Anfängerpose, die jeder schafft und die auch in jedem Yoga-Program mindestens einmal vorkommt. Selbst ich habe es geschafft sie für die Fotos, die du hier siehst, lange genug zu halten. Und das, obwohl meine letzte Sporteinheit schon wieder etwas her ist. Lass dich einfach von meinen Fotos inspirieren.

Viel falsch machen kann man nicht. Die Flankenstreckung dient vor allem dazu, sich einmal richtig auszustrecken, die Wirbel zu entlasten und sich selbst ein wenig in die Höhe zu ziehen. Und damit meine ich auch das eigene Selbstbewusstsein. Es handelt sich um eine sehr kraftvolle Pose, die durch die anschließende Seitwärtsbewegung auch noch schön den Rücken dehnt.
Perfekt, nach einem langen Tag im Sitzen. Denn sind wir mal ehrlich, am Schreibtisch kauern wir ja meistens mehr, als uns wirklich aufrecht zu halten. Zumindest ist das bei mir so. Und ich bemühe mich durchaus um eine gesunde Sitzhaltung. Übrigens siehst du auf den Fotos noch eine andere Pose. Und zwar den „herabschauenden Hund”. Diese Pose mag ich sehr gerne. Das liegt aber eher am lustigen Namen.





Die Faszination Yoga bleibt. Ich liebe meine Thai-Yogi-Hose, die ich von meinem Backpacking Urlaub mitgebracht habe und auch meine Lieblingsaccounts auf Instagram werde ich weiter verfolgen und fasziniert jedem Handstand zujubeln. Vielleicht versuche ich mich auch wieder einmal an einem Kopfstand und der ein oder anderen DVD. Der Asana Index wird es wohl eher nicht. Falls du aber möchtest. Hier geht’s zum Amazon-Link*. (*Affiliate)

Dieser Beitrag ist im Rahmen der Blogparade „Blogge deine Asana” entstanden. Ich sage „Danke” für die Organisation, liebe Tanja. Vilas und Lalla, die mit sehr viel Herzblut das Projekt "Asana Index" ins Leben gerufen haben, wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit den restlichen vier DVDs.
 
http://lallaundvilasyoga.de/


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