When Harry met Sally..

4. Februar 2014 / Ausdrucken?


Erinnert ihr euch noch an unsere zwei süßen Babykitten die letzten Sommer bei uns eingezogen sind? Zwei Miezen die allein schon durch ihre Namen auf ewig miteinander verbunden sein werden. Zwei Namen, die sogar unseren Tierarzt zum schmunzeln gebracht haben, als er sie zum ersten Mal hörte. Harry und Sally. Ein Päarchen, dass nicht unterschiedlicher sein könnte. Im Film genauso wie in unserem Leben. Zur Erinnerung habe ich euch nochmal zwei Fotos mitgebracht, die die zwei zeigen, als sie erst wenige Wochen alt waren. Da passte Harry noch in meine Ballarinas und Sally war ein einziges strubbeliges kleines Fellknäul.
Heute ist ans Schlafen in meinen Schuhen nicht mehr zu denken. Dafür ist Harry einfach viel zu groß! Das weiß er aber selbst nicht und wir wollen es ihm auch nicht verraten.Viel zu viel Spaß würde uns entgehen, wenn wir es dennoch tun würden. So würde er sich sicher nicht mehr in die noch so kleinsten Höhlen, Zwischenräume unter Schrank und Bett oder Schuhkartons quetschen und versuchen dort zu schlafen.


Auch Sally ist eine richtig hübsche Katze geworden. Ihr buntes Fell ist nun endlich nicht mehr so strubbelig, sondern seidig weich. Nach wie vor ist sie aber unsere Mini-Katze. Schon als Kitten war sie eher klein, zierlich und vor allem verschmust und das ist auch so geblieben. Am liebsten schläft sie mittlerweile in der Armbeuge, schnurrt fröhlich vor sich hin und hält uns bereitwillig ihren flauschigen Bauch zum kraulen entgegen. Besonders gerne macht sie das morgens. Da springt sie plötzlich ins Bett, klettert einmal quer über den Rücken und gibt mit einem leisen "Mauuu" das Startzeichen für die Kuschelzeit. Dann heißt es nämlich, schnell auf den Rücken drehen, die Bettdecke etwas anheben, sodass Madame es sich darunter gemütlich machen kann. Belohnt wird das mit lauten Schnurren und einer Extraportion Katzenliebe am Morgen. Könnte der Tag besser anfangen?


Aber wer jetzt denkt, die zwei wären immer lieb und anständig, der kennt Harry und Sally aber nicht! Die haben es nämlich faustdick hinter den Ohren. Vor allem im Team geht es richtig rund. Da wird gerauft und allerhand Blödsinn angestellt. Organisiertes Verbrechen ist es dann auch, wenn Sally mal wieder Schmiere steht oder uns ablenkt während Harry in aller Seelenruhe die Futtertruhe leer räumt oder auf die Küchenanrichte springt und nach Fressbaren sucht. Selbstverständlich wirft er dann auch einen Teil davon zu ihr runter. Schließlich ist man ja ein Team.
Wenn es ums Fressen geht sind beide besonders kreativ, wer hätt's gedacht?! Da wird Leckerlis hinterhergejagt, schwere Truhendeckel angehoben, Futterbeutel fein säuberlich geöffnet, Paprika und Brot, in Plastiktüten verpackt, vom Tisch geschubst, Kartons zerlegt - ja, nichts ist sicher wenn die Tiger mal auf Beutezug sind. Nicht einmal neue Spannbettlacken, die noch in Folie eingeschweißt sind. Man kann ja nie wissen was unter der Folie, die ja ach so herrlich knistert, für wundervolle Dinge versteckt sind.


Die Liste der kaputten Dinge ist also lang. Aber zum Glück nicht so lang, als dass wir uns wirklich Gedanken machen müssten. Abgesehen von einem paar durchgenagten Kopfhörerkabeln, ach was haben die so toll aus der Tasche gebaumelt, einem kaputten Bettlaken, ein, zwei Vasen und die üblichen Katzenkratzer an Armen und Beinen können wir uns tatsächlich glücklich schätzen. Alle Vorhänge hängen nach wie vor an ihrem Platz, Kissen und Teppiche sind in Originalzustand und auch die Couch steht noch gut da, obwohl sie fast jeden Abend als Rennbahn benutzt wird.
Verwunderlich eigentlich, dass bei diesen messerscharfen Mordwerkzeugen an den Pfoten, doch so wenig passiert ist. Aber Harry und Sally haben im Laufe der Zeit gelernt, das Waden nicht zum festkrallen geeignet sind, dass man die Hand die einen füttert behutsam behandeln muss und dass man nicht gleich mit ausgefahrenen Krallen strampeln muss, wenns einem nicht mehr auf dem Arm gefällt.
Höchstwahrscheinlich ist ein laut geschrienes "Auuu" die beste Methode, um klar zu machen, dass wir unglücklich über zerkratzte Arme und Beine sind. 


Was habt ihr bereits mit euren Haustieren erlebt? Wieviel ist bei euch im ersten Jahr kaputt gegangen? Worüber könnt ihr immernoch herzlich lachen? Wann machen sich eure Tiere so richtig lächerlich?
Lasst es mich wissen...

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