5 Dinge die ich beim Grillen gelernt habe




Stolz kann ich nun endlich verkünden: "Es ist vollbracht!" Meine letzte Prüfung liegt hinter mir. Mein Asienurlaub in greifbarer Nähe und endlich kann ich die anstrengende Zeit gegen Entspannung und Abenteuer tauschen. Um die letzte Prüfung gebührend zu feiern habe ich mich gleich einer neuen Herausforderung gestellt. Grillen!
Jetzt denkst du dir sicher, nichts einfacher als das. Für mich war das aber eine kleine Premiere. Denn einen Grill selber anheizen musste/durfte ich selbst noch nie. Zum Glück war ich in meiner Kindheit bei den Pfadfindern - hört, hört! - und so war das Feuermachen gar nicht so schwer wie ich eigentlich dachte. Die täglich Gute Tat, die Pfadfinder ja erbringen sollen, habe ich mit Sicherheit auch gleich durch das Füllen dreier hungriger Mäuler erledigt und lernen konnte ich dabei auch noch so einiges. Eine tolle WinWin-Sache also. 

Was ich genau gelernt habe, kann ich natürlich schwer für mich behalten, du sollst ja auch was davon abhaben. Ich verrate dir also die 5 Dinge die ich bei meiner Grillpremiere gelernt habe.


1. Grillen braucht Zeit
Wer hätte gedacht, dass es sooooo unendlich lange dauert bis die Kohle schön heiß geworden ist? Für einen schnellen Snack zwischen durch ist Grillen mit einem Holzkohlegrill wirklich gar nichts. Dann muss schon ein Elektrogrill her, bei dem dann leider auch der Geschmack leidet und räuchern, kann man mit dem leider auch nicht. Also nix wie ran an die Kohlen und rechtzeitig Feuermachen! Ausreichend heiß ist er übrigens, wenn sich auf der Holzkohle eine dünne weiße Ascheschicht entwickelt hat, der Grill nicht raucht und eine tolle rot schimmernde Glut zu sehen ist. Das kann dann schon mal eine gute Stunde dauern.

2. Benutze ausreichen Kohle
Denn ohne die bekommst du einfach keine schöne Glut. Und wir haben ja bei Tipp 1 gelernt: Glut ist wichtig und dafür braucht es eben auch ausreichend Kohle. Im wahrsten Sinne des Wortes. Neben der Menge ist auch die Kohleart ausschlaggebend für dein Grillerlebnis. Statt Holzkohlebriketts nehme ich lieber Holzkohle und davon gleich einen großen Sack. Hier lieber nicht sparen.
Natürlich bin ich bei meinem ersten selbstständigen Grillversuch bei der Wahl der Kohlemenge dem klassischen Anfängerfehler unterlegen, hatte zwar den Grill bereits einige Zeit vorher angefacht, jedoch wesentlich zu wenig Kohle aufgelegt. Ganz große Augen musste ich machen, als meine männliche Unterstützung knallhart die ganze restliche Kohle des Dreikilosacks oben drauf packte. Und dann hieß es leider: Nochmal warten! Denn ohne schöne Glut geht nichts, wie wir schon wissen. Gut, dass Tipp 4 verrät wie man die Wartezeit überbrücken kann.


3. Ein hochwertiger Grill macht mehr Freude
Auch wenn ich selbst zum ersten Mal in meinem Leben einen Grill anwerfen durfte, bin ich doch schon öfter in den Genuss von gegrillten Leckereien gekommen. Persönlich waren für mich Holzkohlegrills immer ein Highlight. Da konnte ich das rauchig-feurige richtig rausschmecken. Richtig klasse fand ich auch mit einem Kugelgrill zu räuchern. Das habe ich bei meiner Grillsause gleich mal ausprobiert und fand es einfach nur genial. Räuchern geht natürlich nur mit Deckel. Schon allein deshalb sollte es schon ein vernünftiger Grill sein. Immerhin will man ja auch etwas länger was davon haben. Ich habe übrigens den Weber Bar-B-Kettle 47 von casando.de, der reicht von der Größe vollkommen für 4-6 Personen, ist super stabil, sodass er nicht schon nach einer Saison auseinander fällt und räuchern kann man damit auch. Grillfreude, die auch etwas länger anhält. Von Grills für 10 Euro lasse ich lieber die Finger, die sind bei uns meistens schon nach 2-3 Mal grillen einfach kaputt gegangen.

4. Salate und Dips überbrücken die Wartezeit
Wenns mal wieder länger dauert... oder vielmehr wenn Madame einfach zu wenig Kohle aufgelegt hat und wir deswegen aufs Essen warten müssen... Dann hilft nur die geschickte Ablenkung der Grillgäste. Schnell einige Dips und Salate aufgetischt, die auch locker für sich alleine stehen könnten lassen den Grillfrust gar nicht erst aufkommen. Eigentlich hätte ich auch zur Salatparty einladen können, oder? Eine gute Strategie ist das übrigens auch, wenn die SpareRibs der männlichen Grillgäste einen winzigen Ticken zu lang über der Glut lagen. Getrost nach dem Motto: Heut' sind wir Chemiker, wir verwandeln Fleisch in Kohle! Ein Salat oder Dipp mit Brot tröstet da schnell.
Hier meine absoluten Favoriten unter den Grillbeilagen:
- Homemade Guacamole
- Wassermelonen-Feta-Rucolasalat
und natürlich frisches Baguette mit selbstgemachter Kräuter-Knoblauchbutter. Hierfür habe ich folgendes Rezept für dich im Gepäck.

Zutaten für eine große Schale Kräuterbutter (von der du auch am Folgetag nicht genug bekommen wirst):
Ein großes Stück Butter
eine riesige Handvoll frisch geerntete Kräuter, am besten aus dem eigenen Garten
1-2 dicke Zehen Knoblauch
2-3 TL Gemüsebrühpulver

Lass die Butter bei Zimmertemperatur weich werden und mische die gehackten Kräuter, den fein gewürfelten Knoblauch und das trockene Brühpulver unter. Alles gut mixen und die Butter zum durchziehen in den Kühlschrank stellen. Siehst du, gar kein Hexenwerk. Der Effekt ist aber ohoooooo...

Dazu noch knuspriges Brot ...mmmhhmm... und wer wollte eigentlich Grillen? ;)


5. Neues Ausprobieren ist immer gut
Wie schon ständig im Alltag probiere ich gerne Neues aus. Aber das weißt du ja längst. Warum also nicht mal vom Standard-Würstchen und Gemüsegrillen abweichen und etwas ganz anderes ausprobieren. Wie wäre es zum Beispiel mit Räuchern? Als ich zum ersten mal von Räucherbrettern gelesen hatte war ich hin und weg. Selbst zuhause im Garten räuchern? Fantastisch! Ich liebe allerlei geräucherte Dinge. Allen voran geräucherter Käse und Tofu. Aber da ich seit einigen Jahren hin und wieder auch etwas Fisch esse, war das die ideale Gelegenheit das mal auszuprobieren. Ich kann dir verraten, das geht einfacher als man denkt.

Räucherbretter kosten nicht sonderlich viel. Für zwei Stück aus Zedernholz habe ich etwa 15,- € bezahlt und im Normalfall sollte man sie etwa 2-3 mal verwenden können. Damit das klappt hier die Kurze Anleitung für dein Räuchererlebnis.

1) Bevor die Bretter auf den Grill kommen heißt es: Wasser marsch! Lege sie gute 2-3 Stunden vorher beschwert in eine Schale mit Wasser, damit sie sich schön vollsaugen können. Praktisch ist dafür auch eine Plastiktüte. Währenddessen hast du genug Zeit für deine Grillvorbereitungen.

2) Würze deine Lachsstücke sparsam mit Salz und Pfeffer. Manchmal ist weniger mehr und du möchtest ja den feinen Rauchgeschmack noch rausschmecken können. Bereite etwas Frühlingszwiebelgrün vor und einige Scheiben Zitrone. Das wandert zusammen mit dem Fisch auf dem Räucherbrett in den Grill.

3) Das Räuchern kann beginnen. Sorge dafür dass du eine schöne Glut im Grill hast und nicht etwa Feuer. Als erstes kommt das Zedernholzbrett solo auf den Grillrost. Schließe den Deckel des Grills und warte etwas. Bald schon wirst du durch die Ritzen etwas Rauch aufsteigen sehen, das dauert etwa 3 Minuten, dann ist die Zeit reif für den großen Auftritt des Lachses. Der darf jetzt aufs Räucherbrett und zwar mit der Hautseite nach unten, garniert mit den Frühlingszwiebeln und den Zitronenscheiben. Deckel wieder zu und nach 20-25 Minuten, je nachdem wie dick die Stücke sind, mal Spitzeln wie weit der Fisch ist. Keine Angst verbrannt ist er bis dahin noch nicht, vielmehr sollte er eine schöne goldbraune Farbe haben. Teste vielleicht an einer Ecke ob er schon durch ist. Wenn ja: Super, du hast zum ersten Mal einen Fisch selbst geräuchert. Serviere ihn doch gleich auf dem Brett, denn das schaut einfach nur wahnsinnig toll aus und deine Gäste werden begeistert sein.

Aus den Mündern meiner Grillgäste habe ich für den Lachs das größte schwäbische Lob bekommen, dass ich mir vorstellen kann: "Subbrrr!" - Wenn das mal nichts ist.


Ich hoffe dir hat mein kleiner Ausflug in den Garten zu meiner Grillparty gefallen. Möglicherweise hast du ja noch einige nützliche Tipps aufschnappen können und bist auf den Geschmack gekommen vielleicht auch selbst mal das Heißräuchern im Grill auszuprobieren. Ich sage dir, es lohnt sich voll und ganz.

An dieser Stelle gilt mein Dank noch Marco und dem Team von Casando.de mit deren freundlicher Unterstützung dieser Beitrag entstanden ist. 

Den nächsten Beitrag hier im Blog schreibe ich übrigens bereits aus meinem Urlaub. Vermutlich befinde ich mich dann gerade auf dem Weg nach Bangkok oder bin dort (hoffentlich) bereits angekommen. Denn ab sofort breche ich mein Zelt zuhause ab und begebe mich einen Monat lang ins große Abenteuer: "Backpacking durch Thailand und Kambodscha!"

Bleib neugierig, ich bin mir sicher ich habe von dort einige spannende Dinge zu erzählen und auch kulinarisch dürfte dort einiges geboten sein. Außergewöhnlich wird es auf jeden Fall.




{Thai} Mango Curry mit Kokoswasser




Wenn sich die Katze hinter mir auf dem Bett zum schlummern hingelegt hat und friedlich schnurrend träumt, sitze ich abends manchmal noch am Schreibtisch und grüble. Hinter mir liegt ein Tag, an dem ich meine Nase in Bücher, Aufsätze und wissenschaftliche Studien gesteckt habe. Die Abschlussprüfungen rücken immer näher, die Angst wächst aber gleichzeitig auch die Vorfreude. Denn das was danach auf mich wartet hat für mich ganz große Bedeutung.
Ich sitze also am Schreibtisch und plane die Verwirklichung eines kleinen Traumes. Eine Reise alleine durch Asien. Eine Reise nur für mich, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, neue Kräfte zu sammeln, aus meiner Komfortzone auszubrechen, mich selbst herauszufordern und vor allem einen freien Kopf zu bekommen, damit ich überlegen kann was danach werden soll.
Eines meiner größten Probleme im Endspurt meines Studiums war die Angst davor nicht zu wissen was danach kommt. Klassische Zukunftsangst nennt man das und ich vermute, da geht es nicht nur mir so. Diese eine Sache hat mich sehr lange gehemmt überhaupt die Themen "Diplomarbeit" und "Abschluss" in Angriff zu nehmen. Jetzt fragst du dich sicher, vielleicht geht es dir ja ähnlich und du möchtest Rat, wie ich diese Angst überwunden habe.
- Gar nicht. Aber ich habe mir eine Strategie zurecht gelegt, wie ich trotzdem weiter komme.


Um erstmal die Panik im Bauch loszuwerden versuche ich den Gedanken an das "Danach" einfach zu verschieben. Es gibt vorerst kein danach, sage ich mir, und das ist auch ok so.
Mit der Zeit habe ich das akzeptiert und bin ruhiger geworden. Ich plane nicht mehr soviel voraus, grüble nicht mehr, weil ich mir recht sicher bin, dass sich alles fügen wird und sowieso anders läuft als ich mir vorstellen kann.
Der zweite Schritt ist: Ich schreibe während der Abschlussprüfungsphase keine Bewerbungen, informiere mich nicht, welche Stellen mich interessieren, wo ich unterkommen könnte oder sonst etwas. Das würde mich belasten, mich wieder hemmen und mich in eine Grübelei verfallen lassen, die nicht gut für meine aktuelle Lernsituation ist.
Drittens: Ich halte mich am Gedanken fest, dass ich mir nach den Prüfungen ausreichend Zeit nehmen werde genau das alles nachzuholen. Dass ich mir danach klar werden möchte wohin die weitere Lebensreise geht. Und genau dafür nehme ich mir 2-3 Monate Zeit.
Viertens: Ich versuche mir positive Gefühle zu verschaffen. Vor allem Vorfreude, denn der Plan ist, dass ich mich belohne und nach der anstrengenden Zeit so richtig auftanken kann, damit ich fit bin für alles weitere. Meine Belohnung: vier Wochen alleine durch Asien reisen. Mein letzter Urlaub ist eine gefühlte Ewigkeit her. Hier und hier kannst du dir gerne Fotos von meinen Reisen nach Jordanien und in die Weiße Wüste Ägyptens ansehen.

Natürlich macht mir der Gedanke an das alleine Reisen etwas Angst. Ich frage mich ob ich Heimweh haben werde, wie meine Lieben das wegstecken, ob alles glatt laufen wird und ob es mir Spaß machen wird. Aber die Vorfreude ist wesentlich größer und ich weiß, dass man manchmal aus seiner Komfortzone ausbrechen muss, um sich selbst zu entwickeln und charakterlich weiter zu formen.
Ich kanalisiere also meine eigentliche Zukunftsangst auf eine ganz andere Angst, von der ich genau weiß, dass ich sie leicht überwinden kann.

Meine Strategie ist natürlich ein reines Scheuklappenprinzip. Ich blende alles aus was mich hemmen könnte oder mit dem ich mir selbst im Weg stehe, weil ich weiß, das Ziel ist ein anderes, als jetzt den Kopf in den Sand zu stecken.
Bis jetzt funktioniert das ziemlich gut. In schlechten Phasen während des Schreibens meiner Diplomarbeit habe ich mich genau an all diese Gedanken geklammert und auch wenn ich jetzt manchmal am Schreibtisch sitze merke ich, dass es mir gut tut, einfach ins Ungewisse zu springen, denn ich weiß, nach dem Studium bin ich frei. Kann nochmal neu entscheiden wohin mit mir.


Ich habe dir ja von der Vorfreude erzählt und, dass ich alleine nach Asien reisen werde. Zur Einstimmung darauf habe ich heute auch ein leichtes Thai-Curry in meinem Backpacking-Rucksack. Das soll dich schon mal ein kleines bisschen darauf einstimmen, was ab Ende Mai auf dem Blog passieren wird. Denn ab da werde ich versuchen, je nachdem wie es das Internet zulassen wird, dich aktiv und sehr regelmäßig an meiner Reise durch Thailand und Kambodscha teilhaben zu lassen. Denn ein großer Punkt auf meiner Reise wird die Fotografie sein. Ich möchte in dieser Zeit eigentlich nichts weiter als reisen, fotografieren und schreiben. Toll, dass du das also mitverfolgen kannst.

Sicherlich wird dir bis dahin noch der ein oder andere Beitrag zu meinen Vorbereitungen begegnen, der vielleicht auch wertvolle Tipps für deine Reiseplanungen enthalten wird, oder du hast vielleicht wertvolle Tipps für mich? Aber für heute reicht erst mal ein leckeres Mango-Kokos Thai-Curry zur Einstimmung, was meinst du?

Eine Mango zum Kochen vorzubereiten ist gar nicht so einfach und lange Zeit habe ich diese Aufgabe immer delegiert, weil ich mich ehrlich gesagt nie so richtig ran getraut habe. Aber raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer. Hier nur ein kleines und ich zeige dir genau, wie man sich am leichtesten im Kampf gegen die Mango schlägt.

1) Lege Mango und ein sehr scharfes Messer bereit. Meines hat vorne eine abgerundete Klinge. Das ist optimal um Obst zu scheiden ohne viel Angst haben zu müssen, sich mit der Spitze zu verletzen. Solche Messer findest du im Asia-Laden und ich kann sie dir nur empfehlen.
2) Die Mango hat in der Mitte eine Art Kern. Der ist ziemlich hart und kann nicht mitgegessen werden. Stelle also die Mango auf, eventuell schneidest du an einem Ende eine kleine Standfläche ab, dann tust du dir leichter. Schneide nun etwa einen halben Zentimeter vom Stil entfernt eine Mangohälfte ab. Du merkst recht schnell wenn du auf den Kern triffst. Verändere dann einfach die Position deines Messers und schneide am Kern entlang. Dies machst du auf der anderen Seite genauso.
3) Nun hast du deine Mango in drei Teile geschnitten. Lege das Mittelstück erst mal beiseite. Nimm nun eine Hälfte der Mango in die hohle Hand und schneide in das Fruchtfleisch fast bis zur Schale hindurch ein Gitternetz. Drücke nun von Hinten den Mangoigel auf. Das wiederholst du mit der zweiten Hälfte auch.
4) Nun kannst du vorsichtig an der Schale entlang die Würfel abschneiden und dich um das Mittelstück kümmern. Schneide dort nun wieder vorsichtig das Fruchtfleisch vom Kern herunter. Schäle das Stück und schneide den erhaltenen Spalt in Würfel.

Gar nicht so schwer!


Jetzt hast du die Mango vorbereitet und kannst mit dem Kochen beginnen. Für 4 Portionen brauchst du:

1 Mango (vorbereitet)
1 Stück Tofu, am bestem vom Asia-Laden, da ist er günstig und schmeckt sehr gut. Ich habe sogar aus sicherer Quelle erfahren, dass du dir um Gen-Soja da keine Gedanken machen musst. Denn er wird in Holland produziert und darf nur wenig Prozent an Gensoja enthalten. Den schneidest du in Scheiben, wickelst sie in Küchenpapier und beschwerst das ganze Päckchen mit einem Teller oder Brett für 30 Minuten, sodass überschüssiges Wasser austreten kann. Anschließend Schneidest du die Scheiben in Würfel, würzt sie mit Salz und Pfeffer und wälzt sie kurz in Mehl. Brate sie nun in heißem Kokosöl an. Wenn sie schön braun sind, nimm sie aus dem Wok oder der Pfanne und stell sie beiseite. Die brauchen wir erst am Schluss.

Gemüse nach Wahl, ich habe hier:
eine handvoll Blumenkohlröschen
2 rote Spitzpaprika
4 schwarze dünne Paprika (die sahen außergewöhnlich aus, haben sich aber beim Kochen in grüne Papirka verwandelt)
2 Pak Choi (ebenfalls aus dem Asia-Laden)
1-2 TL grüne Thai-Curry Paste (Asia-Laden)
250ml Kokoswasser (ich nehme das von Sunny White Beach)
250ml Kokosmilch (Asia-Laden)
1 daumengroßes Stück Ingwer
Limettensaft zum Abschmecken
2-3 Frühlingszwiebeln
eine Zehe Knoblauch
etwas Honig
Salz, Pfeffer

wer es zitronig und frisch mag:
1 Stange Lemongras
2 Kafir-Limettenblätter

Heute eine sehr lange Zutatenliste, dafür geht das Kochen umso schneller. Schneide das Gemüse in mundgerechte Stücke. Gib nun das Weiße der Frühlingszwiebeln, das du bereits in Ringe geschnitten hast (das Grün nehmen wir am Ende dazu), zusammen mit der geschnittenen Knoblauchzehe und dem Ingwer in heißes Kokosöl. Gib wenn alles etwas glasig angebraten ist, das Gemüse dazu und brate es scharf an. Jetzt darf auch die Mango dazu. Gieße nach etwa 5-10 Minuten alles mit Kokoswasser und Kokosmilch auf und rühre 1-2 TL Grüne Gemüsecurrypaste, falls du magst auch Lemongras und Limettenblätter, ein. Je nachdem wie scharf du es magst. Lass das ganze nun etwa 20 Minuten köcheln und schmecke dann mit Honig, Salz, Pfeffer und Limettensaft ab. Gib das geschnittene Grün der Frühlingszwiebeln hinzu und lass das Ganze nun noch 3-5 Minuten ziehen. Kurz vor dem Servieren: Tofu nicht vergessen!



Und schon habt ihr ein lecker fruchtiges Mango-Kokoscurry, dass schon mal etwas Fernweh schürt.
Natürlich könntet ihr das Curry auch nur mit Kokosmilch kochen, allerdings wird es dann wirklich sehr reichhaltig. Wer also etwas auf seine Linie achten möchte, dem sei Kokoswasser ans Herz gelegt, dass man das nicht nur einfach Trinken kann, sondern damit auch was leckeres Kochen kann, dürfte nun bewiesen sein.
Übrigens ist Kokoswasser aufgrund seiner tollen isotonischen Eigenschaften sehr im Trend und grade auch bei Sportlern beliebt. Pur ist es leider nur zum Kochen was für mich, zum so Trinken mag ich lieber die gemischte Variante mit z.b. Ananas von Sunny White Beach.

Danke an dieser Stelle an Sunny White Beach und Hanna mit deren Unterstützung dieser Beitrag entstanden ist.

Was sagst du nun zu meiner Strategie um mit Zukunftsängsten umzugehen? Wie machst du das?
Was hältst du von meinem Vorhaben 4 Wochen alleine durch Asien zu reisen und hast du eventuell Tipps für mich? Was darf ich bei der Vorbereitung keinesfalls vergessen?

Lass es mich doch gerne per Kommentar wissen, hier oder auch auf meiner Facebook-Page. Ich freue mich auf deine Anregungen.




{Vegan} Erdnuss-Bananenkekse


3. März 2015 10 Kommentare


... oder: "Warum Kreativität manchmal Zeit braucht."
Mit der Kreativität ist es ja immer so eine Sache. Mal strotzt man nur so vor Ideen und findet kaum Zeit alles umzusetzen. Ein anderes mal tut man sich schwer überhaupt an Farbzusammenstellungen und Bildaufbau zu denken.
So geschehen auch bei der kleinen Leckerei die ich heute mitgebracht habe. Da hat die Kreativität und Umsetzungskraft sogar monatelang auf sich warten lassen.
Denn schon seit Dezember steht bei mir das Kochbuch "Sophias vegane Welt" im Schrank, das ich beim nu3-Bloggerwichteln in meinem Wichtelpäckchen hatte und es ruft laut nach Beachtung. Zusammen mit leckerem Bio-Kokosöl, einer Kostprobe Kokoswasser und Kokoskonfekt war es eine richtig schöne Weihnachtsüberraschung von nu3 und den anderen Bloggerwichteln, von der ich auch heute noch etwas habe.
Bereits beim ersten Durchblättern Dezember war ich fasziniert von den veganen Backrezepten aus Sophias Buch. Denn veganes Backen ist für mich komplettes Neuland.


Weil bei mir die Neugier ja immer siegt, bot es sich also an, dass ich mich endlich mal an die vegane Backkunst vage. Sich auf neues Territorium zu begeben ist ja immer mit gewissen Erwartungen und Ängsten verbunden. Auch beim veganen Backen sind die Vorurteile, trotz der zahlreichen Neuerscheinungen an Artikeln und Kochbüchern in der letzten Zeit, noch recht weit verbreitet und so erntet man nicht nur einmal skeptische Blicke oder eine gerümpfte Nase wenn man mit veganen Keksen herumwedelt. Dass das aber nicht sein muss, beweisen diese leckeren Erdnuss-Bananenkekse die Sophia in ihrem Buch liebevoll "Kieferkleber" nennt. Wie sie wohl darauf gekommen ist?

Das Rezept ist so einfach, dass es sämtliche Ängste wie "Schmeckt das?!", "Hält der Teig zusammen?!" oder "Wie ersetze ich XY?!" ganz einfach ausräumt.
Gerade das Thema: "Wie ersetze ich..." fällt bei diesem Rezept komplett aus, weswegen ich es als perfektes veganes Einsteiger-Backrezept empfinde. Hier muss nichts ersetzt werden oder gar weggelassen werden. Gerade beim Backen selbst fällt kaum auf, dass es sich um eine vegane Süßigkeit handelt. Einzig beim Margarinekauf solltest du ein bisschen acht geben.
Viele Margarinesorten enthalten Milchpulver oder sind zum Backen schlichtweg nicht geeignet. Also Vorsicht. Ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe verrät dir normalerweise schnell mehr.


Vielmehr wird dich jetzt aber sicher der Geschmack interessieren, nicht wahr?
Banane und Erdnuss, das ist ja eine Kombination die immer harmoniert und einfach nur gut sein muss. Das wusste ich schon 2012! Komm, mal hier entlang, wir machen eine kurze Zeitreise ins Jahr 2012 und trinken unterwegs auf die Schnelle einen Bananen-Erdnuss-Shake.

Hm... lecker. So ungefähr schmecken nun auch diese veganen Erdnuss-Bananen-Kekse. Schön mürbe, knusprig und cremig bananig mit leckerer salzig nussiger Erdnussbutterfüllung. Fantastisch.
Danke Sophia, für das schöne Rezept und das wir uns vorsichtig an einfache vegane Rezepte vagen dürfen, die auf Anhieb und ohne Schwierigkeiten gelingen.
Ich denke da du das Rezept auf folgendem Foto sicher lesen kannst (klick es doch an, dann wird es größer) brauche ich es dir nicht nochmal extra abschreiben? Doch? - Dann hinterlass' mir einen kleinen Vermerk.


Viel wichtiger ist es noch aufzuklären, was es nun mit dem Thema Kreativität auf sich hatte. Das Rezept umzusetzen ist ja nur die erste Hälfte der Geschichte. Die Zweite betrifft tatsächlich den Bildaufbau. So wollte mir einfach keine richtige Idee kommen, wie ich die veganen Gebäckstücke am besten in gutes Licht rücken könnte, sodass du am Ende auch wirklich Lust bekommst sie mal zu probieren.

Ausnahmsweise hat es diesmal ewig gedauert bis mir die zündende Idee kam. Auslöser oder vielmehr Erlöser war schlussendlich das hübsche braune Kästchen, indem sie es sich nun bequem gemacht haben. Darin aufbewahrt war ursprünglich ein sehr leckerer seltener Tee (Iramusu für die Teetrinker unter euch) den mir ein lieber Freund geschenkt hatte und der wochenlang direkt vor meiner Nase auf dem Schreibtisch stand. Schön, dass die Teeschachtel nun auch Keksschachtel sein darf.

Was hältst du selbst vom veganen Backen? Hast du das schon mal probiert, oder gar ein tolles Rezept, dass mir nicht entgehen sollte? Lass es mich wissen....

Wenn du übrigens schon immer mal wissen wolltest wie es hinter den Kulissen bei mir aussieht, kannst du dich jetzt richtig freuen.
Ich habe für dich einige Fotos auf Facebook hochgeladen, die das Hintergrundchaos der letzten zwei Beträge zeigen. Ich hoffe nun, ich zerstöre damit nicht deine romantische Vorstellung...
Bist du bereit? - Dann hier entlang...



Pudding Tarte mit Matcha Frosting


22. Februar 2015 5 Kommentare



Beim Kochen und Backen sind meine liebsten Inspirationsquellen meine Freunde. So weiß ich mittlerweile ganz genau mit welchen Gericht und welchen Zutaten ich welchen Liebslingsmenschen glücklich machen kann. Toll ist dieses Wissen wenn man jemanden mit einem kleinen Geburtstagskuchen überraschen möchte. Größtes Lob; Wenn ich bereits bei der Übergabe des kostbaren Guts in leuchtenden Augen blicken kann und folgenden Satz höre:
"Ohhhhh... hmm.. ein Kuchen von Claudi..."
Könnte man Freude besser ausdrücken?
Die Inspiration für diesen Puddingkuchen kam mir als ich mir überlegte wie ich einen lieben Menschen, der unter anderem auch einige dieser Fotos (klick) von einem gemeinsamen Abend geschossen hat, glücklich machen könnte. Selbstverständlich gibt es zu dieser Idee auch eine kleine Geschichte.


Irgendwann im Herbst saßen wir nach einem gemütlichen Essen zusammen und es gelüstete uns nach Dessert. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht noch schnell einen kleinen Kuchen aus dem Ärmel schütteln könnte, der in null komma nichts fertig ist und einfach der beste Schokoladenkuchen der Welt zu sein scheint. Übrigens spreche ich hier vom Schoko-Olivenölkuchen, der auch auf dem Blog schon seinen großen Auftritt hatte (klick).
Der Kuchen war fertig und stand warm duftend vor uns. Und noch während ich die Stückchen reihum verteilte, hatte besagter Freund, er hatte als erstes bekommen, sein Stück bereits gegessen, sodass nur noch wenige Krümel auf dem Teller liegen blieben. Erstaunt sah ich ihn an und meinte nur augenzwinkernd: "Huch, da hab ich dich ja wohl ganz vergessen beim Verteilen." So ging es einige Male, bis der gesamte Kuchen verputzt war.
Währenddessen überlegten wir, wie wir ihn noch weiter verbessern könnten und die Idee des Abends war ihn mit Pudding zu füllen: "Puddingkuchen!"
Und genau deswegen, gab es Puddingkuchen als Geburtstagsgeschenk.


Und weil dies wirklich eine ganz einfache und leckere Überraschung ist, möchte ich dir das Rezept hierfür nicht vorenthalten. Vielleicht magst du ja auch selbst Puddingkuchen?

Für eine längliche kleine Tarteform nimmst du am besten:

130g Mehl
40g  Zucker
100g kalte Butter
1 Prise Salz
2-3 EL Kakaopulver

Für die Füllung:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
2 EL Zucker
500 ml Milch
je nach belieben 100g Marzipan

Matchafrosting für die Deko:
125g Puderzucker
70g weiche Butter
1-2 Tl Matcha-Teepulver, je nach Geschmack.

Für den Boden alle Zutaten schnell zu einem Teig zusammenkneten. Eventuell einige Esslöffel eiskaltes Wasser hinzugeben. Zu einer Kugel formen und mindestens eine halbe Stunde kaltstellen.
Währenddessen den Pudding nach Packungsanleitung kochen, wer mag löst vorher in der heißen Milch noch den Marzipan auf.
Auch das Frosting zubereiten. Dazu die Butter mindestens 10 Minuten aufschlagen, danach nach und nach den Puderzucker zufügen und unterschlagen. Zum Schluss mit Matcha verfeinern.

Den Teig auf Tartegröße ausrollen und in die ausgefettete Form geben, leicht andrücken und mit einer Gabel einstechen. Nun in etwa 10-15 Minuten bei 180°C Blindbacken. Dazu den Teig mit Backpapier belegen und zum beschweren mit getrocknete Hülsenfrüchten, wie Bohnen oder Kichererbsen befüllen. Nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen, Hülsenfrüchte und Backpapier vorsichtig entfernen und den Pudding einfüllen. Etwas glattstreichen und nochmal 15-20 Minuten backen.
Auskühlen lassen und mit dem Frosting verzieren.



Geht ganz einfach, siehst du? Und richtig lecker ist er auch wie das folgende Zitat einer Nachricht beweist, die mich am Tag nach dem Geburtstag erreicht hat:

"... ich weiß, das klingt jetzt wirklich unverschämt und mir ist das wirklich etwas peinlich... Aber ich glaube ich brauch' nochmal so einen Kuchen, und das am besten jede Woche, geht das? :D"

Für meine Lieben jederzeit!
Vielleicht magst auch du jemanden so glücklich machen?

Vielen Dank, an dieser Stelle auch an Jörg Nerlich von www.meincupcake.de für den netten Kontakt und die Kooperation für diesen Beitrag.

Tarteform: Städter
Eulenservietten: Miss Étoile
Tortenständer: Miss Étoile
verwendete Spritztüllen: Wilton M1

Hungary meets India - Szegediner Tofu Curry


4. Februar 2015 6 Kommentare


Long time no blog... was ist passiert?
Man könnte meinen es sei wie im Mottto: "Wenn du nichts zu sagen hast, sage nichts." Doch zu sagen habe ich immer was und eigentlich auch immer ziemlich viel. Wer hätte es gedacht?!
Die letzten Wochen habe ich meine Buchstaben jedoch in andere Worte gepackt. Dabei herausgekommen sind stolze 130 Seiten Diplomarbeit. Kaum ein Wunder also, dass da nicht mehr viel Worte, geschweige denn Zeit hier angekommen sind.
Vermisst habe ich das Kochen. Aber noch viel mehr das Fotografieren, denn gekocht, habe ich trotz der zahlreichen Stunden am Schreibtisch viel. Und selbst dort ging es weiter, nicht nur einmal habe ich vor Wut über Diagramme und Grafiken oder über Kommas und Formulierungen gekocht. Schön also, dass ich jetzt wieder in die Küche darf.
Denn jetzt wird es Zeit die Chips, Gummibärchen und Schokokekse neben dem PC zu verbannen. Die Nervenahrung hat ihr Gutes getan. Nicht nur meine Nerven während des Schreibens, sondern auch meine Hüften haben sich über das süße Zuckerzeug gefreut. Aber nun ist Schluss mit lustig, der Körper verlangt nach Superfood - Nach Soulfood, das am Besten auch noch zu den Schneestürmen der letzten Tage passt.


Was schön Warmes, was deftig Leckeres, was super Gesundes, etwas das herrliche Düfte durch das Haus ziehen lässt und am besten was mit vielen Gewürzen.
Ich bin dafür, dass wir kulinarisch verreisen. Kommst du mit?
 
Herzlich Willkommen in Indien...
aber... aber... was macht den das Sauerkraut im Topf?  Das gehört doch so ganz und gar nicht nach Indien.
Denkst du!
Denn auf unserer kulinarischen Reise nach Indien haben wir einen kurzen Halt in Ungarn gemacht und uns vom Szegediner Gulasch mit Sauerkraut inspirieren lassen. Das Fleisch lassen wir zuhause und freuen uns mehr über ein leckeres vegetarisches, - nein sogar veganes - Tofu Curry nach Szegediner Art. 


Klingt spannend, nicht? Aber noch wichtiger, es schmeckt hervorragend und ist sehr gesund, weil hier eine ganze Portion Vitamine mit drin steckt. Nicht nur im Paprika, sondern gerade auch im Sauerkraut. Absolut figurtauglich ist es obendrein! Das kommt davon, weil in der ganze Menge Tofu Curry tatsächlich nur 2 TL Kokosöl drin sind. Vielmehr braucht es auch nicht, da durch das lange garen im Römertopf das Gemüse richtig schön weich wird und die ganzen Gewürze richtig toll aufnehmen kann.
Für dieses Gericht dürfte ich nämlich einen Römertopf Swing ausprobieren und bin ehrlich begeistert. So weiche, saftig, süße Paprika hatte ich noch nie. Ich bin schon gespannt, wie gefülltes Gemüse darin wird.
Das Prinzip vom Römertopf ist, dass alles was darin zubereitet wird prinzipiell im eigenen Saft gart und die Aromen und Gewürze die dazugegeben werden viel besser auf nimmt. Damit das klappt muss der Tontopf vorher gut gewässert werden, denn er speichert das Wasser und gibt es nach und nach im Ofen an das Gemüse ab. Heraus kommt das bei super weiches, saftiges Gemüse mit viel Eigengeschmack.
Ich muss sagen, da warte ich gerne etwas länger. Denn viel zutun hatte ich für dieses Gericht wirklich nicht. Perfekt also für Foodblogger, die während das Essen fröhlich vor sich hinschmort schon mal Fotosets aufbauen oder das Schlachtfeld in der Küche beseitigen können.

 
Natürlich war ich auch etwas skeptisch als der Swing vor mir stand. Mit der moderneren Form grenzt er sich zwar schön von den traditionellen Römertöpfen ab, so gefällt mir schon viel besser, aber richtig stilvoll modern geht vielleicht noch etwas anders:
Wie wäre es mit weißem Ton und einer schwarzen Innenlasur? Stilfaktor hoch zehn!

Die Farbe tut dem Können allerdings gar nichts ab.
Um Klassen besser war mein Tofu Curry als in der Pfanne oder im Topf. 
Aber genug um den heißen Eintopf drum rum geredet, hier ist mein Rezept.

Für 4 richtig Hungrige:

10 größere Kartoffeln, geschält und in 1/4 geschnitten und am besten schon vorher gekocht, da die Säure vom Sauerkraut den Kochprozess verhindert und die Kartoffeln roh nicht ganz weich werden.
1 rote Zwiebel
1 Päckchen Sauerkraut
1 Päckchen Räuchertofu
4 rote Spitzpaprika
3 große Tomaten
1 Dose gehackte Tomaten
300ml Brühe
etwa 2 TL Räuchersalz, je nach Geschmack
2 EL Tomatenmark
2 Tl Kokosöl
4 TL Kakaopulver (am besten bereits in der Brühe aufgelöst)
2 TL Honig

....und folgende Gewürzmischung, die zuerst in der Pfanne etwas trocken angeröstet wird und anschließend im Kokosöl zusammen mit der Zwiebel leicht angedünstet wird.
4 Lorbeerblätter
etwa 6 Gwürznelken
2 Stangen Zimt
1 Zweig Rosmarin
etwa 6-7 Pimentkörner
1 Tl Koriandersamen
etwa 15 Pfefferkörner
1 getrocknete kleine Thai-Chilischote

Als erstes den Römertopf gut wässern, d.h. mit Wasser füllen und den Deckel umgekehrt auflegen und auch ihn mit Wasser füllen. Währendessen das Gemüse waschen und genauso wie den Tofu, in grobe Stücke schneiden. Die Gewürze anrösten, Kokosöl dazugeben und zusammen mit der gewürfelten Zwiebel andünsten lassen. In der Brühe das Kakaopulver, Tomatenmark und das Rauchsalz auflösen.

Das Gemüse und Tofu in den Römertopf füllen, die Gewürzmischung mit den Zwiebeln darüber geben, mit der Kakao-Tomaten-Brühe-Mischung aufgießen, Honig darüber träufeln und alles einmal kräftig durchmischen. Vielleicht noch etwas gemahlenen Pfeffer und getrocknete Gartenkräuter darüber geben und ab in den kalten Backofen mit dem Topf.
Dort bei 180C° ca. 1 Stunde oder 1 1/2 Stunden, je nachdem ob die Kartoffeln bereits gekocht waren oder nicht, schmoren lassen. Die Letzten 20 Minuten ohne Deckel garen lassen, dann dickt das Curry noch etwas ein. Und schon fertig.
Wer keinen Römertopf hat. Keine Panik. In einer großen Pfanne oder einem Topf geht das Rezept natürlich auch, nur da sollte man doch hin und wieder umrühren, damit nichts anhängt.

Das Rezept sieht nach viel Arbeit aus, ist es aber gar nicht, weil die meiste Zeit der Römertopf im Backofen alles alleine macht. Kein umrühren, kein Aufpassen. Nix.. ganz toll!


Ein richtig tolles Soulfoodrezept in einem Topf, der mittlerweile gerade in den Küchen meines Alters etwas wenig Beachtung findet. Schade eigentlich. Mir hat das Kochen darin viel Spaß und Genuss bereitet und ich freue mich auf weitere Leckereien.
Ein großes Dankeschön also nochmal an Janine Graf und die Firma Römertopf, die mir den Swing kosten- und bedingungslos zum Ausprobieren geschickt haben.  


Wie vertreibst du den Winterblues? Wie regenerierst du dich nach nicht, sonderlich gesunden Lebensphasen, in denen ordentliches Essen zu kurz kam? Und was hälst du vom Prinzip Römertopf?

Ich bin neugierig, lass es mich wissen hier oder auf Facebook, ich freu mich über deine Anregungen.






    "Behyflora... la vie en rose" ist mein privater Blog. Für die Inhalte von verlinkten Seiten übernehme ich keine Verantwortung. Ich distanziere mich demnach ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Adressen und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Ich untersage ausdrücklich Fotos oder Texte meines Blogs zu kopieren (sofern nicht von mir persönlich erlaubt) und auf anderen Webseiten ohne Quellenangabe zu veröffentlichen. Alle die von mir dargestellten Bilder, Texte usw in diesem Blog, sofern nicht anders angegeben, sind mein Eigentum und dürfen nicht kopiert, übernommen oder anderweitig genutzt werden.
    © Behyflora 2010 - 2015