{DIY} Eule Elsa

28. September 2012 10 Kommentare / Ausdrucken?

Darf ich euch unseren neuen Mitbewohner vorstellen?
Ich präsentiere feierlich "Eule Elsa". Sie hat es sich hier neben Mme Boilève schon mal gemütlich gemacht. Allerdings wird sie nur übergangsweise bei uns wohnen, denn ihr eigentliches Zuhause liegt ca. 500km entfernt im Haus meiner Oma. Die liebt nämlich Eulen und so dachte ich mir, dass eine hübsche und vor allem selbstgemachte Kisseneule doch sicherlich genau das richtige Geschenk für sie wäre. Vor zwei Wochen hatte meine Oma Geburtstag und wir können leider erst nächste Woche zu ihr fahren. Also wird Elsa Mitbringsel und nachträgliches Geburtstagsgeschenk zugleich.
Da wir ja erst am Sonntag hinfahren, hatte ich auch ausreichend Zeit Elsa zu nähen.


Zuerst musste natürlich ein Schnittmuster her. Nach reichlicher Überlegung wie Elsa genau aussehen sollte habe ich eine Vorlage auf einem riesigen Stück Pape aufgemalt und ausgeschnitten. Einmal Bauch, zwei Teile für den Rücken, zwei Flügel, einen Augenhintergrund, zwei Augen, einige Federn und ein Schnabel mussten her. Aber zuerst habe ich mit Hilfe der Bauchvorlage zwei weiße Baumwollstücke zugeschnitten und zu einem Kisseninneren zusammengenäht.


Das Inlay habe ich dann mit einer alten Kissenfüllung gestopft und an einer Ecke mit Hand zusammengenäht. Das gab eine mächtige Sauerei und ich konnte danach erstmal den Staubsauger auspacken, da die Füllung natürlich überall hin wollte nur nicht in den Bauch von Elsa.
Danach ging aber der schöne und kreative Teil los. Elsa braucht ein Gesicht.


Ich habe auf das zugeschnittene Vorderteil mit unterschiedlichen Stichen Flügel, Augen, Schnabel und Federn aufgenäht und zu guter Letzt zwei riesige braune Kokonussschalenknöpfe angebracht. Jetzt sieht Elsa richtig scharf und kann ihre Umgebung gut beobachten. Wenn sie nicht gerade schläft, wie das Eulen eben so machen. Die Nähte habe ich extra etwas unsauber genäht, um ihr etwas mehr Stil zu verleihen. Außerdem, fände ich es etwas langweilig, wenn sie total ordentlich daher kommen würde. Also nur noch mal zu Betonung, das soll so sein und hat in keinerlei und geringster Weise etwas mit meinen miesen Nähkünsten zutun! ;)


Zum Schluss habe ich noch beide Rückenteile und die Front auf links zusammengenäht und die Kanten mit einem Zickzack-Stich vernäht, damit Elsa nicht gleich kaputt geht. Den so entstandenen Kissenbezug habe ich gewendet und noch übers Inlay gezogen und prompt saß eine dicke, glückliche Kisseneule vor mir.
Ich finde sie ja total knuffig und vor allem hoffe ich, dass sie meiner Omi gefällt. Die hat zum Glück kein Internet, sodass ich euch Elsa heute schon vorstellen kann ohne Angst haben zu müssen, dass meine Überraschung kaputt geht.

Was meint ihr, wird Eule Elsa meiner Oma gut gefallen? Habt ihr auch schon mal Kissentiere genäht?



Eule Elsa findet ihr auch bei art.of.66. Dort gibt es weitere tolle DIY-Ideen!





Etagère très chic

27. September 2012 7 Kommentare / Ausdrucken?


 
Hin und wieder brauche ich ein bisschen zuckrig, pudriges rosa und weiß. So auch jetzt wieder. Irgendwie wirkt dann einfach alles freundlicher. Vor kurzem habe ich euch ja von meiner Vorhang- und Bettwäscheerneuerung erzählt. Alles sollte weiß und heller werden. Das ist mir bis jetzt auch recht gut gelungen und in die naturfarbene Idylle ist neben Mme Boilève auch eine sehr hübsche Etagère auf meinem Fensterbrett eingezogen. Die habe ich dann sofort mit der Shabby Chic Blume schlechthin dekoriert. Einer selbstgetrockneten Hortensie. Die Farbe ist einfach nur wunderbar. Ein richtig schönes Taupe. Ist "taupe" eigentlich schon ein offizieller Farbbegriff? Wenn nicht, bin ich für eine Einführung. Denn keine Beschreibung trifft den Farbton besser.


Wunderbar finde ich übrigens den Metallrand. Da kann man ausgesprochen gut kleine Schmuckstück dran aufhängen. So wird aus Schmuck nicht nur Körperdekoration, sondern auch ein interessantes Wohnaccessoire. Das Süßwasserperlenarmband (links im Bild) hat mir meine Mum mal zu einem Geburtstag geschenkt. Ich weiß noch genau, dass wir damals in Malaysia waren und ich dieses Armband in der Auslage vom Hotel gesehen hatte. Die Perlenkette daneben haben mir Freunde aus Mauritius mitgebracht. Die Ohrringe sind allesamt Modeschmuck und soviel ich mich erinnere von I-am.


Ich glaube als reiner Schmuckständer würde sich die Etagère auch gut machen. Ich habe sie allerdings auch noch mit anderen Sachen bestückt, die unser Frauenherz etwas höher schlagen lassen. Im unteren Teil finden sich deswegen zwei Fläschchen meiner Lieblingsparfüms. Je ein einmal Tommy Girl und Mexx Woman. Während Tommy Girl für mich ein besonderer Duft ist, der auch wirklich nur zu besonderen Anlässen getragen wird ist Mexx mein Alltagsparfüm. Ich liebe das fruchtig, zitronig Frische daran. Auch eine Yankee Candle in der Duftrichtung Pink Lady Slipper steht dort. Ich fand einfach, dass das pudrige rosa der Kerze perfekt in das Gesamtbild passt.


Vor meine Duftflakons haben sich meine momentanen Lieblingsnagellacke geschlichen. Alle drei von essie. Von links nach rechts darf ich euch jetzt, Demure Vix, Sugar Daddy und A Crewed Interest präsentieren. Ich mag zur Zeit generell alle zarten, pastelligen Töne aus dem Nagellacksortiment. Solche Farbnuancen habe ich aber nicht nur von essie. Ich finde auch OPI's Bubble Bath, Dulce de Leche und Coney Island Cotton Candy stark. Damit sehen die Nägel ohne viel Aufwand immer gepflegt und ordentlich aus. Auch wenn im Herbst ja jetzt andere Töne angesagt sind.


Ein letztes Schmuckstück möchte ich euch noch zeigen. Nämlich mein erstes Erbstück. Ein Armband, dass mir meine Oma vor Jahren mal zum Geburtstag geschenkt hat. Als kleines Kind habe ich es immer in ihrem Schmuckkästchen gesehen und anprobiert. Damals war es mir noch viel zu groß. So groß sogar, dass ich es beinahe zweimal umwickeln konnte oder, dass ich es festhalten musste, damit es nicht von meinen kleinen Kinderärmchen rutscht. Ich glaube dieses Bild von mir, mit dem riesigen Armband hat sich bei meiner Oma so eingeprägt, dass sie mir das Schmuckstück, als ich dann älter war einfach geschenkt hat. Ich liebe es und Verbinde wirklich tolle Erinnerungen damit und dazu lässt es mich öfter an meine Omi denken. Nächste Woche fahren wir sie übrigens besuchen und ich freue mich schon.


Auch an meinen Vorhängen hat sich etwas getan. Im Möbelhaus, in dem ich die Etagère gekauft habe, habe ich auch 2 Caspiz Girlanden mitgenommen, die ich mir einfach super zu meinen Vorhängen vorstellen konnte. Zuhause habe ich dann festgestellt, dass mich mein inneres Auge wirklich gut beraten hat. Jetzt verströmen meine klassischen Vorhänge etwas mehr Eleganz und schauen nicht gar so einfach aus, sondern eher raffiniert.
Die Etagère hat übrigens 11,50€ gekostet und ist aus einem Möbelhaus aus der Umgebung. Ich habe aber auch gesehen, dass es sie bei Amazon gibt.*klick* (affiliate-Link zum Amazon Partnerprogramm)
Die Caspiz-Girlanden sind auch von dort und haben das Stück 2,99€ gekostet. Insgesamt also nicht die Welt für ein bisschen weißes Wohnglück.


Habt ihr auch Etagèren zuhause? Wie dekoriert ihr euer Fensterbrett? Wie peppt ihr Vorhänge auf?
Ihr seht schon, ich will wieder mal alles wissen und mir auch Inspirationen von euch holen! :)








Willkommen auf der Wies'n

25. September 2012 8 Kommentare / Ausdrucken?


Es ist Oktoberfest! Noch bis zum 7. Oktober heißt es in München: Bierzelte, Weißwurst, Brezen, Fahrgeschäfte, Bierkrüge, Dirndl und Lederhosen. Obwohl ich nicht mal wirklich weit weg wohne, habe ich es bis jetzt erst einmal auf die Wies'n geschafft. Mich reizen die Bierzelte und die Menschenmassen einfach nicht so.
Das kulinarische dagegen umso mehr. Da dachte ich mich heute, hole ich mir die Wies'n einfach nach Hause. Ganz ohne Menschenmengen und Schlagerhits. Aber leider auch ohne Dirndl und Lederhosen.


Ich habe mir ganz einfach eine richtig zünftige Brotzeit hergerichtet. Mit selbstgebackenen Brezen, selbstgemachtem Obatzda, Radieschen, frischem Brot und einem kühlen Weizen. Letzteres allerdings alkoholfrei, ich wollte ja noch was haben vom Tag.


Der Obatzda nach diesem Rezept gehört schon seit Jahren zu unseren Lieblingsrezepten. Er ist einfach, geht schnell und ist tausendmal leckerer als Abgepackter aus dem Supermarkt.

Man nehme:
2 Camenberts in Stückchen geschnitten
75g Schmand oder Saure Sahne
2 El weiche Butter
alles mit den Knethaken des Rührgeräts ordentlich kneten. Danach mit Zwiebeln, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und durchziehen lassen.
Sehr leicht und macht aber ordentlich Eindruck.
Den Käseaufstrich dann auf einem frischen Brot oder zur selbstgemachten Brez'n... hm... traumhaft!


A propos Brezen. Die habe ich diesmal selbst gemacht. Das wollte ich schon immer ausprobieren und ich bin wirklich überrascht wie gut das geklappt hat. Und obwohl es ordentlich Arbeit gemacht hat, würde ich sie durchaus zu besonderen Anlässen nochmal backen. Im Alltag esse ich am liebsten die Aufbackbrezen, die es mittlerweile in fast jedem Supermarkt zu kaufen gibt.


Heute gibts aber auch für 12 Brezen ein Rezept:

Ihr braucht:
500g Mehl
1 Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
1/2 EL Salz
2 EL Natron
375 ml Wassser
und grobes Salz zum bestreuen.

Für den Brezenteig Hefe mit 1 TL Zucker und 375ml Wasser vermischen und 10 Minuten stehen lassen. Danach Mehl und Salz hinzugeben und zu einem Teig verkneten. Den Hefeteig dann eine gute Stunde in warmer Umgebung gehen lassen.
Danach den Teig zu einer langen Rolle formen und in 12 gleiche Teile schneiden. diese dann zu dünnen Streifen ausrollen und zu Brezen formen. Wichtig dabei ist die doppelte Drehung in der Mitte.
Ich habe meine Brezen an dieser Stelle auf einem Backblech in die Gefriertruhe gegeben um sie für den nächsten Schritt handlicher zu machen. Das ist aber nicht wirklich nötig.
1 1/2l Wasser mit 2 EL Natron aufkochen lassen und die Brezen mit Hilfe eines Schaumlöffels für 10-20 Sekunden in die Lauge tauchen. Sofort auf ein Backblech legen, mit grobem Salz bestreuen und im Ofen bei ca. 180°C backen bis sie goldbraun sind.


Dazu noch ein kühles Weizen und einige Radieschen und schon habt ihr eine ordentliche, bayerische Brotzeit. Vegetarisch ist sie noch dazu und wahrscheinlich schmeckt sie auch noch hundertmal besser als im Bierzelt.



Wart ihr dieses Jahr schon auf der Wies'n? Vielleicht sogar in Tracht? Wie hat es euch gefallen? Oder wart ihr die letzten Jahre mal, oder wollt unbedingt mal hin? Berichtet mir doch von euren Eindrücken. Ich bin gespannt.



Urlaubsträume

24. September 2012 5 Kommentare Ausdrucken?


Was für ein Tag! Heute bin ich so richtig müde und kaputt. Gestern Abend bekam ich spontan einen Anruf von meinem Chef, ob ich denn nicht schon um 6 Uhr anfangen könnte. Natürlich kein Problem, denn mit frühem Aufstehen habe ich normalerweise wirklich kein Problem, solange ich früh ins Bett komme.
Heute morgen weckte mich dann meine innere Uhr Punkt 5:43 Uhr und im festen Glauben, dass ich ja noch locker eine halbe Stunde schlafen könnte bis ich gemütlich aufstehen muss, habe ich mich seelenruhig nochmal umgedreht.
Ein zweites Mal meldete sich meine innere Uhr. Diesmal 5:56 Uhr. Nur mit dem Unterschied, dass jetzt auch mein Kopf wach genug war, um zu realisieren, dass ich total verschlafen hatte. Ich habe gestern Abend glatt meinen Wecker eine Stunde zu spät gestellt und musste deswegen heute morgen ganz schön hetzen. Gerade früh morgens brauche ich normalerweise die Kuscheleinheiten mit meinem Weimi. Und die haben nicht nur mir, sondern anscheinend auch ihm heute richtig gefehlt, denn er hat mich total entgeistert angesehen, als ich aus dem Haus gestürmt bin.
So fängt ein Tag natürlich wirklich toll an. Irgendwie ist man dann einfach die ganze Zeit über nicht fit und einfach nur gestresst und kaputt.

Da hilft im Laufe des Tages eigentlich nur Eines. Rein in einen Tagtraum! 5 Minuten die Augen zu machen und vom nächsten Urlaub träumen. Herrlich entspannend!
Hattet ihr heute auch einen stressigen Tag? Ja? Dann lade ich euch ein, träumt doch kurz mit mir.


"Sanft rauschend plätschern die Ostseewellen an das Strandufer, leise knisternd trocknet der Sand und nimmt wieder seine weiße Farbe an und schon ergießt sich ein neuer Schwall des kühlen Nasses über die feinen Körner.

Am Horizont kann man grauschillernde Möwen beobachten, die sich um ein Stück Brot zanken, hin und wieder ziehen weiße Segel der Schiffe an der Sonne vorbei.
Blickt man in die andere Richtung so bestechen Villen und Hotels im bäderarchitektonischen Stil das Auge. Davor wiegen seicht die Dünen im Wind, welche nur in geheimnisvoller Weise die spektakulären Strandpromenaden erahnen lassen.
Das maritime Flair der Region wird nun nur noch abgerundet durch Cafés und Restaurants, die mit ihren typischen Meereskostbarkeiten den Gaumen der Besucher verwöhnen. Ob Sanddornmarmelade, gebackener Ostseehering oder Königsberger Klopse. All das zeichnet die authentische Kulinarik an der Küste aus.

Aber auch das Hinterland der Ostseeregionen beeindruckt mit grünen Kiefern- und Laubwäldern. Idyllische Naturschutzgebiete präsentieren die Flora und Fauna noch in ihrer ursprünglichsten Art und kleine, glasklare Seen und Moorflure lassen Natur pur erleben.

Sowohl die Kleinen als auch die Großen kommen bei einem Urlaub an der Ostsee auf ihre Kosten. Denn die Ostsee ist nicht nur bekannt für zahlreiche Tierparks, Erlebnislandschaften wie Kletterparks und Abenteuerspielplätze sondern ist auch eines der bekanntesten Wellness Mekkas. Nicht allein das erfrischende Klima der Meere, sondern auch das heilende Meereswasser versprechen Wohlbefinden und Erholung ab dem ersten Atemzug.

Ebenso reizvoll wie die Ostsee ist die Nordsee. Diese begeistert vor allen Dingen mit dem charmanten Wechselspiel aus Ebbe und Flut. Wattwanderungen, Muscheln sammeln alles kein Problem, an der nordischen, von den Gezeiten geprägten Küste.
Bei einer Kutterfahrt kann der erste eigene Fisch geangelt werden. Mit viel Glück erhascht man auch den Blick auf eine sich im Wasser tummelnde Seerobbe. Anschließend können die zuvor frisch ins Netz gegangenen Krabben gepult und gekostet werden. Wieder an Land laden lange Spaziergänge auf den hohen Deichen, vorbei ein saftigen Wiesen und kuscheligen Schafherden ein." (Quelle: Ostsee24.de und Nordsee24.de)*



Mein Tagtraum hat mich heute an die deutschen Küsten geführt. Ja, es müssen nicht immer das Mittelmeer oder die großen Ozeane sein. Auch unsere Küsten sind wunderschön!
Vor einigen Jahren war ich übrigens selbst mal an der Ostsee und war total begeistert von den riesigen Schiffen, die ich auf der Hansesail bewundern konnte. Und auch meine Eltern haben mir tolle Sachen von der Nordsee erzählt. Besonders die Geschichten über die ostfriesische Art Tee zu trinken ist mir im Kopf geblieben. So wird in der Ostfriesischen Teekultur Schwarztee mit Milch und Kandis getrunken, aber selbstverständlich nur echt ohne Umrühren.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Fenja Saathoff bedanken, die mit ihren wunderschönen Bildern und ihrem Text meinen Tagtraum perfekt gemacht hat! Danke!

Was macht ihr, um dem Stress eines wüsten Arbeitstags zu entfliehen? Träumt ihr euch auch manchmal für 5 Minuten weg, um euch euren nächsten Urlaub auszumalen? Wart ihr selbst schon mal an der Ostsee oder habt vielleicht sogar eine Wattwanderung über den Nordseeboden gemacht? Schreibt mir, denn ich bin neugierig wie immer! :)

Tausend Dank auch für all eure lieben Kommentare und Meinungen zu meinem letzten Post, ich hab mich wirklich sehr gefreut!



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{Book-Review} L.A. Candy

21. September 2012 6 Kommentare Ausdrucken?


In den letzten Wochen habe ich seit langem mal wieder ein echtes Buch, mit Seiten aus Papier in der Hand gehabt. Das war für mich schon eine kleine Sensation, denn seit Anfang des Jahres lese ich fast nur noch digital. Ich war wirklich überrascht, wie schwer ein Buch sein kann und am Anfang kam mir sogar das Seiten umblättern mühselig vor. Aber trotzdem hat es Spaß gemacht wieder mal ein richtiges Buch zu lesen. Meine Lieblingsbücher würde ich mir sowieso nur in gedruckter Form kaufen, also war das eine tolle Einstimmung auf ein Buch meines Lieblingsautors, das im Oktober erscheint.


Ich habe die letzten Wochen abends mit Lauren Conrads L.A. Candy* im Bett verbracht. Die Autorin ist in Amerika soviel ich weiß eine Stilikone, Modedesignerin und Reality-Soap Darstellerin. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege! Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich ihren Namen zwar schon mal hier und dort gelesen, mich aber nie wirklich dafür interessiert. Das liegt wohl daran, dass ich selbst kaum Soaps schaue.
L.A. Candy ist soviel ich weiß ihr Erstlingswerk, weitere Bücher sind aber gefolgt.


Hauptakteuere sind Jane Roberts und ihre Freundin Scarlett Harp. Zwei Mädchen, die frisch nach L.A. gezogen sind und dort in einem Club für eine neue Reality Soap angeworben werden. Beide Mädchen lassen sich auf dieses Abenteuer ein und werden von nun an zusammen mit zwei anderen Mädchen in ihrem normalen Leben gefilmt. Das Buch beschreibt vor allem die Entstehung der Soap, deren Entwicklung, der damit verbundene Herzschmerz, die Intrigen und Zickereien unter den 4 Mädchen.

Inhaltlich, hat mich dieses Buch zwar zu Anfang wirklich neugierig gemacht, aber auf die Dauer von 318 Seiten, besonders am Ende wirklich gelangweilt. Ich musste mich fast schon quälen es durchzulesen. Ab der Hälfte wurde es sehr vorhersehbar und die Dreiecksbeziehung von Jane konnte einfach nur Probleme bereiten. Dazu kam die wirklich einfache Sprache, die vielen rhetorischen Fragen und die seltsamen Zeitsprünge, die wie aus dem Nichts aufgetaucht sind und mich immer total verwirrt haben. Das fand ich wirklich anstrengend.
Interessant hingegen fand ich die Sprünge zwischen den Charakteren. Gerade weil es sich nur um vier Hauptcharaktere handelt, konnte ich da wirklich gut folgen. So was gefällt mir im Allgemeinen als Stilmittel sehr gut, da man sich dann richtig schön in die Figuren hineinfinden kann. So konnte ich Scarletts Ängste um ihre Freundin Jane, die immer weiter ins Rampenlicht rück und die damit verbunden Probleme, wirklich gut nachvollziehen. Madison, die Intrigantin im Quartett, habe ich über die Zeit wirklich verachten gelernt und obwohl ich eigentlich mit Jane hätte Mitleid haben sollen, so zumindest wollte mir die Autorin das suggerieren, habe ich mich tatsächlich öfter einfach nur gefragt, wie dumm dieses Mädchen sein kann. Dementsprechend habe ich das Ende auch so ähnlich kommen sehen. Ich möchte euch jetzt nicht zu viel verraten, aber ich finde, am Ende dieses Buches könnte man wunderbar anknüpfen und eine Fortsetzung schreiben. Vielleicht war das auch geplant? Oder ist es immernoch? (Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, dass es tatsächlich noch Fortsetzungsromane gibt, allerdings noch nicht auf deutsch wie ich auf die Schnelle gesehen habe)
Was mir richtig gut gefallen hat, war der Schriftsatz und das Cover, da hat sich der Planet Girl Verlag wirklich was dabei gedacht. Auf dem Cover sind Herz-Süßigkeiten abgedruckt, die sich auch innerhalb des Buches in jeder Kapitelüberschrift wiederholen. Richtig hübsch gemacht.

So gern ich euch das Buch empfehlen würde, ich kann es einfach nicht. Generell fand ich es zu seicht geschrieben und den Inhalt zu flach. Schade. Aber zur Verteidigung kann ich noch hinzufügen, dass ich mit 25 Jahren schätzungsweise einfach zu alt dafür bin. Mit 13 oder 14 hätte ich dieses Buch sicher verschlungen und einem 13-14 jährigem Mädchen würde ich diese Novelle mit ruhigem Gewissen auch schenken. Ich habe da sogar schon jemanden im Auge.


Falls ihr euch eine eigene Meinung bilden wollt, könnt ihr Lauren Conrads Erstling hier Bestellen -->klick<-- . Es kostet übrigens 13,95€ und ist wie schon erwähnt beim Planet Girl Verlag erschienen.

Vielen Dank übrigens an Blogg dein Buch die mir ermöglicht haben, dieses Buch zu lesen.

Kennt jemand von euch L.A. Candy und hat eine ähnliche, oder vielleicht eine komplett andere Meinung dazu? Ich bin neugierig wie es euch gefallen hat. Hinterlasst mir eure Meinung doch einfach als Kommentar!


*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.

{Klein und Fein} Käsekuchen im Glas

20. September 2012 3 Kommentare Ausdrucken?


Ich bin ja ein Fan von praktischen Dingen und wenn sie dann auch noch hübsch und vor allem lecker sind, schlägt mein Herz sofort etwas höher.
Beim Blättern durch meine Zeitschriften letztens habe ich ein richtig nettes Rezept für Käsekuchen im Glas gesehen. Das hat mich sofort angesprochen. Perfekt, dachte ich mir, das kann man schön verschenken oder einfach mal in die Arbeit mitnehmen ohne morgens total verschlafen Kuchenstückchen zu schneiden und in eine Box zu packen.


Als ob ich es geahnt hätte, dass mir bald so ein Rezept begegnen würde habe ich bei meiner letzten Bestellung bei flaschenbauer.de auch noch einige Weckgläschen mitbestellt. Die sind richtig vintage und modern zu gleich, mit dem Logo vorne drauf und dem Glasdeckel. Viel schöbner als bunt zusammengewürfelte Marmeladengläser mit Metalldeckel. Ja alles muss eben seine Ordnung haben und ich mag's wenn alles zusammenpasst. Sieht viel eleganter aus, finde ich.


Pro Gläschen mit allem drum und dran habe ich übrigens rund 1,40€ bezahlt. Was ich überhaupt nicht teuer finde. Zum Teil werden solche Gläschen im Laden ja für bis zu 5 € verkauft. Das finde ich dann manchmal schon richtig unverschämt. Aber nicht ärgern, es gibt ja Alternativen.
Jetzt aber schnell zum Inhalt, bevor ich noch zu erzählen beginne wie solche Gläser hergestellt werden. :)
 Der Kuchen war richtig lecker und besonders mit der Kirschmasse und den Keksstreuseln einfach nur eine Wucht. Ich war fast schon ein bisschen traurig, dass ich nach dem Backen schon allen Mini-Kuchen gedanklich ihrem Besitzer zugeordnet hatte, denn so konnte ich nicht selbst noch ein Zweites genießen. Das zuordnen hat mich übrigens stark an die Löffel-Geschichte, die man mit Kindern spielt, die noch ein bisschen Essen sollen, erinnert. "Eins für Mama, eins für meinen Freund, eins für ein befreundetes Paar"... und so weiter. Mit der Ausnahme, dass das Zuordnen der kleinen Köstlichkeit wirklich leicht ging und jeder gerne mit auf der Liste stand.


Das Rezept ist übrigens aus der Living at Home. Ich habe es nur ein klein wenig abgewandelt, weil ich es so praktischer fand. Ich habe zum Beispiel etwas weniger Frischkäse und dafür etwas mehr Quark genommen, weil in einer Packung Frischkäse eben nur 200g drin sind und im Quark immer 500g. Dann bleibt nicht soviel übrig.

Hier also mein Rezept.

250g Magerquark
200g Frischkäse
1 Päckchen Vanillezucker
30g Zucker
und 20g Mehl miteinander vermengen. Dann ein großes Ei unterrühren und die Masse auf 6 Weckgläser verteilen. Meine hatten 220ml Fassungsvolumen. Nicht verschließen und auf ein Backblech stellen. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 140°C Umluft backen.
Währenddessen die Kirschfüllung vorbereiten. Dazu 1El Zucker im Topf schmelzen lassen, 200ml Rotwein dazugeben und zur Hälfte einkochen lassen. Dabei gut rühren, damit sich der Zucker wieder  löst. 300g Sauerkirschen aus dem Glas dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Dann 2 Tl Stärke mit etwas Kirschsaft glattrühren, dazugeben und kurz aufkochen lassen, sodass die Masse dick wird.
Alles vollständig auskühlen lassen und später auf die ebenfalls ausgekühlten Gläschen verteilen.
8 Haferkekse (mit Schokolade) verkrümeln und als Topping oben drauf streuen.

Im Kühlschrank sollen die kleinen Kuchen übrigens 3 Tage lang haltbar sein. Bei uns wurden sie nicht mal 2 Tage alt. 

Übrigens finde ich die französische Bezeichnung für Käsekuchen viel hübscher. "Gâteu au fromage blanc", das erinnert mich immer an meinen Frankreichaustausch in der Schule. Meine Gastmutter war eine wahre Göttin in der Küche und einen Abend hatte sie uns mit einem großartigen Dessert aus Äpfeln und "fromage blanc" überrascht. Ich habe mich noch Monate nach diesem Abend gefragt, was denn dieser "weiße Käse" sei und bin auch heute noch davon überzeugt, dass "fromage blanc" mit nichts Deutschem zu vergleichen ist.



Balkontraume

18. September 2012 1 Kommentar Ausdrucken?


Oh war das Wetter heute herrlich. Strahlender Sonnenschein, Wärme und eine leichte Brise haben mir meinen Nachmittag versüßt. Da hatte ich richtig Lust meinen Nachmittagskaffee draußen auf unserem Balkon zu trinken. Das klingt jetzt so, als ob ich normalerweise jeden Nachmittag meinen Kaffee bräuchte, aber eigentlich ist es ganz anders. Eigentlich bin ich Teetrinker und davon trinke ich jede Menge. Aber heute, da war alles irgendwie anders.


Die Luft war so erfüllt von dieser tollen herbstlichen Wärme. Irgendjemand in der Nähe hatte wohl bei offenem Fenster Kaffee gekocht, sodass die leichte Spätsommerbrise den leckeren Duft bis zu mir an den Schreibtisch getragen hat. Von da an war die Sache besiegelt. Ein Nachmittagskaffee in der Sonne musste es sein. Also habe ich Milch erhitzt, aufgeschäumt, Kaffee gekocht und alles zusammen in meinen rosa Becher gegeben. Ich habe mir meine Lieblingszeitschriften geschnappt und bin raus auf den Balkon - auf meinen Lieblingsplatz.


Eigentlich handelt es sich dabei nur um eine einfache Gartenpolsterbox aus Plastik, aber durch die Holzauflage die mein Papa selbst gezimmert hat, ist es dort oben wirklich total gemütlich. Umgeben von unseren Olivenbäumchen, meinem kleinen Ginko und den hübschen orangen Herbstblumen, deren Namen ich leider nicht kenne (vielleicht jemand von euch?) lässt es sich da wirklich gut aushalten. Besonders mit meinen Lieblingszeitschriften wird es mir einfach nicht langweilig. Am liebsten habe ich die Living at Home. In ihr steckt einfach alles was ich in einer Zeitschrift gerne lese: Dekorationsideen, Homestories und Foodinspirationen. Leider habe ich sie immer so schnell ausgelesen, dass ich es kaum erwarten kann bis einen Monat später ein neues Exemplar auf mich wartet. Die Zwischenzeit überbrücke ich dann notgedrungen mit anderen Homemagazinen und Kochzeitschriften.


Heute durften meine alten Magazine mit raus, denn ich blättere nämlich liebend gerne nochmal in älteren Ausgaben. Man weiß ja nie was einem diesmal ins Auge sticht und was mich beim nochmaligen Lesen inspiriert. Aber auch wenn ich den Inhalt schon kenne, langweilig war mir nicht auf meinem kleinen Hochsitz. Von dort aus kann man nämlich nebenbei richtig schön die Baustelle gegenüber beobachten oder die Nachbarn belauschen ohne selbst gesehen zu werden. Da erlebt man an so einem Nachmittag ganze Ehestreits oder wie ein komplettes Dach gedeckt wird. Nicht das ich den Lärm wirklich genießen würde, aber das einzig Schöne an Baustellen in der nähren Umgebung sind nunmal die ungezügelten Fluche der Bauarbeiter. Bei uns sogar auf bayerisch. Teilweise sogar so tiefbayerisch, sodass selbst ich Probleme habe sie zu verstehen. Lustig ist es aber alle mal dort oben auf meiner Box.


Am Liebsten hätte ich ja eine gepolsterte Fensterbank, auf der ich wetterunabhänig raus in die Welt gucken könnte. Nebenbei würde ich Bücher lesen, durch Zeitschriften blättern oder einfach nur Musik hören und vor mich hin träumen. Das wäre eine feine Sache. Solange bis ich das verwirklichen kann, nutze ich noch die sonnigen Spätsommernachmittage auf meiner Box.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch für eure ganzen wunderbaren Kommentare bedanken. Ich liebe jeden einzelnen davon und freue mich immer riesig wenn wieder einer auf mich wartet. Vielen Dank, ihr Lieben!

Habt ihr eigentlich auch Lieblingsplätze? Wie genießt ihr warme Spätsommertage? Woher holt ihr euch eure Inspirationen?


{Sweet} Macarons en rose

16. September 2012 9 Kommentare / Ausdrucken?


Was wäre «la vie en rose» ohne «macarons en rose»? - Genau, irgendwie nicht ganz vollständig.

Das dachte ich mir auch.Deswegen habe ich mich ins Abenteuer gestürzt und den großen französischen Pâtissiers nachgeeifert. Zugegeben, mit den kleinen Kunstwerken, die echte Könner schaffen, ist mein Ergebnis wahrlich nicht vergleichbar. Aber für meinen ersten Versuch, handgemachte Macarons herzustellen, kann ich gar nicht zufriedener sein.


Ich bin mächtig stolz, denn eigentlich hatte ich, nach allem was man so hört, wirklich schon mit einer «grande catastrophe» gerechnet. Die schlimmsten Szenarien habe ich mir vorgestellt, als ich kleinlichst alle Zutaten grammgenau abgewogen habe, immer mit der Angst im Hinterkopf, vielleicht doch ein Miligramm zuviel oder zu wenig abzuwiegen. Denn man hört ja Schreckliches von denen, denen das passiert.
Für meine ersten Macarons hätte es aber nicht besser laufen können. Wahrscheinlich war es gerade die Panik und das Glück der Anfänger, die mich dazu beflügelt haben, doch alles richtig zu machen.
Sogar ein kleines und für Macarons äußerst typisches Füßchen haben sie bekommen. Einzig etwas länger hätten sie noch im Ofen verweilen können. Aber das kann ich ja das nächste mal berücksichtigen. Denn ein nächstes Mal wird es sicher geben.


Geschmacklich waren sie übrigens traumhaft. Ich habe sie mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Zitrone gefüllt. Großartig - so frisch, fruchtig, schokoladig und vanillig, wie man es sich nur vorstellen kann. Eine perfekte Kombination zur Baisermasse.
Zum Glück habe ich auch nur eine kleine Menge gemacht, somit war das Hüftgold nicht gar so schlimm und man spürt förmlich, dass man hier etwas wirklich Besonderes isst.

Nachdem ich euch jetzt hoffentlich den Mund wässrig gemacht habe möchte ich euch auch mein Rezept verraten, damit ihr schnell in den Genuss kommt. Ich habe mich vorher natürlich durch sämtliche Rezeptvorschläge die ich finden konnte gewühlt und mich schlussendlich dazu entschieden einer Französin zu vertrauen. Denn die muss es ja schließlich wissen. Bei Aux délices d'Aurélie erklärt Aurélie alles was man als Anfänger so beachten muss. Wie ihr seht, erklärt sie das so gut, dass es wirklich auch auf Anhieb funktioniert.

Macarons
45gr Mandelpulver
75gr Puderzucker
1 Eiweiß (36gr)
10gr Zucker
Lebensmittelfarbe nach Wunsch

Ganache
100gr Weiße Schokolade
50gr Sahne
ca. 15-20gr Butter
Zitronenabrieb

1.) Gemahlene Mandeln durch ein feines Sieb streichen und damit die großen Stückchen heraussieben. Dazu Puderzucker geben und alles nochmal durch ein Sieb streichen.
2.) Eiweiß schlagen und sobald es schaumig wird die 10gr Zucker hinzugeben. Eiweiß steif schlagen und wenn es schön weiß ist die Lebensmittelfarbe dazugeben. Je nach Wunsch mehr oder weniger.
3.) Mandel-Puderzucker-Gemisch auf 3 Mal dazu geben und vorsichtig unterheben.
4.) Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.
5.) Die aufgespritzten Macarons nun für 20-30 Minuten ruhen lassen. Nur dadurch entsteht das typische Füßchen.
6.) Die Macarons bei 140°C Umluft für ca. 12-14 Minuten backen. Ich habe nach 13 Minuten ausgeschalten und werde das nächste mal die letzte Minute abwarten.
7.) Die gebackenen Macarons zusammen mit dem Backpapier auf eine kalte Fläche legen, damit sie besser abkühlen und sich leichter lösen. Gut auskühlen lassen und in der Zeit die Ganache vorbereiten. Dazu
8.) Weiße Schokolade mit Sahne und  Butter schmelzen und während des Abkühlens gut schlagen. Zitronenabrieb dazu geben.
9.) Wenn die Macarons abgekühlt sind, die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und eine Macaronhälfte damit verzieren. Die andere Hälfte darauf legen, et voilà!


Wenn ihr euch, wie ich, auch so gerne französische Pâtisserie-Kunst anschaut, habe ich hier einen kleinen Tipp für euch. Auf  der Facebookseite von Paris Pâtisseries findet ihr lauter kleine Kunstwerke, die wirklich hübsch anzuschauen sind.
Davon bin ich noch meilenweit entfernt, aber schön ist es trotzdem!

Wie ist (sind) euer(e) erster(n) Macaron-Versuch(e) geworden? Une grande catastrophe ou très bien?



{DIY} Armband mit Satinband und Perlen

14. September 2012 8 Kommentare / Ausdrucken?


Ich lasse mich ja immer wieder gerne von den verschiedesten Dingen inspirieren. Seien es Zeitschriften, Gespräche mit Freunden, eine Vielzahl von Blogs aber auch Pinterest. Und eben dort habe ich vor kurzem ein wunderbares Armband gesehen, dass ich unbedingt nachmachen musste, weil ich es so schön fand. Außerdem sind Armbänder ja wieder, oder immernoch?, total in Mode. Von Makrame bis geknüpfte Freundschaftsbänder findet man ja mittlerweile wieder alles.
Das erinnert mich schon sehr stark an meine Kindertage, als ich zig verschiedene Farben an Knüpfgarn besaß und aus dem flechten kaum mehr rauskam.
Jetzt finde ich allerdings, dass die meisten Armbänder einfach ein bisschen mehr Stil besitzen. Genau wie das Perlenarmband, das ich unbedingt nachmachen musste. Alles wirkt etwas erwachsener und reifer.


Ich habe also meine Bastelsachen ausgekramt und geschaut was ich da noch so alles habe. Bis auf hübsche Perlen war eigentlich alles da.Nadeln, Schere, Satinband und Silikongummiband. Die Perlen habe ich dann ganz schnell noch in einem Bastelladen besorgt. Das war gar nicht so einfach, den dort gab es eine riesige Auswahl und ich konnte mich kaum entscheiden, welche mir nun am besten gefallen. Passend zu meinem Alltagssilberschmuck mussten es dann natürlich silber glänzende große Perlen sein. Gekostet haben zwei Päkchen je 1,60€.


Dann ging es ans basteln. Ich habe in das Silikonband einen Knoten gemacht und es dann auf die Nadel aufgefädelt und durch eine Schlaufe des Satinbandes gestochen. Danach habe ich eine Perle aufgesetzt und in einigem Abstand wieder ins Satinband eingestochen. Dort habe ich wieder eine Schlaufe geformt und von vorne begonnen, sodass sich das Band schön um die Perlen schlängelt.Fürs fertige Armband wiederholt man alle Schritte bis eine ausreichende Länge erreicht ist und fixiert das ganze dann mit einer hübschen Schleife.


Eigentlich geht das wirklich ziemlich einfach und schnell. Die Wirkung ist allerdings mehr als hübsch, finde ich. Und wenn man dann auch noch im Sonnenschein draußen auf der Wiese basteln kann, macht es gleich noch viel mehr Spaß.
Lustigerweise habe ich, nachdem ich das Armband schon ein paar Tage hatte in einem Tedi Billigmarkt genau so eines nur mit rosa Organzaband und hellen Plastikperlen in einem Dreierpack gesehen. Anscheinend hat nicht nur mich Pinterest inspiriert, sondern auch die Schmuckdesigner der Billigketten.
Aber selbstgemacht ist immernoch am Schönsten und so hatte ich wenigstens freie Farbwahl und konnte ein Armand erstellen, dass wirklich gut zu mir und meinen restlichen Armbändern passt. Die anderen sind übrigens von Pilgrim und New One. Die Uhr ist meine liebste Alltagsspangenuhr von Esprit.


Schnippische Kommentare zu meiner neuen Armbandliebe habe ich mir übrigens auch schon anhören dürfen. Ein Freund meinte, ob ich jetzt Wolfgang Petri Konkurrenz machen will. Ja klar, aber mit etwas mehr Stil! :D

Was haltet ihr von der neuen Armbandmode? Tragt ihr auch Armbänder?

Das Armband findet ihr auch bei art.of.666's LinkParty wo ihr noch mehr tolle DIY-Ideen findet!




{Fashion} Gut umwickelt mit dem Lieblingstuch

13. September 2012 3 Kommentare / Ausdrucken?


Seit gestern ist es bei uns so richtig kalt geworden. Der erste Herbststurm ist bereits über unsere Gegend hinweggezogen und selbst der Hund hatte heute morgen nach drei Runden Ball werfen einfach genug von der Kälte. Danach wollte er lieber kuscheln und sich die eiskalte Nase an meinem Oberschenkel wärmen. Auch heute Nachmittag, als ich bei strahlendem Sonnenschein von der Arbeit nach Hause gefahren bin, habe ich gemerkt, dass die Sonne einfach nicht mehr die wärmende Kraft hat wie noch vor einigen Wochen. Trotzdem war es ein schönes Gefühl noch einige wenige Sonnenstrahlen einzufangen. Aber der Herbst kommt gewiss, wenn er nicht schon gar da ist.

Haltet mich jetzt bitte nicht verrückt, aber ich freue mich eigentlich wirklich auf diese Jahreszeit. Endlich kann man wieder Schals, Handschuhe, Mützen und Stiefel anziehen. Besonders auf die Schals freue ich mich riesig. Ich habe sogar schon meinen Schrank sortiert und die ganzen Tücher gewaschen und herbstfit gemacht. Sogar einen Neuzugang habe ich für diesen Herbst. Als ob ich nicht schon genügend Tücher hätte.


Die Farbkombination ist einfach nur wunderschön und richtig herbstlich. Rot und Grün, wie das sich langsam verfärbende Laub.
Den Schal* habe ich von I-am, genau wie das beige Portemonnaie* aus einem der letzten Posts und die goldenen Ohrringe* die ich auf dem Bild trage. Ich finde sowieso, dass goldener Schmuck wunderbar in den Herbst passt. Ich bilde mir ein, dass es nicht umsonst auch "goldener Oktober" heißt.


Deswegen werde ich diesen Herbst auch eine goldene Kette* tragen. Die mich stark an Kleopatra aus der Darstellung der Asterix-Filme erinnert. Die funkelt im Sonnenlicht übrigens richtig toll und passt perfekt zu den riesigen Ohrringen. Und wie ihr euch sicherlich schon denken könnt, ist sie auch von I-am. Dort habe ich übrigens auch meinen geliebten Schleifchenring gefunden, den ich euch hier schon mal gezeigt habe. -->klick<--

Wenn ich mit diesen Ohrringen und der Kette im Herbst mal nicht auffalle, na dann weiß ich auch nicht recht. Mein Herbst wird also definitiv golden. Und eurer?

Freut ihr euch auch auf den Herbst? Welche Farben tragt ihr am Liebsten wenn langsam das Laub von den Bäumen fällt?


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