{Handmade} Oat Milk

11. Januar 2013 / Ausdrucken?



Ihr seid ja Wahnsinn! Niemals hätte ich mit solch einer Resonanz auf meinen letzten Post gerechnet. Vielen lieben Dank für eure wunderbaren Kommentare. Ihr habt recht, ich hatte an dem Tag wirklich Glück mit dem Licht. Normalerweise ist das im Winter ja immer so eine Sache, wie ihr auch an den heutigen Bildern sehen könnt. Aber pünktlich zum Shooting für mein rosa Strickkissen kam bei uns die Sonne raus und ich musste nur noch mit einem Reflektor das Licht so hinhalten wie ich es brauchte. Weil ich gerade Reflektor sage; das stimmt so nicht ganz. Ich habe eigentlich keinen richtigen Reflektor, vielmehr missbrauche ich eine noch eingeschweißte Leinwand dazu. Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und bisher leistet sie mir wunderbare Dienste! So, Geheimnis gelüftet! Heute hatte ich mit dem Licht ganz schön meine Probleme und habe meine zwei Tageslichtlampen ins Rennen geschickt. Zwar hatte ich jetzt ausreichend Licht für meine Fotos, aber dafür auch recht unansehnliche Schlagschatten. Da werde ich wohl für die nächsten Bilder noch ein bisschen Basteln müssen. Aber irgendwie ging heute sowieso fototechnisch so einiges schief.


Heute habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, um das Licht richtig einzustellen, die Kamera ordentlich zu programmieren und gerade als ich dann endlich anfangen wollte, kam die Sonne hinter einer dicken Wolke hervor und meine ersten Bilder waren total überbelichtet. Also nochmal alles umgebaut und wieder von vorne angefangen. Sicher könnt ihr euch vorstellen was die Sonne gerade als ich fertig war gemacht hat. Ja! Genau! Sie ist hinter einer dicken Wolke verschwunden. Mein Laune sank immer weiter, ich hatte noch nicht mal gefrühstückt, denn mein Frühstück war ja das Fotoobjekt. Eigentlich wollte ich schon aufgeben, aber ich kann euch diese wunderbare, schmackhafte und einfache Sache wirklich nicht vorenthalten.


Ich habe mich nämlich heute morgen an das Experiment "Hafermilch selbst machen" gewagt und bin total aus dem Häuschen so gut ist sie geworden. Normalerweise trinke ich hin und wieder Alnatura Hafermilch mit Chaigeschmack. Die finde ich richtig lecker und auch total würzig. Ein schönes Getränk wenn man mal etwas Abwechslung braucht. Immer nur Tee, Wasser und Fruchtschorle wird auf Dauer schon ganz schön langweilig. Gerade zum Frühstück brauche ich einfach mehr Abwechslung. Da muss schon mal was besonderes auf den Tisch. Gleich vorneweg muss ich euch aber verraten, dass Hafermilch keineswegs mit normaler Kuhmilch vergleichbar ist. Außer die Namensähnlichkeit ist da nicht viel gleich. Deswegen würde ich für meinen Kaffee ehrlich gesagt auch immer Kuhmilch bevorzugen. Die hat einfach etwas weniger Eigengeschmack. Im Müsli oder einfach so pur ist Hafermilch aber eine wirklich feine Sache. Auch im Roiboostee schmeckt sie richtig lecker.


Die Herstellung von Hafermilch ist total easy. Eine Kuh melken stelle ich mir viel, viel schwieriger vor. Außerdem kann man damit ein wundervolles veganes Frühstück genießen. Das ist mir aber erst nach meinem Frühstück so richtig aufgefallen. Ich selbst ernähre mich nicht ausschließlich vegan, aber ich finde es echt gut wenn man hin und wieder auch komplett eine Mahlzeit ohne tierische Produkte essen kann. Und wenn's so einfach geht und auch noch so lecker schmeckt, warum nicht?
Jetzt aber genug erzählt, sonst kommt ihr gar nicht mehr in den Genuß eurer eigenen Hafermilch.
Das Rezept habe ich vom amerikanischen Blog Oh She Glows und deswegen sind die Maßeinheiten leider auch Amerikanische. Ich habe aber so einen wunderbaren Messbecher auf dem auch Cups eingezeichnet sind. Ich glaube mittlerweile gibt es davon ganz viele und hoffe, dass es deswegen kein Problem ist, wenn ich die Mengen nicht extra für euch umrechne. In Ermangelung des eigentlich verwendeten Ahornsirups habe ich das Rezept quasi eingedeutscht und an Stelle dessen Honig verwendet. Das ist aber auch sehr lecker. Hier also mein abgewandeltes Rezept:

1 Cup Haferflocken gut durchspülen und danach mindestens 20 Minuten oder über Nacht in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Am nächsten Morgen das Wasser abgießen und die Haferflocken nochmal spülen.
Jetzt die eingeweichten Haferflocken zusammen mit 3 Cups Wasser in einem Mixer oder mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen. Die Flüssigkeit jetzt durch ein Sieb abgießen und auffangen, den Haferflockenmatsch der übrig bleibt gut ausdrücken und in Smoothies oder im Müsli weiterverwenden. Die Hafermilch nun nochmal im ausgewaschenen Mixer mixen und ein weiteres mal durch ein Sieb abgießen. Den Vorgang könnt ihr noch einmal wiederholen. Ich habe an dieser Stelle bereits die restlichen Zutaten hinzugegeben:
2 EL Honig
1 Päkchen Vanillezucker
1/4 TL Zimt
1/4 TL Salz
Alles zusammen nochmal kurz mixen und schon ist eure erste eigene Hafermilch fertig. Jetzt könnt ihr sie in eine große Flasche oder mehrere kleine Fläschchen abfüllen. Im Kühlschrank hält sich die Hafermilch 4-5 Tage. Wartet mit dem Probieren aber unbedingt ab bis ihr die Gewürze hinzugefügt habt, denn nur so schmeckt sie richtig gut


Ich hoffe euch hat mein kleiner Ausflug in die vegane Welt gefallen und vielleicht habt ihr ja jetzt eine neue Frühstücksalternative?
Ich freue mich jetzt schon auf eure Reaktionen auf meinen heutigen Post. Was haltet ihr von Hafermilch und Co? Ich habe auch schon mal überlegt Mandelmilch selbst zu machen, mich aber noch nie daran hingetraut. Hat jemand von euch schon damit Erfahrungen? Ich bin gespannt.



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