Chai-Sirup selbsgemacht

1. Oktober 2012 / Ausdrucken?


Langsam gehen so die ersten Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit los. Winterreifen werden aufgezogen, der Garten wird vorbereitet, die Blumen hereingeholt, die Wohnung kuschelig gemacht und es wird Chai-Sirup gekocht. Zumindest bei mir, bei euch auch?
Vor einigen Jahren habe ich ein einfaches Chai-Sirup Rezept im Internet entdeckt, das ich seitdem jedes Jahr nachkoche.
Der Sirup in etwas heiße Milch oder Kaffee aufgelöst ist einfach nur lecker. Schön würzig, wie ein Chai eben sein sollte. Und das Beste, es geht sehr einfach. Ein bisschen Zeit braucht man allerdings schon. Aber die Meiste ohne wirklich in der Küche zu stehen.


Man nehme:
15-20 Beutel Chai-Tee (meiner war von Milford Sweet Chai)
2 Zimtstangen
8 Nelken
2 Kapseln Kardmom
1,2l Wasser
400-500g Zucker

Zuerst kocht man aus dem Tee, den Gewürzen und dem Wasser einen richtig starken Tee. Ich habe meinen sicher eine gute 3/4 Stunde ziehen lassen. Danach gibt man ca. 300g vom Zucker in einen großen Topf und lässt ihn anschmelzen damit er komplett flüssig wird. Dabei gut rühren, um zu verhindern, dass er verbrennt. Ich habe meinen Zucker noch etwas karamellisieren lassen, sodass er  eine richtig schöne goldene Farbe bekommen hat. Anschließend gibt man vorsichtig den noch warmen Tee dazu. Dabei bitte nicht erschrecken, der Tee ist kälter als die Zuckermasse und so wird es ordentlich zischen. Es wird sich eine Karamellkruste bilden, die sich aber nach einiger Zeit wieder auflöst.
Jetzt kommt der restliche Zucker dazu und es geht ans Einkochen. Die Flüssigkeitsmenge muss sich mindestens halbieren. Das klappt am Besten wenn die Teemischung bei offenem Deckel etwas sprudelt. Aber das dauert schon ein wenig.

Den fertigen Sirup dann in Fläschchen abfüllen und noch heiß verschließen. Normalerweise sollte er sich so gute 2 Monate im Kühlschrank halten, wenn ihr ihn nicht schon vorher aufbraucht.
Das ist wahrscheinlicher, denn er schmeckt wirklich richtig klasse.


Mögt ihr Chai auch so gerne wie ich? Trinkt ihr ihn eher als Teebeutelvariante, in Pulverform oder vielleicht sogar auch als Sirup?


Das Rezept findet ihr auch bei art.of.66. Dort gibt es weitere tolle DIY-Ideen!






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