{Lecker} Zebrakuchen mit Marshmallow-Fondant

30. Januar 2013 15 Kommentare Ausdrucken?


Ich habe es endlich getan. Schon seit einer gefühlten Ewigkeit nehme ich mir vor mich an meine allererste eigene Motivtorte zu wagen. Stundenlang habe ich Fondant-Rezepte gewälzt, die Zutaten verglichen, Notizen gemacht, überlegt wie sie aussehen könnte, was für ein Kuchen darunter sollte und im Endeffekt kam alles ganz anders. So wie meistens.
Fondant im Internet zu bestellen war für mich irgendwie nie eine Option, wenn schon denn schon. Ich wollte meinen eigenen Fondant machen. Aber als ich einige Rezepte gelesen hatte haben mich Zutaten wie Glyzerin etc. wirklich abgeschreckt und das Projekt Motivtorte wurde erstmal wieder hinten an gestellt.


Vor kurzem, habe ich aber bei Monika (*klick*) das erste Zubehör für Motivtorten gewonnen. Einen Extruder. Damit kann man kleine, dünne Schnüre machen, wie ihr sie beispielsweise rund um meine Torte seht. Ich hatte also hier meinen Gewinn liegen und dachte mir: "Jetzt sollte ich doch endlich mal." Letztendlich hat es dann aber doch noch gedauert bist die Lecker Bakery erschienen ist und ich über das Marshmallow-Fondant Rezept gestolpert bin. So einfach sollte das gehen? Nur 2 Zutaten? Unvorstellbar.
Meine extreme Neugier hat gesiegt und ich konnte das Rezept nicht unausprobiert lassen. Deswegen kann ich euch heute feierlich meine erste eigene Motiv-Torte mit Marshmallow Fondant zeigen.
Ist sie nicht wunderhübsch? Kein Vergleich mit den Torten die Monika zaubert, aber für den Anfang? Na was meint ihr?
Vor allem hat mich das simple Fondantrezept überrascht und ich kann euch sagen, ja, man braucht wirklich nicht mehr als Marshmallows und Puderzucker! Wahnsinn oder?



Als Kuchenbasis habe ich einen Zebra-Erdnussbutter -Kuchen gebacken, der auf den Fotos leider nicht wie ein Zebra aussehen will. Im Teig habe ich die selbstgemachte Erdnussbutter verwendet und ich kann euch sagen, er schmeckt einfach nur himmlisch nach frischen gerösteten Erdnüssen. Traumhaft und wahrscheinlich kein Vergleich mit normaler Erdnussbutter.
Das Grundrezept ist übrigens auch aus der Lecker Bakery Vol. 3 aber ich lasse euch mal mein Rezept da, weil ich nur eine kleine Torte mit 18cm Durchmesser gebacken habe und ja auch noch etwas experimentiert habe. In Klammern schreibe ich euch die Mengenangaben für eine 26cm Kuchenform.

Ihr braucht:
125g (250g) weiche Butter
225g (450g) Mehl
130g (280g) Zucker
eine Prise Salz
3 (5) Eier
1/2  (1)Päkchen Backpulver
180 ml (275ml) + 50 ml (75ml)  Milch
1 1/2 EL (2 1/2 EL) Kakao
2-3 EL (3 - 4 EL)(selbstgemachte) Erdnussbutter

Schlagt die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und der Prise Salz schön cremig und fügt danach einzeln die Eier hinzu. Jetzt mischt ihr noch das Mehl, Backpulver und 180ml Milch unter die Zucker-Eier-Masse. Halbiert den Teig und fügt zu einer Hälfte noch 50ml Milch, die Erdnussbutter und das Kakaopulver hinzu.
Für das Zebramuster gebt ihr immer abwechselnd einen Löffel hellen Teig und einen Löffel dunklen Teig übereinander in die Kuchenformmitte. Backt euren Kuchen bei 150°C Umluft für etwa 50 Minuten. Vielleicht macht ihr vor dem herausnehmen die Stäbchenprobe, um zu sehen ob der Kuchen schon durch ist.
Lasst den Kuchen vollständig auskühlen.


Jetzt gehts an den Fondant.
Dafür braucht ihr für einen kleinen Kuchen 150gr weiße Marshmallows, 150gr Puderzucker und 1 1/2 EL Wasser.
Schmelzt die Marshmallows mit dem Wasser bei voller Kraft etwa 2 1/2 Minuten lang in der Mikrowelle. Passt aber dabei auf, dass sie nicht oben anstoßen, denn sie werden sehr, sehr groß. Also immer wieder schauen.
Rührt die Marshmallow-Masse gut mit einem Kochlöffel durch. Achtung es klebt ordentlich und  gebt den gesiebten Puderzucker dazu. Bitte macht euch die Mühe ihn zu sieben, ansonsten wird der Fondant nicht wirklich glatt. Ich habe leider nicht gesiebt und mich danach wirklich geärgert. Vermischt alles erstmal mit dem Kochlöffel und verwendet später eure Hände, um den Puderzucker ordentlich unterzukneten. Hier wird's anstrengend und klebrig. Aber keine Sorge, die Masse lässt sich gut abwaschen.
Ihr solltet jetzt eine nicht mehr sehr klebrige Fondantkugel haben die ihr mit Hilfe eines Nudelholzes und Puderzucker richtig schön ausrollen könnt. Bestreicht jetzt euren Kuchen mit einer dünnen Schicht Marmelade (ich habe Kirsch genommen) und überzieht ihn mit eurem ausgerollten Fondant. Schneidet die überstehenden Ende weg und lasst eurer Kreativität freien Lauf.
Ab jetzt ist alles möglich. Ich habe mich für Blumen und eine Schleife entschieden. Wenn ihr zum Beispiel mal bei Monika vorbeischaut werden euch richtig tolle Torten begegnen und ihr werdet sicher die nötige Inspiration finden.


Ich hätte nie gedacht, dass es so einfach geht und frage mich jetzt im Nachhinein, warum ich das nicht schon viel früher ausprobiert habe. Also los traut euch. Es ist so einfach!
Das einzig Schlimme daran, ist der Abwasch danach! :)

Ich wünsche euch unglaublich viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich jetzt schon auf eure Links zu euren Torten! Schreibt mir doch auch eure Erfahrungen mit Fondant & Co. Denn das war sicher nicht die letzte Torte die ich so überzogen habe.
Übrigens möchte ich mir wirklich herzlich für all eure Kommentare zu Paris bedanken. Ihr seid die Besten. Jetzt weiß ich schon mal etwas mehr über Metro-Tickets, Kleingeld für Eintritte etc. Bescheid. Danke! :)
Ich bin mir sicher, ich komme dieses Jahr noch nach Paris, oder spätestens nächstes Frühjahr!

{Handmade} Peanutbutter

25. Januar 2013 9 Kommentare / Ausdrucken?


Eigentlich hatte ich vor euch diese Leckerei schon gestern Abend zu präsentieren, aber dann überkam mich eine unglaubliche Müdigkeit. Seltsamerweise war ich, trotz ausreichend Schlaf in der Nacht zuvor, den ganzen Tag müde. Ich habe nur so vor mich hingegähnt. Auch der Griff zu Energy-Drinks brachte keine Besserung. Also lag ich gestern Abend halb 10 im Bett und habe fröhlich vor mich hingeschlummert. Vielleicht ein Anfall von Winterruhe? Oder schon Frühlingsmüdigkeit?



Auf jeden Fall bin ich heute wieder fit und habe nur Flausen im Kopf. Zum Beispiel habe ich vorhin nach günstigen Möglichkeiten gesucht um nach Paris zu kommen und dort drei Tage die Stadt in mich aufzusaugen. Mit der Bahn würde das für 39,- pro Fahrt funktionieren. Ein angenehmes Hostel gäbe es bereits ab 19,80,- pro Nacht im Schlafsaal. Also insgesamt 120,- allein um zu Schlafen und hin zu kommen. Ich war schon kurz davor zu buchen und im Frühling einfach ein paar Tage nach Paris zu verschwinden! :)
Wer weiß, vielleicht kicke ich doch noch "buchen" und so lange kann ich ja noch träumen. War von euch jemand schon in Paris? Wo seid ihr abgestiegen, wie hingekommen? Was habt ihr erlebt, was habt ihr bezahlt? Mit wieviel Geld muss ich rechnen?
Schürt doch ein bisschen mein Fernweh und helft meiner Träumerei ein bisschen auf die Sprünge.
Zur Belohnung habe ich auch dieses interessante Rezept für euch.



Sicherlich fragt ihr euch jetzt, wie ich denn erst von meinen Paristräumerein erzählen kann und dann auf handmade Erdnussbutter kommen kann. Ganz ehrlich? Ich weiß es selbst nicht, denn es gibt zwischen den beiden Dingen irgendwie so gar keinen Zusammenhang. Außer vielleicht einen Klitzekleinen, das Reisen.
Letztens war ich ein wenig Shoppen und bin in der Kochbuchabteilung des Buchladens hängen, oder vielmehr, sitzen geblieben. Ich hatte Zeit und konnte in aller Ruhe sämtliche interessante Bücher durchblättern und bin dabei auf  "In 120 Rezepten um die Welt: Souvenirs einer reisenden Köchin" von Allegra McEvedy gestoßen. Seither ist dieses Buch auf meiner Wunschliste. Es ist wunderschön aufgemacht und hat mir gleich Lust auf ferne Länder und fremde Rezepte gemacht. Wer also mal die Gelegenheit dazu hat, sollte mal hineinblättern. 
Wie auch immer, in diesem Buch war ein Rezept für selbstgemachte Erdnussbutter das sich sofort in meinem Kopf festgesetzt hatte. Ich dachte an die ägyptischen Erdnüsse, die ein ehemaliger Arbeitskollege meines Freundes mitgebracht hatte und  noch zuhause rumlagen und sofort hatte ich den salzig-süßen Geschmack eines frischen Erdnussbuttertoasts mit Honig auf der Zunge.



Logisch, dass ich nach diesem Erlebnis ganz schnell nach Hause musste, um meine eigene Erdnussbutter herzustellen.
Mein Rezept reicht für ein kleines Weckglas von ca. 200ml. Das ist nicht viel, reicht aber fürs erste vollkommen. Lieber macht man Erdnussbutter nach Bedarf hin und wieder in kleinen Mengen frisch.

Man nehme also 150gr geschälte Erdnüsse und röste sie ohne Fett in der Pfanne bis sie schön duften. Ich habe nur leicht gesalzene genommen, aber ihr könnt auch gesalzene nehmen, dann lasst aber bitte das zusätzliche Salz später weg. 
Nach dem Rösten füllt ihr die Nüsse in euren Standmixer, oder besser noch, wenn ihr habt in eine Küchenmaschine, einen Zerkleinerer, Moulinex, Multi-Boy, oder wie auch immer das Ding heißt. (Vielleicht mag mir jemand bei Gelegenheit die korrekte Bezeichnung für dieses Gerät verraten?)
Jetzt fügt ihr je einen Esslöffel Butter und Honig und eine gute Prise Salz hinzu und Mixt das ganze ordentlich durch. Damit eure Butter schön cremig wird könnt ihr nach Bedarf auch noch etwas Wasser hinzufügen. Et voilà, c'est tout!
Ich habe meine extra stückelig gemacht, weil ich gerne auf ein kleines Stück Erdnuss beiße. Aber wie eure perfekte Erdnussbutter aussehen muss bleibt selbstverständlich euch überlassen.


Sie schmeckt wunderbar auf noch warmen Toast aber auch in einer leckeren asiatischen Erdnusssoße stelle ich sie mir einfach fantastisch vor. Oder in Pfannkuchen, oder Cookies, oder Kuchen, oder, oder, oder... Ein Allrounder sozusagen.


Und vielleicht haben Erdnussbutter und Paris doch noch mehr Gemeinsamkeiten...


Balko und die weiße Pracht

22. Januar 2013 9 Kommentare / Ausdrucken?


Am Wochenende war ich auf der "Jagen und Fischen" Messe. Dort gab es unter anderem auch Jagdhunde zu sehen und wie ihr euch sicher vorstellen könnt, bin ich von den vielen Weimis gar nicht mehr weggekommen. Besonders die zwei kleinen Langhaar Welpen, die auch da waren, haben es mir richtig angetan. Am liebsten hätte ich einen mitgenommen. Aber dann wäre Balko sicher sehr traurig gewesen. Als Entschädigung, dass er nicht mit kommen durfte und, um mein Fremdkuscheln mit den anderen Weimis wieder gut zu machen habe ich zuhause erstmal ausgiebig mit Balko im Schnee gespielt.


Balko ist ein Schnee-Fan. Aber nur wenn man ihn wirft. Er liebt es Schneebälle in der Luft zu fangen und so zu zerbeißen, dass der Ball in hundert kleinen Einzelteilen wild umherspritzt. Seinen Ball aus dem Schnee zu holen mag er dagegen nicht so sehr und so kann es passieren, dass er ihn dann auch einfach liegen lässt. Die Suche nach einem Ball mussten wir schon aufgeben, weil Balkos Lieblingsspielzeug im tiefen Schnee einfach nicht mehr auffindbar war. Im Frühling, wenn der Schnee weggetaut ist, hat er ihn dann aber wieder. Solange muss eben einer seiner Ersatzbälle herhalten. Zum Glück haben wir vorgesorgt.


Aber obwohl er es nicht mag den Ball im Schnee zu suchen, stupst er ihn immer wieder an und rollt ihn zu uns hin. Danach legt er sich im Schnee auf die Lauer. So ist auch das erste Bild entstanden, nicht dass ihr noch meint, ich musste ihn mittels Leckerlies überreden sich in den Schnee zu legen. Das hat er ganz freiwillig gemacht. Mir wäre das ja zu kalt, aber anscheinend ist das die effektivste Methode, um uns zum Spielen zu animieren.
Klar, weil wir ja immer Mitleid mit seinem kalten Bauch haben. :)


Danach geht es erstmal rein, ins Warme- Nicht selten kommt es vor, dass sich Balko und mein Liebster beim Spielen so sehr verausgabt haben, dass erstmal ein kleines gemeinschaftliches Nickerchen auf dem Teppich fällig ist. Zusammen kuschelt es sich eben am Besten.

Die vergangenen Tage war es ja leider etwas ruhiger hier, dafür bin ich mit meinem Text sehr gut voran gekommen. Danke für eure großartige Motivation!
Wow, nie hätte ich gedacht dass ein so einfacher Tassenkuchen soviel Resonanz bekommt. Ich bin total überrascht. Danke für all eure lieben Kommentare und herzlich willkommen an alle neuen Leser, die in den letzten Wochen so nach und nach hier angekommen sind. Ich freue mich sehr. Macht es euch gemütlich, trinkt eine kühle Hafermilch und esst einen kleinen Mini-Guglhupf, geht aufs Haus!

{Soulfood} Tassenkuchen

16. Januar 2013 20 Kommentare Ausdrucken?


Momentan bin ich etwas motivierter. Ich wälze mich durch Texte und versuche meine Gedanken zu meiner Diplomarbeit aufs Papier zu bringen. Gar nicht so einfach. Der Kopf ist voller Ideen, aber die Finger wollen nichts Richtiges tippen. Wahrscheinlich ist das die klassische Schreibblockade die sich beim Betrachten von weißem Papier häufig einstellt. Oder in meinem Fall beim nochmaligem Lesen meiner bereits geschriebenen Worte. Am liebsten würde ich jeden Tag alles überarbeiten und neu schreiben, aber dann wird man ja erst recht nicht fertig.
Wenn gar nichts mehr geht und ich Haare raufend am PC sitze, dann hilft nur Eines.
Kuchen. :)


Und zwar schneller Kuchen. Ohne viel Aufwand. Ein kleiner Snack zwischendurch. Ablenkung für 10 Minuten um den Kopf frei zu bekommen und die Seele etwas zu füttern. Ich könnte jetzt natürlich einfach in den Supermarkt nebenan laufen und mir abgepackten Kuchen kaufen. Aber dann wäre ich ja nicht ich. Außerdem schmeckt selbstgemacht viel besser und man kann zugleich variieren auf was man den heute besonders Lust hat.
Fruchtig, Schokoladig, Zitronig, Vanillig, Nussig, alles ist möglich und in höchstens 5 Minuten fertig. Je nachdem wie schnell man mit dem Mischen der Zutaten ist. Nichts ist besser als noch warmer Kuchen. 
Das Geheimnis? Eine kleine Pause mit Tassenkuchen aus der Mikrowelle.


Weil ich weiß, dass bei vielen jetzt Lernphasen anstehen und auch die typischen Februar Uni-Klausuren anstehen, will ich euch das Rezept nicht verheimlichen. Aber auch für einen kleinen Abendsnack vor dem Fernseher oder wenn die beste Freundin unangemeldet vor der Tür steht und man zum Plausch eine süße, kleine Nascherei braucht ist dieses Rezept einfach nur genial. Rein kommt, was da ist!
In meinem Fall habe ich zum Grundrezept noch getrocknete Cranberries, Orangeat, Schokotröpfchen, etwas Zitronenaroma dazugegeben und die eine Hälfte des Teiges noch mit Kakaopulver gefärbt.
Hm... so gut.


Jetzt aber das Grundrezept.

Man vermenge:
4 EL Mehl und etwas Backpulver
3 EL Zucker
3 EL geschmolzene Butter
3 EL Milch
und ein Ei

Dann gebt ihr noch eure Wahlzutaten hinzu, also Nüsse, Schokotröpfchen, Kakaopulver (etwa 1 EL), getrocknete Früchte und/oder Aromen. Füllt alles in eine sehr große Tasse oder Schüssel oder in 2 normale Teetassen (nicht die kleinen die ich hier verwendet habe, ihr seht, bei mir ist ein klein wenig darüber gelaufen und ich hatte auch noch Teig übrig ).
Stellt die Tassen in die Mirkowelle und programmiert sie auf 1000W 2:30 Minuten.
Bestäubt eure kleinen Kuchen vielleicht noch mit etwas Puderzucker oder gönnt ihn euch gleich. 
Et voilà, c'est tout!


Ich würde auf jeden Fall empfehlen die Kuchen noch heiß oder zumindest gut warm zu Essen, da ich nicht genau weiß wie trocken und hart sie beim Abkühlen werden. So lange hat bei mir leider noch keiner überlebt. :) Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Küchlein sehr hart und trocken werden, weil in der Mikrowelle ja ganz andere Kräfte wirken als im Backofen. Lasst es nicht drauf ankommen, dazu sind sie warm viel zu gut.

Meine Schwägerin-in-Spe liebt diesen Tassenkuchen übrigens auch sehr. Als sie mir erzählt hat, dass sie sich jetzt endlich eine Mikrowelle zugelegt hätte, war mein erster Gedanke, dass daran sicher die leckeren Tassenkuchen schuld sind!

Wie motiviert ihr euch für eure Lernphasen? Womit muntert ihr euch auf, wenn nichts mehr geht?
Lasst es mich wissen, ich bin neugierig wie immer!

Nostalgia

14. Januar 2013 2 Kommentare / Ausdrucken?


Ich bin ein bekennender Modeschmuckfan. In meiner Jugend habe ich schon eine beachtliche Ohrringsammlung zusammen gehabt und konnte zu jedem Outfit die passenden Ohrringe vorweisen. Könnte ich heute auch noch, aber ich bin in meiner Wahl etwas anspruchsvoller geworden. So trage ich jetzt vor allem klassische Ohrringe. Meine Ringe sind dem Modeschmuck gewichen und mussten Platz machen für zwei Silberringe. Beide allerdings von I am, einer Modeschmuckmarke. Und auch bei meiner Alltagskette ist es Marken- statt Modeschmuck geworden. Einzig allein mein Haarschmuck ist durch und durch Modeschmuck. Genauso wie diese hübsche Pfauenhaarspange*, die ich euch heute zeigen möchte.


Ist sie nicht wunderbar, wie sie mit ihren hundert und mehr Steinchen im Licht funkelt?
Hach, gerade solche opulenten, mit Steinchen besetzten Haarspangen lassen mich immer ein bisschen ins Träumen geraten. Irgendwie erinnern sie mich an Jane Austen Filme, in denen die Damen wundervolle Haarkämme besitzen und mit bewundernswerten Hochsteckfrisuren in der Sonne flanieren. Selbstverständlich ausschließlich mit Sonnenschirm, um den Porzellanteint zu schützen.
Vielleicht könnte eine solche Haarspange auch ein Geschenk eines Verehrers gewesen sein? Vielleicht kam sie mit einigen liebevollen Zeilen zur Angebeteten und warb somit um ihre Gunst?
Ein Geschenk der großen und scheinbar unerreichbaren Liebe?
Hach... ich denke ihr versteht was ich meine.


So ein hübsches Stück gehört auf jeden Fall in die Sammlung einer langhaarigen Dame, auch wenn sie kein Geschenk des Herzallerliebsten ist. Das kann man sich ja hinzu träumen.
Oder man packt alte Liebesbriefe aus und träumt sich damit in eine andere Zeit. Und ehe ihr fragt, ja, die Haarspange hat es sich tatsächlich auf einem von zahlreichen Liebesbriefen, die ich vor zig Jahren bekommen habe, gemütlich gemacht. Das war eine schöne Zeit in der über ein Jahr lang fast jede Woche ein neuer Brief auf mich gewartet hat. Noch heute, 13 Jahre danach, riecht man den Hauch von Parfüm, der in den Seiten hängt.  Mittlerweile warten im Briefkasten nur noch Rechnungen oder förmliche Schreiben. Ich vermute, selbst mein Postbote vermisst die Zeit in der meine Post noch so sehr nach Parfüm duftete, dass er blind gewusst hat in welchen Briefkasten dieser Brief gehörte.
Wo ist sie hin, die Zeit der Liebesbriefe per Post? Seuftz...


Die Pfauenhaarspange* ist übrigens von I am. Aber das habt ihr euch ja sicher schon gedacht, nachdem ich eh soviel von dieser Marke habe. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Silke für die schöne Weihnachtsüberraschung. So lag, wenn auch kein Liebesbrief mit Duftwolke wenigstens etwas nettes kleines in meinem Briefkasten über das ich mich wirklich sehr gefreut habe.

Vermisst ihr eigentlich auch die alten handschriftlichen Briefe? Die Stunden in denen man auf die Post gewartet hat, um Neuigkeiten zu erfahren? Die Stunden am Schreibtisch, wenn man sich auf Briefpapier mit Tinte verewigte und soviel Herzschmerz in die eigenen Worte steckte? Soviel Sehnsucht?


*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.

{Handmade} Oat Milk

11. Januar 2013 7 Kommentare / Ausdrucken?



Ihr seid ja Wahnsinn! Niemals hätte ich mit solch einer Resonanz auf meinen letzten Post gerechnet. Vielen lieben Dank für eure wunderbaren Kommentare. Ihr habt recht, ich hatte an dem Tag wirklich Glück mit dem Licht. Normalerweise ist das im Winter ja immer so eine Sache, wie ihr auch an den heutigen Bildern sehen könnt. Aber pünktlich zum Shooting für mein rosa Strickkissen kam bei uns die Sonne raus und ich musste nur noch mit einem Reflektor das Licht so hinhalten wie ich es brauchte. Weil ich gerade Reflektor sage; das stimmt so nicht ganz. Ich habe eigentlich keinen richtigen Reflektor, vielmehr missbrauche ich eine noch eingeschweißte Leinwand dazu. Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und bisher leistet sie mir wunderbare Dienste! So, Geheimnis gelüftet! Heute hatte ich mit dem Licht ganz schön meine Probleme und habe meine zwei Tageslichtlampen ins Rennen geschickt. Zwar hatte ich jetzt ausreichend Licht für meine Fotos, aber dafür auch recht unansehnliche Schlagschatten. Da werde ich wohl für die nächsten Bilder noch ein bisschen Basteln müssen. Aber irgendwie ging heute sowieso fototechnisch so einiges schief.


Heute habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, um das Licht richtig einzustellen, die Kamera ordentlich zu programmieren und gerade als ich dann endlich anfangen wollte, kam die Sonne hinter einer dicken Wolke hervor und meine ersten Bilder waren total überbelichtet. Also nochmal alles umgebaut und wieder von vorne angefangen. Sicher könnt ihr euch vorstellen was die Sonne gerade als ich fertig war gemacht hat. Ja! Genau! Sie ist hinter einer dicken Wolke verschwunden. Mein Laune sank immer weiter, ich hatte noch nicht mal gefrühstückt, denn mein Frühstück war ja das Fotoobjekt. Eigentlich wollte ich schon aufgeben, aber ich kann euch diese wunderbare, schmackhafte und einfache Sache wirklich nicht vorenthalten.


Ich habe mich nämlich heute morgen an das Experiment "Hafermilch selbst machen" gewagt und bin total aus dem Häuschen so gut ist sie geworden. Normalerweise trinke ich hin und wieder Alnatura Hafermilch mit Chaigeschmack. Die finde ich richtig lecker und auch total würzig. Ein schönes Getränk wenn man mal etwas Abwechslung braucht. Immer nur Tee, Wasser und Fruchtschorle wird auf Dauer schon ganz schön langweilig. Gerade zum Frühstück brauche ich einfach mehr Abwechslung. Da muss schon mal was besonderes auf den Tisch. Gleich vorneweg muss ich euch aber verraten, dass Hafermilch keineswegs mit normaler Kuhmilch vergleichbar ist. Außer die Namensähnlichkeit ist da nicht viel gleich. Deswegen würde ich für meinen Kaffee ehrlich gesagt auch immer Kuhmilch bevorzugen. Die hat einfach etwas weniger Eigengeschmack. Im Müsli oder einfach so pur ist Hafermilch aber eine wirklich feine Sache. Auch im Roiboostee schmeckt sie richtig lecker.


Die Herstellung von Hafermilch ist total easy. Eine Kuh melken stelle ich mir viel, viel schwieriger vor. Außerdem kann man damit ein wundervolles veganes Frühstück genießen. Das ist mir aber erst nach meinem Frühstück so richtig aufgefallen. Ich selbst ernähre mich nicht ausschließlich vegan, aber ich finde es echt gut wenn man hin und wieder auch komplett eine Mahlzeit ohne tierische Produkte essen kann. Und wenn's so einfach geht und auch noch so lecker schmeckt, warum nicht?
Jetzt aber genug erzählt, sonst kommt ihr gar nicht mehr in den Genuß eurer eigenen Hafermilch.
Das Rezept habe ich vom amerikanischen Blog Oh She Glows und deswegen sind die Maßeinheiten leider auch Amerikanische. Ich habe aber so einen wunderbaren Messbecher auf dem auch Cups eingezeichnet sind. Ich glaube mittlerweile gibt es davon ganz viele und hoffe, dass es deswegen kein Problem ist, wenn ich die Mengen nicht extra für euch umrechne. In Ermangelung des eigentlich verwendeten Ahornsirups habe ich das Rezept quasi eingedeutscht und an Stelle dessen Honig verwendet. Das ist aber auch sehr lecker. Hier also mein abgewandeltes Rezept:

1 Cup Haferflocken gut durchspülen und danach mindestens 20 Minuten oder über Nacht in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Am nächsten Morgen das Wasser abgießen und die Haferflocken nochmal spülen.
Jetzt die eingeweichten Haferflocken zusammen mit 3 Cups Wasser in einem Mixer oder mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen. Die Flüssigkeit jetzt durch ein Sieb abgießen und auffangen, den Haferflockenmatsch der übrig bleibt gut ausdrücken und in Smoothies oder im Müsli weiterverwenden. Die Hafermilch nun nochmal im ausgewaschenen Mixer mixen und ein weiteres mal durch ein Sieb abgießen. Den Vorgang könnt ihr noch einmal wiederholen. Ich habe an dieser Stelle bereits die restlichen Zutaten hinzugegeben:
2 EL Honig
1 Päkchen Vanillezucker
1/4 TL Zimt
1/4 TL Salz
Alles zusammen nochmal kurz mixen und schon ist eure erste eigene Hafermilch fertig. Jetzt könnt ihr sie in eine große Flasche oder mehrere kleine Fläschchen abfüllen. Im Kühlschrank hält sich die Hafermilch 4-5 Tage. Wartet mit dem Probieren aber unbedingt ab bis ihr die Gewürze hinzugefügt habt, denn nur so schmeckt sie richtig gut


Ich hoffe euch hat mein kleiner Ausflug in die vegane Welt gefallen und vielleicht habt ihr ja jetzt eine neue Frühstücksalternative?
Ich freue mich jetzt schon auf eure Reaktionen auf meinen heutigen Post. Was haltet ihr von Hafermilch und Co? Ich habe auch schon mal überlegt Mandelmilch selbst zu machen, mich aber noch nie daran hingetraut. Hat jemand von euch schon damit Erfahrungen? Ich bin gespannt.


{DIY} Strickkissen und Papierkunst

9. Januar 2013 11 Kommentare / / / Ausdrucken?


Ich bin krank und das obwohl ich so sehr aufgepasst habe. Aber anscheinend hat mein Immunsystem durch die ganze Feierei etwas gelitten. Jetzt sitze ich da mit einer dicken fetten Erkältung, habe Kopfweh und tue mir mit dem Atmen etwas schwerer.
Aber anstatt mich davon unterkriegen zu lassen nutze ich die Zeit um ein paar liegengebliebene Kreativ-Dinge fertig zu machen. Bestes Beispiel mein süßes rosa Strickkissen. Endlich ist es fertig. Ich habe es schon letztes Jahr (ui ui wie das klingt) fertig gestrickt und seitdem lag es unzusammengenäht da. Nun endlich kann es seinen Zweck erfüllen. Nämlich: Hübsch aussehen!


Die "Wolle" dafür habe ich schon im November in der Buttinette gekauft. Ich habe wirklich Glück, denn die ist gar nicht so weit weg von uns und so kann ich dort hin und wieder richtige Schnäppchen machen. Pro  Rolle Textilgarn habe ich etwa 3,50 € bezahlt. Eine Rolle hat bei mir für die Vorderseite des Kissens gereicht. An der Rückseite habe ich etwas gemogelt und einen einfachen Kissenbezug genäht. Der ist genauso geschnitten wie bei Moniseur Fêntre oder Mme Boilève. Also ganz einfach. Eigentlich ist es nicht viel mehr als eine Stoffbahn überlappend zusammengenäht. Auf die Vorderseite habe ich dann mein vorbereitetes Strick Viereck per Hand genäht. Das hat zwar etwas gedauert, aber so habe ich zum Einen Wolle gespart und zum Anderen ist das Kissen nicht so steif geworden, wie wenn ich es nur gestrickt hätte. Übrigens habe ich gar nicht soviel Arbeit mit dem Stricken gehabt. Ich habe einfach die eine Hälfte nur rechte Maschen gestrickt und die andere Hälfte nur linke Maschen. Das Ganze habe ich nach der Hälfte dann gewechselt. Mit dem dicken Textilgarn ging das ganz flott an zwei Abenden. Fast wie von allein.



Stickkissen sind ja seit letztem Winter total in Mode und auch wenn ich etwas spät dran bin, passen sie gerade in Pastelltönen auch wunderbar in den Frühling. Jetzt hat meine Mme Boilève neben der netten Gesellschaft meines selbstgemachten Seidenkissens auch noch Unterhaltung eines etwas rustikaleren Strickkissens.
Die Garnreste habe ich aufgehoben und sie dann um geleerte  und ausgewaschene Crodino-Fläschchen gewickelt. Jetzt sind es süße kleine Vasen und ich freue mich richtig auf die ersten Frühlingsblumen die ich dort hineinstecken kann. Weil ich nicht viel von Kunstblumen halte, habe ich mir aber eine andere Kleinigkeit ausgedacht, die mir die Wartezeit etwas versüßen soll.


Aus dünnen rosanen und weißen Papierstreifen habe ich kleine Bälle gewebt. Die habe ich dann auf einfache Holzspieße gesteckt und in den kleinen Vasen wie Blumen arrangiert. Sieht das nicht niedlich aus?
Fast wie echte rosane Blumen. Ich finde sie wunderschön und so habe ich etwas länger was davon, anstatt die ersten Fühlingsblüher schon nach wenigen Tagen in der Wohnung verblühen zu sehen. Jetzt seid ihr sicher total neugierig wie ihr euch selbst einige kleine Papierwebeblumen basteln könnt. Nun das erfordert zwar etwas Geschick, ist aber doch recht einfach wenn man erstmal weiß wie es funktioniert.


Grundlage ist eigentlich ein einfacher Viererzopf. Die Papierstreifen wölben sich beim Flechten so gut wie von selbst nach Innen, sodass automatisch ein kleiner Ball entsteht. Man flicht einige Reihen und verwebt die Enden der Papierstreifen dann so ineinander, dass der Ball auch schön zusammenhält. Eigentlich braucht man dazu keinen Kleber, ich musste aber trotzdem ein ein zwei Enden etwas mogeln und habe sie mit einem Mini-Streifen durchsichtigem Klebeband zur Sicherheit fixiert. Weil ich das nicht so gut erklären kann ,wie man diese Bällchen nun genau macht verweise ich euch auf zwei wunderbare Videos, in denen alles haargenau erklärt wird. Sie sind zwar auf Englisch, aber wirklich einfach zu verstehen.
Wie man einen Vierer-Zopf flicht. Klick.
Wie man einen Papierball webt. Klick.
Fertig zugeschnittene Papierstreifen gibt es übrigens in fast jedem Bastelgeschäft. Ich habe meine auch aus der Buttinette. Die Holzspießchen habe ich aus unserem Asia-Laden mitgenommen. Dort gibt es zig verschiedene Varianten. Haltet mal die Augen auf, wenn ihr mal dort seid.


Zum Gesundwerden und für das innere Seelenheil gehört natürlich auch eine kleine Süßigkeit um den Nachmittag mit neuer Deko richtig genießen zu können. Also habe ich mir noch ein paar Mini-Gugls gebacken. Die Form habe ich zu Weihnachten von meiner Mum geschenkt bekommen und seither habe ich sicherlich schon 5 verschiedene Sorten der lustigen kleinen Gebäckstücke gebacken. Hm.. die sind so lecker und auf jeden Fall eine kleine Sünde wert.
Heute gab es Gewürz-Honig-Gugls mit einer kleinen Blaubeerfüllung.
Der Teig ist etwas fester und man durch den Grieß ordentlich was zu kauen. Wenn ich ehrlich bin, überzeugt mich das Rezept nicht so ganz. Geschmacklich sind sie einfach super. Der Honig ist wunderbar darin, aber ich würde euch auf jeden Fall empfehlen weniger Grieß und etwas mehr Mehl zu verwenden.
In etwa so:
30g zimmerwarme Butter und 30g Zucker gut miteinander vermischen. Ein Ei dazugeben und die Masse schaumig schlagen. Danach nacheinander 20g Weizengrieß und 25g Mehl untermengen . Eine Messerspitze Zimtpulver und Nelkenpulver zusammen mit 30g Honig unterrühren. In die Mini-Guglhupfformen füllen und etwa 12 Minuten bei 180°C Umluft backen.
Nach dem Auskühlen in jeden Gugl eine Blaubeere füllen und mit Puderzucker bestreuen.
Et voilà, c'est tout!



Habt ihr übrigens das tolle weiße Holzbrett gesehen auf dem meine Vasen und die Gugls heute Platz nehmen durften?
Das ist meine neueste Foto-Errungenschaft. Ein einfaches Holz-Regalbrett aus dem Bauhaus. Ich habe es die letzten Tage nach und nach  mit verdünnter weißer Acrylfarbe gestrichen und freue mich sosehr über meinen neuen Foto-Hintergrund. So ein Brett wollte ich schon so lange haben. Dass ich da nicht schon eher drauf gekommen bin, wundert mich sehr. Im Bauhaus habe ich übrigens noch viel mehr Utensilien geshoppt. Aber dazu nach und nach mehr!

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Basteln, Backen, Stricken und allem anderen. Werdet ihr auch kreativ wenn ihr krank Zuhause sitzt und nicht viel lesen oder vor dem Bildschirm verbringen könnt? Was macht ihr so mit der Zeit?

Crêpes aux marrons

6. Januar 2013 13 Kommentare Ausdrucken?


Ab morgen hat mich der Alltag wieder. Alle Feste sind gefeiert. Angefangen hat die große Feierei mit Weihnachten, danach Silvester und zum Abschluss mein Geburtstag am Freitag, den wir gestern ausgiebig gefeiert haben. Jetzt kehrt erstmal wieder Ruhe ein und ich nutze das frische Jahr, um meinen Alltag etwas umzubauen. Obwohl wir kalendarisch noch reinsten Winter haben und das Wetter das auch bestätigt, lasse ich mich davon nicht beeindrucken und halte es wie mein kleiner Ginkobaum, der jetzt schon entschieden hat, dass Frühling ist und neue Blätter trägt. Noch ganz klein und Frisch sind sie, genau wie das neue Jahr. Irgendwie ist so ein kleiner Baum ein schönes Sinnbild für den ständigen Neuanfang. So möchte ich dieses Neujahrsgefühl, das ich durch den Jahreswechsel und meinen Geburtstag verspüre nutzen, um Dinge zu erledigen und, um meine Kreativität in neue Richtungen zu schubsen. Lasst euch also überraschen.

Für heute habe ich euch aber noch eine kleine Leckerei mitgebracht.


Zu Weihnachten habe ich ein wundervolles Kochbuch geschenkt bekommen. So wundervoll ist es, dass ich es sogar zweimal erhalten habe. Deswegen gibt es heute für euch, das erste Rezept, dass ich aus aus Rachel Khoos Little Paris Kitchen nachgekocht habe.
Rachel Khoo fasziniert mich total. Ich liebe ihren Stil und als ich auch durch Zufall auch auf die zum Buch gehörige BBC Show mit ihr gestoßen bin, war es um mich geschehen. Paris, Essen und eine sympathische Engländerin die sämtliche Furcht aus der französischen Küche nimmt. Die Kombination könnte nicht besser sein.


Ich hatte noch einige Maronen aus der Steiermark übrig und diese mussten dringen zu etwas tollem verarbeitet werden. Trotz der guten Lagerung war es einfach an der Zeit. Maronensuppe gab es schon an Silvester, also was damit tun?
Da viel mir Rachels wunderbare Maronencreme ins Auge.
Das erste Rezept sollte also eine Maronencreme werden, die ich gleich in leckere Crêpes gepackt habe. Noch etwas verfeinert mit beschwipsten Orangen und fertig ist ein leckerer Nachmittagssnack.  Wunderbar einfach ist es zudem auch noch. Dünne Pfannkuchen, oder edler ausgedrückt feine französische Crêpes bekommt fast jeder hin und das Rezept für die Füllung liefere ich euch hier.

Für die Creme braucht kocht ihr etwa 200g geschälte und vorgegarte Maroni zusammen mit 200ml Sahne und einem Päckchen Vanillezucker oder dem Mark einer Vanilleschote, 20-30g Zucker, einer Prise Salz und einem Esslöffel Congnac auf und lasst das ganze 10 Minuten sanft köcheln. Ich habe in Ermangelung des Congnacs einfach einen Esslöffel Likör 43 hinzugegeben. Der macht sich auch wunderbar. Wenn die Maronis weich sind püriert ihr die Masse und füllt sie in Gläser ab. Jetzt nur noch kaltstellen oder gleich zusammen mit leicht angebratenen Organgenscheiben in die Crêpes füllen. Et Voilà, c'est tout!


Einfach und köstlich, so wie ich es liebe! Die Maronencreme schmeckt übrigens auch super als Brotaufstrich und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie sich auch als Füllung für Maccarons bestens eignet. Aber jetzt ist die Maronensaison endgültig vorbei und wir läuten jetzt bald auch kulinarisch den Frühling ein.
Je eher desto besser! Ich freue mich schon wahnsinnig auf die frische und leichte Frühlingsküche und vielleicht ist das die beste und leckerste Möglichkeit die Winterkilos wieder loszuwerden.

Auf welche Frühlingsgerichte freut ihr euch schon? Was darf ich nicht verpassen? Lasst es mich wissen!


Neujahrsspaziergang

2. Januar 2013 8 Kommentare / Ausdrucken?


Willkommen im Neuen Jahr!
Auch ich melde mich nun wieder zurück. Unser Silvester war sehr schön und gemütlich. Wir hatten unglaublich viel Spaß und haben unser Dreigänge-Menü wirklich genossen. Auch unser Feuerwerk um Mitternacht war wirklich richtig schön. Da haben sich die Jungs sehr ins Zeug gelegt und eine richtige Feuerwerkssymphnonie komponiert. Der Einzige der sich am schönen Farbenspiel nicht erfreuen konnte war dieses Jahr Balko.


Eigentlich hatten wir geplant ihn wieder mit hinauszunehmen. Letztes Jahr hat er dadurch verstanden, warum es draußen so knallt und, dass das nichts Schlimmes ist. Dieses Jahr hingegen haben wir ihn nicht vor die Tür bekommen und so saß er hechelnd und verängstigt im Wohnzimmer und im Keller. Wir hatten alle Hände voll zutun ihn zu beruhigen. Der Arme.
Klar, dass er dann die ganze Nacht keine Pfote mehr vor die Tür gesetzt hat. Am Neujahrsmorgen ist er aber total stürmisch in seinen riesen großen Garten gerannt und hat erstmal ordentlich gebellt, um alle furchtbaren Geister der vergangenen Nacht zu vertreiben. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich herzhaft lachen musste.


Nach einer so furchtbaren Nacht mit extrem wenig Schlaf war unser Weimi dann natürlich richtig müde und hat fast den ganzen Tag nur geschlafen. Langsam wird er doch etwas älter. Aber einen kleinen Neujahrsspaziergang hat er sich natürlich nicht nehmen lassen und so konnte ich dann auch mein Weihnachtsgeschenk ausprobieren. Ich habe nämlich ein neues Objektiv bekommen und bin richtig begeistert wie schön ich unseren Schnuffi nun abbilden kann. Besonders wenn er rennt, war das bisher immer recht schwer. Jetzt ist so ein Foto ein Kinderspiel geworden.


Ich freue mich richtig darüber, dass ein neues Jahr angebrochen ist. Ich habe zwar keine besonderen Vorsätze, aber trotzdem finde ich, dass man zu Beginn eines neuen Jahres nochmal viel motivierter an Vorgenommenes herangehen kann. So möchte ich dieses Jahr viel Energie in meine Diplomarbeit stecken und mein Studium beenden, um eine neue Lebensphase zu beginnen. Darauf freue ich mich schon sehr. Außerdem möchte ich mich etwas besser ernähren. Das werdet ihr vielleicht auch bald auf dem Blog lesen.
Aber ansonsten darf gerne alles so bleiben wie es war.

Was habt ihr für Vorätze gefasst? Was möchtet ihr dieses Jahr unbedingt erleben oder machen? Wie habt ihr euer Silvester verbracht?




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