{homemade} Detox Tea

25. März 2014 8 Kommentare / Ausdrucken?


Zur Zeit ist er Wort wörtlich in aller Munde. Detox Tee. Auf zig Blogs und Seiten bin ich über diesen "Wundertee" gestolpert und natürlich, wie sollte es anders sein, extrem neugierig geworden. Angeblich soll er beim Abnehmen und Entschlacken helfen und den Stoffwechsel ankurbeln. Möge man davon halten was man will, aber bei mir hat sich recht schnell dieses Das-will-ich-haben-Gefühl eingestellt, dem man wirklich nur schwer widerstehen kann, ihr kennt das. Gleichzeitig, machte sich aber auch mein kreativer Sinn an die Arbeit und so dauerte es nicht lange, bis mir die Idee kam, ob man Detox Tee nicht auch einfach selber machen kann. Am besten noch preiswerter, aber trotzdem genauso gut.


Der Gedanke war da, die Recherche konnte beginnen. Was steckt eigentlich drin im Schlankmacher Detox Tee? Ich habe mir verschiedene Marken angesehen und bei allen das Selbe:
  • Grüner Tee
  • Mate Tee
  • Minze
  • und Lemongras
Vier wirklich einfache Zutaten, die gut kombiniert richtig lecker sind. Zitronengras, oder Lemongras liebe ich zum Beispiel in Asiatischer Limetten Kokossuppe ( hier mein Rezept dazu) und habe meistens im Gefrierfach ein Päckchen davon. Minze wächst bei uns im Garten und im Herbst trocknen wir immer einen ganzen Haufen davon, sodass er nie ausgeht. Grünen Tee hatten meine Eltern von ihrem China Urlaub vor Jahren mal in Massen mitgebracht und davon gibt es immernoch zahlreiche kleine Päckchen. Wahrscheinlich die klassische Urlaubsbegeisterung. Da entdeckt man einen tollen Geschmack in Kombination mit der wundervollen Urlaubsumgebung und möchte dieses Gefühl dazu mit nach Hause nehmen, dumm nur, dass wieder im Alltag angekommen, alles leider nur noch halb so gut schmeckt. Aber für meine Zwecke jetzt genau richtig.
Fehlt noch Mate zum handmade Detox Tee Glück. Für meinen ersten Versuch habe ich dafür Mate Tee in Beuteln verwendet, den es in fast jedem Supermarkt oder dem Drogeriemarkt gibt. Mühevoll habe ich jeden Beutel aufgeschnitten, um an den losen Tee zu kommen. Ziemlich aufwendig und sicher nicht Sinn der Sache. Natürlich hätte ich jetzt auch einfach Online bestellen können, aber wie der Zufall so wollte war ich letzte Woche in einem größeren Bio-Laden unterwegs und bin dort auf eine große Packung losen Mate Tee gestoßen, die um die drei Euro gekostet hat und qualitativ sehr gut ist. Perfekt!


Nachdem ich nun endlich alle Zutaten zusammen hatte gings ans Mischen. Dafür habe ich erstmal 4-5 Zitronengrasstangen auftauen lassen, sie längs und quer geschnitten und zum Trocknen ausgelegt. Das wars aber auch schon an größerer Küchenarbeit. Jetzt gehts nur noch ans abwiegen, mischen und genießen.

Für 100g meiner Homemade Detox Tee Variante braucht ihr:
36g Mate Tee
36g grünen Tee
17g getrocknete Minze
11g getrocknetes Zitronengras

Für dieses Mischungsverhältnis kann ich euch versprechen: es schmeckt! Das wurde mir auch von meinen besonderen Testtrinkern (die Armen, was die immer mitmachen müssen) bestätigt.
Natürlich sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer's zitroniger mag, der nimmt mehr Lemongras, wer's frischer mag, mehr Minze. Wer auf eher herben Tee steht, sollte mehr Mate Tee oder grünen Tee verwenden. Aber hier Vorsicht, beides enthält Koffein (deswegen hilft er auch den Stoffwechsel anzukurbeln und unterstützt das Abnehmen und Entschlacken) und sollte besser nicht mehr abends getrunken werden. Als Frühstückstee ist er aber wirklich perfekt geeignet.


Eine viel größere Sorge hat mir aber die Teedose für meinen handmade Detox Tee gemacht. Irgendwie wollte mir keine so recht gefallen und so musste ich tatsächlich erstmal eine gefühlte Ewigkeit nach der perfekten Dose Ausschau halten. Da war es wirklich leichter Mate Tee aufzutreiben. Schlussendlich bin ich im örtlichen Asiamarkt fündig geworden. Zwar ist sie noch nicht die optimale Dose, aber ehe ich die finde vergehen sicherlich wieder ein paar Jahre. Genauso ging es mir mit meiner Handtasche. Da habe ich wirklich zwei Jahre gesucht, bis ich endlich etwas passendes gefunden habe.


Ob meine Variante vom Detox Tee oder Skinny Tee, wie er woanders auch heißt, genauso schmeckt wie die zahlreichen Variationen die man Online oder im Bio-Markt findet kann ich euch natürlich nicht sagen. Aber vielleicht jemand von euch? Ich bin leider nicht dazu gekommen mir eine Packung der angepriesenen Sorten zu kaufen und jetzt schwimme ich quasi in losem Detox Tee. Die Menge die ich hier stehen habe reicht sicherlich noch ziemlich lange.
Möchte vielleicht jemand von euch einen Vergleich anstellen? Das wäre super und über eure Erfahrungen in Form eines Kommentars würde ich mich sehr freuen.

Was nun die Kosten betrifft habe ich für meine Zutaten für 100g Tee runtergerechnet um die drei Euro bezahlt. Da habe ich für euch nochmal die Preise von getrockneter Minze und grünem Tee aus dem Asiamarkt mit einbezogen. Ich finde das geht.

Was die Wirkung betrifft, ich glaube eher an eine gesunde uns ausgewogene Ernährung um Abzunehmen, deswegen kann ich nur eins sagen: Dieser Detox Tee schmeckt gut und das ist das Wichtigste! 

Genießt eure Tasse Tee und lasst mich wissen, wie er schmeckt, was ihr am liebsten für Sorten trinkt, ob ihr andere Detox Teas ausprobiert habt, wie die Wirkung davon war, ihr wisst ja, ich bin neugierig...

Schlaf & Schlafen

14. März 2014 2 Kommentare / Ausdrucken?


Vor Kurzem habe ich mal wieder eine schlaflose Nacht verbracht. Ich war einfach nicht müde und habe mich gegen 2 Uhr dann doch entschieden jetzt mal das Licht auszumachen. Um 7 Uhr war ich wieder wach und fit. Interessanterweise aber auch den ganzen Tag über nicht müde. In dieser Nacht kam mir die Idee zu diesem Artikel. Inspiration findet man ja überall und besonders, wenn man eh wach liegt.

Da kamen mir zum Beispiel die verschiedenen Schlafgewohnheiten in den Sinn.
Zum Einschlafen lese ich abends gerne ein Buch im Bett. Solange, bis mir die Augen richtig schwer werden und ich sie kaum noch offen halten kann. Dann heißt es schnell sein, den richtigen Moment abpassen, in Windeseile das Licht ausmachen und wenn alles perfekt gepasst hat, schlafe ich sofort ein.
Ausnahmen gibt es natürlich häufig: wenn das Buch einfach zu spannend ist und man nicht müde wird, entsetzt auf die Uhr guckt weil es schon zwei oder drei ist oder wenn man nach dem Licht ausmachen immernoch hellwach im Bett liegt und sich nach einer halben Stunde überlegt, ob man nicht einfach das Licht wieder anmachen soll und weiterliest. Oder aber wenn man nach einem Albtraum aufwacht und nicht mehr weiterschlafen kann. Manchmal wache ich nachts auch einfach so auf. Dann kann ich nicht mehr weiterschlafen und schleiche durch die Wohnung. Gucke mir an wie es nachts hier aussieht, wie die Straße vor dem Fenster ganz still da liegt, oder beobachte Tiere die durch den Garten laufen. Licht brauche ich dazu nicht, ich kenne jeden Winkel.



Gespräche über Schlafgewohnheiten habe ich im Freundeskreis öfter. Dort halten mich eh alle für verrückt, weil ich am Wochenende gerne gegen halb neun oder neun aufstehe, während die anderen noch bis zwölf Uhr im Bett liegen. Ich finde, man hat einfach mehr vom Tag wenn man früher aufsteht. Wesentlich fitter bin ich auch nicht wenn ich ewig im Bett liegen bleibe, eher im Gegenteil. Zu viel Schlaf macht mich müde, kaputt und unausgeglichen. Ich fühle mich dann den ganzen Tag unfit und so als ob ich nichts schaffen würde. 

Ein weiterer Diskussionspunkt (ja wir diskutieren über so was) ist das Thema mit den Rollläden. Ich fühle mich eingesperrt, wenn er herunter gelassen ist. Mir ist das einfach zu dunkel, ich kriege unterbewusst nichts mehr mit von der Welt und außerdem merke ich nicht wann es hell wird und Zeit fürs Aufstehen wird. Es kann also passieren, dass ich mit geschlossenem Rollladen ewig schlafe und dann einfach total kaputt aufstehe und nichts mehr mit mir anzufangen weiß. Ein Zustand, den ich einfach nicht leiden kann. Ich bin gerne aktiv, erlebe etwas, entdecke neue Sachen, räume gerne um wenn mir langweilig wird und bin gerne draußen. Da passt mir ewiges Schlafen einfach nicht in den Plan.


Besonders, weil der Morgen zu hause eine der schönsten Zeiten des Tages ist. Normalerweise kuschle ich nach dem aufwachen noch mit den Miezen, stehe langsam und gemütlich auf und setze erstmal Teewasser an und starte die Kaffeemaschine. Währenddessen haben sich Harry und Sally auch schon aus dem Bett bemüht und beobachten mich bei meiner Morgenroutine. Sie folgen mir ins Bad zum  Zähneputzen und Duschen, leisten mir Gesellschaft beim Teekochen und Frühstückmachen und maunzen dabei fröhlich vor sich hin. Bei gutem Wetter öffne ich dann die Balkontüre und wir entdecken die Welt gemeinsam. Gucken ob die Nachbarn auch schon wach sind und ihre Rollläden nach oben gezogen haben, ob die Bauarbeiter schon fleißig sind oder was die Welt noch so zu bieten hat.
Hier vielleicht noch ein paar interessante Fakten über meine Schlafgewohnheiten:
- Ich habe neun Kissen im Bett
- Meistens schlafe ich mit zwei Decken, meine normale Bettdecke und ein dünnes Plaid drüber
- wenn das Fenster nicht offen ist, habe ich das Gefühl zu ersticken und mein Gesicht ist am nächsten Morgen total angeschwollen
- egal ob Winter oder Sommer, das Fenster ist nachts angekippt oder offen.
- Wenn ich zu lange im Bett liegen bleibe, bekomme ich Rückenschmerzen
- Am Liebsten schlafe ich etwa acht Stunden lang
- Ich finde es toll, wenn ich es mal schaffe vor elf Uhr zu schlafen

Wie ist denn das bei euch so? Lasst ihr die Rollläden zum Schlafen herrunter? Wann steht ihr am liebsten auf? Was ist eure Morgenroutine? Was sind eure Schlafgewohnheiten? Könnt ihr auch manchmal nicht schlafen? Was macht ihr abends vor dem Schlafen um runterzukommen?


{Gesund und Nützlich} Suppengrundstock

11. März 2014 6 Kommentare Ausdrucken?


In letzter Zeit mache ich mir wieder mal mehr Gedanken darüber was wir essen. Nicht, dass ich das nicht immer schon irgendwie machen würde. Manchmal mehr, manchmal weniger. Seit ich 13 bin ernähre ich mich vegetarisch und lebe damit wirklich gut und zufrieden. Mangelerscheinungen hatte ich nie. Genauso wenig wie ständige Vegetarier-Diskussionen oder gar Witze. Allerdings bin ich auch nicht der Typ, der andere bekehren will. Wie man leben will muss jeder für sich selbst entscheiden.
Sich über das Gedanken zu machen, was wir tagtäglich essen ist alle mal sinnvoll und gesund. Egal ob man nun Vegetarier, Veganer oder Fleischesser ist.
Letzte Woche habe ich sogar mal einige Tage vegan gelebt. Fazit: Das geht! Einzig für den Kaffee am Morgen müsste noch eine ordentliche Alternative für Milch her ( und ja, Sojamilch, Hafermilch, Kokosmilch und Mandelmilch habe ich schon probiert- Eure Vorschläge?) und auswärts Essen gestaltet sich als eher schwierig. Für jemanden der allerdings gerne kocht, Neues ausprobiert und oft zuhause isst, ist vegane Ernährung sicher gar kein Problem.


Dass ich gerne Filme schaue in denen es ums Essen geht, ist mittlerweile allen meinen Freunden klar und oft genug ernte ich dafür klassisches Augenrollen. Aber, dass ich auch gerne Dokumentationen schaue und mich informiere wie Lebensmittel produziert werden ist nur dem engeren Kreis bekannt. Vor kurzem habe ich zum Beispiel Food Inc. gesehen und war wieder einmal schockiert und entsetzt, was alles in unsere Lebensmittel gemischt wird. Ein besonderer Dorn im Auge sind mir dabei fertige Lebensmittel. Meistens sind die nämlich alles andere als gesund und schaffen durch den unnötig beigesetzen Zucker auch ordentlich Hüftspeck.
Deswegen gibt es Fertiggerichte bei uns schon seit Langem nicht mehr. Dachte ich.
Aber für jede Soße, jeden Auflauf, jedes Risotto und für soviel mehr benutzen wir Brühpulver. Meistens ist dort soviel Undefinierbares drin, dass man bei genauerem Nachdenken einfach kein gutes Gefühl mehr hat. Und warum nicht das Brühpulver selber machen? Besonders, wenn es so einfach geht!


Deswegen habe ich euch heute ein tolles Rezept für euren eigenen Suppengrundstock, Gemüsebrühpulver oder wie auch immer ihr es nennen wollt, mitgebracht. Es ist zwar kein Pulver im klassischen Sinne, sondern eher Gemüsebrühpaste, aber der Geschmack und die Verwendungsweise bleibt die Gleiche. Dazu kommt ein besseres Gewissen, weil man einfach weiß, was drin steckt!
Was ihr leider wirklich unbedingt zur Herstellung braucht ist eine gute Küchenmaschine oder ein Multizerkleinerer. So klein geschnipselt, dass das Gemüse des Suppengrundstocks in jeder Soße von alleine durchgart bekommt man es einfach nicht per Hand.
Aber ansonsten sind die Zutaten denkbar einfach

Man nehme
100g Salz und 700g Suppengemüse - das gibt es meistens schon fertig zusammen gepackt. Da sind dann ein Stück Sellerie, einige Karotten, Petersilie oder Petersilienwurzel und Lauch drin. Das kann man aber auch selber zusammenstellen. Ich habe beispielsweise noch eine Paprika und einige Kräuter aus unserem Garten dazugegeben.
Das Gemüse wird geputzt und im Multizerkleinerer oder der Küchenmaschine zerkleinert. Sodass eine schöne Gemüsepaste entsteht, aber noch feine Schnipsel zu erkennen sind. Dann gebt ihr zur Masse 100g Salz dazu und lasst alles nochmal ordentlich durchmixen. Und schon ist euer Suppengrundstock fertig. Handemade mit gutem Gewissen.
In sterile Schraub- oder Weckgläser abgefüllt und im Kühlschrank gelagert soll sich eure Gemüsebrühpaste sogar bis zu einem Jahr halten. Wichtig dabei ist, immer einen frischen, sauberen Löffel zum Entnehmen zu verwenden.
Aber vermutlich habt ihr sie schon bereits vor Ablauf eines Jahres aufgegessen. Die Masse reicht übrigens für zwei Weckgläser mit ca. 300ml Fassungsvolumen.


Bei mir kommt mein Handmade Gemüsebrühpulver übrigens fast überall zum Einsatz. Sei es in der Gemüsepfanne zu Reis, der Tomatensoße für Nudeln, zum Würzen des Gratins und sogar als einfache Trinkbrühe. Dementsprechend ist ein Glas sogar schon leer. 
Aber das macht gar nichts. Neue Gemüsepaste ist schnell gemacht. Da habe freue ich mich lieber über das Gefühl des "Wissen-was-Drin-Steckt"

Ich hoffe ihr findet das Rezept nützlich. Gesund ist es alle mal!
Wie würzt ihr eure Soßen und Eintöpfe? Was sind eure Geheimrezepte? Ich bin neugierig...



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