{Sommersünden} Pfrisich-Basilikumsorbet auf Kokosjoghurtcreme

30. Juli 2013 7 Kommentare Ausdrucken?


Was gibt es Tolleres im Sommer als eine kleine erfrischende Süßigkeit oder einen leckeren süßen Abschluss nach einem wunderbaren Grillen? Ganz klar "Eis". Nicht umsonst fährt an heißen Tagen der Eismann durch Kleingartenanlagen oder klappert sämtliche Dorfstraßen ab. Also kein Wunder, dass unsere Eisgelüste zusammen mit den Temperaturen in die Höhe schnellen und obwohl ich lange genug in einem Eiscafé gearbeitet habe und dort Unmengen von Eis essen konnte, weiß ich, dass es hin und wieder auch etwas anderes als die Fürst-Pücklermischung sein muss. Etwas Besonderes eben.


Etwas, was man in keiner Eisdiele oder im Supermarkt bekommt und trotzdem herrlich erfrischend ist. Eine besondere Sorte Eis und vielleicht noch ein klein wenig mehr. Ein Dessert, das so leicht und frisch ist, dass man förmlich spüren kann wie der Körper langsam 1-2 Grad herunter kühlt und sich eine angenehme Ruhe in einem ausbreitet. Ein Gefühl, dass uns gedanklich fast schon unter Palmen ans Meer schickt und uns innerlich glücklich macht. Ja, dieses Dessert schafft es tatsächlich, wie ich mir von meinen Mitmenschen habe sagen lassen.



All unsere glücklichen Gedanken habe ich versucht in einem kleinen Becher einzufangen und auf den Tisch, an den Pool oder in den Garten zu bringen und ich hoffe es ist mir gelungen. Schon alleine Zutaten wie Limette und Kokos lassen mich an Sonne, Meer und Strand denken. Aber kombiniert mit Leckereien die auch bei uns wachsen bekommen diese Früchte gleich nochmal eine andere Note. Und wieder einmal kombiniere ich das, was zusammen Saison hat, denn da weiß ich: Das klappt. Pfirsich und Basilikum sind heute meine Hauptdarsteller, zumindest im Sorbet.
Freut euch auf "Pfirisch-Basilikum Sorbet mit frischem Pfeffer auf Kokos-Joghurtcreme"
Na, klingt das nicht wunderbar?


Das schönste an unserer Eiskreation ist, dass sie sehr, sehr einfach ist und dabei trotzdem in Anlehnung an ein Rezept einer der ganz großen französischen Pâtissier ist. Wer dieses Sorbet also ausprobiert, kann danach mit Fug und Recht behaupten er hätte ein Sorbet à la Gaston Lenôtre hergestellt. Ist das nicht etwas, womit man angeben kann?
Natürlich ist nur das Grundrezept von Lenôtre, der Rest, die Kreativität, ist dann aber bitteschön à la Behyflora! :)
So, jetzt lasst uns aber die Ärmel hochkrempeln und loslegen.

Zutaten fürs Pfirsichsorbet:
650g Berg- oder Flachpfirsiche ohne Haut und Kern
200ml Sirup von 28° Baumé, bitte nicht erschrecken das ist nichts anderes als Zuckersirup und sehr leicht herzustellen
1 gute Handvoll Basilikum
2 EL Honig
1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 gute Prise Fleur de Sel
1 Limette

Mischt 200g Zucker mit 200ml Wasser und kocht alles sprudelnd bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Schon habt ihr euren Sirup von 28° Baumé. Lasst ihn gut auskühlen. 
Nehmt in etwa 750g Bergpfirsiche und überbrüht sie mit heißem Wasser. Danach könnt ihr wunderbar die Haut abziehen und den Kern entfernen. Ihr solltet nun in etwa  650g Fruchtfleisch haben. Jetzt müsst ihr zügig arbeiten, weil die Pfirsiche sonst sehr schnell braun werden. Gebt das Fruchtfleisch zusammen mit dem Saft einer Limette in eine Schüssel und püriert die Früchte sodass ihr ein feines Mus erhaltet. Gebt nun den Sirup, den fein gehackten Basilikum, 2 EL Honig, den frisch gemahlenen Pfeffer und die Prise Salz dazu und verrührt alles gut miteinander.
Jetzt könnt ihr die Mischung in eine Eismaschine füllen, die euch die Arbeit abnimmt und die Herstellung beschleunigt. Alternativ geht natürlich auch das gute alte Gefrierfach und ein einfacher Behälter. Da müsst ihr euch dann allerdings etwas Gedulden und alle paar Stunden einmal kräftig umrühren.


Perfekt passt zu einer Kugel von unserem außergwöhnlichen Sorbet eine lecker leichte Kokos-Joghurtcreme. Und natürlich verrate ich euch auch hier wieder, wie ich die gemacht habe. Ihr sollt ja schließlich auch in meinem Südseetraum eintauchen können.

Ihr braucht für etwa 10 kleine Gläschen oder 5 Große:
2 Blatt Gelatine
500g 1,5%  Joghurt
250ml Sahne
50g Kokosraspeln
40g Honig
1 Päckchen Vanillezucker
Saft von 1 1/2 Limetten
1 Prise Salz
Abrieb von einer Orange

Weicht die Gelatine in etwas Wasser ein. Mischt nun Joghurt, Kokosraspeln, Honig, Vanillezucker, Limettensaft, Salz und Orangenschalenabrieb miteinander. Drückt die Gelatine vorsichtig aus und lasst sie in einem kleinen Top bei leichter Hitze schmelzen. Gebt nun 2 EL Joghurtmasse dazu und mischt sie erst einmal gut mit der Gelatine bevor ihr die Mischung zur gesamten Joghurtmasse gebt. Das verhindert, dass es unangenehme Klumpen gibt. Nun einmal gut durchrühren. Jetzt schlagt noch die Sahne auf und hebt sie vorsichtig unter die Joghurtmasse.
Nun müsst ihr die Creme nur noch in kleine Gläschen füllen und etwa 1 Stunde kühlstellen. Schon fertig.

Eine Kugel von unserem Sorbet obendrauf, etwas Dekoration in Form von frischen Pfirsichen und einer Spalte Kokosnuss und schon habt ihr eine kleine perfekte und leichte Sommersünde gezaubert.


Ich liebe einfach diese wundervoll Kombination aus Frucht und Joghurt! Und das Beste daran ist, dass dieses Dessert aus vielen frischen und leichten Zutaten entstanden ist, die sicherlich unserer hart erarbeiteten Bikinifigur nicht wirklich gefährlich werden können. Vorausgesetzt natürlich, wir können uns beherrschen und bleiben bei einem Gläschen pro Person! :)

An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei Nadja und dem Team von ThisIsWhatWeLove für die tolle Anregung und Möglichkeit bedanken, dieses Dessert zu entwickeln und nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf dem Trendblog ThisIsWhatWeLove vorstellen zu dürfen. Mir hat die Entwicklung soviel Spaß gemacht und glaubt mir meinen Mitmenschen auch!

Wie  verwöhnt ihr euch im Sommer kulinarisch? Was bringt euch die nötige Abkühlung? Oder vielmehr, was könnt ihr gar nicht essen?
Lasst es mich wissen!


*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.

{What's in my bag} Sportedition

23. Juli 2013 2 Kommentare Ausdrucken?


Jetzt gewähre ich euch Einblicke. Tiefe Einblicke! Und zwar in eine meiner Handtaschen. Insgesamt habe ich ja drei die ständig in Benutzung sind. Zum einen meine Alltagshandtasche, die schleppe ich eigentlich überall mit hin, sei es in die Arbeit oder zum Shopping. Dort sind so alltägliche Sachen drin, wie Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Taschentücher, ein Stift, Notfallbox mit Tampons, Antiallergiemittel, Kopfwehtabletten etc. Aber dann gibt es da noch die Uni-Handtasche und die Sporthandtasche. Die Uni-Tasche ist meist vollgestopft mit Büchern, Stiften, Papier und natürlich meinem Lapotp. Und in meine Sporthandtasche gewähre ich euch nun erstmals exklusive Einblicke.


Dort drin befinden sich allerhand Sachen, die ich alle brauche wenn ich ins Fitnessstudio gehe. Am wichtigsten ist dabei ein kleines Schloss für die Fächer. Denn ohne das hat man keine Möglichkeit seine Sachen sicher zu verräumen. Natürlich mit dabei: Deo und Abschminktücher. Wobei viele wahrscheinlich auf die Tücher verzichten würden.
Ich habe aber festgestellt, dass ich kleine Pickel bekomme wenn ich nicht, bevor ich mit dem Training anfange und dabei ordentlich schwitze, mein Make Up entferne. Gerade bei den heißen Temperaturen sind die also ein absolutes Muss, damit man auch "danach" gut aussieht.
Dann wären da noch etwas Kleingeld in 50 Cent Münzen, damit ich auch mal wenn es unbedingt sein Muss im Fitnessstudio duschen gehen kann. Generell mag ich das nicht so gerne und dusche lieber zuhause, aber manchmal geht es zeitlich nicht anders oder ich habe keine Lust extra nochmal 8 km nach Hause zu fahren.
Richtig wichtig sind für mich Kaugummis beim Training. Ich weiß nicht warum, aber ich bekomme machmal einen doofen Geschmack im Mund während ich Laufen gehe. Da kann ich mit Kaugummi gut vorbeugen. Die Sorten wechseln dabei übrigens ständig.


Auch immer dabei und in jedem Fitnessstudio vorgeschrieben, ein Handtuch. Einerseits zum drunter legen für die Geräte, andererseits nutze ich es auch zum Duschen. Da reicht mir ein kleines minimalistisches Handtuch, weil ich ungern mit einem riesigen Koffer ankommen möchte, den ich sicher brauchen würde wenn ich ein riesiges Tuch benutzen würde. Deswegen habe ich auch nur ein festes Shampoo von Lush in meiner Tasche. Das reicht sowohl fürs Haarewaschen und auch als Duschgelersatz, wenns mal unbedingt sein muss. Hauptsache klein und leicht. Mit dabei sind auch ein Einwegrasierer (denn man weiß ja nie!), jede Menge Haarklammern und Haargummis und eine Lippencreme, weil ich in letzter Zeit so trockne Lippen vom Training bekomme.

Weil ich ohne einen Trainingsplan total aufgeschmissen bin, lasse ich den gleich für jedes Training griffbereit in der Tasche. Genauso wie meine Kopfhörer. Im Alltag brauche ich sie kaum, aber Sport ohne Musik ist für mich unvorstellbar. Musik höre ich übrigens über mein Handy und damit ich das auch ordentlich verstauen kann während ich mich an den Geräten plage, habe ich mir beim Color Run eine kleine Handgelenktasche gekauft in der ich den Schlüssel von meinem Spind und mein Handy unterbringen kann. Das klappt einfach super damit.
Was natürlich jetzt nicht mit auf den Bildern zu sehen ist sind Wechselunterwäsche, Trinkflasche und Traubenzucker. Das darf aber auch nicht fehlen.


Kommen wir aber zu den wirklich wichtigen Dingen. Dem Sportoutfit. Man möchte ja als Frau auch im Fitnessstudio, egal ob man total durchgeschwitzt ist oder ein verzerrtes Gesicht macht, weil die Geräteübungen mal wieder so verdammt schwer sind, richtig gut aussehen.
Also muss in die Tasche auf jeden Fall der Sport-BH, damit alles gut sitzt und bleibt wo es hingehört. Meinen habe ich mir Anfang des Jahres zusammen mit Sportsocken bei Tschibo gekauft und bin wirklich sehr zufrieden damit. In den letzten Monaten ist er etwas groß geworden und ich muss mich demnächst mal nach einem Neuen umsehen.
Auch mit dabei eine Sporthose. Ich liebe enganliegende Caprihosen. Da fühle ich mich gut und nicht zu warm angezogen. In HotPants trainieren, so wie es einige Ladies bei uns machen könnte ich nicht. Manche Übungen sind dafür einfach viel zu unvorteilhaft. Das muss nicht sein. Warum ich eng anliegende Hosen bevorzuge? Ganz einfach, da habe ich auf dem Laufband nicht das Gefühl, das ständig etwas an meinen Beinen streift. Weil das mag ich nämlich gar nicht. Eine enge Capri fühlt sich eher wie eine zweite Haut an und das finde ich viel angenehmer.
Logischerweise befinden sich auch meine Laufschuhe in meiner Tasche, bzw. vielmehr sind sie ständig in meinem Auto und ich trage sie dann in der Hand mit ins Studio. Gekauft habe ich sie Anfang des Jahres bei Aldi und sie haben mir für den Einstieg wirklich gute Dienste gleistet. Aber ich weiß auch, dass ich jetzt langsam in ein paar richtig gute Laufschuhe investieren sollte. Dafür möchte ich übrigens eine Laufanalyse machen lassen, damit die dann auch wirklich gut sitzen und auf mich abgestimmt sind. Vielleicht laufe ich dann gleich ein paar Stundenkilometer schneller, wer weiß?


Last but not least, das wichtigste. Das was das ganze Outfit eigentlich ausmacht. Das Top, T-Shirt, das Oberteil! Richtig lustig finde ich dabei Motto T-Shirts*, wie das was ich euch auf den Fotos zeige. Ist der Spruch nicht witzig und total motivierend?!
Er erinnert mich immer an den Film Zombieland und bringt mich so zum lachen, dass ich gleich viel lieber aufs Laufband steige. Außerdem ist es auch ein toller Gesprächsmagnet, wenn man beim Sport jemanden kennenlernen will. So hat der andere gleich die Möglichkeit euch anzusprechen. ;)
Richtig hübsch an genau diesem T-Shirt finde ich übrigens auch den Schnitt und den Stoff. Die Ärmel sind ganz toll ausgestellt und es ist auch super weiblich auf Taille geschneidert. Damit wird alles wichtige richtig gut betont und kleine Pölsterchen, die wir noch nicht wegtrainiert haben, auch kaschiert. Beim Sport liegt es toll an und fühlt sich richitg schön weich und wie eine zweite Haut an. Ihr wisst ja, dass ich sowas mag.
Kaufen könnt ihr genau dieses T-Shirt* und viele ähnlich Lustige übrigens beim Kater Likoli. Der hat nämlich seinen eigenen Online-Shop (*klick*). Da können sich Harry und Sally mal eine Scheibe abschneiden. Aber die sind ja noch klein und wer weiß auf was für Ideen sie noch kommen.


Was habt ihr so in euren (Sport-)Taschen? Seid ihr auch so drauf wie ich, dass ihr gleich drei verschiedene je nachdem was ihr macht, braucht? Was ist für euch beim Sport unverzichtbar?


*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.

{New in} Harry und Sally

9. Juli 2013 12 Kommentare Ausdrucken?


Mein Leben steht Kopf! Auf einmal sind da zwei Geschöpfe in meinem Leben, die mein Herz im Sturm erobert haben und meinen Alltag um so vieles bereichern. Darf ich euch heute Harry und Sally vorstellen?
Harry und Sally sind zwei süße Katzenkinder, die mittlerweile fast schon 2 Wochen bei uns leben und nicht nur unsere Wohnung, sondern auch unser Leben total auf den Kopf stellen.
Mittlerweile ist es fast schon ein festes Ritual geworden, dass wir morgens zu dritt von 7 bis etwa 8 Uhr nochmal ne Runde im Bett kuscheln und dösen. Aber auch abends vor dem Schlafengehen fordern die zwei Racker ihre Kuscheleinheiten ein. Mit den Lieblingsmenschen an der Seite lässt es sich eben viel besser einschlafen und immerhin sind die zwei ja auch nur Kinder. 


Harry und Sally habe ich übrigens von einer sehr lieben Freundin, deren zwei Kätzinnen eher ungewollt ein kleines Abenteuer mit einem Kater hatten. Harry und Sally sind also Cousin und Cousine. Ihren Namen haben sie nach dem gleichnamigen Film erhalten. Wir fanden die Idee sehr lustig einen Päarchennamen zu nehmen. Immerhin sind sie nur eine Woche nacheinander auf die Welt gekommen und verbringen schon ihr ganzes Leben zusammen. Ich dachte schon an Romeo und Julia oder Tom und Jerry, aber auch Blair und Chuck fände ich sehr schön. Letztendlich sind es dann aber doch klassische Namen geworden und ich finde sie passen auch.
Weil Sally ja eine dreifarbige Kätzin ist und solche Katzen ja gerne als Glückskatzen bezeichnet werden hieß sie als Baby übrigens Lucky und ich musste mich wirklich erstmal umgewöhnen.


Harry ist ein ganz schöner Wildfang, der wirklich ein Charakterkater werden wird. Was er will, das will er und da gibts auch kein Pardon. Auch wenn uns das nicht so gut gefällt, dass er beispielsweise lieber Sallys Futter frisst, oder gerne mal die Kissen von der Couch wirft. Er will das, also macht er das. Auch verrücktes durch die Wohnung Fetzen ist eher seine Idee. Damit steckt er Sally, die eine Woche jünger ist, natürlich dann gerne an und prompt hat man zwei wilde Katzenkinder in der Wohnung, die keine Rücksicht darauf nehmen, ob wir jetzt im Gang stehen oder nicht.
Sally hingegen ist sehr menschenbezogen und total verschmust. Sie braucht das einfach, sich an uns hinzukuscheln und dort einzuschlafen. Manchmal kommt sie auch miauend auf mich zu und fordert einfach die ihr zustehende Aufmerksamkeit ein. Geschnurrt wird dann sofort!


Das schöne bei beiden ist, sie sind charakterlich so unterschiedlich, dass sie sich super ergänzen und sich soviel vom jeweils anderen abgucken. Einfach perfekt. Harry war zu Beginn zum Beispiel sehr zurückhaltend und schüchtern, während Sally mutig die Welt erkundet hat. Durch sie hat er auch eine gewisse Sicherheit gewonnen und auch einen Zugangspunkt zu uns gefunden.
Das beide aber definitiv zu mir gehören beweist eindeutig, dass sie genauso gerne Kochbücher lesen wie ich. Wer mir auf Instagram folgt konnte den Beweis schon sehen, aber auch sonst interessieren sie sich total für Foodfotografie. Nunja, vielleicht weniger für die Fotografie, aber Harry fand ganz toll, dass ich letztens mit sovielen Leckereien experimentiert habe. Ihr seht also, es ist etwas komplizierter geworden zu Fotografieren.


Aber ein Leben ohne die Zwei? Das ist schon nach 2 Wochen so gut wie unvorstellbar geworden. Nach einem stressigen Arbeitstag heitert mich Sally auf, weil sie mit mir zusammen im Zimmer tanzt. Ja richtig gehört, Sally tanzt mit mir. Letztens kam ich sehr kaputt nach Hause, habe Musik angemacht und bin wie ein Teenie durchs Zimmer gehüpft und Sally mit mir. Immer schön im Takt. Ich musste so lachen, dass ich perfekt entspannen konnte. Sie weiß eben wie sie mich aufheitert.
Aber auch Harry ist ein super Kater, der manchmal ganz vorsichtig durch die Wohnung schleicht und dich mit seinen neugierigen Augen anschaut. Von ihm habe ich sogar schon einen Katzenblinzler erhalten. Ein großer Liebesbeweis in Katzensprache. Hört, hört!


The Color Run

5. Juli 2013 7 Kommentare Ausdrucken?


Heute habe ich mal eine ganz andere Geschichte für euch. Eine, deren Thema eigentlich noch nie auf dem Plan stand und auch für mich ziemlich neu ist. Sport!
Eigentlich war ich ein totaler Sportmuffel. Schulsport habe ich gehasst wie die Pest und außer einige Male Inline-Skaten im Sommer aus Vergnügungszwecken habe ich allerhöchstens einmal im Jahr für etwa 14 Tage Sport gemacht. Nämlich genau dann, wenn es wieder auf die Bade-Saison zu ging und der Bikini doch nicht so ganz saß wie ich mir das vorgestellt habe und ich von der Traumfigur schlechthin geträumt habe. Erreicht habe ich die natürlich nie und war dementsprechend gefrustet und hab das mit dem Sport lieber gleich wieder sein gelassen. Ist ja vieeeel zu anstrengend. Ich glaube, das ist ein Szenario das wir alle kennen.
Aber dieses Jahr war alles irgendwie anders. Ich möchte euch heute erzählen, wie ich meine Motivation gefunden habe. Neugierig?


Irgendwann letztes Jahr im Winter bin ich auf einige nette Videos vom amerikanischen Color Run gestoßen und war sofort hin und weg. Ich war total begeistert und habe mich regelrecht geärgert, dass es so etwas Cooles, das Joggen mit Spaß verbindet einfach nicht bei uns gibt. Wobei ich wirklich sagen muss, die Videos sehen nach mehr Spaß aus als nach sportlichen Leistungen. Zwar sollen 5 km gelaufen werden, aber auch tanzen, walken und spazieren sind in Ordnung. Motto ist: Hauptsache Spaß und immer schön bunt! Die Musik in den Videos, die bunten Farben und alles haben mich sosehr mitgerissen, dass ich am liebsten sofort mitgelaufen wäre.
Total begeistert wie ich war, habe ich also in meinem Freundeskreis lautstark verkündet, dass ich bei sowas ja sofort mit machen würde und dann sogar mit dem Joggen beginnen würde. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, der Color Run findet bzw. fand dieses Jahr erstmals in Deutschland statt.


Als ich das später erfahren habe, war ich natürlich total begeistert und wollte mir auf keinen Fall die Blöße geben, dass ich da jetzt nicht mitmache. Also ran an den Speck, Trainingsplan ausgedruckt und los ging es. Mein Trainigspaln sah vor in 8 Wochen die 5km Marke zu knacken. In 8 Wochen habe ich das natürlich nicht geschafft, weil Sport von null auf hundert meinem Körper nicht so gut gefallen hat. Der hat mich nämlich erstmal nach 3 Wochen Training 14 Tage mit Knieproblemen gestraft, Stichwort: Überbelastung und später dann nochmal für 14 Tage mit einer dicken Erkältung außer Gefecht gesetzt. Meine Motivation war aber ungebrochen. Die Aussicht auf einen wunderbaren Tag voller Spaß und Farbe, aber auch die Umbrüche und Veränderungen in meinem Offline-Leben haben mir soviel Energie gegeben, dass ich das einfach für mich durchziehen musste. Ich hatte in den letzten Monaten sehr oft denn Kopf unglaublich voll und habe für mich festgestellt, dass mir Laufen hilft meine Gedanken zu sortieren oder einfach mal für eine halbe Stunde abschalten zu können und einfach nichts zu denken. Wieso sollte ich also dann wieder damit aufhören?


Seit dem 10. April laufe ich nun wöchentlich circa drei mal für 30-40 Minuten und habe es tatsächlich geschafft noch vor dem Color Run in München 5 km durchjoggen zu können. Das alles sogar trotz anfänglicher Trainingspausen.
Ich habe mir jetzt eine wunderbare Kondition aufgebaut und für mich eine Möglichkeit gefunden einfach mal Dampf abzulassen, Gedanken zu sortieren, oder einfach mal "Nichts" zu denken. Mal ganz davon abgesehen, dass es ein wundervolles Gefühl ist, wenn nach dem Lauf sämtliche Glückshormone durch den Körper fließen die einfach nur Happy machen.

Letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Der Color Run in München fand statt und ich war natürlich ganz vorne mit dabei. Mein Ticket dafür hatte ich gleich am Startdatum gekauft und seitdem ganz hibbelig auf diesen Tag gewartet.
Und was soll ich sagen, ich hatte an diesem Tag den Spaß meines Lebens, habe tolle Menschen getroffen und hatte wunderbare Freunde dabei, die mich angefeuert und motiviert haben. Ich denke ihr seht auf den Fotos sehr gut, wie ausgeglichen und fröhlich ich bin. Ein Zustand, den ich die letzten Monate leider etwas weniger oft hatte. Für mich hat sich der Color Run in München absolut gelohnt. Ich habe einen tollen Einstieg gefunden, um das Thema Sport für mich neu zu entdecken und ich kann euch eines verraten, jetzt habe ich die Bikinifigur, die ich immer wollte.
Außerdem habe ich mir schon zum Ziel gesetzt, dass ich beim nächsten Color Run in München 2014, sofern denn einer stattfindet, auch wieder mit dabei bin und vielleicht schaffe ich vorher noch einen 10km Stadtlauf, wer weiß?


Der Color Run in München ist zwar schon vorbei, aber in vielen anderen deutschen Städten findet er noch statt und vielleicht hat ja jemand von euch noch die Möglichkeit und die Lust auch daran teilzunehmen. Ich lege ihn euch absolut ans Herz, denn es macht einfach nur Spaß mit 9000 anderen Menschen eine bunte Party zu feiern und etwas Sport zu treiben!
War vielleicht jemand von euch auch mit in München? Wie waren eure Eindrücke? Treibt ihr Sport? Was ist eure Motivation? Wie habt ihr angefangen?
Ihr wisst ja, ich bin neugierig ...

{yummy} Banana Bread

2. Juli 2013 2 Kommentare Ausdrucken?


Bananen haben ein ganz schweres Los. Ich persönlich mag sie ja nur frisch, wenn sie noch schön gelb sind, ohne braune Flecken oder so, aber es gibt auch Menschen die lieben sie erst so richtig wenn sie schön braun und süß geworden sind. Tja, nur leider nicht in meiner Familie. Und so kam was kommen musste, aus unseren frischen Bananen wurden braun gepunktete Dinger, die keiner mehr so recht essen mochte. Aber deswegen wegwerfen? Niemals! Lebensmittel zu vergeuden ist eine Schande und es gibt wenig was ich mehr hasse als das. Aber was nun tun mit den Matschdingern? Trotzdem einfach so essen oder ins Müsli mischen? Ein Ding der Unmöglichkeit. Zum Glück kam Nigel Slater mit der rettenden Idee.


Für dieses Rezept eignen sich am besten die richtig braunen Matschbananen, die eh keiner mehr mag. (Zumindes bei uns) Denn dort hat sich ganz toller Fruchtzucker gebildet und die warmen Aromen kommen richtig gut zur Geltung. Solche Bananen sind dann schon mehr als überreif und riechen einfach nur fantastisch, dass muss ich zugeben. Aber essen? urgs.. lieber verbacken, denn in einem Kuchen oder vielmehr im "Banana Bread" sind sie einfach nur die Wucht. Zuckersüß und voller glücklichmachender Geschmacksexplosionen auf der Zunge.


Mit diesem Rezept habe ich sogar meine Mutter übezeugt, dass Bananen im Kuchen schmecken können und das will etwas heißen. Denn sie mag Bananen eigentlich nur als Stückobst. Ihr merkt schon, eine sehr wählerische Familie habe ich da.
Nun habe ich euch aber genug auf die Folter gespannt und euch den Mund wässrig gemacht. Hier endlich das Rezept zum Nachbacken und das Beste dran ist, dass es so simpel ist, dass man wirklich nicht viel beachten muss. Bei mir hat die ganze Arbeit unsere Küchenmaschine übernommen und den Abwasch der Geschirrspüler. Besser als jede Backmischung!

Zutaten:
175g weiche Butter
150g Zucker, für ein besonderes Aroma habe ich die Hälfte davon durch Palmzucker ersetzt. Den gibt es in jedem Asialaden und er ist eine tolle Bereicherung für dieses Rezept. Wer keinen hat nimmt normalen Zucker.
1 Prise Salz
75g gemahlene Haselnüsse, am besten ist es natürlich sie selbst zu rösten und dann erst zu mahlen aber aus der Tüte geht natürlich auch. Ich habe mir diesmal die Arbeit gemacht, bzw. vielmehr die Küchenmaschine arbeiten lassen und es hat sich wirklich gelohnt.
2 Eier
175g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 super reife Bananen die eh keiner mehr mag ;)
100 - 175 g Chocolate Chips oder Schokostückchen, je nachdem wieviel ihr mögt

 1. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen. 2. Butter, Zucker, Salz cremig schlagen, am besten mit der Küchenmaschine, aber ein Handmixer geht genauso gut. 3. Eier hinzufügen und anschließend Haselnüsse rösten, mahlen und mit Mehl und Backpulver dazugeben. 4. Nun endlich die wichtigste Zutat: Die Bananen schälen und in Stücke brechen und einmal ordentlich durchmixen, damit die Stückchen nicht zu groß bleiben. 5. Schokostückchen dazugeben und unterrühren. Und dann ab in die Form mit dem Teig, mit etwas Zucker bestreuen (das macht eine schöne knackige Kruste) und für etwa 1 Stunde im Ofen backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, einfach mit etwas Alu-Folie abdecken und weiterbacken. Ob er wirklich gut ist bekommt ihr mit der Stäbchenprobe raus. Dazu einfach ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen und herausziehen. Klebt noch Teig daran, braucht euer Kuchen noch.



So, das einzige was zu einem gemütlichen Nachmittag mit unserem Banana Bread nun noch fehlt ist eine gute Tasse Tee oder Kaffee und ein gutes Buch. Schlechtes Wetter haben wir ja ausreichend, sodass es nicht schwer sein dürfte einen kalten und nassen Sommernachmittag zu finden, um dieses Rezept auszuprobieren. Als Buch kann ich Haruki Murakamis "1Q84" empfehlen, aber auch einen Klassiker wie F.Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby" sollte man nicht außer Acht lassen. Oder wir machen es uns einfach mit der neuen Ausgabe von Kinfolk gemütlich. In der geht es nämlich um Japan und das ist einfach wunderbar! Ich bräuchte viel mehr solche verregneten Nachmittage! :)

Aber keine Sorge, der Sommer kommt schon nochmal. Bei uns ist es momentan sogar recht schön und dann gibt es auch wieder knackige und frische Rezepte. Freut euch drauf! Wie haltet ihr euch bei Sommerregen und Co bei Laune? Lasst es mich wissen, ich bin neugierig wie eh und je!



    "Behyflora - food lifestyle photography " ist mein privater Blog. Für die Inhalte von verlinkten Seiten übernehme ich keine Verantwortung. Ich distanziere mich demnach ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Adressen und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Ich untersage ausdrücklich Fotos oder Texte meines Blogs zu kopieren (sofern nicht von mir persönlich erlaubt) und auf anderen Webseiten ohne Quellenangabe zu veröffentlichen. Alle die von mir dargestellten Bilder, Texte usw in diesem Blog, sofern nicht anders angegeben, sind mein Eigentum und dürfen nicht ohne Absprache kopiert, übernommen oder anderweitig genutzt werden.
    © Design by Claudia Zesewitz (Behyflora) 2010 - 2017