Ei ei ei - Ei im Glas

30. Oktober 2012 12 Kommentare Ausdrucken?

 

Hin und wieder  habe ich unter der Woche richtig Zeit zum Frühstücken. Das zelebriere ich dann ausgiebig. Ich koche in aller Ruhe Tee, überlege welche Sorte ich gerne möchte und gehe vielleicht zum Bäcker und besorge mir ein leckeres Brötchen. Manchmal koche ich dann auch weiche Eier und esse sie nach einem alten Familienrezept mit Worcester Sauce und Kräutern.
"Ei im Glas" heißt das bei uns und erinnert mich an gute und lange Frühstücke meiner Kindheit.


Und weil das Rezept gar kein wirkliches Rezept ist, sondern nur eine Inspiration für eure eigene Variante des "Ei im Glas", will ich euch mal verraten wie ich das so mache.
Als erstes koche ich 2 weiche Eier pro Person. Während die fröhlich im Topf vor sich hinblubbern bereite ich die Kräuter vor. Heute gab es Frühlingszwiebelgrün in Ringe geschnitten und fein gehackter Dill. Aber auch mit Schnittlauch schmeckt es einfach nur wunderbar.


Jetzt werdet ihr euch sicher wundern, was das für ein hübsches Goldenes Ei* ist, das bei mir im Topf mit schwimmt. Das ist das Goldene PiepEi von Brainstream*. Es  hat mir heute beim Eierkochen geholfen und zwar auf ganz besondere Art und Weise. Im Gegensatz zu langweiligen Eieruhren pfeift es nicht nur müde wenn die Eier fertig sind, nein! Es singt! Und nicht nur irgendwas, sondern sogar 3 verschiedene Lieder, je nachdem, welchen Härtegrad meine Eier aktuell haben. Für weiche Eier trällert es fröhlich "Killing me softly", für mittelweiche Eier gackert es "Ich wollt ich wär ein Huhn" und wenn die Eier hart sind spielt es den "Triumphmarsch". Ist das nicht witzig?

Ich mag solche Spielereien und hatte meine wahre Freude in der Küche. Nichts was man unbedingt braucht, aber es ist umso schöner und lustiger wenn man es hat. So ein Ei stelle ich mir gut als Geschenk vor. Am besten für jemanden der eh schon alles hat und nix braucht, oder will.
Wo ihr ein Piep Ei in eurer Nähe kaufen könnt, findet ihr auf der Brainstream Internetseite: http://www.brainstream.de/ oder auf der Facebookseite vom PiepEi. Dort gibts übrigens noch mehr so witzige Spielerein zu entdecken. Senor Al Dente finde ich beispielsweise richtig klasse.


Ich habe also mein Piepei, zweimal Killing me Softly singen lassen, weil ich noch komplett flüssige Eier wollte und habe es zusammen mit den gekochten Eiern gut abgeschreckt und wieder in den Kühlschrank verbannt, wo es zusammen mit den anderen auf den nächsten Einsatz wartet. Lustigerweise hat es dort noch ein paar mal weitergeträllert. Das klang wirklich kurios aus meinem Kühlschrank heraus und ich konnte ein bisschen mitsummen während ich die Fotos für euch vorbereite habe.


Zusammen mit den Kräutern, Pfeffer und Worcester Sauce nach Dresdner Art habe ich die zwei weichen Eier in ein Glas gegeben und genüsslich zu einem kernigen Brötchen gelöffelt. Lecker!  Salz braucht man dank der Sauce nicht mehr.
Die Eier sind perfekt geworden, innen schön flüssig, genau wie es sich für ein Ei im Glas gehört. Die Worcester Sauce gibt dem ganzen die nötige Würze. Ohne Worcestersauce kein Ei im Glas!
Die macht sich übrigens auch super auf einem überbackenen Käsetoast. Einziges Problem, ich habe sie hier noch nirgends entdeckt. Wir bringen sie immer von unserem Urlaub bei meiner Oma aus Sachsen mit. Aber vielleicht habt ihr Glück und habt einen Laden in der Nähe der sie verkauft. Wenn ja, probiert das unbedingt mal aus. Es schmeckt einfach nur köstlich!


Jetzt würde ich euch alle am liebsten zum Dank für eure wundervollen Kommentare der letzten Zeit zum Frühstück bei mir einladen. Weil ich das leider nicht kann, ich habe  keinen Tisch an den mehr als 8 Personen passen, möchte ich euch heute eine Kleinigkeit zurückgeben.


Mit ganz toller Unterstützung von Kerstin Posch von Brainstream darf ich 5 PiepEier Schantall an euch verlosen! Das ist doch wunderbar!
Schantall ist [Egg]sperte für mittelweiche Eier und singt "Ich wollt ich wär' ein Huhn" wenn die Eier den richtigen Härtegrad erreicht haben.
Nie wieder langweilige Eieruhren stellen. Ab sofort regelt Schantall diese Angelegenheit für euch.

Alles was ihr tun müsst, ist unter diesem Beitrag bis zum 6.11 2012 0:00Uhr einen Kommentar zu hinterlassen in dem ihr vermerkt, dass Schantall bei euch einziehen muss. Lasst doch bitte auch noch eine Email-Adresse da, damit ich euch im Gewinnfall benachrichtigen kann. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt und einen Kommentar hinterlasst erklärt ihr euch automatisch damit einverstanden, dass ich eure Adresse an die Brainstream GmbH weiterleite, von wo aus euer Gewinn verschickt wird. Optimal wäre es natürlich, wenn ihr auch regelmäßiger Leser meines Blogs seid.

Jetzt wünsche ich euch viel Glück bei der Verlosung und sage nochmal:
DANKE für all eure lieben Kommentare und eure Unterstützung!

*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.

Adventskalendertee und Adventsbeutelchen

28. Oktober 2012 13 Kommentare / Ausdrucken?


Schon seit Jahren bin ich ein riesiger Fan des Alnatura Adventskalendertees. Tee finde ich generell richtig toll und trinke mindestens 5 Tassen am Tag. Ohne meinen morgendlichen Tee bin ich nicht richtig fit. Dabei bin ich wirklich recht unkompliziert in der Wahl meines Tees. Jede Teesorte hat einfach seinen speziellen Reiz. Schwarztees haben eine richtig tolle bittere Note, Grüntees schmecken schön frisch, Früchtetees eine angenehme süß-saure Komponente und zu Kräuter und Gewürztees kann ich nie nein sagen. Die schmecken immer etwas exotisch, frisch und nach Wärme und Geborgenheit.


Richtig toll finde ich deswegen den Adventskalendertee. Da ist einfach alles dabei, was mein Herz begehrt und ich kann zig verschiedene Sorten ausprobieren. Normalerweise trinke ich zum Beispiel fast nie Jasmintee und deswegen freue ich mich  umso mehr auf meine alljährliche Tasse frischen Blütentee in der Vorweihnachtszeit.
Eine gute Tasse Tee bedeutet für mich Ankommen, Entspannen, den Alltagsstress für 15 Minuten vergessen und einfach mal kurz Abschalten. Wenn ich aufgewühlt bin, nicht klar denken kann oder einfach eine Pause brauche, koche ich mir eine Tasse Tee. Im Advent jeden Tag aus der Adventskalendertee-Mischung zusammen mit der kleinen Vorfreude und Neugier was mich diesen Tag wohl überraschen wird.


Dieses Jahr hat sich Alnatura zum Adventskalendertee noch etwas neues ausgedacht. Ein Adventsbeutelchen mit allerlei Leckereien drin. Um euch nicht vorab zu verraten was darin ist, habe ich nur mal zwei Dinge herausgefischt. Entdeckt habe ich einen Cashew-Krokant-Riegel und einen Schoko-Kokos-Riegel. Beides klingt richtig lecker und ich freue mich schon, jeden Tag zusammen mit meiner Tasse Tee eine kleine Süßigkeit zu naschen. Übrigens sind auch herzhafte Aufstriche und Cracker enthalten, soweit ich das auf der Rückseite überblicken konnte. Ich wollte absichtlich nicht zuviel Lesen, weder vom Adventskalendertee noch vom Adventsbeutelchen, weil ich mir ja selber den Spaß nicht verderben wollte. Wer aber vor Neugier kaum noch schlafen kann, der kann die Rückseiten studieren und weiß dann genau, was ihn erwartet.Das Adventsbeutelchen finde ich richtig gut. So kann ich mich mal richtig durchs Alnatura Sortiment futtern und herausfinden was mir richtig gut schmeckt.


Kaufen kann man die Vorweihnachtssachen bei dm oder bei Alnatura direkt. Soviel ich mich erinnere habe ich für den Überraschungsbeutel 14,95€ bezahlt und für den Tee um die 3 €.
Die Plätzchenformen, die ihr auf den Bilder auch noch seht, habe ich letzte Woche bei Aldi erstanden für sage und schreibe 2,99€. Ich wollte dieses Jahr unbedingt Zimtsterne backen habe aber im ganzen Haus keine einzige Sternform gefunden. Zimtsterne ohne Sternformen sind einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Also musste ich dringen welche besorgen und war froh über diesen Glücksgriff.

Auch wenn ich es persönlich fast noch etwas zu früh finde, über Adventssachen zu schreiben, wollte ich euch das wirklich nicht vorenthalten, wer weiß wieviele Beutelchen und Teeboxen dieses Jahr ausgeliefert werden. Da es ja dieses Wochenende fast überall geschneit hat, hier richtig heftig, ist das glaube ich vertretbar, dass ich jetzt schon ein bisschen an Weihnachten denke. Ich habe übrigens zwei Teeboxen gekauft, weil ich jedes Jahr meiner Mum auch ein bisschen Vorweihnachtsfreude schenke.



Schoko-Brezeln

26. Oktober 2012 11 Kommentare / Ausdrucken?



Freitags ist bei uns immer Erledigungstag. Da wird Wäsche gewaschen und geputzt und so allerhand erledigt. Heute hatte ich deswegen einen relativ vollen Tag. Ich habe To-Do-Listen abgearbeitet, Telefonate geführt, Termine organisiert, Post beantwortet, Mails geschrieben, die Küche geputzt, schmutzige Wäsche in den Keller getragen, die saubere aufgehängt, gekocht, den Geschirrspüler bestückt und das saubere Geschirr wieder ausgeräumt.
Richtig schön wird es dann, wenn man fertig ist.


Dann werden die liebsten Zeitschriften ausgepackt, Tee gekocht, Knabberreien geholt und es kann losgehen mit dem Wochenende. Aktuell lese ich gerade die neue Sweet Dreams. Die Winterausgabe beschäftigt sich ausschließlich mit dem Thema Schokolade und bei den Fotografien läuft mir öfter das Wasser im Mund zusammen. Dabei habe ich einen sehr seltsamen Schokoladengeschmack den nur wenige in meinem Umfeld mit mir teilen können.
Ich liebe Schokolade mit Salz.


Ich esse Brezen am liebsten mit Nutella, weil das den Schokogeschmack noch besser zur Geltung bringt. Ich liebe Die Fleur de Sel Schokolade von Gepa und richtig gerne mache ich mir auch schokolierte Knabberbrezeln.
Das geht so einfach und schmeckt so fantastisch. Alles was man braucht sind einige Salzbrezeln und eine Tafel Zartbitterschokolade. Die schmilzt man dann über dem Wasserbad, oder wie ich auf niedrigster Herdstufe und überzieht dann die Salzbrezeln mit der flüssigen Schokolade. Sobald die Schokolade wieder festgeworden ist, kann die Schlemmerei losgehen.
Für diese Leidenschaft werde ich gerne mal schief angeschaut, aber wer da so ähnlich Tickt wie ich, der wird seine wahre Freude mit diesen Brezeln haben.
Salz gibt der Schokolade nochmal einen richtig tollen Kick und lässt das Aroma so richtig gut aufgehen. Hach, einfach herrlich. Bitte probiert das unbedingt mal aus. Das kann, wenn ihr der Typ dafür seid, die Erfüllung sein.


Die kleinen Porzellanschälchen habt ihr sicher aus meinem letzten Post wieder erkannt und weil ich danach gefragt wurde, verrate ich euch allen jetzt wo ich sie her habe.
Ich habe sie im 1€-TEDI gefunden. Das Stück hat nur 0,75€ gekostet und ich hätte wirklich gerne noch mehr mitgenommen, leider waren nur noch 3 Stück in dieser Form da. Es gab noch Herzen und viereckige Förmchen. Die fand ich aber nur halb so schön, wie die Sonnen.
Die Tasse ist übrigens von Blue Witch und schon ein etwas älteres Stück, dass ich vor rund 10 Jahren mal zu einem Geburtstag bekommen habe.
An der Decke rechts häkle ich gerade fleißig und ihr dürft gespannt darauf sein, wie sie fertig aussieht. Denn ihr werdet wohl nicht drum rum kommen sie euch anzuschauen. Freut euch drauf!

Gebackener Vanillepudding

23. Oktober 2012 9 Kommentare Ausdrucken?


Am Wochenende habe ich immer ziemlich viel Zeit um sämtliche Zeitschriften durchzublättern, die ich mir in den letzten Tagen und Wochen zugelegt habe. Das ist mittlerweile fast schon ein Ritual geworden. Samstag und Sonntag verbringe ich nach dem sehr späten Frühstück oder Mittagessen zusammen mit meinem Freund, deren Schwester und ihrem Freund auf der Couch. Unsere Jungs spielen gemeinsam Forza und haben genug Zeit, um Autorennen zu fahren und sich über die verschiedenen Lackierungen zu unterhalten. Wir Mädels hingegen, nutzen die Zeit um Neues auszuprobieren, über die verschiedenen Ereignisse zu plauschen, die Nachmittagsaktivitäten zu planen oder in Zeitschriften zu stöbern.


So geschehen auch am vergangenen Wochenende. Mit auf der Couch lagen die neue Ausgabe von "The simple Things" und "Sweet Paul". Während mich "The simple Things" nicht so ganz überzeugt, konnte ich mich bei "Sweet Paul" kaum retten vor Inspiration.
Seite um Seite dachte ich mir:"Das muss ich nachkochen... oder das hier backen.. oh sieht das lecker aus.. hm... da würde ich sogar Karotten essen!"


Spätestens dienstags ist es dann immer soweit. Irgendwas muss nachgekocht und ausprobiert werden. Diese Woche sollte es also der überbackene Vanillepudding von Sweet Paul sein. Das war so kinderleicht, ich musste nicht mal aus dem Haus gehen, weil alle Zutaten zur Grundausstattung gehören und bei uns fast immer da sind. Das finde ich richtig wunderbar.
Hier aber noch ein paar Fotos, weil ich mich selber kaum satt sehen konnte an der tollen Kruste. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass diese kleinen Puddings so leicht und toll gelingen und dabei so wenig Aufwand verlangen. Klasse.


Hier also das Rezept.

1 Ei
2 Eigelb
300 ml Milch
35gr Zucker
einige Tropfen Butter-Vanillearoma

Den Ofen auf 175°C vorheizen. 4-5 Dipschälchen in eine ofenfeste Form stellen und diese mit heißem Wasser befüllen. Während das Wasser dafür kocht Eier und Eigelb in einer Schüssel schlagen und nach und nach Milch, Zucker und Aroma hinzugeben und gut mischen. Die Mixtur auf die Schälchen verteilen und alles mit Alufolie bedeckt in den Ofen geben. Dort ca. 40 Minuten backen lassen, sodass die Puddings zwar noch wackelig sind, aber oben schon fest sind. Die Förmchen nun aus dem Wasserbad nehmen und auf einem Blech nur bei Oberhitze 2-4 Minuten rösten, bis sie anfangen Blasen zu schlagen und braun zu werden. Warm oder kalt genießen.


Ihr seht es ist also gar nicht so schwer. Ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen, dass dieses Rezept auch in der Schokovariante super schmeckt. Dann würde ich statt reiner Milch einfach Kakao nehmen.
Eines muss ich aber noch anfügen. Wenn ihr Eier generell nicht mögt, dann ist dieses Rezept wohl eher nichts für euch, denn man schmeckt schon heraus, dass dieser Vanillepudding ganz ohne Stärke auskommt. Meinem Freund dürfte ich sowas also eher nicht servieren, meiner Mum dafür umso mehr.


Eigentlich sollte ich mir aber vornehmen nur noch Sportzeitschriften zu kaufen. Vielleicht können die mich ja genauso gut inspirieren, damit ich endlich beginne gegen die langsam auftauchenden Hüftröllchen anzugehen. Das wäre eine feine Sache!



Erinnerungen an orientalische Zeiten

21. Oktober 2012 4 Kommentare / Ausdrucken?


Hach, die Sache mit dem Fernweh hat sich einfach noch nicht erledigt. Vor einigen Wochen habe ich euch von meiner Sehnsucht nach fremden Ländern erzählt. Das war die Zeit, in der alle in ihren Sommerurlaub starteten und scheinbar nur ich zu hause blieb. Jetzt wird es hier langsam kälter. Jeden Morgen sucht man sich seinen Weg durch dichte Nebelschwaden und unmerklich steht der Winter gleich vor der Tür. Ein Grund noch mehr Fernweh zu bekommen und in alten Erinnerungen zu schwelgen. Habt ihr Lust auf einen kleinen Ausflug in ein warmes arabisches Land in dem ich vor rund 5 Jahren war?


Auch damals waren wir in einer großen Gruppe unterwegs und wie ihr sehen könnt wieder zu Fuss! Sowas ist ungelogen unglaublich entspannend. Nicht nur für den Körper, sondern auch für den Kopf. Man läuft so durch die karge, teils sandige, teils steinige Wüste und läuft, und läuft und läuft. Irgendwann merkt man das gar nicht mehr und bekommt seinen Kopf so richtig frei und kann die Natur um sich herum viel besser genießen. Man muss keine Entscheidungen treffen, sich um nichts kümmern und kann einfach mal ganz relaxt seinen Gedanken nachhängen. Zu hause wird man meistens ständig durch irgendwas abgelenkt, das passiert dort nicht. Nachts kann man unter dem wunderbaren Wüstensternenhimmel schlafen, von dem ich euch ja schon mehrmals vorgeschwärmt habe. Der ist wahrlich unbeschreiblich schön. Tausendmal besser als der heimische Sternenhimmel.


Rund eine Woche waren wir zu Fuss im Wadi Rum (Bild 5+9) unterwegs. Haben unter freiem Himmel geschlafen, haben Berge (6+7) bestiegen, das wunderbare Petra (2+3+4) besichtigt, waren auf dem Souk in der Hauptstadt Amman (1), sind auf jahrhunderte alten Straßen in Jerash gelaufen, konnten im Toten Meer (10) schweben, die Sieben Säulen der Weisheit (8) betrachten und haben überall gestaunt.
Vor allem in Petra, das wahrscheinlich jeder aus Transformers oder den Indiana Jones Filmen kennt. Aber selbst ganz früh aufzustehen, um das beste Licht zu erwischen, durch die ewiglange wahnsinnig toll marmorierte Schlucht zu laufen um schlussendlich das alte Schatztor in seiner vollen Pracht zu sehen ist nochmal etwas ganz anderes! Unvergleichlich!


Besonders klasse fand ich unseren einheimischen Führer, der uns sicher durch das Wadi Rum gebracht hat und uns auf Tiere und tolle Steinformationen aufmerksam gemacht hat. Er hatte wirklich ein sonniges Gemüt und war für jeden Spaß zu haben, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. So hat er schon mal hinter einem tollen Strauch mitten in der Wüste für mich posiert.
Auf dem letzten Bild könnt ihr mich in meinen typischen Wüsten-Lauf-Klamotten sehen. In den Schuhen steckt bis heute noch etwas Sand meinen zwei Wüsten Urlauben.

Konnte ich euch etwas Fernweh machen?

Ich habe euch extra nicht verraten, in welchem Land ich war, aber ich denke es ist auch nicht schwer es herauszufinden. Verratet mir doch mal eure Vermutungen! Ich bin gespannt.


Les poches aux pommes

19. Oktober 2012 3 Kommentare Ausdrucken?



Le poches au pommes... ihr müsst euch das mal auf der Zunge zergehen lassen.. "Les "p"oches au "p"ommes!" Klingt das nicht herrlich? Ich habe es bestimmt 10 mal lauf vorgesagt und bin begeistert. Toll wie das "P" herauspustet. Sprache ist doch einfach eine wunderbare Sache. Vor allem weil man alles so herrlich betonen kann, viel besser als "Apfeltaschen".  Es gibt hunderte so lustige Wörter, die nach dem klingen was sie darstellen. Der Fachbegriff dafür heißt übrigens Onomatopoesie, also Lautmalerei.
Aber ich schweife ab. Ehe ich noch mehr von wunderbaren Dingen erzähle die wirklich fanatische Namen haben, weil sie sich so wundervoll aussprechen lassen, beiße ich lieber in eine süß-säuerliche Apfeltasche und halte den Mund. Selbstverständlich sind die Äpfeln die ich hier verwendet habe genau die, die wir bei meiner Oma eigenhändig vom Baum gepflückt haben. Das macht die Sache gleich doppelt so lecker.


Einfach ist es noch dazu. Perfekt wenn sich spontan jemand zum Nachmittagskaffee anmeldet und nicht viel Zeit bleibt. Alles was man dazu braucht sind 3-4 Äpfel, Blätterteig, etwas Zitronenschalenabrieb, Apfelsaft und Vanillepuddingpulver.
Ja ihr habt richtig gelesen, kein Zucker! Zumindest wenn man toll schmeckende Äpfel hat.Aber das macht leider keineswegs die Tatsache wett, dass Blätterteig nunmal doch recht kalorienreich ist.

Ihr schneidet also eure Äpfel in kleine Stücke und gebt sie zusammen mit einem Glas Apfelsaft in einen Topf. Jetzt lasst ihr die Äpfel einmal aufkochen, sodass sie weich werden. Nun kommt etwas Zitronenschalenabrieb fürs Aroma hinzu. Mit einem kleinen Schluck Apfelsaft rührt ihr nun die Hälfte des Vanillepuddingpulvers kalt an und gebt die Mischung zu den heißen Äpfeln. Das Ganze sollte jetzt eindicken. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Den Blätterteig (ich habe eine Rolle frischen Teig genommen) in 4 gleichgroße Rechtecke schneiden und mit der Apfelmasse belegen. Die Ränder gut zusammendrücken und die Taschen oben einschneiden. Jetzt noch mit etwas Milch einpinseln (wenn ihr mögt noch etwas Zucker drüber streuen) und bei 175°C Umluft solange backen bis sie schön goldbraun sind.


So, und das muss jetzt einfach noch raus: Beim Fotografieren der leckeren Dinger ist übrigens einfach alles schiefgelaufen. Ich bin also vollbepackt mit Fotoausrüstung, Apfeltaschen, Papiersternchen und Dekoäpfeln hinunter gelaufen in den Gemeinschaftsgarten. Habe dort alles schön drappiert und die ersten Fotos geschossen. Soweit so gut. Beim 15. Bild, ich war fast fertig, sehe ich, na hoppla, da ist doch eine Apfeltasche einfach so nach hinten weggeknickt.
Oh nein, das arme Ding! Ich musste selbstverständlich Notschlachten! Konnte es ja nicht so leiden lassen. Also wieder in den 2. Stock Nachschub besorgen. Alles drappieren und nochmal von vorne.
Währenddessen hatte sich die Wolkendecke allerdings noch dichter zusammen gezogen und als ich gerade mal 5 Bilder hatte fing es auch schon zu leicht zu nieseln an. Aus dem leichten Nieselregen wurde aber schnell mehr, sodass ich total überstürzt und nass das Shooting abbrechen musste.  Herrje!
Am besten hat allerdings meine Notschlachtung zwischendrin geschmeckt!


{DIY} Bücher-Monster

17. Oktober 2012 11 Kommentare Ausdrucken?


Ich bin eine Leseratte. Alleine dieses Jahr habe ich schon zig Bücher gelesen. Ich weiß nicht ob die Zahl 20 reicht. Vielleicht sollte ich sie zählen.
Normalerweise lese ich ja fast ausschließlich auf meinem Sony Reader. Aber es gibt auch einige Bücher, die ich nur gedruckt lesen würde. Dazu zählen allen voran die Bücher meines Lieblingsautors, aber auch einige Bücher, die im Regal stehen und bereits mehrere Male gelesen wurden und es wohl immer wieder werden. Manche Geschichten faszinieren mich einfach so sehr, dass ich gar nicht anders kann als mich einmal im Jahr, oder alle zwei Jahre nochmal in dieser fantastischen Welt des Buches zu verlieren.


Mein eReader speichert automatisch ab auf welcher Seite ich aufgehört habe zu lesen. Das funktioniert bei Büchern ja leider nicht. Aber auch hier habe ich in einer kleinen Bastelstunde Abhilfe geschafft. Ab sofort knabbern diese lustigen Bücher-Monster die Seiten an.
Und damit ihr sehen könnt wie einfach die doch zu machen sind, und vor allem damit ihr sehen könnt wie sie gemacht werden habe ich eine kleine Bilderanleitung für euch vorbereitet.
Alles was ihr braucht ist etwas buntes Papier (am besten Quadratisch), eine Schere, einen Klebestift und einen schwarzen Permanentmarker.


Ihr faltet euer Papier jeweils zweimal zur Mitte, sodass ein Faltkreuz entsteht. Danach schneidet ihr ein kleines Quadrat ab. Werft es aber nicht weg, ihr könnt es für euer nächstes Monster weiterverwenden. Anschließend schneidet ihr eine Ecke ab, siehe Bild 4 und faltet nun die zwei übrig gebliebenen Quadrate über das Dreieck. Das untere Quadrat streicht ihr vorsichtig mit dem Klebestift ein und fixiert alles. Einmal wenden und schon sieht man die Monsterecke. Jetzt schneidet ihr noch ein passendes buntes Quadrat für den Rachen des Monsters aus und klebt es zwischen die Lasche. Ein paar Augen und Zähne und schon kann das kleine Monster drauf los knabbern.


Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, so können grimmig Monster entstehen, vielleicht auch einige mit vielen spitzen Zähnen oder nur mit ganz wenigen. Welche mit Froschaugen oder Kulleraugen, ganz wie ihr wollt.
Ich mag diese Lesezeichenecken und kann mir sehr gut vorstellen, dass sie auch eine nette Bastellei für und mit Kindern ist. Auch im Adventskalender für große Kinder passen sie sicher ganz gut.


Die Büchermonster findet ihr auch bei art.of.66. Dort gibt es weitere tolle DIY-Ideen!





Impressionen

16. Oktober 2012 6 Kommentare / Ausdrucken?


Wenn die Bäume gelb und rot werden und langsam ihre Blätter fallen lassen, was gibt es dann Schöneres als einen langen Spaziergang in der Sonne? Man läuft durch die raschelnden Blätterhaufen, atmet den süßen, holzigen Duft des Herbstlaubs ein, spürt die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und fühlt sich frei.
Vielleicht nimmt man auch einige Blätter und wirft sie voller Lebensfreude und Übermut in die Luft, nur um sie auf sich selbst herabregnen zu lassen.
Hach! Traumhaft!


An so einem Tag waren meine Mädels und ich den ganzen Tag draußen unterwegs. Wir wollten etwas den Herbst einfangen, mit dem Licht spielen und einige hübsche Fotos schießen. Also wurden Blätter gesammelt, arrangiert und in die Luft geworfen. Es wurden Handflächen fürs Foto ausgerichtet, Glitter gemischt und mit viel Gefühl davon geblasen. Fast so wie Pusteblumen im Sommer.


Oh was hatten wir für einen Spaß. Ein Tag voller Spannung, Erlebnissen und Abenteuern. Aber auch ein Tag, an dem wir drei abends ziemlich müde auf der Couch lagen. Gelohnt hat er sich auf jeden Fall und ich würde so einen schönen Mädelstag gegen nichts eintauschen wollen. Allein die Erinnerungen, wenn man noch etwas Glitter im Auto findet, die Fotos nachbearbeitet oder sich nochmal über die lustigen Situationen unterhält und wieder in lautes Gelächter ausbricht, unbezahlbar!


Tausend Dank an mein hübsches Model, meine fast Schwägerin, die mir selbst zur kleinen Schwester geworden ist, die ich nie hatte. Und mindestens genauso viel Dank an unsere gemeinsame Freundin I., die die beste Fotoassistentin ist, die man sich wünschen kann. Geduldig hat sie immer wieder Glitter nachgefüllt, Blätter eingesammelt und Tipps gegeben. Ihr zwei seid die Besten!


Soulfood französische Zwiebelsuppe

14. Oktober 2012 7 Kommentare Ausdrucken?


Manchmal hilft nur Soulfood. Futter für die Seele. Etwas was von Innen wärmt und nicht nur die Geschmacksknospen und den Magen zufrieden stellt, sondern bis tief hinein, bis in die Seele wirkt. Wenn es regnet und stürmt, gibt es nichts Besseres. Auch nicht wenn es furchtbar kalt ist und man sich einfach noch nicht zufrieden geben will, dass es das jetzt war mit Sommer und Wärme. An Wochenenden, wenn man total geschafft ist und soviel erlebt hat, dass man sich erstmal sammeln muss, dann hilft es auch, das Soulfood.


Futter für Körper und Seele muss von Innen wärmen und das Gefühl vermitteln die Welt sei in Ordnung. Essen, dass für 10-15 Minuten Genuss pur ist und so etwas wie Geborgenheit verstömt.  Ich glaube der Inbegriff dessen ist eigentlich warmer Kuchen, aber auch diese französische Zwiebelsuppe ist ein sehr guter Anwärter auf die Stelle.


Zusammen mit einem kernigen Brot, dass mit Käse überbacken wurde ist sie einfach nur köstlich. Fast schon süß werden die Zwiebeln durch den Kochprozess. Sie verströmen einen Duft der einen nur so an den Tisch lockt und zum Genießen auffordert. Ein Traum im heimischen Suppentopf.


Auch wenn man meinen könnte, dass die Zubereitung viel Können abverlangt, ist genau das Gegenteil der Fall. Alles was man braucht ist etwas Geduld und Durchhaltevermögen, alternativ auch eine Taucherbrille, um gegen die ätherischen Öle der Zwiebel gewappnet zu sein.
Oder man lässt den Tränen einfach freien Lauf und hat die beste Ausrede, um die Traurigkeit die sich im Laufe der Monate oder Jahre angesammelt hat, oder den Weltschmerz, den man mit sich rum trägt, einmal herauszulassen. "Die Zwiebeln... die Zwiebeln sind Schuld, ehrlich!"
Danach schmeckt sie Suppe noch tausendmal besser.


Ein Seelentröster, der alle Tränen trocknet, wartet spätestens eine dreiviertel Stunde danach im Topf. Alles was man dafür braucht sind in etwa 8 große Zwiebeln, etwas Gemüsebrühe, Wasser und Gewürze.


Braucht ihr auch einen Seelentröster? Etwas was von Innen wärmt und dazu auch noch so figurfreundlich ist, dass man einen ganzen Topf alleine essen könnte? (Vorausgesetzt man hat die nächsten 24 Stunden frei, um etwas mehr an der frischen Luft zu verbringen - ihr wisst schon weswegen )
Dann bindet die Schürze um. Holt die Taucherbrille oder eine Packung Taschentücher und ran an den Herd.



Zutaten für einen großen Topf:
8 Zwiebeln
etwa 50g Butter (oder einfach ein großes Stück)
Kräuter, z.b. Thymian ( ich habe eine Kräutermischung aus Kräutern verwendet, die ich selbst im Sommer auf einer Allgäuwiese gesammelt habe )
1 EL Mehl
1,5l Wasser
einige TL Gemüsebrühepulver
Pfeffer, Salz

Für die überbackenen Brote:
einige Scheiben kerniges Brot, je nachdem wieviele Personen mitessen
Käse zum Überbacken

Die Zwiebeln schälen und in in Ringe schneiden. Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen, danach die Zwiebelringe hinzugeben und zusammen mit einer guten Prise Kräuter etwa eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel dünsten. Dabei hin und wieder gut umrühren, damit die Zwiebeln nicht braun werden.
Salzen und Pfeffern. Mehl hinzufügen und gut unterrühren. Danach 1,5 - 2 l Wasser hinzugeben und einige Löffel Gemüsebrühe unterrühren, sodass die Suppe an Würze gewinnt.
20min. weiter köcheln lassen und derweil die Brote mit Käse überbacken.
Servieren und genießen.


An dieser Stelle würde ich euch allen am liebsten zum Dank eine riesige Schüssel eures liebsten Soulfoods schicken. Oder besser noch, mit euch allen an einem riesigen Tisch sitzen und gemeinsam dieses Soulfood essen.
Tausend Dank für eure zahlreichen Kommentare am Wochenende und ein herzliches "Willkommen" an alle neuen Leser der letzten Zeit.
Ich bin so dankbar für eure Kommentare! Ich schicke euch virtuell eine heiße Suppe! Habt eine schöne Woche!




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