Die grausamsten Weihnachtsbeleuchtungen...




... oder ein"How to do it NOT."
Heute komme ich mal mit einem ganz anderen Thema her. Köstliche und kulinarische Leckereien kannst du heute leider nicht von mir erwarten. Aber, weil wir eben Foodliebhaber sind, habe ich am Ende dieses Beitrags noch ein paar wirklich feine Last-Minute Ideen vorbereitet mit denen du deine Lieben in den kommenden Tagen gesund und lecker verwöhnen kannst.

Viel lieber möchte ich dir jetzt, so kurz vor Weihnachten, noch etwas außergewöhnliches zeigen, das dir sicherlich auch schon bei deinem allabendlichen Weg nach Hause aufgefallen ist.
Weihnachtsbeleuchtungen. 


"Ha,... außergewöhnlich?", fragst du dich jetzt. "Natürlich!" grinse ich zurück. "Außergewöhnlich, ähm.. hust... hässlich."
Ich weiß ja, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Aber tatsächlich, finde ich sind die meisten Weihnachtsbeleuchtungen, die man in den vergangenen Wochen zu Gesicht bekommen hat teilweise wirklich geschmacklos. Da hängen fünf Weihnachtsmänner vom Balkon, in jedem zweiten Vorgarten zieht Rudolf das Rentier einen Schlitten samt Weihnachtsmann über den grünen Rasen - oder übers Garagendach, verzweifelt werden grell bunte Schneemänner platziert und lieblos Lichtschläuche um alle möglichen Gegenstände gewickelt.


Bunt ist sowieso total angesagt diese Saison. Bunt und kaltes Blau. Auf meiner Tour über die Dörfer leuchten mir lila und grüne Balkonbeleuchtungen entgegen und ich frage mich tatsächlich: "Lila?! Woher kommt das denn jetzt?"
Und ja, richtig gehört, ich spreche hier von "Tour". Denn letztes Wochenende kam mir spontan die Idee mal die furchtbarsten Weihnachtsbeleuchtungen der Umgebung zu fotografieren. Also habe ich die beste Freundin eingepackt, das Radio aufgedreht, die Kamera vorbereitet und los ging es. Einmal quer über die Dörfer. Wir hatten wahnsinnigen Spaß. Denn soviele Gartenverunstaltungen wie um diese Jahreszeit sieht man selten.


Übrigens, finde ich besonders das erste Bild dieses Posts, sogar sehr schön. Es geht also auch etwas stilvoll mit Geschmack. Die anderen Fotos zeigen in meinen Augen recht gut, wie lieblos teilweise dekoriert wird. Dann lieber gar nicht, oder?
Oder nächstes Jahr bitte noch grausamer und furchtbarer, damit wir wieder was zu lachen haben. Das wäre mir tatsächlich sogar noch lieber.
Lass die nächsten Bilder einfach auf dich wirken, freu dich über die schöne Weihnachtsstimmung die sie verbreiten. - Sarkasmus aus.




War das nicht einfach nur herrlich?
Aber weil ja versprochen, versprochen ist. Gibt es jetzt für dich doch noch etwas Gehaltvolles und Informatives.
Tipps für die optimale Weihnachtsbeleuchtung kann ich dir leider nicht geben, aber ich denke aus den Negativbeispielen können wir gut lernen, wie es nicht sein sollte.
Aber ich kann dir noch einige Last-Minute Weihnachtstipps für ausgefallene Leckereien und Geschenke da lassen.

Für alle die auch an Weihnachten lieber etwas gesünder unterwegs sind und vielleicht hart abgearbeitete Kilos nicht sofort wieder drauf futtern wollen, zeigt das Weihnachtskochbuch von Gymondo wirklich schön wie es geht. Richtig lecker und toll gestaltet kommt das kleine Ebook daher. Mir hats sehr gefallen, deswegen möchte ich es euch nicht vorenthalten: *klick*

Und allen die noch ein Last-Minute Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel suchen, was auch morgen Vormittag noch vorbereitet werden kann, sei wärmstens die "Lecker schenken" Rezeptesammlung ans Herz gelegt. Hier haben sich einige Blogger wirklich tolle Sachen zum verschenken einfallen lassen.
*klick*

Ich hoffe da sind noch einige Ideen für dich mit dabei.


Jetzt bleibt mir nur noch, dir ein wundervolles Weihnachtsfest zu wünschen. Genieß die Tage mit deinen Lieben, das Beisammensein, das gute Essen, die grausamen Weihnachtsbeleuchtungen, -oder auch die Schönen in deiner Umgebung und vor allem lass es dir gutgehen und nimm dir Zeit.

Und vielleicht magst du mir zeigen, wie die Menschen in deiner Umgebung ihre Vorgärten verunstalten, oder mir verraten, was es an Heilig Abend zu essen gibt und wie du die Feiertage verbringst... *klick*



Mohn Marzipan Pudding


16. Dezember 2014 1 Kommentar


Weihnachtlicher Endpsurt! Geschenke zusammensuchen! Glühwein trinken! Auf, auf, Weihnachtsstimmung, los, jetzt sofort. Oh.. zu viel Druck?

Ja, - bei mir auch. Ich habe das Gefühl, dass es jedes Jahr schwieriger wird in richtige Weihnachtsstimmung zu kommen und das, obwohl wir doch unser Bestes geben. Jedes Wochenende hüpfen wir von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt, trinken literweise Kinderpunsch und Glühwein, essen pünktlich zu den Adventssonntagen Plätzchen und Stollen, haben unsere Häuser schon seit Wochen weihnachtlich dekoriert und schauen jeden Weihnachtsfilm der uns in die Finger kommt, aber das Gefühl der Besinnlichkeit geht im Endspurt immer ein wenig verloren.

Teilweise wünsche ich mir sogar, einfach nochmal zwei Wochen Zeit vor Weihnachten, um den Zauber zu genießen, noch etwas mehr Plätzchen zu essen, noch etwas mehr Weihnachtsstimmung auf Weihnachtsmärkten einzufangen und einfach noch etwas mehr von Allem zu haben. 
Dieses Jahr ist es sogar besonders hart in Stimmung zu kommen. Kein Schnee weit und breit, viel mehr frühlingshafte Temperaturen und dann noch die Sache mit den Plätzchen.
Oder sollte ich eher sagen die Sache mit den "Nicht-vorhandenen" Plätzchen?


In den letzten Wochen blieb tatsächlich sogar das Plätzchenbacken auf der Strecke. Während ich in den vergangenen Jahren immer 3-5 Sorten gebacken habe, war es dieses Jahr nicht mal ein einziges, kleines Plätzchen. Kein Wunder also, dass sich bei mir die festliche Weihnachtsstimmung nicht einstellen mag. Da kann ich wohl noch soviel zuckersüßen Glühwein und Punsch trinken wie ich mag. Ohne den süßen Butterduft gemischt mit Gewürzen und Mohn, der sich durch die ganze Nachbarschaft zieht, wird das wohl nichts mehr dieses Jahr.


Was mache ich denn nun? Zum Plätzchenbacken ist es fast zu spät und selbst gekaufte vom Bäcker des Vertrauens sind zwar lecker, aber verbreiten nicht diesen wohligen Duft. Panik macht sich breit. Wie soll ich denn nun noch in Weihnachtsstimmung kommen? So kurz vor knapp?!
Erstmal durchatmen und ruhig bleiben:
Ideen sammeln und los gehts mit Plan B. Wie wäre es denn mit einem winterlichen Dessert, das alle Komponenten vereint und vor allem mein Gemüt wieder etwas beruhigt?
Mohn, Gewürze, Marzipan und winterliche Kindheitserinnerungen, das wäre perfekt.


Kindheitserinnerungen, da fällt mir das Pudding-Buch ein, das mir Jürgen von Edition Esspapier vor kurzem zugeschickt hat - Vielen herzlichen Dank dafür! :)
Pudding und Kindheitserinnerungen gehören einfach zusammen. Besonders an das Milchtopfausschlecken erinnere ich mich richtig gerne. Schon als kleines Kind habe ich immer die Puddingreste aus dem blauen Milchtopf, den ihr auf den Fotos hier seht, gekratzt. Der ist mindestens so alt wie ich. Fabelhaft nicht wahr?
Im Buch "What's for Pudding" zeigt Eva Maria Lipp, dass Pudding aber viel mehr sein kann. Und auch wenn ich dir hier ein winterliches Puddingrezept zeige, geht Pudding sogar herzhaft. Das hätte ich nie gedacht. Weil mich aber das Mohn-Marzipan Puddingrezept so sehr überzeugt hat, traue ich mich demnächst auch mal an Käferbohnen-Pudding oder Kürbiskern-Pudding. Das klingt nämlich in meinen Ohren genauso wunderbar ausgefallen und lecker wie Mohn-Marzipan Pudding. Du weißt ja, ich mag sowas.


Eine kleine Anekdote zum Rezept gibt es natürlich auch noch. Denn so schnell wie die erste Runde Mohn-Marzipan Pudding weg war, konnte ich meine Kamera gar nicht zücken. Spontan hatte ich Freunde zum Essen eingeladen und weil ich es da einfach nicht lassen kann, ein Drei-Gänge-Menü zu kochen, das allerdings nicht zu viel Zeit raubt sah das Menü diesmal so au:
1) Kürbissuppe 2) Gefüllte Paprika mit Reis und Brokkoli 3) Mohn Marzipan Pudding, den ich natürlich, bevor ich ihn hier präsentiere gerne probieren wollte.
Deswegen habe ich etwas mehr gemacht und rechtzeitig angefangen, um ihn vorher noch zu fotografieren. Aber Pustekuchen, die Gäste kamen, der Pudding war schneller weg als gedacht und sogar die Extraportion, die ich im Kühlschrank für eben solche Blognotfälle versteckt hatte, konnte nicht gerettet werden.
Wenn das nun nicht vom Geschmack dieses leckeren Winterdesserts überzeugt, na dann weiß ich auch nicht.


Um nun endlich das Rezept lesen zu können, klick doch einfach nochmal aufs Bild, dann wird es größer. Er geht super einfach und schmeckt herrlich winterlich, vielleicht magst du es ausprobieren und mir sagen wie es dir geschmeckt hat?

Und nun möchte ich natürlich, wie immer, noch ein paar Kleinigkeiten von dir wissen. Ich bin ja neugierig. Wie ist das denn mit deiner Weihnachtsstimmung... ist die bei dir schon da? Was tust du um sie in dein Leben zu holen? Wie wichtig ist dir Weihnachten?
Und vor allem: Was gibt es dieses Jahr bei dir an Heilig Abend zu essen? Wieviele Plätzchensorten hast du dieses Jahr gebacken? Oder geht es dir ähnlich wie mir?

Über einen Kommentar hier auf dem Blog, oder auch gerne als Diskussion bei Facebook freue ich mich sehr.



Winterausflug in den Schnee




Langsam werde ich wirklich richtig ärgerlich. Was soll denn das?! Anfang Dezember und hier war noch kein Krümelchen Schnee. Nicht eine noch so winzige Flocke hat sich in mein Sichtfeld verirrt. Keine Einzige! Und das, obwohl ich doch der größte Schneeflocken-Fan überhaupt bin! Mittlerweile bin ich sogar schon so verzweifelt, dass ich von Schnee träume.

Wirklich wahr!


Erst vor 14 Tagen hatte ich einen der aufregendsten Schneeträume. Mit viel Action, ein bisschen Drama aber ganz viel Schneeromantik. Ich habe nämlich geträumt, dass ich abends mit meinem kleinen Auto unterwegs war und im Nachbardorf von Schneemassen überrascht wurde. Unvorbereitet wie ich war, verwandelten sich die Reifen meines Autos in Kufen und eine schöne Schlitterpartie quer über die menschenleeren Straßen war angesagt. Action und Drama pur. Steven Spielberg hätte keine besseren Specialeffects einbauen können. Puh.. zum Glück nichts passiert, dachte ich mir und entschloss mich, mein Auto zu parken und lieber die schöne Winternacht zu genießen.
Im Traum fing es auch noch wundervoll zu Schneien an, so richtig dicke Flocken, müsst ihr wissen und die Schneeflocken tanzten wie verrückt im Licht der Straßenlaternen. Übrigens meine liebste Wintervorstellung. Solche Winternächte liebe ich mehr als alles andere. Da gibt es kein Halten mehr. Ich muss dann einfach Schal, Handschuhe und Wintermantel anziehen und hinaus und mit den Flocken tanzen.
Ja... ich bin ein klein wenig besessen von Schneeflocken. Gebe ich zu.


Nach den Aufwachen aus meinem Wintertraum war ich natürlich dementsprechend enttäuscht, als ich aus dem Fenster gesehen habe und nach wie vor die ganze Landschaft matsch-braun vor mir lag. Toll, dachte ich mir und war den halben Tag unglücklich. Um meinem Unglück Luft zu verschaffen konnte ich nicht umhin meinen Mitmenschen von meiner wunderbaren Schneevorstellung zu erzählen. Und tatsächlich!!!
Einer meiner Freunde hatte Erbarmen, erkannte meine bittere Not, meine Sehnsucht nach dem weißen Glück und schlug spontan vor: "Naja, lass uns in die Berge fahren, da gibts schon Schnee!"
In die Berge fahren... na klar, da hätte ich ja auch drauf kommen können. Wenn der Schnee nicht zu mir kommt, muss ich zu ihm. Gesagt getan und nach 3 Stunden Autofahrt, rein in die Gondel, rauf auf den Berg und Schneeluft genießen. Herrlich!


Doch das Beste überhaupt war die Kombination aus Sonne und Schnee. Denn die Sonne habe ich hier auch seit Wochen nicht mehr zu Gesicht bekommen. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum Glück aber hatte ich meine Sonnenbrille mit dabei. Denn ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen und hätte meine Glitzerflocken vor lauter grellem Strahlen gar nicht richtig betrachten können.
Übrigens finde ich Sonnenbrillenkaufen immer total furchtbar. Ich glaube ich habe ewig gebraucht, um meine zu finden. In den meisten sehe ich einfach übermäßig aus wie "Puk, die Stubenfliege". Ich finde die hier auf den Fotos, die ich bei Esprit gefunden habe, ist eine einfach und schöne Lösung.

Und weil ich soviel Spaß im Schnee hatte, schicke ich euch ganz viele Winterküsse mit meinen Lieblingsflocken und hoffe wirklich sehr, dass ich bald nicht mehr soweit fahren muss, um mich auszutoben. Seht ihr wie glücklich mich so ein bisschen gefrorenes Wasser machen kann?


Jetzt wollt ihr sicherlich noch wissen "wo" genau ich war.  Ich habe das große Glück, dass ich um in die Berge zu fahren wirklich nicht weit fahren muss und der Stubai-Gletscher in Österreich ist tatsächlich nur 3 Stunden von mir entfernt.
Die Gondelfahrt nach oben ist schon eine tolle Sache für sich und auch für nicht Ski-Fahrer lohnt sich der Ausflug auf den Berg. Da  oben ist es einfach nur fantastisch. Man kann so weit gucken. Das ist richtig beeindruckend. Eigentlich wäre ich am liebsten auf dem Berg geblieben.

Freut ihr euch auch so auf den ersten Schnee, wie ich?
Hattet ihr ihn schon? Sind unter euch so richtige Schneemuffel? Schneefans?
Lasst es mich wissen, gerne hier als Kommentar oder auch per mail oder facebook. Ich freue mich auf euch!




Von Eierlikör-Kaffeegelee und dem Umgang mit Schreibblockaden


27. November 2014 3 Kommentare


Manchmal ist es tatsächlich schwer die ersten Sätze zu schreiben. Die Sätze die am Besten auf das eigentliche Thema des Beitrags einstimmen sollen. So auch heute. Während ich eigentlich über ein tolles Eierlikörrezept schreiben möchte, fällt mir viel eher ein, wie schwer es sein kann Texte zu verfassen. Ich frage mich wie man mit Schreibblockkaden umgehen sollte und wie man denn nun die perfekten Überleitungen schreiben kann.
Ich merke schon, hier steht wieder Jammern auf hohem Niveau an.  Allerdings vermute ich, dass Dir meine Überlegungen vielleicht selbst helfen können, gut mit Schreibproblemen umzugehen und so möchte ich ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern. Mit Schreibblockaden muss ich nämlich fast täglich umgehen. Nicht nur einmal am Tag sitze ich da und komme ins Stocken, weiß nicht wie ich den weiteren Themenabschnitt der Diplomarbeit anfangen soll und hoffe eigentlich nur auf diesen bekannten Workflow. In dem alles von alleine fließt. Der beruhigende Schreibfluss.
Für den, so habe ich festgestellt kann man aber selbst etwas tun. Hier also meine drei Methoden, um die eigenen Gedanken aufs Papier zu bekommen:



1) Ein Zeitlimit kann helfen. Nimm dir konzentriert 25 Minuten Zeit in denen du tatsächlich nichts anderes machst, als dich auf dein vorliegendes Thema zu konzentrieren. Ganz schnell wirst du sehen, dass es zwar anfangs ziemlich schwierig ist, sich erstmal von Nichts ablenken zu lassen, aber dass es dir leichter fällt dran zu bleiben. Nach den 25 Minuten gönn dir eine kleine Pause, etwa 5 Minuten lang. Koch dir eine Tasse Tee, steh auf, knuddle deine Haustiere, gönn dir vielleicht auch einen kleinen Social Media check. Aber bedenke, dir bleiben nur 5 Minuten. Danach geht es weiter mit 25 Minuten konzentrierter Arbeit. Nach 3-4 Dieser Arbeitsdurchläufe, hast du dir eine längere Pause verdient. Bevor es in den nächsten Teil der Arbeit losgeht. Übrigens nennt sich diese Methode auch die Tomato-Strategie. Da der Entwickler sich selbst einen kleinen Küchenwecker in Form einer Tomate gestellt hat, um seine 25 Minuteneinheiten zu messen. Clever, oder?

2) Schreib einfach drauf los. Mir hilft es Gedanken zu sortieren und in den Schreibfluss hineinzukommen, wenn ich tatsächlich anfange zu schreiben. Egal was. Meistens schreibe ich mir in mein Notizbuch auf, was ich gestern geschafft habe und was heute auf dem Plan steht, was ich auf keinen Fall vergessen darf, oder was ich unbedingt nochmal überarbeiten muss. Das kann dann schon mal eine Seite lang werden. Eine Seite geschriebener Text. Wunderbar! Schon bin ich drin, habe mir während des Aufschreibens Prioritäten zurecht gelegt und kann gleich weitermachen und an meinem Text schreiben. Denn es ist viel leichter weiterzuschreiben, als einfach nur anzufangen. Die Methode heißt übrigens auch Frei-Schreiben. Genausogut könnte man eine halbe Stunde lang einfach mal aufschreiben, was alles in seinem Kopf rumgeistert. Das klassische Tagebuch. Und ja, es ist tatsächlich so, ich führe neben meiner eigentlichen Diplomarbeit ein keines Forschungstagebuch, in dem eben genau solche Sachen drin stehen.

3) Verändere deine Gewohnheiten. Wenn du an einer längeren Arbeit sitzt und du nach einigen Tagen merkst, dass du dich einfach nicht mehr konzentrieren kannst, deine Motivation abnimmt und alle Strategien einfach nicht mehr recht helfen wollen, hilft vielleicht eine Veränderung. Verlasse deinen Schreibtisch und schreib an einem anderen Ort z.B. in der Uni-Bibliothek, falls du an einer Abschlussarbeit sitzt, oder in einem Café nebenan. Verändere deine Umgebung auch durch ein paar Kleinigkeiten: Räume deinen Schreibtisch auf und alles Unnötige darauf weg, damit du nicht abgelenkt wirst, ändere vielleicht auch deine Musikgewohnheiten. Ich selbst höre gerne Radio während des Schreibens, aber es gibt auch genug Tage an denen mich Radio mehr ablenkt als mir bei der Konzentration hilft. Dann bin ich konsequent und schalte es ab. Arbeite still vor mich hin. Das kann auch sehr angenehm sein und nochmal zu neuer innerer Kraft führen. 


4) Belohne dich! Und sicher ist Dir jetzt aufgefallen, dass ich vorhin nur von drei Methoden gesprochen habe. Genau!

Belohne dich mit etwas was du gerne machst z.B. Kochen und Essen. Für mich am Besten in dieser Reihenfolge. Und wenn es dann noch etwas Ausgefallenes ist freut sich mein Geist darüber, dass ich auch meine kreative Ader wieder ausleben konnte, wie im heutigen Rezept.
Ich wurde nämlich vor Kurzem gefragt, ob ich nicht Lust hätte für Verpoorten und gofeminin.de ein interessantes und ausgefallenes Eierlikörrezept mit Kaffee zu entwickeln. Kaffee scheint momentan hoch im Kurs zu sein, aber etwas Ausgefallenes einfallen lassen, gehört ja zu meinen kleineren Küren.
Gesagt getan und deswegen kann ich euch heute ein sehr leckeres Verpoorten Eierlikör-Kaffee-Gelee als Belohnung für erledigte Schreibarbeit präsentieren. War das nicht mal eine perfekte Überleitung?

Ihr braucht für etwa 6 Portionen:

Kaffee-Gelee-Schicht
250 ml Kaffee
3 EL Zucker
5g gemahlene Gelatine, das ist etwa 1/2 Päckchen

Eierlikör-Schicht
6 Blatt oder 1 Päckchen gemahlene weiße Gelatine
300 ml Milch
1 Pck. Vanillezucker
200 ml Verpoorten Original  Eierlikör *

Für den nötigen Kick und als Deko
eine Prise Chili, denn der harmoniert super mit Eierlikör

Lass die Gelatine nach Packungsanweisung etwas quellen und löse sie unter rühren im heißen Kaffee zusammen mit dem Zucker auf. Gib die noch flüssige Mischung in eine Schüssel, oder Kastenform und lass die erste Schicht einige Stunden auskühlen und fest werden.

Bereite erst dann die Eierlikörschicht vor, indem Du die Gelatine wieder nach Packungsanweisung quellen lässt während die Milch mit dem Vanillezucker einmal aufkocht. Nimm nun die heiße Milch  vom Herd und rühre die Gelatinemasse ein und  lass sie etwas auflösen. Füge nun den Eierlikör hinzu und lasse die Masse noch im Topf abkühlen bis sie nur noch lauwarm ist. Jetzt kannst du sie als zweite Schicht über das Kaffeegelee geben und vollständig auskühlen lassen.

Wenn du die Eierlikörmasse noch heiß zum Kaffeegelee geben würdest, könnte es dir passieren, dass es schmilzt und der schöne Zwei-Schicht-Effekt ausbleibt.
Als Deko kannst du nun noch einen Schuss Eierlikör ober das Dessert geben und mit Chili garnieren.
Und dann heißt es.. Genießen!



Ist das nicht mal eine schöne Belohnung? Und versprochen, die schmeckt auch deinen Nachbarn, Familienmitgliedern, vor allem unseren Omis und auch unseren Freunden. Denn das hier ist Eierlikör auf hohem Niveau! ;)

*Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Verpoorten Original und gofeminin.de für die Bereitstellung eines Testpäckchens voller Eierlikör.

Und nun noch meine bekannte Fragerunde:
Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Was sind deine Strategien um besser konzentriert zu arbeiten? Wie belohnst du dich?
Ich bin neugierig und freue mich auf deinen Kommentar.






{Healthy} Kale Chips - Snacks mal anders


21. November 2014 2 Kommentare /


Zugegeben. Ich bin ein Typ Mensch der Sorte "Denker", bin fasziniert von sozialen Zusammenhängen. Kein Wunder also, dass ich mich vor Jahren dazu entschlossen habe eine Geisteswissenschaft zu studieren. Entdecke ich beispielsweise eine neue Serie, wie vor kurzem erst "Lie to Me", fällt mir wieder ein, dass ich zig Bücher zum Thema Lügenforschung, Kommunikation, Rhetorik und Körpersprache im Schrank stehen habe und mein Interesse ist sofort wieder geweckt. Dann passiert es auch, dass ich sofort alle Menschen meiner Umgebung scanne und drüber nachdenke, warum sich wer, wie verhält und welche Rollen er spielt. Hier lässt mein Soziologiestudium grüßen. ;)

Oder aber ich lasse mich von Seiten wie lifehack.org inspirieren und überlege, wie ich in meinem Alltag produktiver sein könnte, wie ich Harmonie in meinen Freundschaften herstellen kann, ob ich eher ein introvertierter oder extrovertierter Menschentyp bin oder wie ein für mich optimaler Lebenstil aussieht. Ja, ich bin ziemlich zufrieden mit meinem Lebensstil, habe sowohl sehr extrovertierte Seiten an mir, als auch introvertierte Phasen, in denen ich mich lieber zu hause verkrieche und nichts sehen und hören mag, aber trotzdem frage ich mich immer wieder... da geht doch noch mehr im Leben? Und wie .. ja, wie kann man das erreichen?


Ihr seht schon, ich mag nicht Stillstehen. Möchte immer wieder Neues erfahren, meiner Neugier nachgeben, Alltagswissen hinzugewinnen, mich selber jeden Tag neu erfinden und optimieren. Ein Trend, der übrigens auch in der Soziologie schon seit Jahren bekannt ist. Die Optimierung des Menschen. Dort aber eher auf körperliche Maßnahmen, wie Schönheitchirurgie etc. bezogen. Allerdings trifft das, glaube ich, auch auf unseren aktuellen Lebensstil zu. Wir versuchen uns und unseren Körper zu optimieren, ihm nur die beste Nahrung, egal ob geistig oder durch Lebensmittel, zu geben und das Beste aus ihm herauszuholen. Immer produktiver zu werden. Eine Sache die mir vor allem aufgefallen ist, wenn ich mal durch die Kochbuchabteilungen der Buchläden schlendere. Da schauen mich Titel an wie: Vegan for fit, Die grüne Küche, Ein Fest im Grünen und viele weitere. Allesamt Titel, die genau darauf ansprechen gesund und genussvoll zu Leben.


Das ist eine Sache die mir auffällt, aber ganz ehrlich? Ich für meinen Teil finde sie gut. Ich bin mit einem gesunden Bewusstsein und Lebensstil aufgewachsen. Viele Dinge sind für mich nicht Neu, sondern nur auffällig. Trotzdem, strebe auch ich nach Selbstoptimierung, nach Neuem, nach Außergewöhnlichem und vor allem nach Balance und Harmonie. Sowohl körperlich, als auch in meinen Freundschaften. Warum also nicht dem alten Sprichwort glauben: Man ist, was man isst. - Und aufspringen auf den gesunden Zug, wenn man nicht eh schon mitfährt?

Deswegen habe ich heute auch eine wirklich gesunde Snack-Alternative im Gepäck.
Anstatt von der allabendlichen Portion Kartoffelchips vor dem TV, wie wäre es denn mal mit einer gesunden Knabberei und einigen anspruchsvollen Filmvorschlägen, die, zugegebenermaßen tatsächlich etwas sonderbar erscheinen mögen, jedoch zum Nachdenken anregen?
Neugierig? - Ich hoffe doch.



Zuersteinmal meine Filmempfehlungen:

  • Einen Ruf nach Freiheit vermittelt der Film: Into the Wild, der mich vor allem eines gelehrt hat. "Happines is only real when shared."
  • Ein Film über Freundschaft und wie wichtig, aufregend und unerwartet sie sein kann zeigt mir: Station Agent
  • Dass "Liebe" auch mal anders aussehen kann und viel mehr ist als nur reine Paarbeziehungen hat mich: Lars und die Frauen gelehrt. Übrigens ein Film mit Frauenschwarm Ryan Gossling
  • Up in the Air bringt eine wundervolle Wende und ist endlich mal ein Film, der kein Happy End hat, sondern nur dieses komische Gefühl der Leere hinterlässt. 
  • Last but not least mein Lieblingsfilm, der einfach nur zeigt, wie großartige Frauen agieren können und wie man mit dem Thema "Scheitern" umgehen sollte: Elizabethtown
Und nun noch die tolle Snack-Variante für den gemütlichen Filmabend:
Kale Chips oder auf gut deutsch: Schwarzkohl-Chips.
Eine super tolle Alternative zu den herkömmlichen Kartoffel-Chips oder den neuen Karotten oder Beete Chips, von denen ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel halte. Karotten mag ich beispielsweise nur roh, und Beete nur sauer eingelegt. Als Chips leider für mich unvorstellbar.

Für einen lustigen Knabber-Abend braucht ihr nicht mehr als einen Dörrautomaten ( ich verwende Dank Simon von perfektegesundheit.de diesen *klick*) oder einen Backofen.

200g Kale, also Schwarzkohl oder Grünkohl
2-3 EL Olivenöl

Dazu noch zum Würzen: (hier sind eurer Phantasie aber keinerlei Grenzen gesetzt)
2-3 EL Sojasauce
2-3 EL Ahornsirup
1 EL Gewürzpulver, ich habe Ras al Hanout genommen, lecker schmeckt aber sicher auch Harissa, Paprika, Knoblauch, Gartenkräuter etc.

Wascht und schneidet den Kohl in grobe Stücken. Gebt ihn zusammen mit Olivenöl und euren Gewürzen in eine große Schüssel und knetet die Gewürze ordentlich mit den Händen ein.
Verteilt die Mischung nun auf den Gittern des Dörrautomaten oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech und lasst den Kohl für etwa 3-4 Stunden bei anfänglich ca. 80°C trocknen. Geht nach etwa einer Stunde etwas mit der Temperatur runter. So auf 60°. Wenn die Kohl-Chips schön knusprig sind, sind sie fertig. Lasst, wenn ihr den Backofen verwendet die Türe einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Ein eingeklemmter Kochlöffel wirkt hier wahre Wunder.
Sorgenfreier geht es natürlich im Dörrautomaten.



Jetzt bleibt mir nur nochmal "Danke" zu sagen, an Simon von www.perfektegesundheit.de für die Bereitstellung des tollen Dörrautomaten Excalibur, der mir seither schon viel Freude bereitet hat. Ohne ihn wäre ich wohl kaum auf die Idee gekommen, unser wucherndes Gartenproblem "Schwarzkohl" auch mal in eine leckere Chips-Knabberei zu verwandeln.

Und es bleibt noch eine kleine Sache:

Hallooooooo? Ist da draussen jemand? 

Was ist euch aufgefallen, wie wir unseren Lebensstil zu optimieren versuchen? Werdet ihr beeinflusst von Gesundheitsthemen? Beeinflussen neue Lebensstile auch euren eigenen Alltag?
Ich bin neugierig.. lasst uns diskutieren.. hier oder gerne auch auf Facebook *klick*



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