{homemade} Ciabatta mit getrockneten Oliven

26. August 2015 1 Kommentar / Ausdrucken?



Es gibt ja Dinge, die sind für uns so selbstverständlich, dass wir gar nicht mehr drüber Nachdenken. Zum Beispiel Brot einkaufen. Oft beim Bäcker, öfter jedoch im Supermarkt. Brot gehört bei uns im Haushalt dazu. Jede Woche eins. Das gibt's zum Frühstück, als Snack in der Arbeit und als "Brotzeit" am Abend. Nicht jeden Tag, aber oft.

Und genauso oft, denke ich an Abende als meine Mutter frisch gebackenes Brot vom Einkaufen mitbrachte. Brot, das noch warm vom Ofen war und das so frisch einfach am Besten schmeckt. Kaum fand es den Weg in die Küche, wurde auch schon das Messer gezückt und das "Renftl", wie wir zu Hause liebevoll den Brotanschnitt nennen, abgeschnitten und brüderlich geteilt. Denn das ist doch das beste Stück vom Brot, oder was meinst du?
Die Kruste schön knusprig und ganz weich die Krume. - So muss es sein.


Dass Brot kaufen aber leichter ist und schneller geht als Brot selber backen weiß jeder, der sich schon einmal informiert hat wie gutes Brot eigentlich hergestellt wird. Mal abgesehen von Brotbackmischungen und Brotbackautomat. Denn der übernimmt das Ganze in 3 Stunden oder weniger. Aber irgendwie geht mir dabei das Erfolgserlebnis verloren. Die Ungeduld und Neugier ob die wenigen Zutaten die man zusammengerührt hat wirklich ein Brot ergeben.

Also wirklich selbst Hand anlegen. Den Teig ansetzen, stundenlang darauf warten, dass der Vorteig fertig ist und das Mehl sich mit dem Wasser und der Hefe verbunden hat, allein das ist schon entspannte Aufregung.
Ein gutes Brot braucht Zeit. Und wahrscheinlich ist es genau deswegen ein kleines Highlight das "Renftl" des selbstgebackenen Ciabattas anzuschneiden.


Wenn dann nach einem langen qualvollem Tag des Wartens und des Teig faltens endlich die Stunde schlägt und der noch weiche Ciabattateig in den Ofen darf, freue ich mich schon auf den herrlichen Duft, der wenige Minuten später die ganze Wohnung erfüllen wird und selbst meine Nachbarn neidisch macht.
Gibt es einen besseren, heimeligeren und wärmeren Duft als den von frisch gebackenem Brot? Ist das nicht ein Willkommensempfang nach einem harten Arbeitstag? Hach, ... von mir aus könnte es tagtäglich so duften. Da fallen mir die Yankee Candles ein, die du sicher auch kennst, warum gibt es dort nicht einen Food-Duft nach Brot? Wär' das nicht was?


Wer nun schon immer mal selbst Brot backen wollte, der kommt ja mittlerweile, so wie auch ich, kaum noch um den Blog Plötzblog von Lutz drum rum. Dort gibt es wirklich Brotzrezepte für alle Lebenslagen und ich war schlichtweg von dieser riesigen Rezeptsammlung beeindruckt.
 - Auf den ersten Blick.
Auf den zweiten Blick, dann doch etwas sehr schockiert, wie aufwendig es ist gutes Brot selbst zu machen. Fast schon eingeschüchtert wollte ich das Projekt Homemade Brot beiseite legen, aber nach einiger Zeit und intensiver Recherche, konnte ich endlich auch ein Rezept finden, das für mich als Brot-Back-Neuling leicht und einfach nachmachbar erschien. Und weil ich dieses Brot nun insgesamt schon 3 Mal gebacken habe und es jedes mal spielend gelungen ist. Präsentiere ich dir nun endlich auch hier Lutz' Ciabatta-Rezept, das ich jedoch ein klein wenig abgewandelt habe. Hier habe ich übrigens schon mal vom Ciabatta erzählt. Das war an einem "Abend mit Freunden". Da gab es selbstgebackenes Ciabatta als Bruscetta.

Ein Ciabatta ist es aus wenigen einfachen Gründen geworden.
1) es beinhaltet nur 4 Zutaten, die meistens eh immer im Haus sind
2) es ist unglaublich einfach
3) es ist gelingsicher
4) die Wartezeit darauf hält sich im Vergleich zu anderen Brotsorten in Grenzen

Hätte ich jedoch ein so einfaches Rezept für ein leckeres Sauerteigbrot für den Einstieg gefunden, dann würdest du hier wohl kaum ein Ciabatta mit Oliven und getrockneten Tomaten sehen, sondern wohl einen kräftig, urigen Brotlaib. Simplicity siegt!


Hier nun aber das einfache Rezept mit nur 4 Grundzutaten und einigen Vorschlägen, wie du es nach deinem Geschmack anpassen kannst.

Für einen Laib Ciabatta brauchst du:

Vorteig:

150g Weizenmehl (Lutz schlägt 550er vor, ich habe 405er genommen, also das Handelsübliche, für mich passt das)
75g Wasser
1g Trockenhefe

Hauptteig:

der gesamte Vorteig
150g Weizenmehl (s.o.)
140g Wasser
1g Trockenhefe
6g Salz

Optional: getrocknete Tomaten ohne Öl, getrocknete Oliven

Die Zutaten für den Vorteig gut durchmischen und dann bei Zimmertemperatur 12-14 Stunden ruhen lassen. Dann die anderen Zutaten hinzufügen, Tomaten und Oliven noch weglassen, und ordentlich durchkneten. Wer keine Knetmaschine hat, wie ich, nimmt den Handrührer mit Knethaken.

Danach den Teig 1 Stunde ruhen lassen. Anschließend dehnen und falten, jetzt auch die Tomaten und/oder Oliven unterkneten. Wenn der Teig arg matschig ist, hilft etwas Mehl. Aber nicht zu viel. Wieder für eine Stunde ruhen lassen. Dann wieder dehnen und Falten. Nochmal eine Stunde ruhen lassen und danach den Teig vorsichtig Falten und in die Endform geben. Ich habe ihn an dieser Stelle ins Gärkörbchen* gesetzt. Dabei immer gut darauf achten, dass nicht zuviel Luft herausgedrückt wird. Dann nochmal 60-90 Minuten ruhen lassen und ab aufs Backblech damit. Wer Baguettes formen möchte, dem sei ein Baguetteblech* empfohlen.

Das Backblech nun in den auf 220°C vorgeheizten Ofen geben, in den du beim Aufheizen ein kleines Schüsselchen Wasser gestellt hast, damit die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Dieses aber vorher wieder entfernen. Nach 20 Minuten sollte die Temperatur auf 180° gedrosselt werden und nochmal 15 Minuten weiter gebacken werden.
Achte auch drauf, für's Brotbacken Ober-/Unterhitze zu verwenden, damit du so hohe Temperaturen erreichst.

 Nach 35 Minuten Backzeit ist es fertig und du kannst dich auf warmes Ciabatta freuen.




Tipp:
Zieh dir zum Durchkneten und zum Falten des Teigs Einweggummihandschuhe an. Die kannst du danach einfach, ohne ewiges Abwaschen der Teigreste von den Fingern, wegwerfen. Erspart Mühe, Arbeit und einen Haufen Wasser! Finger sauber, Bäcker glücklich!



Wie du sicher schon bemerkt hast, liebe ich Brot und Brotbacken. Da es aber zeitlich wirklich sehr aufwendig ist, komme ich leider viel zu selten dazu. Für ein tolles Wochenendprojekt ist dieses Rezept aber super und ich kann mir wunderbar vorstellen, das nächste Ciabatta mit getrockneten Kräutern zu backen. Hmmm.... ich rieche schon förmlich den Duft.

Was sind deine Erfahrungen mit Brot? Hast du auch Kindheitserinnerungen ans gemeinsame Brot essen? Schon mal selbst probiert, oder ein gutes Rezept für mich auf Lager? Lass es mich wissen. Ich freue mich drüber.

Danke an dieser Stelle für's Lesen, Nachmachen und Kommentieren.



Auch bei Jörg Nerlich von meincupcake.de möchte ich mich an dieser Stelle bedanken. Mit seiner Hilfe konnte dieser Beitrag in dieser Form realisiert werden. Danke!


*Dieser Beitrag enthält gesponserte Inhalte.

Waage: Bloomingville*
Gärkörbchen: KitchenCraft*
Bäckergarn:  Krima&isa*
nicht auf den Fotos, aber verwendet - Baguetteform: masterclass*

Keine Angst vor selbstgemachtem Salatdressing - So meisterst du es...

21. August 2015 3 Kommentare Ausdrucken?


Vor ein paar Jahren sah es bei mir in der Küche etwas anders aus. Und dabei spreche ich jetzt nicht von einem Umstyling unserer Küchenzeile. Denn die ist wahrlich gleich geblieben. Vielmehr geht es um die Art zu kochen und vor allem der Fakt, dass ich regelmäßig total überfordert war ein  gelungenes Salatdressing auf den Tisch zu bringen. Zum Glück gibt es ja Salatdressing im Tütchen! Juhuuu ... Der Griff zum Tütchen war damals fester Bestandteil meines Salatrituals und wehe wenn mal keins mehr im Vorratsschrank war.
Aber so wie sich die Leidenschaft fürs Kochen ändert, so wächst auch die Lust am Experimentieren und die macht ja bekanntlich vor gar nichts halt. Auch nicht vor meiner jahrelangen Abscheu und Angst selbst Salatdressings zu kreieren.

Irgendwann kam für mich dann der Moment endlich aus der Tütchen-Komfortzone auszubrechen. Die Angst vor fehlenden Hilfsmitteln zu überwinden und selbst zu Essig und Öl zu greifen. Au weia...



Jetzt, einige Jahre später, kann ich stolz verkünden, ich bin Salattütchen-clean. Die Herstellung eines Salatdressings oder einer Marinade lässt mich nicht mehr die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, den Salat in den Kühlschrank zurücklegen und leise rückwärts aus der Küche heraus schleichen. Souverän, teilweise selbstverständlich auch aufgesetzt souverän, man darf ja nur nicht seine Schwächen durchblitzen lassen, greife ich zu Salz, Pfeffer, Kräutern und einigen weiteren ständig wechselnden Zutaten und freue mich jedes mal wenns richtig schmeckt.
Ganz ohne Tütchen und Co.

Und meine Erfolgsstory, die eines bekennenden Ex-Salattütchen-Junkies, geht sogar noch ein klein bisschen weiter. Nicht nur einmal ist es mir passiert, dass wie selbstverständlich die Salatschüssel an mich weitergereicht wurde, der fertig geputzte Salat darin, mit der Bitte: "Occcchh... könntest du nicht, vielleicht?"



In den kommenden Tagen soll es, zumindest bei uns, auch wieder wärmer werden. Und ich bin mir sicher, dann landet nicht nur auf meinem Tisch wieder mehr Salat, sondern auch auf deinem, oder täusche ich mich?

Und damit du genauso souverän ein Salatdressing zaubern kannst, das alle umhaut, hier meine Geling-Tipps:

1) Verwende immer mehr Öl als Essig, ein Verhältnis von 3:2 finde ich optimal, kommt aber auch auch die Säure des Essigs oder des Zitronen-/Limettensafts drauf an.

2) Verwende als Basis einen guten Schluck Wasser.

3) Rühre dein Dressing in einem Glas an und gib die einzelnen Zutaten nicht direkt über den Salat. So können sich die Aromen des Dressings besser miteinander verbinden.

4) Kräuter, Zwiebeln etc. dürfen ruhig, ganz fein geschnitten mit ins Glas wandern.

5) Versuche neue Rezepte.

Und damit du Punkt 5. gleich umsetzen kannst, hier das Lila-Heidelbeeren-Dressing-Rezept das du auf den Fotos sehen kannst.

Du brauchst:
Als Basis einen großen Schluck Wasser,
den Saft einer großen Limette,
3 EL Sojasauce (Ich habe die helle Sojasauce von Kikkoman* verwendet, die ist süßer),
1 Handvoll Heidelbeeren,
3 EL Olivenöl,
1 TL Sesam,
Salz, Pfeffer nach Geschmack,

Alle Zutaten gibst du am besten in ein hohes Gefäß und pürierst es ordentlich mit dem Pürierstab durch. Dadurch erhält das Dressing eine sehr cremige Konsistenz.

Richtig lecker dazu schmeckt ein Salat aus: verschiedenen Blattsalaten (ich hatte Lollo Bianco, Lollo Rosso und Kopfsalat), Nektarinen, Tomaten, Heidelbeeren und Ziegenkäse.
Damit holst du dir ganz bunt den Sommer auf den Teller.



Ein weiteres tolles und schnelles Rezept gebe ich dir noch zum Schluss mir. Das kommt bei uns fast jeden Tag auf den Salat.

Als Grundlage nimmst du wieder einen Schluck Wasser. Dazu gibst du:
1 Tl Senf
1 Tl Honig
2-3 EL Öl
1-2 EL Essig oder Zitronensaft
Salz oder Gemüsebrühpulver
Pfeffer
Gartenkräuter, je nachdem was du in deinen Kräuterbeeten so findest,
1/2 kleingeschnittene Zwiebel

Alle Zutaten mit einer Gabel gut durchmixen und schon hast du ein wundervolles und leckeres Honig-Senf-Dressing, das zu fast allen Salatvariationen passt.

Das Wichtigste beim Dressing machen: Hab Mut! :)


Zum Schluss möchte ich mich noch bei Kikkoman Deutschland* bedanken für das nette Testpäckchen mit Sojasaucen, das mich vor einigen Wochen erreicht hat. Damit konnte ich nämlich mal ausprobieren, ob sich Sojasauce tatsächlich auch für Salatdressings eignet. Und ja, das tut sie! Danke dafür!

An dich, du lieber Leser, auch ein großes "Danke" für's Lesen, Nachmachen, Mitmachen und Kommentieren.
Verrate mir doch mal, ob du vielleich auch zu den anonymen Salatdressing-Tütchen Benutzern gehört hast? Wie du aus deiner Komfortzone ausgebrochen bist, oder aber auch schlicht und einfach dein liebstes Salatdressingrezept. Ich freu mich drauf!



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Mit nur drei Zutaten zum perfekten Frosting - Salzbrezel-Cupcakes

18. August 2015 6 Kommentare Ausdrucken?


Ich bin begeistert! Begeistert darüber, dass ich mal wieder kalte Füße und Hände habe. Begeistert, dass ich am Wochenende in den Bergen einmal richtig klatsch nass vom Regen auf der Berghütte angekommen bin. Begeistert darüber, dass mich Mister M. gestern vor dem Nachhausefahren gefragt hat, ob es nicht ohne Jacke, nur mit dem dünnen Pulli zu frisch sei.
Ich bin begeistert, dass es kühler ist.
Denn nun endlich kann ich dir eine meiner liebsten schokoladigen Leckereien zeigen ohne, dass sie oder du beim nachmachen davon schmilzt. Sie wartet nämlich schon genauso lange auf ihren großen Auftritt, wie wir in den vergangenen Wochen auf Regen.

Zum ersten mal veröffentlicht habe ich das Rezept für meine Salzbrezel-Cupcakes bei Isabelle von www.uebersee-maedchen.de. Sie hatte nämlich vor einigen Monaten Blog-Geburtstag und bat mich um einen Gastbeitrag. Das war sogar noch vor meinem Aufenthalt in Asien. Also fast schon eine gefühlte Ewigkeit her. Da war es im Mai noch etwas kühler und man musste nicht Angst haben, dass das Schokofrosting durch die Finger rinnt vor lauter Wärme.


Und da wären wir auch schon beim Knackpunkt. Wärme und Frosting will nicht so recht zusammen passen. Bestimmt kannst auch du ein Lied davon singen und dir ist mit Sicherheit mindestens einmal in deiner Cupcake Karriere (was ein Wortspiel) das Frosting einfach so vom  Muffin gerutscht, oder? Es gab Tage, da wollte einfach nichts auf dem Muffin halten und sowieso gab's schlussendlich dann nur Sauerei und Matsch in der Küche. Vom anschließenden Cupcake Nervenzusammenbruch mal ganz abgesehen. Denn Cupcakes bäckt man ja nie ohne Grund. Sicher hattest du für morgen, für die anstehende Hochzeit versprochen Cupcakes mitzubringen. Und nun dieses Chaos. Sehenswert? Fehlanzeige!

Genauso passiert ist das übrigens einer Kollegin meiner Mutter. Die sich zum Glück an die Cupcakes erinnert hat, die ich mal mit in die Firma geschickt hatte. Das mache ich sehr gerne, denn 12 saftige Cupcakes alleine essen? Könnte ich sicher, aber das wäre viel zu Schade. "Happiness is only real when shared" - Frei nach einem meiner Lieblingsfilme "Into the wild". Außerdem macht Teilen nicht dick! :)

Aber ich schweife vom Thema ab. Zurück in die Küche von Frau A., der Kollegin meiner Mutter. Dort macht sich Küchenchaos und Verzweiflung breit. Panik steigt auf. Das Frosting matscht, die Küche gleicht einem Schlachtfeld.
Dann die rettende Geschmackserinnerung auf der Zunge und der Einfall:
 "Ich brauche das Rezept, denn da war das Frosting gut, fest, lecker und genau wie es sein sollte."

Also hat sie, so hat sie mir das später erzählt, den gesamten Blog durchforstet auf der Suche nach dem Rezept. Und nun Schande über mich, ich hatte diese Cupcakes gar nicht gebloggt. Die waren wohl mal wieder schneller aufgegessen als ich die Kamera in die Hand nehmen konnte. Also kein Rezept, kein Foto, nichts. - Panik im Forstinglager von Frau A.!

Zum Glück gibt es noch das gute alte Telefon.. und ich kann dir versichern, sie hat das Rezept rechtzeitig erhalten. Die Hochzeits-Cupcakes waren gerettet, die Küchenfee A. konnte die Braut und ihre Gäste glücklich machen und die Hochzeit schlussendlich doch noch stattfinden.


Damit nun du nicht auch irgendwann in eine solch' missliche Lage kommst, verzweifelt die Blogsuche malträtieren musst, um anschließend panisch im Internet nach meiner Telefonnummer zu suchen, rücke ich lieber gleich mit dem Rezept raus.

Für 8 Cupcakes brauchst du:

Zutaten für 8 große Cupcakes:
50g Zartbitterschokolade
80g Vollmilchschokolade
170g Butter
2 Eier
50g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
50g Salzbrezeln (im Mixer zu Pulver zerkleinert) + einige für die Deko
1 EL Mehl
1 Prise Salz

Frosting:

200g Frischkäse
80g Butter
100g Zartbitterschokolade
100g Vollmilchschokolade

Für den Teig die Schokolade zusammen mit der Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier, Zucker und Vanillezucker cremig und schaumig schlagen, lass dir dabei Zeit. Nach drei Minuten wird das richtig toll. Dann die Schokobutter unterrühren. Brezelpulver und Mehl mit der Prise Salz vermischen und schnell unter den Schokoteig rühren.
Jetzt in Muffinförmchen aufteilen und bei 175° Ober-Unterhitze etwa 20 Minuten backen.

Währenddessen kannst du für das Frosting die Schokolade schmelzen und die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, sodass sie weich wird. Alles zusammen mit dem Frischkäse verrühren und kalt stellen.

Muffins auskühlen lassen und mit gekühltem Frosting in wunderschöne Cupcakes verwandeln. Einige Salzbrezeln zum Dekorieren verwenden.

War das nicht einfach?


Besonders toll finde ich übrigens die Kombination aus Schokolade und Salz. Eine Verbindung die meine zwei liebsten Geschmackskomponenten miteinander vereint. Salz und Schokolade. Die göttlichste Kombination überhaupt. Aber auch eine Kombination die die Gesellschaft spaltet. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Selbst in meiner Familie gibt es beide Lager. Diskussionen sind da vorprogrammiert, wenn du verstehst was ich meine.

Nichtsdestotrotz, entscheide dich doch selbst. Das Beste am Rezept ist übrigens, dass du das Frosting auch für jeden anderen Cupcake verwenden kannst. Sogar mit weißer Schokolade, wenn du ein helles Frosting möchtest. Gelinggarantie inklusive ganz ohne Küchen-Cupcake-Panik. Das ist doch mal ein Wort oder?

Was ist dir schon mal missliches in der Küche passiert? Worüber konntest du im Nachhinein herzlich lachen und welche Geschichten gibt es bei dir aus der Küche? Ich freu' mich auf deine Antwort!

Danke für's Lesen, Nachmachen und Kommentieren!


Kuchenteller: Myndig von Ikea
Tortenständer: Miss Étoile* von meincupcake.de
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{Fernweh} Thailändische Roti Pancakes

11. August 2015 3 Kommentare / Ausdrucken?


Die letzten Tage habe ich mich immer wieder gefragt, ob es nicht zu warm ist, um etwas Süßes zu bloggen. So richtig in die Küche stellen und einen Kuchen backen kann ich mir bei den Temperaturen zur Zeit einfach nicht richtig vorstellen.
Aber was Süßes geht doch immer, was meinst du?
Zum Glück habe ich mich erinnert, dass ich während meines Thailand-Aufenthalts im Juni auch mit süßen Leckereien voll auf meine Kosten gekommen bin. Und da war es erst warm. Mit den aktuellen Temperaturen hier kommen wir der Wärme von Thailand schon sehr nahe.

Süß, geht also immer.
Auf Koh Chang, der Insel auf der ich etwas mehr als eine Woche verbracht habe, konnte ich zum ersten mal Roti-Pancakes probieren. Und ich war begeistert.


Thailändische Pfannkuchen sind aber etwas Besonderes. Denn sie werden nicht wie unsere Pfannkuchen, nein ich meine keine Berliner :)  mit einem dünnflüssigen Teig gemacht, sondern vielmehr aus kleinen Teigkugeln ausgezogen und in heißem Fett ausgebacken.
Kulinarisch war das auf jeden Fall ein schönes Highlight meiner Reise. Ich war sogar so begeistert davon, dass ich fast schon sagen könnte, ich hätte mich in einen Pfannkuchen verliebt. Aber das würde vielleicht minimal zu weit gehen, also bleibe ich lieber bei der wahren Geschichte. Und die kommt jetzt:


Neugierig wie ich bei fast allen kulinarischen Genüssen bin, wagte ich mich an einem Abend an einen Roti Pancake Stand. Die Thailänderin dort war sehr sympathisch, verstand mich gut und lächelte mich so offen und freundlich an, dass ich schon gar nicht mehr zurück konnte. Fasziniert davon, wie schnell der thailändische Pfannkuchen mit Banane und Schokosoße fertig war, stand ich vor dem typischen thailändischen Streetfood Motorrad und konnte mein Glück beim ersten Bissen in das knusprige Teigstückchen kaum fassen.
Knusprig, süß, salzig, buttrig und die Kombination aus Schokolade und Bananen. - Ich war im reinsten Roti Pancake Himmel.
Dummerweise, ach was heißt dummerweise, viel mehr zum Glück hatte ich an dem Abend meine Kamera nicht mit dabei und so musste ich leider, leider (Ironiemodus aus) am nächsten Nachmittag nochmal zum Pancake Streetfood Motorad mit der lächelnden Thai zurückkehren.


Die war dann sogar so freundlich und hat mich kurzerhand alle Schritte bis zum fertigen Thai Pfannkuchen fotografieren lassen. Sodass ich dir nun Alles Schritt für Schritt zeigen kann, damit du mit dem folgenden Rezept für homemade Thai Roti Pancakes ein klein wenig süßes Thailand zu dir nach Hause holen kannst.
Und das geht sogar einfacher als gedacht. Die Zutaten dafür musst du nicht mal extra einkaufen.

Du brauchst für etwa 7-8 Roti-Pancakes:

250 g Mehl
50 ml Wasser     
1 Ei     
1 El Kokosmilch (als Ersatz geht auch 1 El geschmolzene Butter)     
1 Prise Salz     
1 El Zucker

Zum Ausbacken:
Öl und Butter

Für die Füllung:
1 Banane pro Pancake
Schokosoße

1) Alle Zutaten vermengst du zu einem festen Teig, den du anschließend etwa 30-60min Ruhen lässt. Daraus formst du nun, je nach der Wunschgröße 5-8 Teigkugeln die du mit etwas Öl bepinselt und mit Hilfe eines Nudelholzes so dünn wie möglich ausrollst. Wenn du richtig geschickt bist, versuch doch mal sie mit den Fingern auseinanderzuziehen, wie es die Thai auf den Fotos macht. Ich habe es nicht geschafft.
2) Den dünn ausgerollten Pfannkuchen gibst du nun in eine große heiße, am besten beschichtete Pfanne, mit etwas Butter und Öl.
Sobald der Pfannkuchen an den Rändern leicht braun wird kannst du ihn mit der Füllung deiner Wahl belegen. Ich finde Bananen toll, aber in Thailand wird beispielsweise auch ein Ei hineingeschlagen und auf dem Pfannkuchen verteilt.
3) Anschließend gleich zuklappen und das Pfannkuchen Päckchen einmal wenden. Nun braucht es etwas Geduld, damit die andere Seite schön knusprig wird und dann kann auch schon mit Schokosoße oder gesüßter Kondensmilch serviert werden.



Ich habe das Rezept für dich zu Hause geprobt und bin ehrlich überrascht wie nah es an das Original heran kommt. Für authentische thailändische Roti Pancakes mit Banane und Schoko braucht es allerdings auf jeden Fall ein Streetfood Motorrad, eine lächelnde Thai und die tropische Luft und Wärme des Landes. Aber die Hitze stellt ja momentan eher das kleinste Problem dar.

Roti Pancakes sind für mich Fernweh pur. Was löst bei dir Fernweh aus? Hast du vielleicht sogar auch ein schönes Rezept aus dem Urlaub mitgebracht?
Ich freue mich auf deine Geschichte.

Danke fürs Lesen, Nachmachen, Mitmachen und Kommentieren! :)

Mehr Fernweh-Rezepte gibt es diesen Monat bei ...what Ina loves.






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