{Hugo} Zitronenkuchen mit Holunderblüte

31. März 2013 9 Kommentare Ausdrucken?


Ich habe ja tatsächlich alles versucht, um den Frühling noch rechtzeitig zu Ostern auch zu uns zu holen. Neben waghalsigen Ausflügen in die Pflanzenabteilung des örtlichen, schwedischen Einrichtungshaus und der Verbannung der winterlichen Gewürze in das hinterste Eck' des Küchenschranks, habe ich sogar schon überlegt eine Choreographie für einen Frühlingstanz zu entwickeln. Schade nur, dass ich so überhaupt nicht tanzen kann. Aber meint ihr irgendwas davon hätte auch nur annähernd geklappt?
-Nein. Heute morgen lagen gefühlte 10 cm Schnee über den aufgehenden Krokussen. Immerhin schneite es wenigstens in Form meiner Lieblingsflocken. Schön dick und langsam schwebten sie gemütlich vom Himmel hinunter. Aber irgendwie stimmt mich auch diese Tatsache nicht gerade fröhlich.
Na zum Glück habe ich den Frühling rechtzeitig in die Wohnung geholt.


Und zwar in Form von Blumen und eines wunderbaren Kuchens. Zusammen mit Zitrone und Holunder soll er schön auf den Sommer einstimmen. Richtig gehört! Ich spreche von Sommer. Denn den Frühling können wir nun auch getrost überspringen. Ich jedenfalls habe die Nase voll vom Warten. Da konzentriere ich mich lieber auf den Sommer.
Holunderblütensirup erinnert mich an die lauen Sommernächte vom letzten Jahr, an gemütliche Grillabende mit einer erfrischenden Holunderblütenlimonade, an Glühwürmchen und an diesen ganz besonderen lauwarmen Sommerduft. Hm...
Oh was hätte ich mir gewünscht letztes Jahr beim Baden ein Stückchen dieses Kuchens dabei zu haben. Das werde ich dieses Jahr aber sicher Nachholen.

Die Idee zu diesem Kuchenglück kam mir übrigens beim Durchblättern der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul. Im Kuchenspecial werden dort zu Beginn 7 Kuchen vorgestellt. Allerdings nur 6 Rezepte. Wo ist also der kleine Kuchen hin, der in der lustigen Charlottenform gebacken wurde?
Weil ich partout kein Rezept finden konnte, habe ich kurzer Hand einfach selbst eins entwickelt.


Seid ihr neugierig auf meine neueste Kreation? Hier ist das Rezept!

Zutaten für 2 kleine Formen (Ø 16 cm)

2 Zitronen
250g Joghurt
80 g Zucker
½ Päkchen Backpulver
2 Eier
70g Butter + etwas für die Form
280g Weichweizengrieß + etwas für die Form
6-7 EL Holunderblütensirup

1. Die Schale von beiden Zitronen abreiben und den Saft auspressen. 2. Zitronenschale und -saft,
Joghurt, Backpulver, Zucker, Eier und Grieß verrühren. 3. Butter schmelzen lassen und zur Masse
geben. 4. Förmchen fetten und mit Grieß ausstreuen. 5. Den Teig in die vorbereiteten Förmchen
geben und bei 180° C im Ofen für etwa 35 Minuten backen. Eventuell die Stäbchenprobe machen.
6. Die Kuchen aus den Formen stürzen und etwas auskühlen lassen. 7. Den Holunderblütensirup
erwärmen und langsam über die noch warmen Kuchen verteilen, sodass sich diese schön vollsaugen
können.


Sicher habt ihr den kleinen Blog-Star erkannt, der sich auch auf meine Bilder gemogelt hat. Richtig gesehen, die hübsche IKEA Vase aus Emaille ist auch bei mir eingezogen und ich verwende sie, wenn sie nicht gerade mit Blumen geschmückt ist, als Gießkanne. Dafür macht sie sich auch wunderbar und ich überlege tatsächlich noch sie mir eine Nummer größer zu kaufen.
Die Idee für den Serviettenring habe ich mir von Tine K abgeschaut und festgestellt das es total einfach ist solche Knoten selbst zu binden. Wollt ihr sehen wie das funktioniert?

Hattet ihr ein schönes Osterwochenende? Wie habt ihr gefeiert? Habt ihr auch Ostereier im Schnee suchen müssen? Was kam bei euch auf den Tisch? Lasst es mich wissen, denn ich bin neugierig, wie ihr ja schon wisst!

{Breakfast Club} Porridge

20. März 2013 12 Kommentare Ausdrucken?


Frühstücken gehört nicht unbedingt zu einer meiner Stärken. Das zögere ich normalerweise meistens bis in den Vormittag hinaus und esse dann ein langweiliges Brot, Müsli mit Milch oder ich lasse es gleich ganz ausfallen und schlage beim Mittagessen ordentlich zu. Dabei könnte man aber viel kreativer sein und viel besser in den Tag starten. Alles was dazu meistens fehlt, ist Zeit und Lust. Dabei ist Frühstücken ja eigentlich so wichtig. Ich konnte bei mir tatsächlich feststellen, dass ich nach einem richtig guten Frühstück weniger Hunger zwischendurch bekomme und wesentlich mehr Energie und Motivation habe meine Sachen anzupacken. Eigentlich gar nicht so erstaunlich, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass schon alte Sprichworte zu einem ausgiebigen Frühstück raten.
Ich erinnere mich an die Ernährungslehre während meiner Grundschulzeit. Bereits dort hat man mir eigentlich beigebracht wie es richtig geht:

Iss morgens wie ein König,
mittags wie ein Edelmann,
abends wie ein Bettelmann.

Aber sich daran zu halten ist gar nicht so einfach.


Deswegen möchte ich euch heute ein ganz einfaches Frühstücksrezept zeigen. Es ist innerhalb von wenigen Minuten umsetzbar, schmeckt herrlich lecker und hält bis weit in den Vormittag hinein satt. Gesund ist es noch dazu und vor allem macht es glücklich!
Auf die Idee hat mich der englische Kochbuchautor Nigel Slater gebracht, dessen BBC Serie "Simple Cooking" mich die letzten Tage inspiriert und begeistert hat.
In einer der Folgen von Simple Cooking trifft sich Nigel mit dem weltbesten Porridge-Koch und darf diesem über die Schulter gucken.


Mein Rezept beinhaltet also sämtliche Tipps und Tricks wie Porridge sicher gelingt und hat trotzdem die nötige Eigenständigkeit, um euch ein klein wenig Behyflora-Charme in die Küche zu zaubern.
Habt ihr jetzt Lust bekommen auch königlich zu Frühstücken?
Dann Vorhang auf für den besten Porridge in eurem Umkreis.

Ihr braucht für eine königliche Portion:
1 kleine Tasse Haferflocken, ich nehme grobe
2 kleine Tassen Wasser
1 Prise Salz

Gebt Haferflocken und Wasser zusammen in einen kleinen Topf und lasst es aufkochen. Sobald die Masse zu blubbern beginnt, schaltet den Herd etwas herunter, gebt eine Prise Salz dazu und lasst sie unter regelmäßigem und kräftigen rühren genau 5 Minuten kochen. Ian Bishop, Weltbester Porridge Koch rät dazu nur im Uhrzeigersinn zu rühren. ;)
Jetzt ist der eigentliche Porridge fertig und es geht ans Topping.

Für meine Variante braucht ihr:

Zimt
1/2 Apfel
1/2 Banane
dunkle Schokocreme mit Kakaosplittern (Penny)
Mandeln
Milch

Schneidet den Apfel und die Banane in Scheiben und drappiert sie zusammen mit dem Porridge in eurer Schüssel. Gebt eine Prise Zimt darauf und fügt die Mandeln dazu. Schmelzt nun etwa 1 TL Schokocreme in der Mikrowelle und beträufelt das Obst damit.
Gebt zum Schluss einen guten Schuss kalte Milch hinzu und fertig ist euer leckerer Start in den Tag.

All das innerhalb von 5 Minuten.


Die Schokocreme gibt dem Ganzen die nötige Süße und harmoniert wunderbar mit den anderen Zutaten. Die Kakaospliter darin geben nochmal den nötigen Crunch. Wer allerdings darauf verzichten möchte, dem empfehle ich zumindest mit Honig zu süßen. Das gibt eurem Frühstück das richtige Aroma.
Ihr seht also, in einer kleinen Schüssel kann soviel Tolles und Gesundes, für einen perfekten Start in den Tag, drin stecken. Banane und Schokolade setzen Glückshormone frei, für Vitamine sorgen Apfel und Banane, Mandeln und Milch sind für die Zufuhr von Mineralstoffen und gesunden Fetten zuständig und darüber, dass Haferflocken einfach wunderbare, gesunde Energie- und Mineralienlieferanten sind brauchen wir uns ja gar nicht erst unterhalten.


Hätte ich mal lieber vor dem Fotografieren eine große Portion Porridge verdrückt, dann wäre dieses letzte Foto sicherlich besser geworden. So kann ich euch wenigstens ein kleines Outtake zeigen. Denn es ist wirklich sehr schwierig ohne schwenkbares Kameradisplay alleine ein schönes und vor allem scharfes Foto hinzubekommen auf dem man selbst etwas präsentiert. Ich glaube ich habe es an die 100 mal versucht und das hier war das Akzeptabelste.
Hut ab vor allen Bloggern die das so wunderbar hinbekommen. Wer mir da Tipps verraten kann wie es besser klappt oder wie ihr das hinbekommt, bitte scheut euch nicht mir eine Email oder einen Kommentar zu hinterlassen.
Jetzt wünsch ich euch aber viel Spaß mit eurem neuen gesunden Frühstück.


{Sweet&Spicy} Zimt Orangen Zupfbrot

12. März 2013 6 Kommentare Ausdrucken?


Meine Essgewohnheiten sind eindeutig vom Wetter dominiert. Als es letzte Woche so schön warm und sonnig war strotzte ich nur so vor Energie. Ich wollte unbedingt etwas Frisches und Leichtes haben. Diese Woche sieht die Welt schon wieder anders aus. Draußen ist es grau, kalt, nass und leider wieder sehr ungemütlich. Prompt meldet sich meine Appetit auf etwas Würziges, Wärmendes und definitiv Süßes. Lust auf eine Kleinigkeit die mich über die Trostlosigkeit da Draußen hinwegtröstet und mir mit einem kleinen Pfiff die Hoffnung zurück bringt, dass es bald sonniger, wärmer und frühlingshafter wird. Etwas, das genauso wie die noch kahlen Bäumen, die nur beim genaueren hinsehen schon kleine grüne Blätterknospen haben, auf den ersten Biss wärmend und tröstend ist und erst nach dem Schlucken ein wunderbar fruchtiges vorahnendes Aroma hinterlässt.


Was würde sich also besser eignen als eine Kombination aus Zucker und Zimt um den wohlingen Geschmack der Heimeligkeit zu vermitteln? Dazu das fruchtig spritzige Aroma von Zitrusfrüchten, die den kleinen Kick geben und sagen: "Hey, schau genau hin, die ersten Knospen sind schon da!"
Alles zusammen verbunden in einem wunderbar lockeren Hefeteig. Hefeteig ist für mich schlichtweg der Inbegriff von dieser ganz bestimmten Wärme im Haus während eines verregneten Nachmittags und sollte unbedingt auch dann gemacht werden. Alleine schon sein süßlicher Duft während er langsam immer größer und größer wird lässt die Welt etwas freundlicher wirken. Am liebsten würde ich ihn immer schon ungebacken essen so sehr lockt er mich an.


Wenn es also die kommenden Tage noch kalt ist und ihr kaum aus dem Haus gehen wollt, dann backt euch doch einen letzten Wintergruß der von sich aus schon verspricht, dass es bald besser wird. Ein letztes Wintergebäck, denn ab spätestens Ostern werden schwere Sachen einfach aus der Küche verbannt. Die haben dann dort erstmal nichts mehr zu suchen. Der Zimt rückt nach Hinten und darf frühestens im Herbst zu selbstgemachten Apfelmus wieder hervorkommen. Er muss Platz machen für frischen Thymian, Basilikum und Oregano.
Genießt die letzte Kälte und verabschiedet euch würdig von den Wintergewürzen. Sie haben es verdient, schließlich sollen sie euch auch noch im nächsten Winter von innen wärmen.
Über Hitze im Auto, blendende Sonne, geschwollene Füße, die miesen Pollen und diese furchtbare feuchtwarme Schwüle können wir uns noch früh genug ärgern. ;)


Wie wäre es also für die restlichen kalten Tage mit einem knusprigen Zimt-Orangen Hefebrot zum auseinander zupfen?
Es eignet sich wunderbar zum Frühstück, aber auch zur Tasse Kaffee oder Tee am Nachmittag ist es einfach nur wunderbar. Und genaugenommen ist es als Frühstück sogar tauglich für die Fastenzeit.  Alternativ passt es natürlich auch super zum Brunch an Ostersonntag und ich könnte mir sogar vorstellen, dass es sogar das einfache Osterbrot schlichtweg ablösen könnte. Vorrausgesetzt es ist bist dahin noch so richtig schön kalt und herrlich nass draußen.


Hier also das Rezept. Es ist etwas zeitaufwändiger, aber nur Geduld, so Gutes braucht nunmal seine Zeit. Und ihr habt eigentlich nicht viel Arbeit damit, denn das meiste macht der Teig alleine.

1.) Vermischt 500g Mehl mit 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Trockenhefe und einem halben Teelöffel Salz. 2.) Erwärmt 150ml Milch und gebt sie zusammen mit 2 Eiern und 50g weicher Butter zur Mehlmischung. 3.) Knetet alles ordentlich zusammen sodass der Teig schön glatt und elastisch wird. Das geht wunderbar mit einem Brotbackautomaten auf dem Hefeteigprogramm oder alternativ mit den Knethaken des Rührgeräts. 4.) Lasst den Teig eine gute Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen. Richtig gut funktioniert das im ausgeschalteten aber beleuchtetem Backofen. 5.) Legt eine Kastenform mit Backpapier aus. 6.) Nachdem der Teig gegangen ist, knetet ihn kurz durch und rollt ihn dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dick aus. 7.) Bestreicht ihn nun mit warmer Butter und streut eine Zucker-Zimt-Orangenschalenmischung darüber. 8.) Damit ihr ein schönes Zupfbrot erhaltet, schneidet nun den Teig in kleine Quadrate und schichtet sie in eure Kastenform. Das klappt am besten, wenn ihr immer 5 Vierecke übereinander legt und erst dann in die Kastenform setzt. 9.) Lasst euer Brot nochmal etwa 30 Minuten aufgehen. 10.) Nun noch 30-40 Minuten bei 150°C Umluft backen. Danach etwa eine halbe Stunde ruhen lassen und noch lauwarm servieren.
Hm... lecker.


Jetzt kann ich beruhigt "Goodbye, Winter!" sagen, denn ich habe mich von Zimt & Co. in würdiger Form verabschiedet und kann nun in meinen Gedanken Platz schaffen für alle frischen Kräuter die in den nächsten Monaten wieder wachsen und nach und nach ihren Weg auf meinen Teller finden werden. Hach, das wird schön...

Verabschiedet ihr euch auch nochmal vom Winter? Was war/ist/wird euer letztes Wintergericht?
Lasst es mich wissen, denn ich bin neugierig wie immer.

Frischkäsebällchen mit Kräutern

8. März 2013 7 Kommentare Ausdrucken?


Oh wie sehr habe ich die Sonne vermisst. Dieser Winter war schon wirklich ziemlich grau in grau und umso mehr genieße ich jetzt jeden einzelnen Sonnenstrahl. In der vergangenen Woche ist mir richtig bewusst geworden, dass es jetzt abends endlich wieder hell und warm ist und man auch noch gegen 18 Uhr etwas von der Sonne hat. Es geht also in großen Schritten Richtung Sommer. Das ist so wunderbar. Mein Ginkobaum hat das ja schon Anfang Januar gewusst. Da habe ich ihn noch für  verrückt erklärt, aber jetzt nehme ich alles zurück.


Auch in meinem Inneren kitzeln die ersten Sonnenstrahlen etwas wach. Und zwar die Lust auf frische und leichte Küche. Am liebsten würde ich jetzt schon Erdbeeren, Zucchini und Spargel essen. Aber da muss ich noch etwas warten. Leckere selbstgemachte Anti-Pasti mit getrockneten Kräutern aus der letzten Saison stimmen aber toll auf das ein was uns bald erwartet. Frühling, Sommer, lange und warme Sommerabende und die Sehnsucht nach dem Meer. Anti-Pasti sind für mich sowieso der Inbegriff von Sommer und Wärme. Ein Traum der Gewürzküche. Getrocknete, eingelegte Tomaten, gefüllte Peperoni, Oliven in den unterschiedlichsten Marinaden, Knoblauch und vor allem Olivenöl. Davon bitte reichlich!



Geplant hatte ich eigentlich nur euch eine Methode vorzustellen um Frischkäse selbst zu machen, aber letztendlich ist sogar eine tolle Anti-Pasti Variante daraus geworden, die wirklich toll im Sommer oder an lauen Frühlingsabenden ist.
Das Rezept für selbstgemachten Frischkäse habe ich aus Rachel Khoo's Buch "Paris in meiner Küche" entnommen. Es ist aber eigentlich ein Klassiker, der so in Abwandlungen fast überall zu finden sein wird.



Zum Buch muss ich euch aber noch eine Kleinigkeit berichten. Seit ich es besitze habe ich sage und schreibe bereits 5 Rezepte daraus gemacht. Klingt im ersten Moment vielleicht wirklich wenig, für mich aber eine ganze Menge, da ich fast nie nach Rezept sondern mehr nach Gefühl koche. Von diesen 5 Rezepten sind wirklich alle 5 einfach nur wirkliche Knaller gewesen. Kein einziges Rezept hat mir nicht geschmeckt oder hat nicht diesen Wow-Effekt ausgelöst. Und alles total einfach. Wer also ein schönes und einfaches französisches Kochbuch sucht, das auch noch modern ist, dem sei Rachel Khoo ans Herz gelegt. Ich liebe sie und ihre Rezepte.


Selbstgemachter Frischkäse erfordert nicht viele Zutaten. Allerdings muss man eine wichtige Sache beachten. Die Milch die ihr dafür verwendet muss frisch sein und sollte weder pasteurisiert noch homogenisiert sein. Denn dann funktioniert es nicht. Von Berchtesgardener Land gibt es zum Beispiel 1l Flaschen frische fettarme Milch für etwa einen Euro. Die habe ich verwendet.
Euer Joghurt sollte möglichst Bio sein oder auf jeden Fall probiotische Kulturen enthalten. Denn die machen den Käse erst zum Käse.

Jetzt aber zum Rezept.
Ihr braucht
2 l Milch
6 El Zitronensaft oder Essig nach Wahl (Jamie Oliver macht Frischkäse auf die selbe Art zum Beispiel nur mit Weißwein)
125g Joghurt + 2 El

1. Milch langsam erhitzen, aber nicht kochen. Sie sollte am Rand kleine Blasen werfen und etwas schaumig aussehen. Dann ist sie heiß genug. 2. Vom Herd nehmen und einige Minuten abkühlen lassen. Dann Joghurt und Zitronensaft einrühren und 10 Minuten stehen lassen. Hier sollte die Milch schon gerinnen. Es bilden sich weiße Quarkflocken und durchsichtige Molke. 3. Den Top nochmal auf den Herd geben und zum Kochen bringen. Das sollte das Phänomen verstärken. 4. Ein Haarsieb mit einem feinen Käseleinen oder einem feinen Stofftaschentuch (ein dünnes Küchentuch sollte auch gehen) auslegen und die Masse hineingießen. Das Tuch sofort fest über dem Käse zusammenfassen und die Flüssigkeit vorsichtig herausdrücken. Achtung heiß! 5. Das Tuch zusammenbinden und über eine Schüssel zum weiteren Abtropfen aufhängen. Den Frischkäse kalt stellen jetzt mindestens 30 Minuten oder über Nacht abtropfen lassen. Ich konnte es nicht erwarten und habe bereits nach 30 Minuten mit dem Würzen weitergemacht.
Dazu den Käse aus dem Tuch nehmen, in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und zwei Esslöfflen würzen und cremig rühren.
Schon fertig!

Jetzt könnt ihr aus eurem selbstgemachten Frischkäse kleine Bällchen formen und diese in Kräutern, Sesam, Paprikapulver oder was euch sonst noch einfällt wälzen. Zum Servieren dann mit Olivenöl beträufeln. Dazu noch ein leckeres Baguette mit Olivenöl und Knoblauch... Sooooo lecker!


Sicher seid ihr jetzt noch gespannt wer die aktuelle Ausgabe von Sweet Paul gewonnen hat und ich darf verkünden, dass die Glücksfee (meine Mama) Daniela von germangreeneyedmonster gezogen hat.
Herzlichen Glückwunsch, Daniela!
Ich habe dir schon eine Mail geschickt. Melde dich doch bitte bei mir und schick' mir deine Adresse, damit du bald im Sweet Paul Magazin schmökern kannst.

Allen anderen sei gesagt, ihr bekommt auch noch eure Chance und vielleicht klappt es beim nächsten mal. Ihr seid jedenfalls meine Gewinner des Herzens! Ihr alle! Auch die die nicht mitgemacht haben!
Danke für eure wunderbare Unterstützung!
 


{Give Away} Sweet Paul

2. März 2013 14 Kommentare Ausdrucken?


Heute bleibt die Küche kalt! Ja, ihr habt richtig gehört es gibt heute nichts Kulinarisches für euch. Enttäuscht? Braucht ihr nicht sein, ehrlich, lohnt sich nicht!
Denn ich möchte euch gerne von meinem persönlichen Wochenhighlight erzählen. Diese Woche ist die neue Ausgabe von Sweet Paul erschienen und ich freue mich diesmal ganz besonders darüber. Denn stellt euch vor ein klitzekleiner Beitrag von mir ist mit drin.


Vor einiger Zeit habe ich den gebackenen Vanillepudding aus der Winterausgabe nachgemacht und als Feedback an die Redaktion geschickt und meine Email wurde tatsächlich abgedruckt. Sogar mit Foto. Das ist doch wunderbar!
Jetzt kann ich ganz stolz in die aktuelle Frühlingsausgabe schauen und eines meiner eigenen Food-Fotos bewundern. Das erste Mal wurde ich in einem Magazin erwähnt. Ich bin soooo stolz und freue mich so wahnsinnig. Könnt ihr euch das vorstellen?
Hach, so kann das Wochenende von mir aus immer losgehen!


Jetzt kann ich es mir in der Sonne gemütlich machen (ihr habt richtig gehört, hier scheint die Sonne!), mich in eine Decke einwickeln und in einer wundervollen Ausgabe von Sweet Paul schmökern.
Ich bin mir sicher, ich werde wieder einige Einmerkzettelchen brauchen.

Wollt ihr euer nächstes Wochenende auch so verbringen? Für die nötige Sonne kann ich natürlich nicht sorgen, aber dafür für den Lesestoff, denn weil ich mich über die aktuelle Ausgabe so sehr freue, möchte ich eine davon an euch verlosen.
Als "Dankeschön" weil ich wahrscheinlich ohne euch nie den Mut gehabt hätte überhaupt eine Mail an ein Magazin zu schreiben.


Du möchtest also die aktuelle Ausgabe von Sweet Paul gewinnen?
Nichts leichter als das. Hinterlass mir einfach einen Kommentar unter diesem Post und verrate mir in welchem Monat ich über den gebackenen Vanillepudding gebloggt habe. In deinem Kommentar sollte auf jeden Fall auch dein Name und deine Mailadresse stehen. Damit ich dich erreiche falls du gewinnst.
Weiterhin solltest du über 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis deiner Eltern haben, um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Mitmachen kann jeder, mit oder ohne Blog, mit einer deutschen Postadresse, der idealerweise auch regelmäßiger Leser via GFC, Bloglovin oder Blog-connect ist. Denn es soll ja ein Dank an meine Leser sein.

Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 7. März 17:00 Uhr, damit ich den Gewinn noch am Freitag abschicken kann und sofern die Post auch noch mitspielt, sollte dem Schmökern am Wochenende nichts mehr im Weg stehen.

Ich wünsche euch allen viel Glück und tausend Dank für all eure wunderbare Unterstützung in den letzten Monaten!



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