Homemade Schokocreme mit Earl Grey und Lavendel


26. Mai 2016 Kommentieren Ausdrucken?

… oder warum diese verflucht, leckere Schokocreme doch besser dauerhaft in deiner eigenen Küche hergestellt werden sollte.

Schokocreme mit Earl Grey und Lavendel


Ich erzähle dir jetzt eine Geschichte über Ideen und Freunde und warum Freunde einen immer wieder zu verrückten Ideen anstacheln. Zumindest wenn es genauso kreative Freigeister sind wie man selbst oder in dem Fall eben ich.

Alles fing mit einer E-Mail an. Wie so oft. Diesmal erreichte mich eine internationale Nachricht. Sie kam aus Israel. Spannend dachte ich. Der Inhalt. Tee! Also im Prinzip stand sicher noch mehr in der E-Mail, aber das war alles, was bei mir hängen blieb. Bei gutem Tee setzt mein Gehirn schon mal ein klein wenig aus. Es kam also nur an, ich solle außergewöhnlichen Tee aus Israel probieren. Als ich dann das Packaging auf den ersten Fotos sah, wusste ich, das kann ich dir nicht vorenthalten. Du musst Cérémonie Tea* aus Israel zumindest kennenlernen, um selbst zu entscheiden, was du davon hältst. Also sagte ich zu und wenige Wochen später bekam ich Post. Allerdings kein Päckchen voll leckerem Tee, sondern vom Zoll. - Huch. Sowas hatte ich übrigens noch nie! Wieder einmal eine Premiere. Wenige Tage später, der Zoll hatte den Tee als “ungefährlich” deklariert, konnte ich die erste Tasse aufbrühen.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Tee liebe? Ich trinke tagtäglich in etwa 1-2 Liter der verschiedensten Tee Sorten und kann tatsächlich übellaunig werden, wenn ich meine große Tasse Tee nicht bekomme. Ich denke nun hast du in etwa eine Vorstellung davon, was Tee in meinem Leben für eine Rolle spielt.

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Zitat Schokolade und Ceremonie Tea


Mit außergewöhnlichem Tee stelle ich dann auch gerne etwas Außergewöhnliches an. Und bei Tee aus Israel, mit dieser wirklich exklusiven Verpackung, hatte ich doch dezente Skrupel, meine riesige Tasse auszupacken und einfach so, ohne Sinn und Verstand, eine Teepyramide nach der anderen wegzubechern. Also habe ich mir etwas überlegt.
Eine wirklich fiese, leckere, kleine Schweinerei, die all deine Bikini-Vorhaben für dieses Jahr ein für alle Mal zunichte machen wird.

Warum ich das mit einer solchen Gewissheit sagen kann? Ich habe es getestet. An … ok sagen wir “mit” einer Freundin. Als die mir einige Tage, nachdem ich ihr ein kleines Weck-Gläschen voll geschenkt hatte, eröffnete: “Du… Claudi, bei meinem Glas sieht man den Boden…”, wusste ich Bescheid. Es funktioniert! Ich habe dann erstmal ganz unschuldig gefragt: “Wie hat’s denn auf dem Brot geschmeckt?”
Die Reaktion: Unbezahlbar!
“Wie? Mit Brot?! - Ich habe die Schokocreme mit dem Löffel gegessen!”
Ich perönlich habe ja Crêpes dazu gemacht. Aber jeder wie er meint! ;)

Löffel mit Schokocreme und Blaubeeren


Fazit aus der Geschichte: Egal, ob du diese leckere Schokocreme mit Earl Grey und Lavendel nun aufs Brot schmierst oder es lieber wie L. aus dem Gläschen löffelst, du wirst höchstwahrscheinlich nur schwer davon wegkommen. Also sei dir bitte bewusst, was du hier nachkochst und ob du das wirklich willst.

Auf deine eigene Gefahr hin verrate ich dir nun das Rezept, bevor ich dir erzähle, was wir Freigeister noch für wilde Ideen im Schokorausch entwickelt haben.

Schokocreme mit Earl Grey und Lavendel

Rezept für 3 Gläschen
1 Esslöffel loser Earl Grey Tee oder zwei Tee-Pyramiden
1 Esslöffel Lavendelblüten
60ml kochendes Wasser

300g Zartbitterschokolade
2 Esslöffel Vanilleextrakt
1 Tasse Sahne
1 gute Prise Fleur de Sel


Den Tee zusammen mit den Lavendelblüten mit dem kochenden Wasser aufgießen und 5 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen. Dabei den Tee und die Blüten gut ausdrücken. Den noch heißen Tee nun zur kleingehackten Schokolade geben und gut verrühren bis die Schokolade zu schmelzen beginnt. Die Sahne aufkochen lassen und sofort zur Schokomischung geben. Solange rühren bis alles geschmolzen ist und keine Klümpchen übrig sind. Dann in etwa 9g Fleur de Sel hinzufügen und die Mischung in 3 Gläschen abfüllen und auskühlen lassen. Mindestens zwei Stunden kühlen.


Crepes mit Schokolade und Tee


Ich hoffe, du hast nun ein Gläschen Schokocreme mit Earl Greay und Lavendel vor dir stehen und bist schon ein wenig ins Schoko-Koma gefallen. Denn dann kannst du unserer verrückten Idee vielleicht ein wenig besser folgen.

Relativ regelmäßg, etwa einmal in der Woche treffe ich mich mit meinen Freunden zum gemeinsamen Kochen und Essen. Das ist ziemlich schön, denn so können wir den Kontakt zueinander relativ gut halten, obwohl wir alle in unsere Jobs eingespannt sind und nicht so viel Zeit haben.

An solchen Abenden kommen dann eben auch mal, zusammen mit dem Esssen, fixe Ideen auf den Tisch. Vor zwei Wochen war es diese hier:

Wir alle sind davon überzeugt, dass jeder Mensch in den Genuss dieser tollen Schokocreme kommen sollte. Das Rezept zu veröffentlichen, wäre nur ein Anfang, aber noch lange nicht genug. Also haben wir einen Abend lang gerechnet, überlegt und geträumt wie wir die Schokocreme unter die Menschen bekommen könnten. Schlussendlich sind wird dann doch leider übereingekommen, dass allein die Haltbarkeit der Schokocreme uns ordentlich Probleme beim Vertrieb machen würde. Denn länger als 2-3 Wochen würde ich sie nicht im Kühlschrank aufheben.
Zumindest wenn wir davon ausgehen, dass in dieser Zeit überhaupt noch etwas davon da ist… aber das ist wieder eine andere Sache. Tests diesbezüglich stehen noch aus.
Aber auch allein die Deklaration und Abnahme durch die verschiedenen Lebensmittelbehörden wären wohl viel zu aufwendig und zu teuer. Also bleibt es dabei, dass du diese verflucht, leckere Schokocreme auch auf Dauer zuhause selbst herstellen musst. Sorry. ;)
Vermutlich wird diese Tatsache eine Freunde nicht davon abhalten können, im nächsten Futterkoma, wieder Ideen in mein kleines Köpfchen zu pflanzen. Sollen sie ruhig...

So lecker. Schokocreme mit Tee und Lavendel


Vielen Dank an dieser Stelle an Caroline von Cérémonie Tea* für das wundervolle Päckchen voller Tee und Genuss. Schon alleine wegen des Packagings kann ich Euren Tee uneingeschränkt weiterempfehlen. Geschmacklich hat er mich ebenso überzeugt. Daumen  hoch für die Idee euren Tee auch in Deutschland zu verbreiten. Ich finde das super und unterstütze in diesem Fall sehr gerne. 

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Goldene Milch und eine Frage der Selbstachtung


13. Mai 2016 Kommentieren / Ausdrucken?



Es muss kurz vor Weihnachten gewesen sein, als ich Dir eine sehr persönliche Geschichte aus meinem Leben erzählt habe. Eine Geschichte, die sehr viele Menschen inspiriert und motiviert hat, wie ich erfahren habe. Falls Du sie verpasst hast, kannst Du sie gerne hier (Mein Bestes Jahr - Jahresrückblick und Ziele) noch einmal nachlesen.
Der Anlass dafür war eine Blogparade zu einem neuen Work-Book für Frauen. Das Schreiben meiner Geschichte hat mir damals schon sehr viel Spaß gemacht. Es war gut, vieles zu reflektieren und ich habe von vielen Menschen, die den Blogeintrag damals gelesen haben erfahren, dass sie diese Geschichte sehr berührt hat und teilweise sogar gestärkt hat.
Als ich dann vor einigen Wochen wieder eine E-Mail in meinem Postfach fand, die auf eben diese Blogparade Bezug nahm, war für mich klar, da schreibe ich wieder mit.
Wer mich kennt, der weiß, ich bin kein Fan von Blogparaden. Am liebsten wurschtle ich alleine vor mich hin, hole mir Inspiration, wo sie mich anspringt und schreibe über das, was zu mir passt. In den letzten Wochen haben sich die Texte hier im Blog auch entsprechend gewandelt. Ich erzähle Dir immer wieder kleine Geschichten und Anekdoten aus meinem Leben, die teilweise doch in eine sehr persönliche Richtung gehen.
Heute, und das kann ich Dir jetzt schon versprechen, wird es sehr persönlich. Besser also, Du lehnst Dich gemütlich zurück, schaltest Deine Lieblingsmusik ein und kochst Dir vor dem Lesen meiner Geschichte eine große Tasse Goldene Milch. Praktisch, dass ich das Rezept dazu gleich mitgebracht habe, oder?
Was Goldene Milch ist verrate ich Dir natürlich vorher noch und was sie mit dem Thema Selbstachtung zutun hat, weißt Du spätestens am Ende des Eintrags.


Fangen wir mit dem Einfacherem an: Goldene Milch oder auch Kurkuma Latte ist ein sehr würziges und intensives Getränk, das besonders in der aryuvedischen Küche bekannt ist. Aber auch unter Heilpraktikern wird es sehr gelobt. Grundbasis ist vor allem eine ordentliche Menge Kurkuma in jeder Tasse. Deswegen heißt die „Goldene Milch” auch „Goldene Milch”. Denn die Farbe erinnert stark an Gold. Aber wenn Du Kurkuma bereits kennst, dann weißt Du das schon. Und Du weißt dann sicher auch, welche tollen Eigenschaften Kurkuma nachgesagt werden. Kurkuma soll sogar so toll sein, dass wir die Superknolle am besten in jedem Essen verzehren sollten, denn unter anderem wird Kurkuma auch eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt. Du kennst mich ja schon ein bisschen und weißt, was ich generell von solchen Aussagen halte. Ich bin skeptisch, allerdings durchaus aufgeschlossen und wenn mir eine Sache schmeckt, dann umso besser. In der Gewürzmischung für Goldene Milch ist auch eine ordentliche Portion Ingwer, Pfeffer, Zimt und Muskat. Das allein macht es für mich richtig interessant. Kurzum Goldene Milch war für mich auf den ersten Blick ein richtiger Seelenwärmer. Perfekt für einen regnerischen Tag, wenn man einen echt miesen Arbeitstag hinter sich hat oder man einfach ein bisschen mehr Feuer unter dem Allerwertesten und Energie braucht. Ein toller Engery-Drink aus der gesunden Kaffeetasse!
Ich bin also so überzeugt davon, dass ich nicht drum herum komme, Dir das Rezept für meine Gewürzmischung für Goldene Milch hier zu lassen.

Goldene Milch

Für eine Dose voll Kurkuma Latte Pulver brauchst Du:
55g gemahlenes Kurkumapulver
15g getrockneter und gemahlener Ingwer
8g gemahlener Zimt
8g gemahlener schwarzer Pfeffer
8g gemahlener Kardamom
Eine ordentliche Prise Muskatnuss

Ich habe für meine Mischung alle Zutaten, bis auf das Kurkumapulver frisch im Mulit-Zerkleinerer gemahlen. Das klappt aber auch super in der Kaffee- oder Gewürzmühle. Ich finde so kommen die Aromen am besten zur Geltung.
Für Goldene Milch gibst Du nun einen Teelöffel der Gewürzmischung in eine Pflanzenmilch und lässt alles einmal zusammen aufkochen. Schon fertig.
Ich empfehle Dir Hafermilch zu nehmen. Die schmeckt super und die kannst Du auch ganz einfach selbst machen. Schau mal: {Handmade} Oat Milk



Hast Du nun Deine Tasse Goldene Milch vor Dir stehen? Die Lieblingsmusik ist aufgelegt und Du hast es schön gemütlich? Falls nicht ist das jetzt die letzte Möglichkeit, um das nachzuholen.

Ich hatte also in der Blogparade, von der ich Dir eingangs erzählt habe das Thema “Selbstachtung”. Wohlgemerkt selbst ausgesucht. Mit gutem Grund, weil ich mir schon sehr lange einmal Gedanken machen wollte, was das eigentlich für mich heißt, was für mich dazu gehört und wie das, was ich mir dazu denke anderen Frauen helfen könnte. Ich rede hier bewusst von Frauen, weil ich vermute, dass der Anteil der Männer, die ein Problem mit ihrer eigenen Selbstachtung haben eher gering ist. In der Damenwelt ist das schon ein bisschen anders. Zumindest ist so meine Erfahrung. Ich freue mich hierzu gerne über andere Meinungen.

Wir Frauen stellen unser Licht gerne mal unter den Scheffel. Da mögen wir so selbstbewusst sein, wie wir wollen. Jede von uns kennt die Momente der Selbstzweifel, des nicht Wissens wohin mit unseren Gedanken, der Grübeleien, ob dieses oder jenes nun das Richtige ist oder ob wir dieses oder jenes wirklich tun sollen. Jede kennt das Gefühl, sich selbst optimieren zu wollen.

Ich nehme mich hier keinesfalls aus. Ich gehöre seit ich denken kann zu der Sorte Grübler, die auch gerne mal Dinge kaputt denken oder Momente durch Gedanken und Zweifel zerstören. Ich bin skeptisch, misstrauisch gegenüber allem Neuen. Wenn ich jemanden kennenlerne, der einfach nur nett ist, vermute ich sofort, ich werde - entschuldige den Ausdruck - verarscht. Und jetzt kommt das verrückte an der ganzen Sache:

Gleichzeitig bin ich kein Kind von Traurigkeit. Ich lache viel. Ich lache laut und ich koste diese glücklichen Momente aus. Freue mich an meinem Lebensglück und gehe auf andere Menschen wahnsinnig offen zu, wenn das aufeinander Zugehen von mir aus geht. Verrückt nicht wahr?
Verrückt, weil ich selbst genau diese Offenheit von anderen sehr misstrauisch bewerte.
Ich vermute den Grund für dieses Verhalten, Du ahnst es wahrscheinlich schon, in meiner Selbstachtung.

Ich bin ein sehr selbstbewusster Mensch. Kann ohne Weiteres für mich einstehen. Ich weiß mittlerweile, was ich kann, wo meine Talente liegen, wo meine Stärken sind und ich weiß all das auch einzusetzen. Ich kenne wiederum auch meine Schwächen und wahrscheinlich ist das hier genau der Knackpunkt. Denn Schwächen, wer hat die schon gerne? Die würden wir alle doch am liebsten irgendwie wegoptimieren. Wir arbeiten also wie die Verrückten daran, unsere Schwächen abzulegen oder sie zumindest zu verstecken.
Das Schlimme daran ist meistens, dass es uns selten gelingt und wir, während wir mächtig damit beschäftigt sind, an unseren Schwächen herumzudoktern, gar nicht mitbekommen, dass sie genauso zu uns gehören wie unsere Stärken. Unsere Schwächen machen uns genauso aus, wie unsere Stärken.

Wusstest Du zum Beispiel, dass wir anderen Menschen wesentlich menschlicher und sympathischer erscheinen, wenn sie uns mit unseren Schwächen kennenlernen? Warum stehen wir also nicht einfach dazu?

Den Mut aufzubringen und zu sagen: „Schaut her, das hier sind meine Schwächen, ich kann sie nicht ändern und ich werde sie nicht ändern, denn sie sind ein Teil dessen, was mich als Mensch ausmacht”, das ist richtig schwer.
Auch mir gelingt das nicht immer. Zum Glück kenne ich meine Schwächen und lerne immer besser zu ihnen zu stehen, statt mich selbst damit runterzumachen, wenn ich damit mal wieder ins Fettnäpfchen getreten bin oder nicht den Vorstellungen einer anderen Person entsprochen habe.

Du willst ein Beispiel? Das kannst Du haben.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch.
Eine Eigenschaft, die manche als sehr positiv sehen und die anderen schlichtweg überfordert. Wenn ich sage emotionaler Mensch meine ich damit, mich nehmen sehr viele Dinge, die ich aus meiner Umwelt erfahre sehr mit. Wenn mich etwas emotional bedrückt trage ich das im Gesicht. Man sieht mir das an. Sofort. Ich kann das nicht verstecken. Fragst Du mich dann, was los ist, kann es sein, dass ich Dir dann die ganze  - und ich meine wirklich die ganze! - Geschichte erzähle.
So verarbeite ich Dinge. Je nachdem wie traurig oder wütend ich bin, weine ich dann auch. Nicht ein paar Tränchen, nein, manchmal, sitze ich noch Tage danach im Auto, mit dem Gedanken daran im Kopf und die Tränen kullern unaufhaltsam.
Verstörend, wenn das morgens um 7 ist und die Kollegen sich wochenlang fragen, warum ich so seltsam aussehe.

Genauso trage ich aber auch nach außen, wenn ich sehr glücklich und zufrieden bin. Dann bin ich laut, euphorisch, verfalle in einen Redefluss der seinesgleichen sucht. Auf gut deutsch: Ich quatsche gerne. Aber das sollte Dir spätestens nach diesen 1240 Wörtern aufgefallen sein. Das besondere live ist: Ich kann mich wunderbar in Geschichten hineinsteigern, falle manchmal - ich weiß, sehr unhöflich!! - ins Wort, weil ich das Gefühl habe, dass das, was ich sagen möchte jetzt genau dazu passt. Furchtbar nervig, oder?
Tja. Das ist eine Schwäche von mir. Ich bin laut und eine Quasselstrippe ohne Ende.

Das Schöne daran: Ich kenne meine Schwäche und habe in den letzten Jahren versucht, sie zu etwas Positiven zu machen  oder sie so zumindest zu sehen. Ich habe begonnen, meine Schwächen zu akzeptieren und dazu offen und laut zu stehen.So wie ich nunmal bin
Und damit ist der erste Schritt getan in Richtung innere Zufriedenheit und Selbstachtung.
Ich möchte meine Art mittlerweile gar nicht mehr ändern. Denn so oft, habe ich mit einer meiner Geschichten einem anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Viel zu oft hat mein lautes Lachen und meine Euphorie eine Welle der guten Laune in meinem Gegenüber ausgelöst. Ist das wirklich noch eine Schwäche? Sag’ es mir selbst…

Was meine Skepsis gegenüber Menschen betrifft. Ich sage mal so… ich arbeite noch daran diesen Charakterzug zu akzeptieren. Ich kenne den Grund dafür. Und der liegt schlicht und ergreifend darin, dass ich in meinem Leben nicht oft genug inne gehalten habe und auf meine innere Stimme gehört habe. Im Normalfall liegt unser Bauch nämlich, gerade in zwischenmenschlichen Dingen, goldrichtig. Sobald wir aber zuviel Grübeln, wird es schwierig.
Ich vermute, dass man das aber lernen kann. Inne halten, die Gedanken fließen zu lassen und dann zu entscheiden, was richtig für einen selbst ist und zu erkennen, ob wir uns in manchen Situationen nicht einfach nur selbst verrückt gemacht haben und alles eigentlich ganz anders ist.

Inne halten und Dinge einfach einmal auf einen zukommen lassen. Sich nicht verstellen, sein wie man ist. Ohne zu Grübeln, einfach aus dem Bauch heraus, das zu tun, was einem gerade jetzt richtig erscheinen. Auch für mich ist das noch eine Aufgabe.
Dennoch finde ich dass, das eine bessere und gesündere Wahl ist, als sich selbst zu verstecken und jemand zu sein, der man nicht ist.

Und genau das macht für mich Selbstachtung aus: Auf das zu hören, was man braucht und wer man ist, ganz egal, was die Umwelt denkt. Das andauernde Ratsuchen bei Freunden mag zwar helfen, andere Perspektiven aufgezeigt zu bekommen, schlussendlich, solltest Du jedoch immer auf Dich selbst hören. Denn das ist es, was Dich auf Dauer zufrieden macht.
Es wird also Zeit inne zu halten. Auf die innere Stimme zu hören. Die Augen zu zu machen und sich zu fragen:
Was brauche ich? Was will ich? Was sind meine Schwächen und warum machen sie einen besseren, menschlicheren, sympathischeren Menschen aus mir?
Vertrau Dir ein bisschen. Du weißt schon was Du brauchst. Achte Dich selbst!


Was hat das nun aber mit Goldener Milch zutun? Die aryuvedische Lehre aus der dieses Rezept auch stammt, legt besonders viel wert auf Meditation und innere Ruhe. Zwei Dinge, die meiner Meinung nach nur mit der nötigen Achtung vor sich selbst funktionieren können. Klingt logisch, oder?
Ich freue mich auf Deine Meinung zum Thema!


An dieser Stelle bleibt mir nun noch ein großes Dankeschön an Doris Fuentes und Tanja Rörsch auszusprechen. Die diese Blogparade anlässlich Doris’ neuen Buch “Seelengeflüster - Träum ich, oder erzählst du noch?” ins Leben gerufen haben.
Danke für die schöne Möglichkeit sich selbst ein wenig besser kennen zu lernen. Manchem helfen dabei Bücher, so wie Doris’ Roman, manchem, wie mir gibt alleine die Teilnahme an einer solchen Aktion den nötigen Auftrieb, sich mit einigem auseinander zu setzen.
Und wieder einmal stelle ich fest, wie schon nach der letzten Blogparade. Manchmal muss man einfach Scheuklappen aufsetzen. Egal was andere denken.

Einfach machen.



Übrigens kannst Du andere wundervolle Stories von Frauen im Rahmen dieser Blogparade bei Monica von http://minime.life und http://sissitanztimregen.de
lesen.

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