Winterpasta mit Gin - Soulfood für die kalte Jahreszeit

29. Dezember 2015 Kommentieren Ausdrucken?


Ich bin ein Winterkind. Das bedeutet nicht nur, dass ich im Winter geboren bin, sondern auch, dass ich die kalte Jahreszeit sehr liebe. Ich liebe Schnee und bilde mir sogar ein, dass ich ihn riechen kann. Ich liebe es in der dunklen Zeit Duftkerzen anzuzünden, es mir vor dem Kamin gemütlich zu machen und mich unter der Kuscheldecke mit einem guten Buch zu verkriechen.
Aktuell ist es mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk. Das Küchentagebuch von Nigel Slater.* Ein Koch, den ich sehr schätze. Vor ein paar Jahren habe ich einen Bananenkuchen nach einem seiner Rezepte auf dem Blog veröffentlicht. Du findest das Rezept dazu hier: {yummy} Banana Bread.

Aber zurück zum Winterkind. Als richtiges Winterkind schätze ich natürlich gutes winterliches Essen. Zum Glück gibt es ja genug Feste, für die man mal etwas exklusiver den Kochlöffel schwingen und sich richtig Zeit in der Küche nehmen kann. Warme würzige Aromen und Gewürznoten, wie sie beispielsweise auch in Gin enthalten sind, verbinden für mich alles was ein gutes winterliches Essen ausmacht.
Bei einem richtig guten Gin riecht man die Wacholderbeeren regelrecht heraus. Ein wahnsinnig intensiver Duft. Würzig, harmonisch, warm. Einfach herrlich.

Es wundert mich kaum, dass dieses Jahr Gin wieder ganz nach oben auf die Liste der alkoholischen Trendgetränke gerutscht ist. Auch meine eigene Liebe für Gin wurde im vergangenen Sommer auf Kreta entfacht. Dort hat mich der Barmann Xsara an einem Abend mit einem Überraschungscocktail begeistert, der seither mein absoluter Favorit ist. Glaub mir, dieser Gin-Cocktail wird dir auch bald hier begegnen.

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Für mich lag es nach dieser Neuentdeckung nahe etwas mit Gin zu kochen. Und was würde sich im Winter nicht besser eignen als ein bisschen Soulfood in Form von Pasta? Früher war die geheime Zutat einer richtig guten Pastasauce, wer hätte es geglaubt, Wodka! Wusstest du das?
Angeregt von dieser Idee ist das heutige Rezept entstanden.
Allerdings lasse ich den Wodka im Schrank stehen und öffne lieber mit einem Korkenzieher eine gute Flasche von Ferdinand’s Saar Dry Gin*, die mir Philipp vom Casa Deli Shop* zugeschickt hat. Vielen Dank dafür! Du hättest beim Essen dabei sein sollen! Weil das ja nicht geht, verrate nicht nur dir, Philipp, sondern auch dir meine liebe Leserin und mein lieber Leser das wunderbare Rezept für Winterpasta mit Gin. Damit kommst du hoffentlich auch bald in diesen Genuss.

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Für 2 Portionen:
15-20 grüne Pfefferkörner, ich verwende die von Pfeffersack & Söhne*
1-2 EL Olivenöl
1/2 Zwiebel, gewürfelt
Etwa 1 EL Tomatenmark
1 TL Honig
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Tasse Gin
1-2 TL Gemüsebrühpulver
1/2 Becher Schmand oder Saure Sahne

Salz, Pfeffer, ein großes Stück Parmesan

200-250g Fettucine gekocht, auf den Fotos siehst du die Rummo Fettuce No. 5* (warum genau ich dir Fettucine vorschlage, erfährst du gleich)


Röste in einer trockenen Pfanne die grünen Pfefferkörner an, bis sie etwas duften. Gib nun das Öl dazu. Wenn es heiß ist, das siehst du daran, dass es um die Pfefferkörner herum blasen wirft, gibst du die Zwiebelwürfel dazu. Dünste diese etwas an, bevor du Tomatenmark und Honig hinzugibst und alles gut miteinander verrührst. Lösche alles mit einer Dose stückiger Tomaten ab und gib den Gin und das Gemüsebrühpulver dazu. Jetzt heißt es Geduld haben, denn nun muss die Sauce etwas einköcheln. Das kann schon so etwa 20 Minuten dauern. Du merkst dann auch, dass der Alkohol des Gins vollständig verkocht ist und es nicht mehr so extrem danach riecht. Wir wollen ja nur den Geschmack in der Pasta und nicht die Prozente. Wenn es soweit ist, schalte die Hitze aus und gib den Schmand und eine gute Portion geriebenen Parmesan dazu. Schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab und gib ganz zum Schluss die noch heißen Fettucine dazu. Vermenge alles gut miteinander, sodass die Pasta die Sauce gut aufsaugen kann.

Sicher wirst du von dieser Winterpasta mit Gin genauso begeistert sein, wie ich. Sie schmeckt einfach nur herrlich würzig und fast etwas rauchig. Die Wacholderaromen kommen sehr schön, aber dezent zur Geltung. Für mich ist das auf jeden Fall ein gelungenes Festessen, auch wenn es „nur” Nudeln sind.

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Wusstest du übrigens, dass es in den USA sogar das Gericht „Christmas Fettucine” gibt? Darauf gekommen bin ich erst, als ich vor einigen Tagen wieder ein Mal den Film „Liebe braucht keine Ferien” gesehen habe. Iris sitzt am Weihnachtsabend total deprimiert mit Miles auf der Couch. Im Gespräch geht es selbstverständlich um unerfüllte Sehnsüchte, denn nicht nur Iris trauert einem Mann hinterher, sondern auch Miles ist gerade von seiner Freundin sitzen gelassen worden. Da weiß Iris einen Rat: „Shall I make us a little ... Christmas Fettucine?” Auf Youtube habe ich dir einmal die Szene herausgesucht. Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass gutes Essen auch gut für die Seele ist.
Wie die Christmas Fettucine genau aussehen, das wird im Film leider nicht gezeigt. Ich stelle mir aber vor, dass Iris sicher eine ganz besondere Winterpasta gemacht hat und zwar mit einer ordentlichen Portion Gin.

Jetzt wünsche ich dir wundervolle restliche Tage im Jahr 2015. Wir lesen uns wieder im nächsten Jahr. Denn dann heißt es: Neues Jahr, neues Glück, neue Erfahrungen, neue Rezepte - aber immer mit viel Herz und der nötigen Portion Neugierde.
Wenn du wissen möchtest wie mein Jahresrückblick 2015 aussieht, dann nimm dir eine schöne Tasse Tee und lies meine Geschichte.

An dieser Stelle gilt mein Dank an Casa Deli* für die Bereitstellung der Zutaten für meine Winterpasta mit Gin. Ihr habt ein wundervolles Packaging und ich kann jedem nur ans Herz legen, wenn er etwas ganz besonderes sucht oder an einen Foodie verschenken will, dann wird er bei euch sicher fündig. Danke!


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Marzipanlikör und Santa's Cookies

22. Dezember 2015 2 Kommentare / Ausdrucken?


Wusstest du, dass in vielen Ländern an Heilig Abend gar keine Geschenke ausgepackt werden? In Amerika und England zum Beispiel. Denn da kommt erst in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag Santa Claus durch den Kamin gerutscht. Damit er zusammen mit den Geschenken den Weg schneller findet und sich nach seiner anstrengenden Tour durch den Kamin etwas erholen kann, stellen die Kinder dort Milch und Cookies für ihn bereit. Ein schöner Brauch, findest du nicht auch?

Aber wir sind ja schon etwas größere Kinder. Du und Ich. Wir wissen, das Santa Claus ein erwachsener Mann ist und nicht nur von Milch und Cookies leben kann. Deswegen gibt es bei mir dieses Jahr für das Christkind, für Santa Claus, den Yulbock und für alle anderen Weihnachtshelferlein etwas ganz besonderes. Milch hat hier nämlich ausgedient. Hin und wieder braucht es einfach etwas Stärkeres.

Dieses Jahr warten auf meinem Weihnachtsteller Marzipanlikör und Blätterteigsterne auf ihren Einsatz. Wir wollen ja, dass die nächtliche Tour von Kamin zu Kamin auch schön fröhlich bleibt. Ich sage „Nein” zu „Stille Nacht” und singe lieber „Oh du Fröhliche!” - Bist du dabei?


Das führt mich gleich dazu, dir ein bisschen zu erzählen, wie meine Feiertage dieses Jahr aussehen werden. Bei einem gemütlichen Abend mit Freunden habe ich nämlich festgestellt, dass die Neugierde daran, wie in den verschiedenen Familien Weihnachten gefeiert wird nie nachlässt.

Seit meine Mama und ich Weihnachten nur zu zweit feiern, haben wir angefangen uns neue Traditionen zu schaffen. Heilig Abend verbringen wir meistens damit, gleich vormittags in die nächstgelegene größere Stadt zu fahren und noch ein wenig über den Christkindlesmarkt zu schlendern. Wir schauen da auch gerne mal in den Geschäften vorbei und gucken allen gestressten Menschen, vornehmlich Männern dabei zu, wie sie mit Panik im Blick noch die letzten Geschenke zusammensammeln. Dabei haben wir immer recht viel Spaß und amüsieren uns über die klassischen Notfallgeschenke, wie Gutscheine, Pafüms und Pralinen.

Anschließend trinken wir gerne noch einen heißen Glühwein aus einem riesigen Weinglas, da darf es dann schon etwas Besseres sein. Am liebsten von diesem einen besonderen Stand, direkt da an der Ecke!
Du kannst dir nicht vorstellen, wieviele neue Weihnachtsbekanntschaften man da schließen kann und welche tollen Gespräche dabei zustande kommen. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass die Menschen an Weihnachten viel offener sind als sonst. Gerade hier in der Region, wo die Menschen doch gerne für sich sind. An Heilig Abend rücken alle etwas näher zusammen und werden neugieriger. Ich liebe das.

Zuhause essen wir dann ganz traditionell Kartoffelsalat. Allerdings ohne Würstchen, sondern mit Lachs und Ei. Wir bescheren auch nur ein kleines bisschen und machen es uns dann mit den Stubentigern gemütlich. Vielleicht koche ich dieses Jahr wieder Egg Nogg, denn das war letztes Jahr sehr lustig oder wir probieren mal Santa Claus’ Marzipanlikör. Eine kleine Geschmacksprobe sozusagen, damit wir wissen, was wir ihm für die Nacht bereitstellen.


Wenn du auch einmal probieren magst, dann habe ich hier das Rezept für dich.

Für etwa 700ml Marzipanlikör brauchst du:
200ml Amaretto
200g Marzipanrohmasse
2 Eigelb

Und entweder
300ml Rama Cremefine + 100ml Milch (für alle, die auf Santas Linie achten wollen, damit er auch durch den Kamin wieder hinauskommt),
Oder
400ml Sahne


Gib die Eigelbe zusammen mit dem Marzipan in einen Topf und gieße mit Sahne und/oder Milch auf. Lasse alles unter ständigem Rühren solange köcheln, bis sich die Marzipanklumpen aufgelöst haben. Drehe nun unbedingt die Hitze herunter und gib den Amaretto hinzu. Lass alles nochmal 5 Minuten unter rühren heiß werden und fülle den Likör sofort in eine hübsche Flasche um. Ich habe übrigens eine leere Amaretto Flasche genommen.

Dazu kannst du für Santa noch einige kleine Blätterteig-Schoko-Sterne machen. Das geht super schnell und richtig einfach.
Nimm dir einfach eine Packung fertigen Blätterteig, stich mit einem sternenförmigen Ausstecher kleine Sterne aus und lege in die Hälfte davon ein winziges Stückchen Schokolade. Mit der anderen Hälfte bedeckst du die Schokosterne nun und drückst die Ecken gut zu. Jetzt noch für etwa 10 Minuten bei 180°C in den Backofen, mit Puderzucker bestreuen und schon warten Santa Claus’ Blätterteigsterne auf ihren Einsatz.

Und weil ich glaube, das Santa Claus ein richtige Leckermäulchen ist, natürlich nur er - nicht etwa, dass du jetzt denkst ich würde naschen... - lege ich auf den Cookie Teller gerne noch eine kleine schokoladige Süßigkeit. Und was wäre da nicht besser geeignet, als die Lindor-Kugeln von Lindt*? Irgendwie gehören die doch fast schon zu Weihnachten dazu, meinst du nicht auch?


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Jetzt stehe ich aber zu meiner Neugierde und möchte von dir wissen, wie du den Heiligen Abend verbringst. Was für dich zu Weihnachten unbedingt dazu gehört und welche Köstlichkeiten an den Feiertagen auf dich warten.

Was es bei mir geben wird, verrate ich dir bald, denn unser Menü steht schon. Bleib neugierig!

Ich wünsche dir und deiner Familie an dieser Stelle von Herzem ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit zusammen und nicht vergessen: "Weihnachtskalorien zählen nicht, wenn man sie mit den Liebsten zusammen zu sich nimmt!"

Mein Dank auch an dieser Stelle gilt auch Tim und der Firma Lindt, die mir die neue LOVE Lindor Design Edition*, die du hier auf den Fotos siehst, zum Naschen zur Verfügung gestellt hat. Danke dafür! - Ich gehe mir jetzt mein Leckermäulchen abwischen!


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Studium? Ja oder nein? - Jahresrückblick 2015 und Ziele

11. Dezember 2015 4 Kommentare Ausdrucken?



Jahresende bedeutet auch immer Jahresrückblick. Das merke ich nicht nur, wenn ich hin und wieder mal durch die Fernsehkanäle zappe, sondern auch ganz konkret an meinen eigenen Gedankengängen. Denn am Jahresende schweife ich gerne mal in die Vergangenheit ab. Und dieses Mal möchte ich Dich mitnehmen. Denn das vergangene Jahr, war für mich ein ganz besonderes Jahr, das mir wahrscheinlich immer als „Jahr der Meilensteine” in Erinnerung bleiben wird.

Du bekommst deswegen heute einen Beitrag zu lesen, der dich in mein Leben entführt und ich verspreche dir, er wird wahrscheinlich harte Kost und sehr persönlich. Also lehn’ dich zurück, mach' es dir gemütlich und lausch’ der Geschichte: "Wie ich meine Baustellen nach so langer Zeit endlich beendet habe".

Mit viel Sarkasmus könnte ich heute im Rückblick sagen: Irgendwann im Leben bist du in deiner eigenen Selbstachtung so weit gesunken, dass es nicht mehr tiefer geht. Aber das wäre vielleicht etwas zu hart. Fangen wir also ganz von vorne an. Im Jahr 2013.



Harte Studienjahre ohne Ziel


2013 war für mich ein ziemlich hartes Jahr. Ich erkannte, dass ich in jeglichem Lebensbereich feststeckte und nicht mehr voran kam. Ich versank im Alltagstrott, in einer Bequemlichkeit und vor allem schüchterte mich eine großen Zukunftsangst ein.

Denn was ich aus meinem Leben machen wollte, das wusste ich damals nicht. Mit einem Abschluss in Politikwissenschaft konnte ich beim besten Willen nichts mehr anfangen. Ich fragte mich oft, was mich nach dem Abitur nur dazu getrieben hatte, diese Geisteswissenschaft zu studieren. Meine Interessen hatten sich im Laufe der Jahre einfach zu sehr verlagert. Meine Leidenschaften führten mich nun in die Welt der Fotografie, hin zum Schreiben und zu diesem Blog.

Das Studium, das ich 2006 noch höchst spannend fand, wurde für mich bald zur Qual. Schnell verschoben war der Gedanke, nach dem Abschluss noch einen Doktortitel in meinem Studienfach zu machen. Ich wusste instinktiv, meine Universitätsausbildung werde ich zwar beenden, aber danach als Politikwissenschaftlerin arbeiten? - Nein. Das wollte ich nicht. Also hing ich irgendwie fest.

Ich hatte mein Ziel aus den Augen verloren und ohne dieses konkrete Ziel mindestens sechs Monate an einer Abschlussarbeit zu schreiben, 130 Seiten aufs Papier zu bringen und sich danach noch vier Abschlussprüfungen zu stellen, war für mich unvorstellbar. - Einfach nicht machbar. Die Aussicht auf einen Universitätstitel reichte mir schon lange nicht mehr aus, um mich dieser Herausforderung zu stellen. Ich wollte wissen, was ich danach machen sollte, wollte einen Plan. Ein Lebensziel, das ich mir selbst aber nicht setzen konnte. Also schob ich sämtliche Entscheidungen, die meine Zukunft betrafen schlichtweg auf und kam 2014 hart auf dem Boden der Tatsachen an.



2014 - Das Jahr der Schlüsselmomente 

2014 wurde dann das Jahr meiner Schlüsselmomente. Ich erinnere mich genau. Ich hatte einen Anlauf gestartet und meinem Professor ein Konzept für die Ausarbeitung meiner Diplomarbeit geschickt, an dem ich immer mal wieder über ein Jahr lang, mehr schlecht als recht, gearbeitet hatte. Kurz vor Ostern lud er mich zur Besprechung in seine Sprechstunde ein und nahm mich und mein Konzept dabei eine volle Stunde lang komplett auseinander.
Das Schlimme für mich? - Er traf genau einen Nerv. Bohrte genau in meine Wunden. Machte klar deutlich, dass er herauslesen konnte, dass hier ein halbherziger Versuch voller Zweifel und Ängste lag.

Ich war fassungslos. Verließ wie in Trance nach dieser einen Stunde sein Büro und schaffte es gerade noch so bis zu meinem Auto, als mir schon die Tränen in die Augen schossen.
Kennst du das Gefühl von Panik? Von purer Verzweiflung? Das Gefühl, dass du nicht mehr weißt, wie es in deinem Leben weiter gehen soll? Genauso fühlte sich das für mich an.
Ich fuhr nach Hause und tat das denkbar Schlechteste, was man in einer solchen Situation tun kann. Ich betrank mich und zwar so maßlos, dass ich vor lauter Weinen und Alkohol bereits um sieben Uhr in einen traumlosen, völlig erschöpften Schlaf fiel.

Am nächsten Morgen war ich, zusammen mit der Sonne um halb fünf hell wach. Voller Wut im Bauch, voller Ehrgeiz und Temperament. Der Gedanke:

"Verdammte Scheiße! Der Typ hat Recht! Das war ein halbherziger Versuch! - Es kann doch nicht möglich sein, dass ich wirklich zu dumm bin, eine solche Arbeit zu schreiben. Tausende vor mir, von denen ich wahrscheinlich nur die Hälfte halte, was ich momentan von mir halte, haben es vor mir geschafft, ich kriege das hin. Irgendwie!"

Mit diesem Gedanken setze ich mich an meinen Schreibtisch und tippte in einer Stunde die ersten fünf Seiten meines Konzepts, die so auch heute in meiner Diplomarbeit stehen.
Ich landete bis zum September 2014 noch einige Male mehr auf der Nase. Rappelte mich immer wieder auf und begann langsam und allmählich durch all diese kleinen Schlüsselmomente in meinem  Leben meine Prioritäten zu verschieben.



2015 - Das Leben aufräumen mit dem Scheuklappenprinzip

Im August setze mir mein Professor eine Deadline. Falls ich meine Diplomarbeit noch bei ihm machen wolle, müsse mein Konzept bis Mitte September vorliegen.
Endlich war der nötige Druck aufgebaut. Ich ackerte wie ein Tier auf diesen Termin hin und gab pünktlich 30 Seiten ab. Für mich war zu diesem Zeitpunkt völlig klar: Wenn die Sprechstunde ein weiteres Mal so fatal ausfallen würde, würde ich mein Studium abbrechen und eine solide Ausbildung machen. Ohne Wenn und Aber.

Ich kann dir verraten. Heute, ja- genau heute, kann ich mein Zeugnis von der Post holen. Ich habe nicht abgebrochen, sondern im September 2014 mein Leben komplett umgekrempelt. Für mich gab es jetzt nur noch eine Sache:

Meine Diplomarbeit schreiben und einen Abschluss machen - und das mit Hilfe des Scheuklappenprinzips.


Was das ist?
Ganz einfach: Egal, ob ich wusste was mich im Leben danach erwartete, egal wie viel Angst ich vor dem Ungewissen hatte, ich zog es durch. Verschloss die Augen vor der Zukunft mit einer Gewissheit, die ich mir immer wieder einreden musste: "Es wird sich alles irgendwie fügen." Manchmal muss man sich Dinge schlichtweg immer wieder selbst einreden, bevor man sie glauben kann.

In dieser Zeit blendete ich die Zukunft komplett aus. Es existierte nur noch das Hier und Jetzt. Deswegen schrieb ich auch keine einzige Bewerbung für die Zeit nach der Uni. Ich kümmerte mich schlichtweg nicht um das, was kommen sollte. Viel zu sehr hätte ich mir damit weiteren Druck oder Versagensängste aufgebaut. Also ignorierte ich das einfach. Ich weiß, diese Methode funktioniert nicht bei jedem. Das ist mir klar. Doch für mich passte es perfekt, denn vor lauter Zukunftsangst, gab es bei mir kaum eine andere Möglichkeit.

Irgendwann nach meiner Entscheidung die Sache endlich einfach durchzuziehen, als ich wirklich im Prozess meiner Abschlussarbeit eingetaucht war und auch mein eigenes Scheuklappenprinzip so sehr verinnerlicht hatte, wurde mir eines bewusst:

"2015 - das wird mein Jahr! Mit dem Abschluss in der Tasche beende ich endlich eine Baustelle, die mich sehr lange Zeit begleitet hat und von vielen Dingen abgehalten hatte, die mir eigentlich wichtig sind: Und zwar Karriere und Reisen."

Der Traum vom Reisen rückt in greifbare Nähe


Ich fasste einen fixen Entschluss. Nach meinen Abschlussprüfungen wollte ich verreisen und zwar alleine, in ein Land, das ich nicht kannte. Deswegen siehst du hier auch lauter Fotos von meinem Asien-Trip.

Warum ich mir das zutraute, alleine als Frau nach Asien zu reisen?
Ganz einfach:
Aus der ganzen Kraft, die ich für die Überwindung meiner Zukunftsängste aufgebracht hatte, schöpfte ich unfassbaren Mut.

Ich sagte mir: "Ich schaffe das. Egal was ist. Ich habe eine für mich so große Hürde genommen, da ist ein längerer Auslandsaufenthalt alleine nur ein kleiner Ausbruch aus meiner Komfortzone."
Außerdem wollte ich die Zeit nutzen, um meinen Kopf frei zu machen. Um mich gesammelt und gefasst auf das vorzubereiten, was ich danach angehen wollte.

Mein Aufenthalt in Thailand und Kambodscha war für mich selbst ein voller Erfolg. Die Erfahrung alleine zu verreisen würde ich gegen nichts eintauschen wollen. Denn viel zu wertvoll sind mir die Erinnerungen und die Intensität mit der ich Thailand und Kambodscha erlebte. Und auch das Gefühl, dass mich beschlich, als ich mich auf den Weg nach München zum Flughafen machte, meinen 10kg schweren Rucksack und die Kamera dabei, überkommt mich heute manchmal noch.

"Habe ich das gerade wirklich getan?"

Ja! Habe ich und es ist wunderbar!



Mut und beste Entscheidungen

Manchmal liege ich abends wach im Bett und gehe nochmal zu Fuß durch Bangkok. Ich genieße jedes einzelne Bild, das vor mir auftaucht und ich weiß genau:
Alleine verreisen und auf eigene Faust ein Land "zu erobern", das ist etwas, das werde ich mir von niemanden mehr nehmen lassen.

So gesehen, war es die beste Entscheidung meines Lebens, mein Studium zu beenden, meinen Rucksack zu packen und auf eine Reise zu gehen. 

Aber auch jetzt einige Monate nach dieser wertvollen Erfahrung stelle ich fest, dass das Leben so viele Abenteuer für mich bereit hält. Mein erster Job. Die Freiheit, nach Hause zu kommen und nicht von Selbstzweifeln geplagt zu werden, ob man diese eine Baustelle im Leben je schließen kann. Denn eines ist sicher:

Diese Baustelle ist beendet. Das Gebäude ist gebaut. Da steht es nun in seiner Pracht und ist eine wichtige Stütze in meinem eigenen Entwicklungsprozess geworden. Niemals hätte ich gedacht, dass eine einfache Abschlussarbeit oder ein Studienabschluss, für mich soviel bedeuten könnte.

Was also für mich ein "Bestes Jahr ausmacht"?

  • Dinge zu erreichen von denen ich nie geglaubt hätte sie zu schaffen.
  • Über mich selbst hinauszuwachsen.
  • Aus meiner Komfortzone auszubrechen.
  • Zu lernen, dass das Leben ein Abenteuer ist.
  • Zu erkennen: Der Sinn des Lebens ist leben.
  • Eine Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln, die mich bei Erschütterungen nicht einknicken lässt.
  • Stärke zu gewinnen.
Ich selbst zu sein und zu werden.

So gesehen. Ja - 2015 war mein Jahr.

Einfach machen!


Ich bin gespannt was 2016 für mich bereit hält. Denn, dass es mit diesem Mindset in meinem Kopf spannend wird, das ist klar. Ein langweiliges Leben ohne Fortschritt, ohne Ideen und wilde Kreativität, gepaart mit der Prise Willen der Selbstverwirklichung, das wird es für mich wohl nicht mehr geben.

Ich hoffe du bist noch da. Ich hoffe du hast bis hierhin durchgehalten. Und vielleicht hat dich meine Lebensgeschichte sogar ein klein wenig inspiriert, an eine harte Zeit in deinem Leben erinnert und vor allem eines bewiesen:

Es ist machbar. Egal was du dir vornimmst - Du schaffst es! 

Du musst es nur tun. Und wenn dich die Selbstzweifel und Ängste überrumpeln, dann heißt es manchmal einfach nur:

Augen zu und durch - Scheuklappen aufsetzen und den Fokus auf das kleinste Ziel richten.

Einfach machen.

Gebrannte Cashewkerne mit Kokosblütenzucker

8. Dezember 2015 Kommentieren Ausdrucken?


Ho ho ho!
Und genau mit diesem vorweihnachtlichen Gruß reihe ich mich in das fröhliche Weihnachtstreiben, dass mich auf so manchem Blog zur Zeit überrollt ein. Hier nimm dir ein paar leckere Cashewkerne mit Kokosblütenzucker zum knabbern, während du meine ewig lange Einleitung lesen musst. Denn das Rezept für die gebrannten Cashewkerne mit Kokosblütenzucker gibt’s erst, wenn du dich durchgeboxt und mir vor allem ein paar Fragen beantwortet hast. Fangen wir gleich damit an. Du willst ja schließlich fertig werden, oder?

Ist Dir das auch schon aufgefallen, oder kommt es nur mir so vor, dass auf fast jedem zweiten Blog mittlerweile ein Adventskalender installiert ist? Wie findest du das?

Mit der Weihnachtsstimmung ist es bei mir ja immer so eine Sache. Du erinnerst Dich sicher an letztes Jahr, mitten im Stress mit meiner Diplomarbeit, während ich mich mit Schreibblockaden und der Analyse von Zeitungsartikeln herumschlagen musste, blieb da nicht viel Zeit für Weihachsstimmung. Irgendwie ging das letztes Jahr komplett an mir vorbei. Aber als Dank dafür darf ich übrigens, bereits jetzt fast ein ¾ Jahr nach meiner letzten Prüfung in den nächsten Tagen ein Zeugnis in den Händen halten. Ja, du hast richtig gehört, in diesem Satz ist sehr viel Sarkasmus versteckt.


Nichtsdestotrotz habe ich dabei wirklich etwas gelernt. Und nämlich nicht nur etwas für mein Studium. Viel wichtiger nämlich: Ich habe gelernt, dass man Weihbachstimmung nicht nachholen kann. Und so hatte ich mir bereits letztes Jahr vorgenommen, dieses Jahr die Weihnachtsvorfreude so richtig auszukosten. Und dafür hatte ich sogar einen konkreten Plan.

Mindestens einen Weihnachtsmarkt pro Woche wollte ich mit meiner Anwesenheit beglücken. Aber meistens kommt es ja immer anders als man denkt. Bis jetzt liege ich zwar noch gut im Rennen, immerhin habe ich stolze drei besucht. Aber die leider auch nur mit Ach und Krach. Denn eigentlich wären da wesentlich mehr Besuche in den letzten Tagen möglich gewesen.
Was mir dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung macht willst du wissen?

Ok, dann fange ich ganz von vorne an: Nach meinem Besuch auf der Food&Life Messe in München lag ich erstmal eine Woche lang krank im Bett. Prompt musste da die Weihnachtsvorfreude gegen Paracetamol getauscht werden. Die Stimmung an sich, konnte ich nur mit Nasenspray vor dem totalen Absturz retten. Als guter Foodie steht man da jedoch drüber, denn hey.. so eine Messe ist fast schon Pflicht.


So habe ich Dir von da auch eine schöne Anregung mitgebracht. Denn dort habe ich gelernt, dass man kandierte Nüsse, wie zum Beispiel gebrannte Mandeln oder Erdnüsse auch mit Kokosblütenzucker machen kann. Dass das geht, wusste ich vorher noch nicht. Also habe ich mich umso mehr gefreut, als ich in den beiden Bloggerboxen, die mich in den letzten Wochen erreicht haben alles gefunden habe, was ich für dieses Rezept brauche. Ich liebe es, wenn ich etwas ausprobieren will und nicht erst extra dafür einkaufen gehen muss.

Ich stelle Dir deswegen stolz eine Fusion der „nu3-InsiderBox*“ mit der „BlogBox*“ vor:


Oha, was für ein Satz! Alles drin niemanden vergessen? Ich glaube nicht, dann können wir ja weiter zum Rezept voran schreiten, denn das ist es doch, was dich wirklich interessiert.
Wie könnten rohe Cashewkerne mit Kokosblütenzucker und leckeren Gewürzen so veredelt werden, dass sie alle anderen Nüsse auf den Weihnachtsmärkten in den Schatten stellen?

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Ganz einfach, nämlich so:

Bedecke dem Boden einer beschichteten Pfanne mit ausreichend Kokosblütenzucker, gib etwa 1-2 EL Wasser dazu und lasse alles zusammen heiß werden, bis es karamellisiert. Jetzt kannst du die tolle Gewürzmischung von Just Spices dazugeben. Ich fand Oat Meal einfach klasse dafür, aber es gibt auch noch andere Mischungen die sich dazu super eignen. Ganz zum Schluss dürfen nun die Cashewkerne mit dazu. Jetzt heißt es kräftig rühren, damit genügend von der klebrigen Masse an den Kernen hängen bleibt.
Am besten lässt du alles auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auskühlen, bevor du die gebrannten Cashewkerne servierst oder als Geschenk verpackst. Denn sie eignen sich super als kleiner Gruß aus der Küche.

Die Gewürze, sind es die für mich bei diesem Rezept die Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Und das ganz ohne Weihnachtsmark. Was ist es denn bei dir? Was darf bei dir in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen? Ich hatte das vor kurzem bereits auf Facebook gefragt, möchtest du mir deine Antwort auch verraten? Ich würde mich sehr darüber freuen. 

An Kirsten und Kikki von der BlogBox schicke ich auf diese Weise meinen großen Dank. Wunderbar, was ihr alles Tolles in die erste Box gepackt habt. Ich war hin und weg und bin wahnsinnig gespannt, was noch kommen wir! Vielen Dank, dass ihr an mich gedacht habt!

Und auch Kirsten und Juliana vom nu3-Insider Club schicke ich die besten Weihnachtswünsche und meinen großen Dank. Ich liebe eure nu3 Päckchen und freue mich, dass ihr auch jetzt wieder an mich gedacht habt. Das Weihnachtswichteln letztes Jahr war schon so wunderbar, ich bin gespannt, was ihr euch noch so einfallen lasst. Danke!

Panna Cotta mit Gerstengraspulver - Gerste macht garstig?

19. November 2015 1 Kommentar / Ausdrucken?


Grün, grüner, am grünsten? Genau das könnte man meinen, wenn man sich heute ein wenig hier umsieht. Sicher hast du dir beim ersten Blick auf die Fotos gedacht: Ach klar, sie packt mal wieder die Matcha-Keule aus, was für ein alter Hut! - Ha! Falsch gedacht.

Grün geht nämlich auch anders. Genauso gesund zwar, aber anders. Nämlich mit Gerste. Oder vielmehr Gerstengraspulver. Das macht mindestens genauso grün, ist aber nicht so bitter wie Matcha, hat kein Koffein, dafür aber zig andere tolle Nährstoffe, die ganz tolle Energiespender sind. Zu den Superfoods gehört es nicht ohne Grund, denn Gerstengraspulver enthält laut Studien viel Vitamin B2 und Folsäure. Beide sollen gegen Müdigkeit und Erschöpfung helfen.

Eigentlich also die perfekte Kombination für meinen Alltag gerade. Denn erschöpft bin ich in den letzten Wochen nicht nur einmal gewesen. Die Energie reicht gerade noch so weit, dass ich mich abends bereits schon gegen halb zehn todmüde ins Betts schleppe. Warum fragst Du?
Wenn du mir auf Instagram folgst, hast du vielleicht schon mitbekommen, dass ich seit Anfang Oktober nun Vollzeit arbeite. Nach meinem Studium hat es mich jetzt tatsächlich in eine kleine Online-Redaktion verschlagen. Auf einmal ist Bloggen zu meinem Beruf geworden. Zwar nicht zu den Themen Food und Lifestyle, sondern eher Wirtschaft, Personal und Management, was allerdings nicht weniger spannend ist. Ich bekomme auf einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf viele Dinge und lerne jeden Tag Neues dazu. Und auch so ein Einstieg ins Berufsleben ist jeden Tag eine neue Herausforderung. Das hätte ich nie gedacht! Aber dazu später mehr. Jetzt möchte ich dir erst einmal erzählen, was es mit dem Gerstengraspulver auf sich hat.


Zum Gerstengraspulver gibt es nämlich, wie sollte es auch anders sein, eine witzige Story:
Irgendwann im Sommer, ich erinnere mich, es war noch ziemlich heiß, da erreichte mich eine E-Mail. Du kannst dir vorstellen, dass es um Gerstengraspulver ging. Ich erzählte Mister M. davon, als wir zusammen im Garten unter dem Apfelbaum saßen. Zu genau der Zeit hatte ich mir auch überlegt, etwas prägnantere Überschriften für meine Blogbeiträge zu wählen. Wir saßen also da und überlegten, wie man denn das Wort „Gerstengraspulver“ in eine schöne Überschrift packen könnte, die dich liebe Leserin und auch dich, lieber Leser, in irgendeiner Weise zum Schmunzeln bringen könnte. „Gerstengraspulver“ ist ja nicht unbedingt ein super tolles Wort, also braucht es da schon etwas Kreativität. Aber lausch' doch unserem Gespräch einfach selbst:


„Hm.. na wie wäre es mit einem Stilmittel?“
„Du meinst so 'was wie garstige Gerste?“
„Haha. Genau! Klingt doch nett“
„Naja, das müsste man dann doch etwas hübscher verpacken... was hältst du davon?
Gerste macht garstig? - Ach ne, da ist ja dann der Sinn total verfehlt!“
„...“
„Ha! Ich habs! Wie wärs mit: „Garstig?! - Gerste hilft – oder wie ich mit Gerstengraspulver meine garstige Beziehung rettet!“
Es folgte lautes Lachen.


Du merkst, typisch für meine weibliche Seite kamen die meisten Gesprächsanteile mir zu. Aber man kommt eben nicht raus aus seiner Haut. Wenn du einen meiner Freunde nach drei Charakteristiken fragen würdest, die auf mich zutreffen, dann würden die dir vermutlich sagen:
  • Hat immer was zu erzählen
  • Ist offen und ehrlich
  • versucht die Welt zu verbessern
Schlimm?
Vielleicht sind das nicht immer im Job die besten Charaktereigenschaften, aber so aufs Leben bezogen, sicher nicht ganz so verkehrt.



Aber zurück zum Gerstengraspulver. Der Slogan war also gefunden und in gewisser Weise hat die garstige Gerste tatsächlich für viel Spaß in der Beziehung gesorgt. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten: „Ja, Gerste macht gar nicht garstig!“

Und weil das so ist, verrate ich dir auch was du Tolles mit Gerstengraspulver anstellen kannst, wenn du es nicht, so wie alle anderen, in deinen grünen Frühstücks-Smoothie geben willst.
Probier's doch mal damit.

Veganes Gerstengras-Panna-Cotta mit Granatapfel

Zugegeben, der Granatapfel ist auch nur mit dabei, weil der einfach jedes mal eine Augenweide auf Foodfotos ist. Glaubst du nicht? Hier kommt der Beweis: Overnight Breakfast

Hier endlich das Rezept:
500ml Vanille Sojamilch
4g Agar Agar
1 Päckchen Vanillinzucker
2-3 TL Gerstengraspulver

Lass das Agar Agar und den Vanillezucker in der Sojamilch auflösen und koche alles einmal auf. Lasse die Masse etwas abkühlen und rühre dann das Gerstengraspulver darunter. Pass auf, dass es nicht mehr zu heiß ist, sonst zerstörst du wichtige Nährstoffe. Fülle alles in kleine Schälchen und lass es vollständig abkühlen, bis es fest geworden ist. Jetzt kannst du die Schälchen stürzen und das Gerstengras-Panna-Cotta zusammen mit Granatapfelkernen anrichten.
Geht ganz einfach, macht aber mächtig Ohoooo...


Du liest immer noch mit?
Dann gilt dir mein großer Dank. Denn sicher bist du eine der lieben Kommentarschreiberinnen, die mir so fleißig auf meinen letzten Beitrag geantwortet hat. Ich war überwältigt von euren Meinungen und für mich ist jetzt eines sonnenklar: Du willst wissen, wie es hinter den Kulissen aussieht. Und das sollst du nun auch immer mal wieder sehen.
Einen kurzen Einblick in das, was ich jetzt jeden Tag von halb acht Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags mache hast du ja jetzt schon und davon sollst du bald mehr bekommen, wenn du magst. Magst du?

Übrigens möchte ich mich bei Dir nochmal ganz besonders bedanken und deswegen kannst du heute auch eine Kleinigkeit gewinnen.

Ich verlose 1x die aktuelle Ausgabe des Food- und Lifestyle Magazins Sweet Paul, das ich dir persönlich von hier zu dir schicke!

Das einzige was du machen musst, kannst du eh perfekt! 

Hinterlasse mir einen Kommentar hier oder gerne auch auf meiner Facebook-Fan Seite: https://www.facebook.com/behyflora/

Eine Kleinigkeit noch: Bitte nimm nur Teil, wenn du über 18 Jahre alt bist und damit einverstanden bist, dass du mir deine Adresse zu diesem Zweck per Mail zukommen lassen musst. Hinterlasse mir unbedingt auch eine gültige E-Mail Adresse, damit ich mich bei dir melden kann, falls du die Ausgabe gewonnen hast.



Teilnahmeschluss ist Freitag, der 27. November 2015 23:59 Uhr.

Ich freue mich auf deinen Kommentar! Magst du mir auch noch dein Lieblingsgericht verraten, wenn du mal alleine Zuhause bist und das essen kannst, was nur Du magst?

Noch einen Dank möchte ich Murat von der Firma Jomu aussprechen, der mir ein Testpäckchen mit Gerstengraspulver zugeschickt hat.
Und dir liebe Leserin möchte Murat noch ein Rätsel mitgeben. Vielleicht kennst du ja die Antwort darauf und schreibst mir einen Kommentar dazu?

Welche fünf Buchstaben fehlen, damit sich zwei sinnvolle Wörter ergeben?
T …..
…..lin

Weiß du es? Die Auflösung gibt’s demnächst auf Facebook, dann wenn ich dort auch den Gewinner vom Sweet Paul Magazin bekannt gebe.


{Meinung} Eine Frage der Authentizität - Ein Blick behind the scenes

25. Oktober 2015 6 Kommentare / / Ausdrucken?


Vor kurzem bin ich auf Facebook einigen Gruppen beigetreten. Vor allem Koch und Backgruppen. Man kommt ja nicht raus aus seiner Haut. Das Ganze einfach mal so, um zu schau'n, was die anderen so machen. Um einen Einblick in die breite Meinung zu erhalten und nicht nur immer auf gut durchgestylten Foodblogs unterwegs zu sein. Fotos anzuschmachten, sondern um einfach mal rauszukriegen, was denn der Nicht-Foodblogger so denkt. Was ich da so mitbekommen habe, das erstaunt mich wirklich sehr.

Da kamen mir öfter mal Meinungen entgegen, die sich gegen all das aussprechen, was ich hier tue. Gegen all die durchgestylten Fotos, arrangierten Dekoelemente und Zutaten und gegen all das was, was ich dachte, dass es einen guten Foodblog ausmacht. Die Rufe nach Authentizität, dem wahren Essen und zu Zeigen wie es wirklich aussieht, sind in diesen Gruppen wirklich richtig laut. Entsprechend werden dort auch vor allem ganz normale Fotos gepostet. Ohne Arrangement, ohne hier noch ein bisschen Mehl zur Deko, dort noch ein bisschen mehr Schatten, da noch ein Garn, um einen Farbklecks zu setzen.


Für mich Grund genug, dich heute auch mal ein bisschen hinter die Kulissen schauen zu lassen. Ganz einfach, um dir zu zeigen, dass bei mir genauso Küchenchaos herrscht, ich manchmal stundenlang mit Aufräumen beschäftigt bin und ich, wenn ich koche, genauso auch die 20 Jahre alten Rührschüsseln verwende, die sicher in irgendeiner Form auch bei dir rumstehen.

Dazu habe ich mir zwei relativ aktuelle Beiträge herausgesucht anhand von denen ich dir das mal zeigen möchte. Im ersten Beitrag geht es um das Homemade Ciabatta mit getrockneten Tomaten. Auf meinem Eröffnungsfoto siehst du das fertig gestaltete Foto für den Beitrag. Und hier nun ein Blick in meine altbackenen Schüsseln, mein Trittleiterchen (die Füße die du dort siehst sind übrigens Absicht), ganz authentisch in unserer Küche. Es wundert mich fast, dass nicht noch eine unserer Katzen auf dem roten Teppich sitzt. Genauso und nicht anders habe ich die drei verschiedenen Brote vorbereitet. Hin und wieder mal Mehl zugegeben, gefaltet und abgewartet bis der Teig soweit war.


Das zweite Foto zeigt dir nun die Vorbereitungen zur Entstehung des eigentlichen Fotos. Da siehst du den goldbespannten Reflektor rechts, der das Tageslicht des Fensters auf der linken Seite zurückwirft, unten im Bild den Fernauslöster und den Objektivdeckel, beides nur schnell hingeworfen.

Interessant ist vielleicht auch der Hintergrund. Da handelt es sich nämlich um meinen eigentlich weiß bemalten Regalboden, den ich einfach umgedreht habe. Darauf steht ein umgedrehtes Tablett, das sicher schon 40 Jahre alt ist und das ich bei meiner Oma abgestaubt habe sowie die anderen Utensilien für das Foto.

Achja, fotografiert ist das ganze selbstverständlich auf dem Bett. Nichts mit tollem Fototisch, super Tageslichtlampen und professionellem Equipment. Vermutlich ist die Kamera das einzig Professionelle, das ich für die Fotos verwende. Der Rest ist meist nur Kreativität und geschicktes Wegräumen oder drum herum Fotografieren.


Beim zweiten Beitrag siehst du nun einen Ausschnitt von der Blogger Wiesn Woche 2015 bei der ich zusammen mit Christina, einer lieben Dekobloggerin ein bayrisches Wiesnmenü gezaubert habe. Von Christina stammt die gesamte Deko für den Beitrag. Oben wieder das fertige Foto und hier unten siehst du meine Gäste auf der Bierbank sitzen.

Tatsächlich standen da unsere zwei Stative mitten im Garten, die Dekokiste von Christina, der benutze Grill vom Vorabend und die Alltagsgartenstühle gleich daneben. Niemand von uns war festlich in Tracht gekleidet oder hatte sich sonderlich schick gemacht.
Wir waren alle nur da, um einen schönen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen, gemeinsam zu essen und zu spielen. Und ja, zugegeben Christina und ich waren natürlich da, um Fotos für unsere Wiesn Woche zu schießen.

Aber ansonsten hatten wir einen ganz gemütlichen und unspektakulären Nachmittag. Vermutlich sieht es bei dir im Garten sogar weitaus weniger chaotisch aus, oder?


Ich kann den Frust mancher verstehen, die ein durchgestyltes Foodfoto sehen und sich danach fragen: "Was ist daran denn noch Echt?!"

Ich für meinen Teil begreife meine Foodfotografie als wunderbar kreative Sache, die mir unglaublich viel Freude bereitet und auf die ich in dieser Form nicht verzichten mag. Ich weiß aber auch, dass Vieles davon extra dafür arrangiert ist und dazu stehe ich auch. Ich sehe es als Kunstform. Wie ein Maler der sich Gedanken über sein Bild macht, mache ich mir Gedanken wie und mit welchen Farben der Lebensmittel ich ein schönes Bild "malen" kann.

Im Alltag hingegen esse ich ganz normal. Ohne viel Deko, ohne viel Arrangement oder durchgestylten Tellern. Da gibt es abends manchmal ein belegtes Brot und gut ist es.

Hin und wieder gibt es aber auch ausgefallene Sachen, die so toll sind, dass ich sie am liebsten so wie sie sind auf dem Blog veröffentlichen würde, es aber einfach nicht tue, weil ich ansonsten dem Stil dieses Blogs nicht mehr gerecht werden würde. Das ist teilweise auch sehr, sehr schade.
Gehört aber dazu.

Bestes Beispiel war der Mohn-Marzipanpudding. Da waren die ersten zwei Portionen so schnell aufgegessen, dass ich noch nicht mal dran dachte überhaupt ein Set dafür aufzubauen. Erst beim dritten Anlauf, 2 Wochen später, war es dann geplant ein richtiges Foodfoto daraus zu machen.

Und jetzt ist meine direkte Frage an dich, und ich hoffe tatsächlich sehr auf eine rege Diskussion zum Thema. Wie siehst du das Ganze? Bist du es auch leid durchgestylte Foodfotos zu sehen? Möchtest du das wahre Essen? Siehst du Foodfotografie auch als eine kreative Art zu Fotografieren?
Und natürlich will ich wissen, wie dir der Einblick hinter die Kulissen gefallen hat. Möchtest du mehr in dieser Art sehen?


Ich freue mich auf deine Antworten und sage:
Danke für's Lesen, Mitdiskutieren und Antworten.




Baiser aus der Mikrowelle - so einfach geht's

19. Oktober 2015 Kommentieren / Ausdrucken?


Eine kleine Naschkatze war ich schon immer. Richtig toll fand ich vor allem fluffiges Zuckerzeug. Schaumküsse, gefüllte Waffeln und Baiser. Baiser hatte es mir in meiner Kindheit schon richtig angetan und ich erinnere mich ganz genau, dass man beim Bäcker um die Ecke diese tollen Meringue-Kringel kaufen konnte, die einfach Baiser in seiner göttichsten Reinstform sind. Als ich dann älter wurde und mich mehr und mehr für das Kochen und Backen interessiert habe, wollte ich natürlich unbedingt selbst Baiser machen. Aber, dass das so aufwendig ist und die Trocknungszeit ewig dauert hätte ich nie gedacht. So kam es dann, dass ich meine Lieblingssüßigkeit ganz schnell durch etwas anderes ersetzt habe. Kuchen zum Beispiel finde ich immer richtig toll. Geht leicht und schnell und besonders liebe ich ihn, wenn er Obst, Schokolade UND etwas Knuspriges in sich vereint.


Aber ich schweife schon wieder ab. Bleiben wir beim Baiser. Vor einiger Zeit war ich mal wieder auf YouTube unterwegs. Da gucke ich mir sehr gerne Koch-und Backvideos an. Ich bin beispielsweise ein riesiger Fan von Cookingwithdog. Aber diesmal blieb mein Blick an einem ganz anderen Video hängen. Ein Video, das mir versprach innerhalb von nur drei Minuten zu perfektem, köstlichen Baiser zu kommen. Hier kannst du dir das Three-Minute Baiser Video ansehen.
Faszinierend oder? Klar, dass ich das ausprobieren musste.
Gerüstet mit Eiweiß und Puderzucker, stand ich aufgeregt in der Küche. Und siehe da: Es funktioniert! Baiser in nur wenigen Minuten. Köstlich, fluffig, knusprig, zuckrig. Genau so wie Baiser eben sein muss. Und das Schönste: kein ewiges Warten bis die Baisers im Ofen endlich getrocknet sind.


Endlich rücken Pavlova Törtchen in greifbare Nähe. Und weil ich's in letzter Zeit einfach liebe, schnelle Sachen in der Küche zu zaubern, fand ich es natürlich toll, als ich eine ganz schnelle Rezeptanregung gefunden hatte. Wieso die Baisertörtchen nicht mal mit ganz einfachem Beerenquark füllen, so wie hier? Das geht schnell und macht kaum Arbeit. Super, wenn man spontan die beste Freundin erwartet und mal so richtig auffahren will, ohne wirklich Zeit zu haben.


Hier also nochmal das gesamte Rezept für dich zum nachmachen.

Du brauchst:

Für das Baiser:
1 Eiweiß
250-300g Puderzucker

Für die Füllung:
4-5 EL Quark
200g TK-Beeren 7 frische sind noch besser, aber gerade ja nicht so toll zu bekommen.
1 Päckchen Vanillezucker
einige EL Mineralwasser

Für das Baiser das Eiweiß einfach mit dem Puderzucker zu einer Kugel verkneten. Das ist eine recht klebrige Angelegenheit. Guimmihandschuhe helfen da. Dann daraus kleine etwa 1-2cm große Kügelchen formen. Etwas platt drücken und mit viel Abstand auf einen Teller setzen, auf den du vorher ein Blatt Küchenpapier gelegt hast. Danach bei 1 Stufe unter der vollen Power deiner Mikrowelle 1:30 - 2:00 Minuten backen. Teste das am Besten bei den ersten paar Baisers.

Für die Füllung dann  Quark, Zucker und Mineralwasser mit einem Schneebesen glatt rühren und Beeren vorsichtig untermengen. Quark auf den Baisertörtchen verteilen und gleich servieren.

Rezeptanregung: gesundheit.gelbeseiten.de



Übrigen möchte ich wirklich gerne mal deine Meinung zu meinem letzten Foto hören. Das rechte, direkt hier über meinem Text. Als ich das meinem besten Freund zeigte, da war seine Reaktion irgendwie nicht so wie ich erhofft hatte. Er meinte nur: "Ach, ich weiß ned recht, das schaut so explodiert aus!"

Was sagst du? Ist das als Food-Foto noch vorzeigbar? Oder wird es den leckeren Baiser nicht gerecht?

Ich bin neugierig, was du dazu sagst und freue mich auf deinen Kommentar.

Vielen Dank für's Lesen, Nachmachen und Kommentieren.



{Apfel - Saison} Hot Apple Pie nach Sweet Paul

15. Oktober 2015 1 Kommentar Ausdrucken?


Herbstzeit ist Erntezeit! Und bei mir heißt Herbst: Kulinarische Hochsaison. Da werden zahlreiche Kürbisse verspeist und Äpfel in alle nur erdenklichen Formen verbacken. In Hot Apple Pie zum Beispiel, wie heute, oder in Apfel-Pfannkuchen mit Karamell und Fleur de Sel, Apple Crumble und machmal packe ich Apfel sogar zusammen mit Kürbis in eine leckere Suppe.

Das Rezept dafür gibt es bald auf dem Blog. Denn jedes Jahr kreiere ich mindestens eine neue Version meiner Kürbissuppe. Hier und hier findet ihr die Rezepte zu den vorherigen Jahren.
Eigentlich könnte ich dieses Jahr zusätzlich auch eine richtig kleine Rubrik nur für Apfel-Gerichte einrichten. So viele Äpfel wie ich dieses Jahr schon verarbeitet habe und noch verarbeiten werde kannst du dich jetzt schon auf einige weitere Rezepte freuen.
 

Heute möchte ich dir erstmal ein Rezept für einen leckeren Apple Pie vorstellen. In dem reiht sich nämlich Apfel an Apfel. Aber das Ganze geht natürlich nicht ohne eine kleine Geschichte dazu.

Als Blogger bekommst du ja hin und wieder Kooperationsanfragen. Manchmal sind die so abstrus, dass sich in mir einfach alles umdreht. Von Anfragen über einen Artikel über Babykleidung, der mit den Worten eingeleitet wird: "Bei meinen Recherchen zum Thema Babykleidung bin ich auf deinen Blog gestoßen..." (Wie bitte?! Hallo? Ich bin ein Foodblog und habe noch nie über Babykleidung geschrieben! Wie kommst du auf mich?), aber auch zum Thema Kreditkarten, übrigens mit einer ähnlichen Einleitung, war schon einiges dabei bei dem ich mir sprichwörtlich ans Hirn gegriffen habe.



Umso schöner ist es dann, wenn dann Emails im Postfach auf mich warten, die mich wirklich sofort begeistern. Und genau so eine Email erreichte mich letzte Woche von Jakob. Jakob arbeitet in Kiel bei falkemedia. Sicher kennst du den Verlag, wenn du, wie ich, ein Foodzeitschrifenjunkie bist. Falkemedia verlegt hier in Deutschland das Sweet Paul Magazin, das ich beispielsweise schon seit der zweiten Ausgabe fest abonniert habe.
Jakob schrieb mir also eine nette Email und machte mich auf eine kleine Neuerung aus dem Hause falkemedia aufmerksam. Denn Foodzeitschriften beschränken sich ja mittlerweile nicht mehr nur auf Printausgaben, sondern produzieren auch nützliche Apps.
Normalerweise bin ich kein App-Fan in der Küche. Beim Kochen oder Backen nebenbei noch auf dem Touchscreen des Tablets oder Smartphones umherwischen? Für mich nicht vorstellbar. Ich leide beim Kochen eh fast schon unter einem Händewaschzwang, wenn ich in der Küche hantiere. Dann habe ich immer nasse Finger und bin eh nur am Hände abtrocknen. Ein Touchscreen kommt für mich da eigentlich nicht in Frage.

Witzigerweise muss ich bei der Simply Yummy App von falkemedia das Tablet nicht mal mit in die Küche nehmen, denn die Rezepte sind dort so schön einfach beschrieben und visuell umgesetzt, dass ich mir das super merken kann. Auch die Mengenangaben sind da dann kein Problem.
Daumen hoch also für Simply Yummy, denn diese App finde ich wirklich "Simply" und "Yummy".


Und damit du dir jetzt nicht nur denkst: "Ja, ja.. jetzt erzählt sie mir wie toll die App doch ist und am Ende schmeckt das ganze gar nicht oder die Rezepte gelingen mir nicht als Backanfänger..." Habe ich mir einfach mal ein Apfel Rezept aus der App rausgesucht und am Wochenende für dich ausprobiert. Und weißt du was mich dabei am meisten beeindruckt hat? Ich hatte alle Zutaten für den Hot Apple Pie der Simply Yummy App im Haus.
Neugierig?

Hier das Apple Pie Rezept für dich, dass du wie gesagt auch auf dem Tablet mit in die Küche nehmen kannst.

Für eine 24cm Tarteform

Teig:
250g Mehl
1 Prise Salz
100g kalte Butter
50g Zucker
1 Eigelb
Schale einer halben Bio Zitrone

30g Schokocookies
Butter zum Einfetten der Form
Mehl zum Verarbeiten

Belag:
500g geschälte Äpfel
30g brauner Zucker oder Kokosblütenzucker (ich nehme den aus der Box vom nu3InsiderClub* Danke für die schöne Box, liebe Katrin und liebe Juliana!)
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zimt

1.) Vermische Mehl mit Salz, Butter, Zucker Eigelb, Zitronenschale und 1-2 EL kaltem Wasser zügig zu einem glatten Teig. Den Teig wickelst du anschließend in Folie, drückst ihn etwas flach und legst ihn für 2 Stunden in den Kühlschrank.

2.)Schäle die Äpfel, putze und entkerne sie und schneide sie anschließend in sehr feine Spalten. Mische den braunen Zucker oder Kokosblütenzucker (der hat übrigens eine sehr feine Karamellnote) mit Vanillezucker und Zimt. Heize deinen Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Pie- oder Tarteform mit etwas Butter ein.

3.) Zerbösel die Cookies zu feinen Krümeln.

4.) Nimm 2/3 vom Teig ab und rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn zu einem Kreis aus. Gib nun diesen Teigkreis in die Form. Am besten geht das, indem du den Teig über das Nudelholz aufrollst und mit Hilfe des Nudelholzes in die Form legst. Drücke den Teig an den Rändern gut fest und schneide überstehenden Teig ab. Stich den Boden mehrmals mit einer Gabel ein.

5.) Streue die Cookiebrösel auf den Boden und verteile die Apfelspalten gleichmäßig darauf.

6.) Rolle den restliche Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche aus und schneide ihn in ca. 1 cm breite Streifen. Das kannst du mit einem Messer oder einem Teigrad machen.

7.) Lege nun diese Teigstreifen als Gitter auf die Apfelfüllung und drücke sie an den Rändern fest. Überschüssigen Teig schneidest du mit dem Messer oder deinem Teigrad ab.

8.) Backe den Pie im unteren Drittel des heißen Ofens 35-40 Minuten. Nimm ihn heraus und lasse ihn leicht abkühlen. Schneide den Pie in Stücke und serviere ihn lauwarm.



Ach, eh ichs noch vergesse. Die Simply Yummy App ist übrigens kostenlos. Also kannst du sie einfach mal ohne Nachteile ausprobieren und vielleicht magst du ja auch mal etwas nachbacken.

Wie gehst du mit den "Neuen Medien" in der Küche um? Hat das Tablet bei dir auch Sperrzone, wenn's ans Kochen und Backen geht? Bin nur ich so schlimm mit dem andauernden Händewaschen beim Kochen, oder kannst auch du davon ein Lied singen?
Ich bin neugierig...

Danke fürs Lesen, Nachmachen und Kommentieren. Ich freu mich auf dich.

*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.


{unterwegs} Ein Wochenende mit Wein - Teil 2

7. Oktober 2015 Kommentieren / Ausdrucken?


Wenn du hier schon ein wenig länger mit liest, erinnerst du dich sicher daran, dass ich letzes Jahr überraschend Post bekam und von der Firma Langguth Erben Weine an die Mosel zum Winzerfest eingeladen wurde. Hier kannst du meine Eindrücke vom letzten Jahr nachlesen. Damals fand an diesem Wochenende auch ein kleiner Workshop statt, in dem nach unserer Meinung zur Marke gefragt wurde und nach Verbesserungsmöglichkeiten. Dabei herausgekommen ist jetzt, ein Jahr später, eine große Wein Community - die Erben-Gemeinschaft, die sich nun jährlich in einer kleinen Gruppe zum Winzerfest an der Mosel trifft. Und auch dieses Jahr war ich wieder mit dabei. Diesmal sogar mit der ehrenvollen Aufgabe ein Dessert für 40 Gäste zu kreiiren. Aber dazu später mehr.

Viel lieber möchte ich dir erstmal ein paar Eindrücke vom Wochenende beschreiben.
Die stolzen 500 Kilometer von meinem Zuhause bis an die Mosel habe ich tatsächlich mit meinem kleinen 24 Jahre alten Peugeot 205 bewältigt. Von dem hätte ja niemand geglaubt, dass ich jemals ankommen würde, aber ich bin jetzt stolzer den je auf dieses Auto. Ein kleines Abenteuer war es trotzdem. Seither träume ich davon mit ihm mal bis nach Frankreich ans Meer zu fahren, aber ich merke schon, ich schweife ab.


Zurück an die Mosel. Dort ging es dann gleich los mit etwas Action. Das Dessert für 40 Gäste sollte vorbereitet werden. Zusammen mit Kim, Steffi, unseren Begleitungen und natürlich der liebsten Verena ging es tatkräftig ans Werk.
Ausgedacht hatten wir uns eine fruchtig-sahnige Frischkäse-Mohn-Creme auf Rotweintrauben mit knackigem Haselnuskrokant.
Klingt das nicht für dich auch schon wie Musik in den Ohren? Damit du es auch mal probieren kannst, oder falls du dabei warst, es nochmal nachkochen kannst, gibt's gleich noch das Rezept dazu.
Vorher muss ich dir aber noch unbedingt von den erschwerten Bedingungen berichten.
Wir waren gerade Mitten in den Vorbereitungen: Stromausfall. Oh weh! Hast du dir schon mal Gedanken gemacht was es im Zweifelsfall bedeutet für 40 Personen Sahne ohne Strom zu schlagen? Ich bin ja wirklich kreativ was Küchenpannen angeht, aber das (!), - das stellt sogar mich auf eine harte Probe.
Verena wurde immer blasser, trotzdem blieben wir aber erstmal locker. Zum Glück stand in der Küche ein Gasherd, sodass wir immerhin die Mohnmasse aufkochen und die Rotweintrauben veredeln konnte. Aber langsam wurde es eng.

Zum Glück kam einige Zeit später der Hausmeister, der Strom lief wieder und das Dessert war gerettet. Nochmal alles gut gegangen! Schau mal Katha von Katha.kocht! und auch Yvonne von experimenteausmeinerkueche.de habenauch noch einige hübsche Fotos vom Dessert geschossen. Danke dafür! Ich bin nämlich so gut wie gar nicht dazu gekommen. Einzig einen Einblick inden voll gefüllten Dessertkühlschrank kann ich dir gewähren.


Jetzt aber genug geschwärmt, hier kommt das Rezept. Keine Angst, du musst nicht für 40 Gäste kochen, ich habe es für dich und 5 weitere Gäste aufgeschrieben.

400 g Frischkäse
2 Becher Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
80 g Zucker
50 g Mohn gemahlen, besser noch Dampfmohn

1 Vanilleschote
60 ml Erben Spätburgunder
20 g Zucker
600 g rote Tafeltrauben
300 ml    Erben Spätburgunder
3 EL Speisestärke  
1 Prise Zimt
100 g Zucker

300 g Zucker
60 g gehackt oder gemahlene Haselnüsse
40 g Butter

Den Mohn zusammen mit der Vanilleschote und dem ausgekratzen Mark, sowie 10-20g Zucker, je nachdem wie süß du es magst, und 60-80ml Spätbrugunder aufkochen lassen und die Flüssigkeit fast verkochen lassen, sodass der Mohn eindickt. Sollte der Mohn nicht eindicken, hilft dir hier etwas Stärke mit Wein vermischt weiter. Zum Auskühlen beiseite stellen.

Währenddessen die Fruchschicht kochen. Dazu kernlose Tafeltrauben halbieren und mit 250ml Spätburgunder lieblich, 100g Zucker, Zimt, und der restlichen Vanilleschote plus Mark aufkochen lassen. Die restlichen 50ml Wein mit der Stärke verrühren und in die heißen Trauben geben. Das ganze eindicken lassen. Dabei gut rühren, damit sich keine Klumpen bilden. Zum Auskühlen beiseite stellen.

Den Frischkäse mit einem Schluck Sahne und dem Zucker glattrühren. Den Rest Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die ausgekühlte Mohnmasse unter den Frischkäse rühren und die steif geschlagene Sahne unterheben. Kalt stellen.

Für den Krokant 300g Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, die Butter unterziehen und die Haselnüsse hineinrühren. Nicht zu dunkel werden lassen, da es sonst bitter schmeckt. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech glatt streichen und auskühlen lassen. Zum Dekorieren in Stücke brechen.

Jetzt gehts ans Schichten. Dazu erst die Rotwein-Traubenschicht ins Glas füllen, Mohn-Frischkäsecreme daraufgeben und mit Haselnusskrokant und Zitronenmelisse dekorieren.



Danach ging das Get-together entspannt weiter. Leckere vegane Snacks, eine tolle Weinverkostung im schwarzen Glas, sozusagen blind und viele nette Gespäche mit den anderen Teilnehmern rundeten den Abend ab. Danach fiel ich erstmal wie tot ins Bett.

Am nächsten Tag hieß es dann wieder: Rauf auf den Weinberg! Denn dort erwartete uns eine wundervolle Winzervesper auf die ich mich schon seit letzem Jahr wieder gefreut habe. Mit toller Aussicht und mitten auf dem Weinberg ließen wirs uns so richtig gutgehen. Genossen Speis' und Trank und freuten uns auf ein weiteres Highlight des Wochenendes.

Nämlich ein Workshop zum Thema Food- and Winepairing. Der mich persönlich total umgehauen hat. Ich liebe das Spiel mit den verschiedensten Aromen und habe zu dem Thema bestimmt 3 Bücher im Schrank stehen. Toll, wie sich der Geschmack entwickelt, wenn man verschiedene Aromen kombiniert. Und was für eine tolle Veränderung das ergibt, kann man bei der Kombination von Wein und Essen, denke ich, am Besten feststellen.

Mein Lieblingsbeispiel: Ein guter Roséwein, wir tranken Erben Cabernet Sauvignon Rosé Réserve Trocken zusammen mit einem Bissen in einen Weinbergpfirsich. Jeder Geschmack, Wein und Pfirsich stehen grundsätzlich für sich alleine. Isst man aber den Pfirsich und trinkt ein Schlückchen Rosé dazu, schmeckt man auf einmal ein ganzes Erdbeerfeld im Mund. Für mich ein richtig tolles Erlebnis.



Abends erwartete uns dann ein kleiner Empfang in Garten der Villa Langguth, bei dem wir ein weiteres Mal unsere Geschmacksknospen zum explodieren bringen durften. Diesmal ging es darum Wein mit verschiedenen Käsesorten zu kombinieren. Ich verspreche dir, dabei schwebte  nicht nur ich im 7. Wein-Käse Himmel, wenn ich mich da so umgesehen habe, ging es mindestens 90% der anderen Gäste genauso. Dass Wein mit dem richtigen Käse kombiniert wie flüssiger Honig schmecken kann, hätte ich niemals gedacht.

Du siehst, bei einem solchen Wochenende macht man richtig eindrucksvolle Erfahrungen.

Anschließend erwartete uns ein stimmungsvolles Dinner im Weinkeller. Und die Präsentation, des Erben-Crowdsourcing Weins, der mit Hilfe aller Erben-Wein Community Mitglieder entstanden ist.  Mittels 16 verschiedenen Abstimmungen konnten wir nämlich entscheiden, wie der neue Wein werden sollte, in welcher Verpackung und vor allem wie das neue Ettikett dazu aussehen sollte.
Ein Highlight pur.

Für mich aber auch ein Highlight, die Gäste an meinem Tisch, mit denen ich wundervolle Gespräche führte und deren Bekanntschaft mich wirklich sehr gefreut hat. Am Tisch saßen nämlich Dani&Michael von flowersonmyplate und Kim und Max mit denen ich am Tag zuvor das wunderbare Dessert vorbereitet habe. Danke für eure wunderbare Gesellschaft!



Ein weiteres Highlight gab es für mich an diesem Abend auch noch, aber davon erzähle ich dir, wenn die Zeit reif ist. Bleib neugierig.

Hast du schon mal an einem Wein und Foodpairing Workshop teilgenommen? Was waren deine Erfahrungen? Welche Foodparingvarianten kennst du? Hast du gute Tipps für mich?
Ich freue mich auf deine Anregungen.

Danke fürs Lesen, vielleicht sogar Nachkochen und Kommentieren.

{Herbst} von Hirse und Apfel-Karamell-Pfannkuchen

30. September 2015 5 Kommentare / Ausdrucken?


Es gibt ja immer wieder so seltsame Futtergelüste. Letzte Woche zum Beispiel, beim Einkaufen in unserem örtlichen Drogeriemarkt, da fällt mir ein Päckchen Hirse ins Auge und ich denke mir:

"Hirse, das klingt doch mal gesund. Das wolltest du doch schon länger mal ausprobieren. Und außerdem wird's wirklich mal wieder Zeit ein bisschen weniger Süßkram zu essen. Mensch, du hast ganz schön ungesund gelebt. Komm, die nimmst du jetzt mit, die ist gesund und bestimmt auch richtig lecker. Damit schaffst du locker dich vernünftig zu ernähren."

Das 500g Päckchen Hirse wanderte in den Einkaufskorb und ich trug es stolz und mit den besten Vorsätzen nach Hause. Dort wanderte es erstmal in den Schrank und wurde fest für den nächsten Morgen eingeplant. Mit einem richtig tollen Gefühl ging ich abends ins Bett. Immerhin wollte ich ja am nächsten Morgen etwas für mich total Neues essen.


Sicher fragst du dich jetzt warum ich hier die ganze Zeit von Hirse erzähle und kein einziges Körnchen davon auf nur irgendeinem der Fotos zu sehen ist. Was ist da nur wieder schief gelaufen?

Nicht, dass du jetzt noch auf falsche Gedanken kommst. Ich führe dich hier nicht hinters Licht und habe die Hirse im Pfannkuchen eingebacken oder gar darunter versteckt, hab' ich ehrlich nicht. Sie ist schlicht und ergreifend einfach nicht da. Denn das was du hier siehst ist nichts anderes, als ein wunderbar saftiger, knuspriger Apfelpfannkuchen unter einer richtig dicken Schicht Karamell mit Fleur de Sel.
So ganz und gar nicht gesund oder nach Plan. Dafür aber umso leckerer.

Und das kam so:
Mein erster Gedanke am Morgen nach dem Hirsekauf, ich hatte die Augen kaum auf und lag noch träumend im Bett, war: "Karamell!!"
Und damit ist glaube ich auch schon alles gesagt. Gegen einen so starken Gedanken bereits beim Aufwachen kommt man einfach nicht an. Ganz schnell manifestierte sich in mir dann die Idee von Äpfeln und Karamell und zwar so sehr, dass ich die Kombination aus beidem schon fast schmecken konnte.
Zutaten für Pfannkuchen sind bei uns immer im Haus und so tapste ich, noch im Schlafanzug, in die Küche, stand mit nackten Füße auf den kühlen Fliesen und rührte Pfannkuchenteig zusammen, schälte Äpfel und ärgerte unsere Nachbarn mit frühmorgendlichem Karamellduft.
So und nicht anders war das.


Und hier nun das Rezept für meinen Apfel-Karamell-Pfannkuchen:
Reicht genau für Einen.

1 Apfel geschält und in Scheiben geschnitten, das Kerngehäuse entfernt
1 Ei
150ml Milch
70-80g Mehl
1 Prise Salz
Etwas Butter

3-4 EL Zucker
1 EL Butter
1 Prise Fleur de Sel

Für den Teig, das Ei, die Milch, Mehl und Salz zu einem schönen Pfannkuchenteig zusammenrühren. Eventuell etwas stehen lassen, damit sich die Mehlklumpen auflösen. Etwas Butter in der Pfanne heiß werden lassen und einen schönen Pfannkuchen backen. In den noch flüssigen Teig die Apfelscheiben geben und mitbacken lassen. Einmal wenden.
Wenn der Pfannkuchen fertig ist, herausnehmen und auf einem Teller beiseitestellen.

Jetzt in der selben Pfanne den Zucker schmelzen lassen und abwarten bis er eine goldene Farbe annimmt. Achtung! Nicht zu stark bräunen denn er verbrennt leicht. 1 EL Butter einrühren und von der heißen Flamme nehmen. Nun das flüssige Karamell über den Pfannkuchen gießen und mit einigen Flocken Fleur de Sel bestreuen. Fertig.



Hirse gab es dann eben zum Abendessen. Der gute Vorsatz wurde trotzdem noch erfüllt. Tschakka! Sicherlich wird sie dir demnächst auch hier in irgendeiner Form begegnen. Warte nur ab.

Wie gehst du denn mit Futtergelüsten um? Wachst du auch manchmal morgens auf, ein bestimmtes Gericht im Sinn habend? Oder stehe ich damit alleine da?

Nebenbei bemerkt sind die Äpfel, die du hier siehst von unserem eigenen Apfelbaum. Den habe ich selbst, da war ich noch sehr klein, ausgesucht. Mittlerweile ist er schon groß und lässt uns Jahr für Jahr richtig tolle Äpfel ernten. Hast du auch einen eigenen Obstbaum?
Ich freue mich darauf deine Geschichten zu hören!

Danke fürs Lesen, Nachmachen und Kommentieren!



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