Silvester Panettone

30. Dezember 2012 8 Kommentare Ausdrucken?


Heute gibt es den letzten Post für dieses Jahr. Das klingt ganz schön theatralisch, finde ich. Zu meiner Schwiegermama in Spe habe ich heute gesagt: "Also wir sehen uns dann nächstes Jahr!" Weil wir uns tatsächlich erst wieder am Mittwoch sehen.
Silvester verbringe ich zusammen mit meinen Lieben und es wird ordentlich aufgekocht. Ein Drei-Gänge Menü erwartet mich morgen Abend, an dem ich mich hauptsächlich in Form der Vor- und Nachspeise beteilige. Als Vorspeise haben wir meine Maroni-Suppe geplant. Zum Nachtisch erwarten uns drei verschiedene Sorten Mini-Gugl, die ich euch aber heute hier leider nicht zeigen kann. Auf Instagram könnt ihr hingegen einige davon bewundern. Aber keine Sorge, ich werde demnächst noch mehr Sorten backen und dann auch mal fotografieren.
Für euch gibt es dafür etwas ganz besonderes: Silvester-Panettone.


Zugegeben, gebacken habe ich den schon vor einigen Tagen und viel mehr als eine mickrige Scheibe ist davon leider nicht mehr übrig. Normalerweise isst man den aber am Silvester-Abend und manchmal bäckt man auch eine Münze mit ein und derjenige der sie findet, hat einen Wunsch frei.
Eigentlich wollte ich ihn auch zu unserem Silvester Menü beisteuern, aber er ist über die Tage schon recht trocken geworden, sodass eine "Notschlachtung" vorgenommen werden musste, was ich nicht sonderlich schlimm fand, da ich eh total neugierig auf den Geschmack war. Besonders, nachdem ich beim Backen eine riesige Katastrophe zu bewältigen hatte wollte ich schon wissen wie er denn nun schmeckt.


Von der Katastrophe muss ich euch auch noch unbedingt erzählen, bevor ich euch das Rezept hinterlasse.
Angefangen hat alles sehr harmlos. Normalerweise plane ich große Back- und Kochabenteuer immer im Vorraus. Speziell wenn ich eigentlich nicht viel Zeit habe, um Backen und Fotografieren unter einen Hut zu bringen. Also habe ich auch diesmal geplant und wollte mir unseren Brotbackautomaten, der normalerweise und ich sage absichtlich: "normalerweise", wundervolle Hefeteige zustande bringt, zu Hilfe nehmen. Ich bin früh aufgestanden, habe alle Zutaten abgewogen, eingefüllt, Backautomaten programmiert und los ging es. Die ersten 5 Minuten tat er auch genau das was er sollte. Bis zu dem Moment als ich mich entschloss duschen zu gehen. Wahrscheinlich genau zum selben Zeitpunkt, als ich meinen Zeh unter den Wasserstrahl streckte, entschloss sich der Automat zu Kneten aufzuhören, was ich nicht gehört habe. Selbstverständlich war der Teig noch nicht vollständig verarbeitet. Das heißt: In der unteren Hälfte des Behälters war noch trockenes Mehl und im oberen Teil sämtliche Flüssigkeiten inklusive der Hefe. Das Programm sprang um auf "Gehen" und die Hefe erledigte ihren Job einwandfrei. Sie ging und zwar mit den Flüssigen Zutaten über den Behälterrand hinaus in das Innere des Backautomatens.
All das habe ich natürlich nicht mitbekommen. Erst als nach 1 1/2 Stunden das Piepsen ertönte, dass nun die Arbeit erledigt wäre.
Könnt ihr euch diese Sauerrei vorstellen? Mein Gesicht dazu? Der panische Blick auf die Uhr? Mein Fluchen?
Schlussendlich habe ich dann doch selbst geknetet und alles hat geklappt. Unseren Backautomaten habe ich seither nicht mehr angeschaut. Mieses Ding, mieses!


Jetzt möchte ich euch aber trotz aller Pannen das Rezept zu meinem Panettone verraten:

300 ml Milch
50 g Butter
450 g Mehl
80 g Zucker
0,5 Tl Salz
0,5 Würfel frische Hefe
1 Bio-Orange
50 g Nuss-Nougat
50 g weiße Schokolade
50 g Nuts'n berries Mischung
50 g Orangeat
Fett für die Form
Mehl zum Bearbeiten
1 Eigelb
1 El Puderzucker


1. Für den Teig Milch und Butter leicht erwärmen, so dass die Butter schmilzt. Abkühlen lassen, sodass die Mischung noch lauwarm ist.
2. Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben, mit Zucker und Salz vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und etwas Milch-Butter-Gemisch zugießen, die Hefe darin auflösen. Dann die restliche Milch und Orangenschale zugeben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten, relativ weichen Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat. Oder alles in einen Backautomaten geben und auf "Hefeteig" stellen. 
3. In der Zwischenzeit Nougat und Schokolade fein würfeln und einfrieren.
Jetzt ist auch Zeit die Panettone-Form zu basteln. Dazu schneidet ihr auch einfach aus Backpapier vier dreifingerbreite Streifen zurecht und legt sie sternenförmig übereinander. In der Mitte festtackern. Jetzt etwa 60cm Backpapier abreißen und in der Mitte Falten sodass ihr einen langen Streifen Backpapiert habt. Diesen nun zu einer Rolle formen und die enden zusammentackern. Später legt ihr eure Teigkugel auf den Backpapierstern schlagt die Ecken in der Mitte zusammen und setzt eure Rolle darüber. Danach schlagt ihr den Stern auf und tackert die Enden an den Innenwänden der Rolle fest. Schon habt ihr eine selbstgemacht Panettone-Form. 
4. Wenn der Teig ordentlich groß geworden ist, erneut mit den Knethaken des Handrührgerätes durchkneten. Pistazien und Orangeat zugeben, zum Schluss die gefrorenen Nougat- und Schokoladenstückchen. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Kugel formen und diese in die Panettone-Form geben. Mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen vergrößert hat.
5. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen.
6. Eigelb mit 1 El Wasser verquirlen, die Oberfläche des Panettone damit einpinseln. Erneut in den Ofen stellen und auf unterster Schiene weitere 10-15 Minuten backen, bis der Kuchen die Oberfläche goldbraun und glänzend ist.
7. Jetzt noch mit Puderzucker bestäuben und fertig.


Jetzt möchte ich mich bei euch noch gerne für die tolle Unterstützung im Letzten Jahr bedanken. Ohne euch hätte ich nicht diese Motivation gehabt meinem Blog ein neues, leichteres und schöneres Gesicht zu geben. Ich bin so dankbar für all eure lieben Kommentare und auch für jeden einzelnen (stillen) Leser und weiß nun, dass ich genau das Richtige gemacht habe.


Danke!

Nun wünsche ich euch Allen ein rauschendes Fest. Feiert ordentlich ins Neue Jahr hinein und begrüßt mit mir das Jahr 2013. Das wird ein wunderbares Jahr mit vielen tollen Erlebnissen und Veränderungen. Ich spüre es förmlich!

Bis nächstes Jahr!



Noel, noel, noel!

24. Dezember 2012 5 Kommentare / Ausdrucken?


Es ist soweit! Die Geschenke sind verpackt, alle Vorbereitungen sind getroffen und der alljährliche Kartoffelsalat zu Weihnachten steht bereit. Heilig Abend ist da. Endlich.
Merkt ihr wie ich innerlich ausatme? Wie diese seltsame Vorweihnachts-Last von meinen Schultern fällt und platz macht für die Vorfreude? Vorfreude auf einen besinnlichen Abend mit netten Menschen, gutem Essen, einem schönen Glas Wein und tollen Gesprächen.
Weil es bei uns zuhause, wie jedes Jahr eigentlich, keinen Weihnachtsbaum gibt, zeige ich euch heute eine kleine Spielerei von mir. Ich habe mir aus Maccarons für meine diesjährige Weihnachtsmails einen eigenen kleinen Baum gebastelt. Ist er nicht niedlich?
Das wir keinen eigenen Baum haben macht übrigens überhaupt nichts. Normalerweise verbringen wir Weihnachten eh nie zuhause. Vielmehr muss ich meinen Heiligen Abend immer aufteilen. Einige Stunden verbringe ich dann zusammen mit meinem Freund und dessen Familie und die andere Hälfte des Abends mit meinen Eltern und gemeinsamen Freunden. Zusammen macht feiern einfach viel mehr Spaß und so ist es gar nicht schlimm, dass bei uns kein Baum steht. Aber wie gesagt, Not macht ja erfinderisch und so sollt wenigstens ihr einen kleinen Weihnachtsbaum von mir sehen.


Die Maccarons habe ich übrigens nach dem selben Rezept gemacht wie die vom September. Hier gelangt ihr zum Rezept. Einzig die Dosierung für die Lebensmittelfarbe ist etwas geringer ausgefallen und die Füllung ist etwas abgewandelt. So habe ich statt der Zitronenfüllung eine Ganache aus Weißer Schokolade, Sahne, Zimt und getrockneter Apfelschale hergestellt.

Jetzt möchte ich euch aber von ganzem Herzen ein wundervolles und frohes Weihnachtsfest wünschen. Genießt die Feiertage zusammen mit euren Familien und Freunden bei guten Gesprächen, feinem Essen und netter Gesellschaft. 


Geschenke Special

22. Dezember 2012 2 Kommentare / Ausdrucken?


Jetzt ist es soweit. Weihnachten ist schon ganz nah. Nur noch zweimal schlafen und dann ist auch schon Heilig Abend. Ich finde es Wahnsinn wie sehr die Zeit in den letzten Wochen gerast ist. Alles ging dieses Jahr unglaublich schnell und irgendwie konnte ich die Adventszeit nicht so genießen wie ich es mir vorgestellt hätte. Aber dafür sollen die Weihnachtsfeiertage umso schöner werden.
Am liebsten habe ich an Weihnachten übrigens die wundervollen Geschenkverpackungen.
Davon war ich schon als kleines Kind total fasziniert.

 
Es gibt in unserem Familienfotoalbum zum Beispiel Foto von mir in Mitten aller meiner ausgepackten Weihnachtsgeschenke. Kurz nach dieser Aufnahme habe ich wohl meine Mum in vollem Ernst gefragt, wer mir meine Geschenke denn nun wieder einpackt. Diese Geschichte darf ich mir seither jedes Jahr an Weihnachten anhören-
Aber Verpackungen waren für mich schon immer das Schönste. Meistens habe ich mich an Weihnachten mehr mit den hübschen Schleifen und Fächern beschäftigt als mit den eigentlichen Geschenken. Kein Wunder also, dass ich versuche meine Geschenke auch immer so hübsch und aufwändig wie möglich zu verpacken, um meinen Lieben eine Freude zu machen.
Deswegen möchte ich euch heute noch auf die schnelle zeigen, wie ihr eine wunderbare Schleife binden könnt, die jedes Geschenk zu etwas besonderen macht. Denn wenn ich eines über die Jahre gelernt habe dann, dass man die Wirkung von ausreichend Schleifenband nie unterschätzen sollte.


Ich habe für euch dieses bebilderte Tutorial gebastelt, damit ihr Schritt für Schritt nachvollziehen könnt wie diese Schleife entstanden ist.

1.) Schneidet einen breiten Streifen transparenter Folie ab und fasst ihn etwas zusammen. Nun überkreuzt ihr die Enden, sodass eine Schlaufe entsteht. (Ähnlich wie die AIDS-Aktions-Schleifen.) Diese fasst ihr nun in der Mitte mit den überkreuzten Enden zusammen und bindet ein kurzes Stück Geschenkband darum, um die Schleife zu fixieren.
2.) Bindet nun eine Schleife aus breitem Satin- oder Stoffband. Das macht ihr auf die gleiche Weise oder legt einige Schleifenachten übereinander und fixiert sie in der Mitte. Diese Schleife legt ihr nun auf die Folienschleife.
3.)  Aus Sternendraht bastelt ihr eine weitere Schleife, die ihr über die Satinband-Schleife legt.
4.) Nun nehmt ihr euch etwas breiteres Geschenkband und binde alle 3 Schleifen in der Mitte zusammen.
5.) Als letztes macht ihr aus dem breiten Geschenkbandenden mit einem Geschenkbandtrenner viele kleine und feine Streifen.

Diese Schleife könnt ihr nun auf jedes eurer Geschenke setzen. Bindet sie dazu einfach mit Geschenkband fest.
Seht ihr? Ganz einfach und dabei so effektvoll.


Aber auch einfach verpackte Geschenke, wie zum Beispiel dieses hier, können sehr effektvoll sein. Ich habe dazu einfach ein goldenes Gummiband über die Ecken gelegt und zusammengebunden. Ein farblich passender Stern dazu und schon ist es fertig.

Alle Materialien die ich verwendet habe findet ihr übrigens bei dm.
Dort habe ich sowohl den Sternendraht, als auch das Geschenkpapier und Geschenkband gefunden. Einen Geschenkbandtrenner habe ich mir letztes Jahr für einen Euro bei TEDI gekauft. Eine Investition die sich wirklich gelohnt hat. Denn irgendwie schauen Geschenke so einfach viel toller aus.

Wie habt ihr dieses Jahr eure Geschenke verpackt? Auch so bunt wie ich? Oder bleibt ihr lieber einfarbig?


Weihnachtsleckerei: Bratapfel mit Käse

20. Dezember 2012 6 Kommentare / Ausdrucken?


Dass ich einen etwas seltsamen Geschmackssinn habe, dürfte euch ja mindestens seit meinen Bananentiraden oder meinen Schwärmereien über die Kombination von Salz und Schokolade bekannt sein. Auch im Winter gibt es für mich ein Küchenhighlight, dass andere vielleicht nicht in dieser Form essen würden. Ich aber kann es nur empfehlen. Gerade wenn man wie ich auf etwas seltsamere Foodkombinationen steht.
Wahrscheinlich haben schon einige von euch beim Lesen des heutigen Posttitels die Nase gerümpft. Aber bitte gebt meiner Bratapfelversion eine Chance.


Anstatt der klassischen Bratapfelfüllung aus Marzipan, Nüssen und Mandeln kommt bei mir Käse mit rein. Ja, richtig gehört Käse. Herzafter, würziger Käse. Könnt ihr euch nicht vorstellen?
Traut euch, denn die Kombination aus süßen Äpfeln, Haselnüssen, Zimt und Marzipan ist einfach nur fruchtig-weihnachtlich lecker! Dazu noch eine klassische Vanillesoße und der Himmel öffnet seine Pforten.
Erst der Käse bringt das richtige interessante Aroma ohne dabei wirklich nach Käse zu schmecken. Stellt euch hier bitte keinen Camembert oder etwas ähnlich aromatisches vor, sondern eher einen würzigen Hart- oder Raclettekäse, der nichts von diesem "stinkigen" Aroma hat.


Genug geschwärmt. Hier das Rezept für alle Mutigen und die die etwas Neues ausprobieren wollen, fernab von der klassischen süß vs. herzhaft Unterscheidung. Den die ist in dem Fall einfach total unnötig.

Bereitet eure Äpfel vor indem ihr oben eine Scheibe abschneidet und das Kerngehäuse, am besten mit einem Gehäuseausstecher, entfernt. Stopft danach das am Boden entstandene Loch mit etwas Alu-folie. Ansonsten läuft euch die ganze Füllung davon. Das wäre schade.

Nun zur Füllung. Diesmal habe ich nur circa Angaben für euch. Weil das kochen diesmal so sehr nach Gefühl ging, dass ich nicht wirklich auf die Mengen geachtet habe. Ihr braucht in etwa für 12 säuerliche Mini-Äpfel oder 8 Normale:

3 kleingehackte Datteln
75g zerkleinerter Schnittkäse (Raclettekäse etc.)
25g Marzipan
50g gemahlene Haselnüsse
2 EL Butter
2 Hand voll Semmelbrösel
etwas Pfeffer
etwas Zimt

Alle Zutaten mischt ihr kräftig sodass eine schöne klebrige Masse entsteht und füllt diese in die vorbereiteten Äpfel. Danach nur noch das Deckelchen drauf und ab in den Ofen damit. Bei ca. 180°C für etwa 20min backen. Kontrolliert am besten hin und wieder, wie sie sich entwickeln. Nicht das die Füllung zu dunkel wird, oder die Äpfel zu matschig oder trocken.

Dazu passt perfekt Vanillesoße oder ein leckeres Vanilleeis.


Wer es lieber klassisch mag, der kann auch mal dieses Rezept hier ausprobieren. Klick. Das Rezept verkörpert für mich das Ur-Rezept eines klassischen Bratapfels. Rosinen und Mandeln perfekt kombiniert mit Äpfeln. Ursprünglicher und einfacher als mit Käse ist es definitiv und so ist es sicher auch für die nicht so Mutigen unter uns Bestens geeignet. Ich habe auch schon von Varianten mit Kekskrümeln aus Spekulatius und Eierlikör oder von Füllungen aus Mett und Zwiebeln gehört. Richtig toll soll auch Bratapfel mit Weißwein sein. Ihr seht euch sind bei der Bratapfelzubereitung keinerlei Grenzen gesetzt. Man kann nichts falsch machen. Der Klassiker ist und bleibt aber mit Rosinen, Mandeln, Zucker und Butter.
Ich für meinen Teil bleibe bei unserem Hausrezept mit würzigem Käse. Was werdet ihr ausprobieren?


Die Idee mit dem Käse stammt übrigens von meiner Mutter, die schon recht früh mit meinen seltsamen Essensvorlieben zu kämpfen hatte. Mir war ein klassischer Bratapfel immer zu süß und mit hat da meistens die herzhafte Note im Essen gefehlt, sodass ich immer nach etwas "deftigen" gejammert habe. Auch im Fall von Bratäpfeln. Not macht erfinderisch und so kam meine Mutter darauf einfach etwas Käse mit unterzumengen, damit meine liebe Seele Ruh' hat.

Das Problem mit den deftigen Sachen habe ich übrigens fast immer. Seit ich mit 13 beschlossen habe vegetarisch zu leben, fehlt mir der würzig, deftige Geschmack und ich habe das Gefühl meine süßen Geschmacksknospen arbeiten viel intensiver als die im umami oder salzigen Bereich. Ich schmecke fast überall die süße Komponente heraus. Deswegen bin ich immer auf der suche nach "deftigen" vegetarischen Gerichten, die meine Geschmacknerven ordentlich kitzeln.

Gibt es Mutige unter euch, die sich an dieses eher ungewöhnliche Rezept heran wagen wollen? Wie esst ihr euren Bratapfel am liebsten? Ich bin neugierig!

"Danke" muss ich übrigens für all eure lieben Kommentare sagen. Besonders die für den letzten Post. Ich war teilweise wirklich verunsichert, als ich ihn online gestellt habe und habe mit den wüstesten Meinungen zum Thema "Modeln" gerechnet. Aber ihr war allesammt so positiv eingestellt. Danke! Und tausend Küsse für all die lieben Komplimente, ich bin wirklich gerührt.


Elchparade - Mohn-Marzipan-Plätzchen

16. Dezember 2012 5 Kommentare Ausdrucken?


Ich habe euch ja von meinem Vorweihnachtsstress erzählt. Dem lästigen Gefühl noch ganz schnell, ganz viel vor den Feiertagen zu erledigen ohne dabei irgendwas auf der Strecke zu lassen. Tja, wenn der Tag nun 26 Stunden hätte und ich nur drei Stunden Schlaf täglich bräuchte, hätte ich wohl auch alles geschafft. Aber so habe ich statt geplanten sieben Plätzchensorten lediglich eine Einzige gebacken. Das macht aber gar nichts, denn dafür ist es meine Lieblingssorte. Man muss ja schließlich Prioritäten setzen.


Ich wurde gefragt, welche Sorten ich denn sonst noch so geplant hatte zu backen. Nunja, da wären Orangen-Vanillekipferl, Tonkabohnen-Lavendel Plätzchen, Rosmarin-Zirtonen Heidesand, Panforte di Siena, klassische Nusstangen und vielleicht noch Kokoskuppeln, auf deren Geschmack ich in der Steiermark gekommen bin. Letztlich sind es eben doch nur meine heiß geliebten Mohn-Marzipan Plätzchen mit Kirschfüllung geworden, die ich letztes Jahr bei der wunderbaren Bloggerin  Sylvia von rock the kitchen! entdeckt habe.
Es war quasi Liebe auf den ersten Bissen, als ich von den zarten Mohnherzen gekostet hatte. Seit dem freut sich mein Gaumen das Ganze Jahr auf diesen Genuss.
Um mich selbst ein wenig auszutricksen habe ich aber einfach ein und den selben Teig mit verschiedenen Förmchen ausgestochen. So macht es doch den Anschein, als ob ich mindestens drei Sorten gebacken hätte. Schlau, nicht wahr?


So nun möchte ich euch aber das Rezept nicht vorenthalten.

Ihr braucht:

180 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Ei
50 g Mohn
80 g Marzipanrohmasse
Mark einer Vanilleschote
5 Tropfen Bittermandelöl
Abrieb einer Bio-Zitrone
100 g Kirschmarmelade
Kuvertüre

Hackt die Marzipanrohmasse grob durch und vermengt ihn mit den restlichen Zutaten  zu einem geschmeidigen Teig. Ordentlich kneten und danach zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Jetzt den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit Plätzchenausstechern Formen ausstechen. Anschließend auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und ca. 8 - 9 Minuten backen
Während die Plätzchen auskühlen die Kirschmarmelade durch ein Sieb streichen und in einen Einwegspritzbeutel oder eine Plastikfrühstückstüte geben. Die Spitze knapp abschneiden und die Marmelade auf je eine Hälfte der Plätzchen verteilen. Gleich danach den Deckel drauf setzen.
Wenn ihr mögt könnt ihr die Plätzchen jetzt noch mit Kuvertüre verzieren. Oder ihr bestäubt sie einfach mit etwas Puderzucke, so wie ich auf nachfolgendem Bild.


Ich habe zusätzlich zu meinen Herzen, Elchen und Sternen auch kleine Plätzchen-Bonbons gebacken. Die sind wirklich winzig klein und genau richtig um mit einem Haps im Mund zu verschwinden. Die Förmchen für die Bonbons und Elche habe ich übrigens bei Depot erstanden. Dort gab es eine riesige Auswahl an losen Austechförmchen. Unter anderem habe ich schon mit einer Mopsfigur geliebäugelt, fand sie dann schlussendlich aber zu kitschig, außerdem wäre Balko sicher beleidigt gewesen. Dafür habe ich einen Ausstecher in Hundeknochenform mitgenommen. Vielleicht backe ich irgendwann auch mal Plätzchen für Balko, da wäre das sicher eine lustige Sache.

Ging es euch wie mir und habt ihr nur wenig Zeit zum Backen gehabt oder wartet bei euch eine ganze Plätzchenarme in den Keksdosen? Habt ihr vielleicht auch darüber gebloggt? Gibt es Plätzchenrezepte die ich unbedingt nächstes Jahr ausprobieren soll, weil sie den Mohnmarzipanelchen den Rang streitig machen wollen? Lasst es mich wissen. Ich bin neugierig!



Winterwald

14. Dezember 2012 7 Kommentare / Ausdrucken?


Jetzt habe ich euch aber ganz schön lange alleine gelassen. Seid ihr noch da?
Kennt ihr das Gefühl, dass man vor Weihnachten noch ganz schnell, ganz viele Sachen erledigen will, um dann die Feiertage richtig genießen zu können? Genau so ging es mir die letzte Woche. Nur noch eben 2 Ärzte abklappern und die jährlichen Checks unter Dach und Fach bekommen, fleißig für die Uni lesen, die Autoversicherung anpassen, bürokratische Telefonate führen, den letzten Autounfall abwickeln und überlegen wann man denn nun endlich Zeit findet doch noch die 10 Sorten Plätzchen zu backen, so wie man es eigentlich geplant hatte. Ganz davon abgesehen, dass ich nun gerade mal Zeit gefunden habe genau eine Sorte zu backen. Dazu aber demnächst mehr.


Zwischen all den eher lästigen Dingen habe ich natürlich auch schöne Sachen erledigt. Die ersten Weihnachtsgeschenke sind jetzt besorgt und ich habe auch meiner Schwägerin ein hübsches Geburtstagsgeschenk gekauft. Im Laufe der kommenden Woche will ich dann alles schön einpacken. Selbstverständlich lasse ich euch daran teilhaben, wenn ihr mögt.
Heute habe ich mir aber etwas gegönnt. Einen langen Spaziergang im Winterwald. Dafür bin ich extra früh aufgestanden. Pünktlich zum Sonnenaufgang war ich unterwegs, um den letzten Schnee vor dem anstehenden Tauwetter einzufangen.


Es war einfach nur traumhaft schön so durch den verschneiten Wald zu laufen. Zuerst denkt man, alles sieht total fad und langweilig aus und ist unter der Schneedecke begraben. Aber wenn man dann genauer hinsieht,entdeckt man soviele wunderbare Dinge die einfach nur hübsch aussehen mit einem kleinen weißen Schneehäubchen. Teilweise sogar schon gespenstisch wie die schneebedeckten Knöterich-Samen oder rote Hagebutten, die wie  Blutstropfen aus dem Schnee ragen.
Ganz leise ist es um die Uhrzeit im Wald und der Schnee schluckt sämtliche Geräusche. Vielleicht hat man Glück und hört einen Buntspecht beim Frühstücken, so wie ich heute morgen. Oder man begegnet einem anderen Waldbewohner.


Ganz perplex musste ich auf meiner kleinen Wanderung stehen bleiben, als wie aus dem Nichts ein Reh über eine nahe Lichtung hüpfte. Es blieb in etwa 20 Meter vor mir auf dem Weg stehen, blickte sich in aller Seelenruhe um und verschwand hopsend im Wald. Ich habe mich natürlich keinen Zentimeter bewegt, weil ich es nicht verscheuchen wollte und es so einfach noch etwas länger anschauen konnte. Deswegen gibt es leider auch keine Beweisfotos, aber ihr glaubt mir auch sicher so.


Auf dem Rückweg spitzelte dann auch die Sonne über die Baumwipfel und brachte den Schnee so richtig zum Glitzern. Dann funkelt alles um einen und man fühlt sich, zumindest ich, einfach wahnsinnig frei und geborgen. Schnee ist eine richtig schöne Sache. Ich liebe ihn und vielleicht schaffe ich es auch, euch bald mal meinen Lieblingsschnee auf einem Bild einzufangen. Das wird allerdings etwas schwierig, denn der fällt nur nachts und funkelt im Licht der Straßenlaternen.

Jetzt werde ich euch nicht mehr so lange alleine lassen. Ich habe schon ein paar wundervolle Ideen für die nächsten Tage. Bleibt neugierig.


Endlich Maroni-Suppe

5. Dezember 2012 7 Kommentare Ausdrucken?


Seit Anfang Herbst jammere ich was das Zeug hält. Angestachelt von anderen Blogs wuchs in mir die Sehnsucht nach selbst geernteten Maroni. Weil ich mich aber trotz meiner Spaziergänge in der Natur nicht wirklich in unseren Wäldern auskenne, wusste ich nicht woher ich das braune Glück bekommen sollte. Aus dem Supermarkt? Nein, danke. Dort sind mir Esskastanien bei uns einfach zu teuer. Bis zu 10 Euro bezahlt man hier für ein Kilo. Andere Mädels gehen in den Wald und sammeln selbst.
Genau das hatte ich mir jetzt auch vorgenommen.


Die Idee war geboren, aber einzig die Umsetzung scheiterte kläglich. Nach mehreren Gesprächen mit ortskundigen Förstern, Jägern und Botanikern kam die Ernüchterung.
In unserer Gegend wachsen einfach keine Esskastanienbäume. Unser Klima ist dafür einfach nicht geeignet. Total geknickt habe ich sogar schon daran gedacht selbst einen Baum zu pflanzen. Nach einiger Recherche kam ich zu dem Ergebnis, dass ich für meine eigenen Maroni mindestens 10 Jahre warten müsste und nicht einen, sondern zwei Bäume, eine Dame und einen Herrn, pflanzen müsste.
Ich blieb also beim jammern. Und irgendwann war sogar mein Freund genervt und fragte mich, ob ich nicht endlich von etwas anderem reden könnte.
Die Geschichte wäre keine gute Geschichte, wenn sie nicht ein Happy End hätte.


Mein Happy End fand ich in der Steiermark am vergangenen Wochenende. Ich habe dort zwar wirklich Bekanntschaft mit einem richtig großen Exemplar eines Esskastanienbaums gemacht, die Maroni habe ich dann aber doch wegen der Saison im Supermarkt gekauft. Allerdings zig-fach günstiger. Ein halbes Kilo für  gerade mal 1,50€.
Logisch, dass ich gleich 2 Kilo mitgenommen habe, oder?


Deswegen kann ich euch heute endlich meine erste Maroni Suppe präsentieren. Geschmacklich war sie übrigens phänomenal.

Ihr braucht dafür:

500g Maroni
etwa 250 g Kartoffeln
Wasser
Gemüsebrühe
Majoran
Salz
Pfeffer
Olivenöl
1 Zwiebel
1 Spritzer Zitrone

Als erstes weicht ihr die Maroni für einige Stunden im Wasser ein. Mit Schale und allem drum und dran. Einfach schwimmen lassen. Danach ritzt ihr sie kreuzförmig ein und schiebt sie für etwa 10-15 Minuten bei 220° in den Backofen, sodass die Schalen aufplatzen. Jetzt geht es ans schälen. Das sollte allerdings nach der Prozedur recht einfach gehen.
Die geschälten Maroni zusammen mit den Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen und garen bis die Karotffeln weich sind. Danach das Kartoffelwasser abgießen und auffangen.
Jetzt die gekochten Maroni und Kartofeln mit einem Stampfer ordentlich zerdrücken und immer wieder vom aufgefangenen Wasser dazugeben. Bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Vielleicht müsst ihr noch etwas zusätzliches Wasser dazugeben. Je nach Bedarf. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Suppe jetzt noch pürieren.
Mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Majoran und Gemüsebrühe abschmecken.
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Olivenöl anbraten, sodass sie schön glasig und vielleicht auch etwas braun sind. Die Zwiebelmischung zum Schluss über die Suppe geben und unterrühren.


Hm.. lecker! Ich finde die süß-würzige Kombination aus Esskastanien und Kartoffeln einfach richtig klasse. Wenn ihr mögt probiert es doch mal aus. Nach der selben Methode machen wir übrigens auch immer unsere Kartoffelsuppe. Einzig, die Kartoffelmenge wird erhöht und noch eine Karotte dazugegeben.
Vielleicht habt ihr auch noch Glück und bekommt Maroni zu so einem günstigen Preis oder ihr habt euch vielleicht noch von eurem eigenen Baum in der Nähe eingedeckt. Dann könnt ihr sicher sein, dass ich furchtbar neidisch bin.

Aber jetzt steht noch ganz dringend die Auslosung des Leinwand-Give-Aways an. Gewonnen hat....


... Ahnungslose Wissende. Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde dich doch kurz per Mail bei mir.

An alle anderen, bitte seid nicht traurig. Eure Chance wird kommen!
Solange könnt ihr ja Abwarten und Suppe essen. Vielleicht aus Maroni und Kartoffeln? Möchte jemand nachkochen und bloggt das vielleicht auch? Lasst mir doch einen Link da. Ich freue mich eure Suppen zu bewundern.




Winterfreuden

3. Dezember 2012 5 Kommentare Ausdrucken?


Jetzt ist es endlich so weit. Fast überall liegt Schnee und dieses Jahr haben auch wir hier wirklich eine Menge davon abbekommen. Sonst liegt in unserer Region immer recht wenig und auch erst spät Schnee. Sogar in Österreich, in der Steiermark hat es erst am Sonntag geschneit, während wir schon ordentlich eingeschneit waren. Ich war ja erst etwas enttäuscht als ich am Freitag mein hübsches Weiß verlassen musste und in die noch vollkommen grüne Landschaft gefahren bin. Im Herzen Österreichs lag nämlich kein Krümmelchen vom kalten Glück.  Dafür wurde ich aber am Sonntag richtig entlohnt, denn gab es Lieblingsschnee zum Frühstück.

 
Lieblingsschnee zum Frühstück bedeutet richtig dicke, weiße Flocken, die langsam vom Himmel schweben und das klingt dann in etwa so:
Ich liege noch neben meinem Liebsten im Bett, wir haben das Dachfenster im Pensionszimmer gekippt. Einige Flocken rieseln direkt auf mein Kissen.
"Och nööö... es regnet mich an!"
"Hm.. murmel.. mhm"
Ich blicke nach oben.
"Ahhhh... Schnee... ahhh,... los steh auf!"

Ich springe auf, die Füsse noch in de Decke gewickelt, reiße das Fenster auf und schaue über die Berge, die ganz in Weiß gehüllt sind und freue mich über die Flocken die da vom Himmel segeln.

"Das musst du dir anschauen, alles ist weiß! Jetzt lieg doch nicht rum, das ist so toll. Schau dir mal die Flocken an! Jetzt los, mach schon! Du verpasst doch alles! Oh, da war eine ganz Dicke! Wie kannst du so ruhig liegen bleiben! Komm schon! Wir müssen raus! Wo ist die Kamera?!"

Zwischen den Sätzen selbstverständlich lautes Quietschen und Jubeln. Ihr könnt euch das vorstellen. Ja, er hats nicht leicht.


Nach dem Frühstück dann endlich: Kamera geschnappt, Hund eingepackt und los gehts. In der Region um Stainz in der Steiermark wachsen fast überall an den Bäumen Misteln und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich nicht umhin konnte und mir einige Zweige mitgenommen habe. Die hängen jetzt über der Tür und verbreiten schön vorweihnachtliche Stimmung. Ihr kennt ja den Brauch: Wer sich unter dem Mistelzweig küsst, dem wird ewige Liebe versprochen.
Wie hätte ich also die Misteln einfach so am Baum hängen lassen können?


Nach der ersten Fotopause auf der Wiese unseres Weinbauern des Vertrauens, wo herrliche Misteln an den Bäumen hängen, ging es weiter zu einem wunderbaren Wirtshaus. Im Jagawirt, werden alle Zutaten für die Gerichte auf der Speisekarte selbst auf dem Hof angebaut und im Falle der Wildschweinauswahl auch selbst gejagt oder gezüchtet. Artgerecht  und so wie es sich in meinen Augen einfach gehört. Ein wunderbares Restaurant in dem man guten Gewissens genießen kann, denn was dort auf den Teller kommt ist einfach phänomenal.
Letztes Jahr waren wir im Sommer dort zum Abendessen und obwohl die Tierhaltung mehr als artgerecht ist und jeder Fleischesser guten Gewissens dort essen kann, bin ich bei der vegetarischen Auswahl geblieben.

Dieses Jahr sind wir leider nicht in diesen Genuss gekommen, aber ich  habe die Schweine  im Schnee vor die Linse bekommen. Ich wusste gar nicht, dass diese Tiere so hübsch sein und so faszinierend schauen können.


Zum Abschluss möchte ich euch noch die Dekoration in unserer Pension zeigen. Diese ausgesägten Tannenbäume haben es mir wirklich angetan. Die sahen einfach toll auf dem alten Kachelofen in der Stube aus. Ich überlege schon, wie ich sie einfach nachbasteln kann. Zusammen mit alten Bildern an der Wand hat das einfach ein wunderbar harmonisches Bild ergeben. Gernerell war alles dort sehr rustikal und schön dekoriert. Für Deko-Liebhaber wie mich natürlich das reinste Ideenparadies. Auch das erste Bild mit dem hübschen Zierkohl ist vor dem Wirtshaus entstanden.

Alles in Allem war es ein ganz toller Ausflug an einen Ort auf der Welt den in unglaublich mag. Dort erscheint die Welt einfach etwas natürlicher, freier und heller. Vielleicht liegt es an der wunderbaren Landschaft.

Bei euch möchte ich mich für die zahlreichen Kommentare in den letzten Tagen bedanken. Ihr habt mich so überrascht und mir ein wahnsinniges Lächeln aufs Gesicht gezaubert mit jedem einzelnem netten Wort das mich erreicht hat. Danke!
Morgen bei Tageslicht möchte ich dann auch endlich das Gewinnspiel auslosen und einen von euch glücklich machen! Freut euch drauf!




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