Vegane One Pot Pasta - Curry Style

21. Juli 2016 Kommentieren / Ausdrucken?



Wer mich ein bisschen kennt, der weiß dass ich sehr gerne mein eigenes Ding durchziehe. Ich habe eine Meinung, die ich auch vertrete und verteidige. Das war irgendwie schon immer so. Zu meiner Schulzeit bin ich damit sehr oft angeeckt. Man bezeichnete mich gerne als eigenbrödlerisch. Ja, wir wissen alle: Kinder können grausam sein und so war auch meine Schulzeit nicht immer Rosa. Nichtsdestotrotz bin ich erwachsen geworden und füge mich nach wie vor nicht in die breite Masse ein. Viel lieber mache ich mein eigenes Ding, auf meine eigene Art und Weise. Aber hey! - Ich bin jetzt erwachsen, ich darf das! Und wahrscheinlich würdest du hier nicht mitlesen, wenn dir das nicht in irgendeiner Art gefallen würde, oder?

Genau deswegen möchte ich dir heute erzählen, warum ich mich als Blogger sehr oft fehl am Platz fühle unter all den anderen Bloggern. Dazu gibt’s ein tolles One Pot Pasta Gericht, das ironischerweise beim gemeinsamen Kochen mit Isabelle, die auf dem Blog “Übersee Mädchen” schreibt, entstanden ist.

Aber bevor ich erzähle, nimm doch erst mal eine große Portion One Pot Pasta - Curry Style.



One Pot Pasta war ja eine Zeit lang das absolute Trend-Gericht. Warum, das ist mir vollkommen klar! Es mach einfach kaum Arbeit und macht nur einen einzigen Topf schmutzig. Perfekt für alle Faulpelze, die schnell Soulfood brauchen. Auf diversen Kochplattformen werden die verschiedensten Rezepte vorgestellt und ganz vorne dabei ist die mediterrane Variante mit Tomaten, Basilikum und Mozarella. Hoch im Kurs ist auch asiatische One Pot Pasta.

Mir ist das alles zu langweilig. Zusammen mit Isabelle wollte ich etwas kochen, das es so noch nicht gibt. Dabei ist diese One Pot Pasta - Curry Style entstanden, die uns wirklich gut geschmeckt hat:  Würzig, scharf, orientalisch mit dem nötigen Pfiff. Genau nach meinem Geschmack.
Natürlich verrate ich dir auch ein Grundrezept, damit du deine eigene One Pot Pasta kochen kannst. Übrigens kannst du alle Zutaten verwenden, die dir gefallen.
Wichtig ist nur, dass du das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Pasta findest. Denn wenn das nicht klappt, wird die Pasta entweder matschig oder bleibt hart. Beides eher suboptimal.
Damit dir das nicht passiert, verrate ich dir hier das Geheimnis einer jeden One Pot Pasta.
Auf 400g Nudeln brauchst du immer 1,5 Liter Flüssigkeit. Die restlichen Zutaten sind Beiwerk und machen den Style deiner Pasta aus. Merke dir also: Pro 100g Pasta musst du 375 ml Wasser einplanen.
Das ist die ganze Magie! Einfach oder?



Hier kommt also unser Rezept für die

Vegane One Pot Pasta - Curry Style

Man nehme für 3 Portionen:
2 Zehen Knoblauch
3 Karotten
1/2 rote Chili
3 Frühlingszwiebeln
1/2 Zitrone in Scheiben
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 rote Spitzpaprika
5 große Tomaten
2 EL Gemüsebrühpulver
2 EL Olivenöl, wenn du magst
Salz, Pfeffer und etwa 3 TL meiner Gewürzmischung für Goldene Milch (klick)
400g Pasta
1,5 Liter heißes Wasser

Das Gemüse solltest du in kleine Stückchen schneiden. Den Knoblauch und Ingwer in Mini-Würfelchen, ebenso wie die Frühlingszwiebeln und die Chili-Schote. Ich empfehle dir, die Kerne zu entfernen, sonst wird es schon arg scharf. Alles zusammen wandert nun in einen großen Topf und darf für etwa 20-25 Minuten fröhlich vor sich hin köcheln bis die Pasta das Wasser aufgenommen hat und weich ist. Zwischendurch umrühren schadet nicht.


Mit einer ordentlichen Portion One Pot Pasta macht es gleich viel mehr Spaß zu erzählen, warum ich mich sehr oft unter anderen Bloggern fehl am Platz fühle, findest du nicht?
In den letzten Jahren hat sich die Welt der Blogger ziemlich gewandelt. Was früher ein reines Hobby war, bei dem man sich richtig kreativ austoben konnte, sei es nun im Food-, Lifestyle- oder Beauty-Bereich, ist das Bloggen sogar zum Beruf geworden. Auch ich verdiene mein Geld mittlerweile als Social Media and Content Managerin. Quasi als Berufsbloggerin, allerdings nicht selbstständig, wie so viele andere, sondern in Festanstellung.

Was ich aber viel mehr bemerke, gerade wenn ich mir die Kommunikation in den verschiedenen Blogger-Gruppen auf Facebook angucke ist Folgendes:

Viele Blogger sind arrogant geworden. Wenn ich mir manchmal die Diskussionen bezüglich der Kooperationen ansehe greife ich mir an den Kopf und schäme mich. Ich schäme mich dafür, dass ich mich selbst als Blogger bezeichnen muss. Ich fühle mich Fehl am Platz in der breiten Masse der Blogger. Denn wenn es heißt “Lasst euch nicht ausnehmen”, “Keine Kooperation ohne Geld” oder “Unter einem vierstelligen Betrag fange ich nicht einmal an zu bloggen” kommt mir persönlich ein wenig die Galle hoch und ich frage mich wirklich, wann ist Bloggen, das einfach einmal Spaß gemacht hat, das Freundschaften und tolle E-Mail Kontakte hat entstehen lassen, zu einer so geldgeilen Sache geworden?




Ich finde es traurig, sehr traurig. Traurig, dass man sich nicht einmal mehr freuen kann über all die netten Kooperationsanfragen, die immer wieder da sind (Ich winke hier mal schnell zu Verena von Erben Wein, Tim von Lindt, Beata von LovleyPlanner, Kirsten und Juliana von nu3 und Jörg von meincupcake.de rüber). Über die, die nicht für den Blogbeitrag “bezahlen” sondern einfach einmal ein nettes Produktpäkchen verschicken, die durch ihre nette Art und ihre wundervollen Produkte überzeugen. Warum wird so etwas nicht als Wertschätzung begriffen? Als Wertschätzung für tolle Texte, Fotografie oder Engagement?

Stattdessen wird gelästert über Kooperationsanfragen, die klar betonen: “Sorry, für eine redaktionelle Bezahlung haben wir kein Budget.” Sogar Journalisten werden runtergebuttert oder dreist nach einer Bezahlung gefragt, obwohl sie einfach nach Interviewpartnern für einen interessanten Zeitungsartikel Ausschau halten. Merkst du wie absurd das ist? Wo käme der Journalismus hin, wenn Interviewpartner nun auch noch bezahlt würden? Grenzt das dann nicht schon an Bestechung?
Viele Blogger sollten einfach begreifen, dass sie eben keine Redakteure im klassischen Sinne sind, die für jeden Beitrag bezahlt werden.
Vergesst eines nicht: Als Redakteur oder Journalist muss man eine Ausbildung machen! Und die ist meist mit vielen eigenen Kosten und Mühen verbunden. Nur weil man zwei ordentliche Sätze ins Internet posten kann, heißt das nicht, dass man von aller Welt dafür Geld verlangen kann.



Als Social Media Manager sitze ich neben meinem privaten “Hobby”, dem Bloggen, nämlich auch auf der anderen Seite. Ich stehe als Firmenvertreter im E-Mail Kontakt mit Bloggern, bekomme Anfragen und schüttle so oft den Kopf über das, was mir dort als Blog verkauft wird. Da strotzt es von Rechtschreibfehlern, fehlenden Impressen und Produkttestblogs, die ein schlechtes Foto neben dem anderen präsentieren und wahrlich keinen Mehrwert, weder für Firmen noch für Leser, bieten. Leider sind das aber genau die Blogs, die am lautesten nach “Bezahlung” schreien. Und das finde ich, sogar als Privatperson mit einem etwas anderem Hobby, schon sehr dreist.

Deswegen sage ich: Liebe Blogger, kommt runter von eurem hohen Ross! 

Leistet gute und qualitative Arbeit! Seid mit Leidenschaft dabei und erfreut euch an eurem wunderbaren, kreativen und nie langweiligem Hobby - und dann kommen die ernst gemeinten Kooperationsanfragen von ganz alleine und vielleicht ist auch einmal ein kleines Taschengeld mit drin. Denn wir sollten eins nicht vergessen: Für jedes andere “Hobby” investieren wir meistens Geld. Denkt nur an den Sportverein, das Fitnessstudio, die Sucht nach Büchern, die Kino-Karte, den Gitarrenunterricht und all das. In Hobbies steckt man normalerweise Geld hinein, eben weil man mit Leidenschaft dabei ist und für eine Sache brennt. Ich habe noch nie jemanden im Sportverein getroffen, der nach einem halben Jahr gesagt hat: “So, ich kann jetzt einigermaßen Volleyball spielen. Jetzt möchte ich dafür Geld.” Meistens war es genau anders herum. Weil man gut ist und weil man mit Feuer für eine Sache brennt, bekommt man die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen und selbst das geht meistens sehr schleppend.
Denk mal darüber nach!

Ich hoffe inständig, dass ich hiermit eine schöne Diskussion anreiße. Denn die ist meiner Meinung nach längst überfällig.
Vielleicht mache ich mich auch unsympathisch, aber ganz ehrlich? Das ist es mir Wert und wäre für mich nichts Neues.

Der schöne Traum von Yoga - Asana what?!

11. Juli 2016 Kommentieren Ausdrucken?


Woran denkst du, wenn du an Yoga denkst?
Wenn du in etwa so tickst wie ich, dann bist du höchstwahrscheinlich total fasziniert davon, aber von regelmäßigen Yoga-Einheiten in deinem Leben bist du meilenweit entfernt. Du folgst vielleicht sogar einigen tollen Yoga Accounts auf Instagram, hast eine kostenlose Yoga App auf dem Handy installiert und genießt es auch, hin und wieder ein 30 minütiges Anfängerprogramm mitzumachen. Anschließend bist du höchst motiviert und möchtest das viel öfter machen, aber das Tollste daran waren für dich die 5 Minuten Meditation am Ende. Wobei dich dabei das ständige Om bei der Meditation mehr genervt als entspannt hat. Du empfindest Mantras und lautes vor sich hin Gemurmel eher befremdlich. Dadurch macht sich irgendwie ein wenig Fremdscham breit.
Wenn das so auch bei dir ist, dann sage ich: „Willkommen in meiner Welt”.

Obwohl ich von Yoga an sich unglaublich fasziniert bin und weiß, dass einige gezielte Übungen meinem Rücken sicher gut tun würden, weil ich viel zu viel sitze, fällt es mir unglaublich schwer Yoga das abzugewinnen, was alle Yogis als essentiell erachten. Ich spreche hier explizit vom Thema "Energiefluss" und dem "Eins-mit-der-Umwelt-Sein".

Siehst du, wie ich skeptisch mit den Augen rolle? Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich kein sehr spiritueller Mensch bin. Ich glaube an keine höhere Macht und auch nicht an Energieflüsse oder sonst etwas in dieser Art. Entsprechend stößt dieser Yoga Ansatz bei mir auf Granit. Trotz alledem fasziniert es mich immer wieder, wie sehr Menschen darin aufgehen können und so probiere ich mich häufig durch verschiedene Apps, DVDS und Videos.

Zuletzt bin ich beim Asana Index 2 hängen geblieben. Das Projekt dazu erschien mir schlüssig. Alle Übungen, die so genannten Asanas, werden darin erstmal gezielt erklärt. Die beste Voraussetzug also, bevor man sich überhaupt an vollständige Yoga-Programme wagen sollte. Ein etwas anderer Ansatz, der für mich neu und spannend zugleich war. Ich mag es, Dingen auf den Grund zu gehen und sie erstmal zu verstehen, bevor ich sie umsetze. An dieser Stelle kommt mein analytisches Denken zum Vorschein.



Leider war auch dieser eher analytische Yoga Ansatz des Asana Index 2 nichts für mich. Die Idee hinter dem Projekt fand ich wirklich spannend. Leider scheine ich für diese Yoga DVD nicht die richtige Zielgruppe zu sein. Für alle, die sehr tief mit der Yoga-Materie verbunden sind und es gerne schlicht mögen, mag der Asana 2 Index die perfekte Ergänzung sein, um noch tiefer in die Yoga Welt einzutauchen. Ein angehender Yoga-Lehrer und auch Yoga-Profis werden damit wahrscheinlich ihre Erfüllung finden. Für mich, als neugierigen Einsteiger, der mal einen anderen Blickwinkel auf die "Sache mit dem Yoga" haben möchte eher nicht. Schade eigentlich.

Wenn du also, wie ich, eher ein Yoga-Fan bist, der Yoga zum Ausspannen macht und um seinem Rücken etwas Gutes zu tun, also ein Yoga-Fan, für den es weniger um „Energiefluss” und "Eins-mit-der-Umwelt-Sein" geht, dann empfehle ich dir persönlich die kostenlose App „Down Dog”. Die findest du sicher schnell im Play Store. Darin gibt es tolle Musik im Hintergrund und auch die Anleitungen sind ohne langwierige Mantras. Fachbegriffe und indische Bezeichnungen, die man sich sowieso nicht merken kann, geschweige den aussprechen, sind hier nur am Rande erwähnt und spielen so gut wie keine Rolle. Also genau das, was man als faszinierter Yoga-Fan haben möchte, ohne viel Nachzudenken.



Gerne möchte ich Dir aber noch eine meiner liebsten Übungen vorstellen, die ich neben dem Sonnengruß, den ich vor einigen Jahren einmal gelernt habe, gerne habe.
Die „stehende Flankenstreckung” ist eine absolute Anfängerpose, die jeder schafft und die auch in jedem Yoga-Program mindestens einmal vorkommt. Selbst ich habe es geschafft sie für die Fotos, die du hier siehst, lange genug zu halten. Und das, obwohl meine letzte Sporteinheit schon wieder etwas her ist. Lass dich einfach von meinen Fotos inspirieren.

Viel falsch machen kann man nicht. Die Flankenstreckung dient vor allem dazu, sich einmal richtig auszustrecken, die Wirbel zu entlasten und sich selbst ein wenig in die Höhe zu ziehen. Und damit meine ich auch das eigene Selbstbewusstsein. Es handelt sich um eine sehr kraftvolle Pose, die durch die anschließende Seitwärtsbewegung auch noch schön den Rücken dehnt.
Perfekt, nach einem langen Tag im Sitzen. Denn sind wir mal ehrlich, am Schreibtisch kauern wir ja meistens mehr, als uns wirklich aufrecht zu halten. Zumindest ist das bei mir so. Und ich bemühe mich durchaus um eine gesunde Sitzhaltung. Übrigens siehst du auf den Fotos noch eine andere Pose. Und zwar den „herabschauenden Hund”. Diese Pose mag ich sehr gerne. Das liegt aber eher am lustigen Namen.





Die Faszination Yoga bleibt. Ich liebe meine Thai-Yogi-Hose, die ich von meinem Backpacking Urlaub mitgebracht habe und auch meine Lieblingsaccounts auf Instagram werde ich weiter verfolgen und fasziniert jedem Handstand zujubeln. Vielleicht versuche ich mich auch wieder einmal an einem Kopfstand und der ein oder anderen DVD. Der Asana Index wird es wohl eher nicht. Falls du aber möchtest. Hier geht’s zum Amazon-Link*. (*Affiliate)

Dieser Beitrag ist im Rahmen der Blogparade „Blogge deine Asana” entstanden. Ich sage „Danke” für die Organisation, liebe Tanja. Vilas und Lalla, die mit sehr viel Herzblut das Projekt "Asana Index" ins Leben gerufen haben, wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit den restlichen vier DVDs.
 
http://lallaundvilasyoga.de/

Sommercocktails mit Kick

4. Juli 2016 Kommentieren / Ausdrucken?



Die Inspiration nimmt manchmal seltsame Wege. Ich könnte jetzt mit Pinterest anfangen und mich damit in zahlreiche andere Blogposts einreihen, die ihre Inspiration daher nehmen - oder, ich erzähle dir eben welche Wege die Inspiration bei mir nimmt. Die kommt nämlich durch Druck. Jetzt fragst du dich sicher: “Moment, Druck?! Habe ich das richtig gelesen?! Ich dachte doch aber, dass Kreativität und Inspiration nur möglich sind, wenn man entspannt ist.”

Ich bleibe dabei und sage: Druck ist der Schlüssel für Kreativität und zwangsläufig auch für Inspiration. Ich erzähle dir auch gleich warum. Nehmen wir einmal als Beispiel diesen Artikel. Heute soll es um Sommercocktails gehen. Eine leckere Sommererfrischung im Glas. Auf den ersten Blick recht gewöhnlich. Auf den zweiten Blick kommt der versteckte Kick dazu. Aber das erfährst du spätestens bei der Zutatenliste des Rezepts.
Auf die Idee für diese Sommercocktails bin ich gleich auf zweierlei Weise gekommen. Vielmehr bin ich dahin gestoßen worden. Aber lies selbst.


Vielleicht weißt du ja schon, dass ich das Geld für leckere Sommercocktails als firmeneigener Blogger in der Hochzeitsbranche verdiene (Interessiert dich das mehr? Dann lass es mich gerne in einem Kommentar wissen). Ich mache also den lieben langen Tag nichts anderes, als kreative Ideen zu entwickeln, umzusetzen und zu vermarkten.(- ok, ein bisschen mehr ist es dann doch...) Spannend oder? Aber so ganz und gar nicht “entspannend”. Denn der Druck, sich jeden Tag etwas Neues einfallen zu lassen, ist immer da. Zum Glück gibt es kaum Tage, an denen mir nicht irgendeine tolle Idee einfällt, die ich dann zusammen im Team umsetzen kann. Diese Ideen entstehen, so hart das klingen mag, unter Druck, weil genau das eben mein Job ist. Genau dafür werde ich bezahlt. Versagen und sagen: “Upps.. Mir fällt aber gar nix ein”, das geht nicht. Zumindest nicht für meinen persönlichen Anspruch. Wer jetzt denkt, ich würde deswegen 24/7 total unter Strom stehen, mir keine Pausen gönnen und mich total von meinem Job geißeln lassen, der irrt sich. Und das gewaltig. Ich habe ganz im Gegenteil ziemlich viel Spaß daran, denn diesen Druck empfinde ich als sehr gut. Er fordert mich, fördert mich und liefert mir stetig neue Ideen. Er lässt mein Hirn und meine Kreativität dauerhaft auf Hochtouren laufen. Und so hast du diese erfrischenden Sommercocktails unter anderem auch meinem Job zu verdanken. Denn die Idee dazu kam eigentlich während eines Brainstormings im Bürostuhl. Eigentlich wollte ich für den Hochzeitsblog ein Sommercocktail-Special machen, bis mir auffiel: Während der Arbeitszeit Alkohol trinken? Das ist sicher lustig, aber nicht unbedingt produktiv. Also habe ich die Idee schnell in eine andere Richtung geschoben und mixe lieber zuhause vor mich hin. Großer Vorteil: Ich kann das Auto getrost stehen lassen. Mein Kollege ist jetzt zwar ein bisschen traurig, denn er hätte doch so gerne… O-Ton: “Und… Aber… aber… aber… Cocktails… und wenn ich bitte, bitte sage?” Aber nix da.


Auch die zweite Inspiration für diesen Beitrag kam durch etwas Druck. Vor einiger Zeit stand ich ein weiteres Mal mit Tim vom Lindt-Team in E-Mail-Kontakt. Im Winter hat er mir schon einmal ein unauschlagbares, ich betone – un-aus-schlag-bares, Schokoladenangebot gemacht, aus dem am Ende der Beitrag zu Santas Marzipanlikör entstanden ist. Tim bot mir also ein weiteres Mal Schokolade an. Nämlich die neuen Sommerschokoladen von Lindt*. Ich möchte bitte einmal eine Frau kennen lernen, die bei Schokolade ernsthaft “Nein”-sagen kann. Ich kann es nicht und werde regelmäßig bei solchen Angeboten schwach (Teufelszeug!). Also sagte ich zu und baute mir dadurch selbst etwas Druck auf. Eine Kooperation zusagen und nicht halten, das kommt für mich nicht in Frage. Manchmal dauert es zwar etwas länger bis der Beitrag den Weg auf den Blog schafft, aber er kommt.

*Der Beitrag enthält Werbung. Ach neee?!


Ich könnte dir jetzt noch erzählen, dass die Fotos hierzu ebenfalls unter Druck entstanden sind. Willst du das hören? Nein? - Mir egal. Ich erzähle es dir trotzdem. Du kannst ja bis zum Rezept scrollen, aber ich verspreche dir, du wirst etwas verpassen. ;)

Ich liebe den Monat Mai. Warum? Na: Im Mai, da hat man viel frei! Stolze drei Wochen lang hieß es für uns nur vier oder sogar nur drei Tage arbeiten. Das hieß aber auch, vier Tage ohne kreativen Druck verbringen. Vier Tage in denen ich mich hätte entweder entscheiden können, mein Hirn abzuschalten, mit der Gefahr mindestens eine Woche lang keine kreative Idee mehr entwickeln zu können oder eben im Flow zu bleiben. Ich entschied mich für Letzteres und setzte in den vier freien Tagen, vier Fotosets um. Eines davon siehst du hier und glaub mir, ich hatte beim Fotografieren unglaublich viel Spaß. Und das nicht nur, weil das Auto in der Garage bleiben durfte, sondern weil ich einfach total im Workflow abgetaucht bin und so soviel Spaß bei der Arbeit hatte.
Du siehst, Kreativität entsteht durch Druck. Kreativität entsteht, weil man eben kreativ sein muss. Und das ist auch verdammt gut so. Ohne diese einfache Tatsache könnten Designer nicht designen und Texter nicht texten.


Aber nach jeder Arbeit braucht man auch eine Pause.
Und weil du dich jetzt schwer durch meinen Text gearbeitet hast, schlage ich vor, du lässt dich jetzt von exotischen Sommercocktails und exotischen Sommerschokoladen verführen. Glaub mir die Kombination ist göttlich und ich sage an dieser Stelle mal ganz schnell: Danke, Tim! Danke, liebes Lindt-Team*! Danke für den leckeren Schokodruck, den süßen Genuss und die Möglichkeit im Flow zu bleiben. Zum Verbacken sind diese Sommerschokoladen übrigens viel zu schade. Ich plädiere für pur Essen und Cocktail dazu Schlürfen. Und zwar diese zwei Sorten hier:

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Mango-Maracuja Prosecco mit Ingwer-Kick

Der kreative Name verrät es bereits. Für diesen Sommercocktail brauchst du Prosecco und Mango-Maracuja-Saft zu gleichen Teilen. Dazu gibt’s frisch geriebenen Ingwer, - je nachdem wie viel Kick du brauchst, mehr oder eben weniger. Für den richtigen Farbklecks und den Spaß im Glas habe ich mit Minze und Blaubeeren garniert. Schaut nicht nur klasse aus, ist auch verdammt lecker zum Naschen zwischendurch. Noch besser klappt das Naschen mit der passenden Sommerschokolade von Lindt*. Und zwar die Sorte Creation Mango-Maracuja*.

Mango und Maracuja sind nicht so dein Fall? Du liebst rote Cocktails (Ich persönlich gehe dabei ja total nach der Farbe im Glas)? Dann ist der hier vielleicht genau richtig für dich.

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Rosato Prosecco mit Thymian

Dafür brauchst du 1 Teil Ramazotti Rosato und 2 Teile Prosecco. Dazu einige Thymianzweige und Blaubeeren als Garnitur. Wenn du die Blätter vorher etwas knickst und reibst, geben sie ätherische Öle ab, die deinem Cocktail einen schönen kräutrigen Kick verleihen. Das unterstützt die tollen Aromen im Rosato.
Ok. Wir haben einen roten Cocktail. Was fehlt? - Klar! Rote Schokolade! Also zumindest die Füllung sollte rot sein. So wie bei der Lindt Creation Acai*.

Und weil man es beim Thema Schokolade eh schon schwer genug hat, hat Lindt alle exotischen Sorten in eine Pralinenschachtel* gepackt. Traumhaft! So kann man nicht nur alle Cocktails durchprobieren, sondern auch alle Schokoladensorten.
Aber spätestens wenn man alle durchgekostet hat, sollte man das Auto definitiv stehen lassen. Nur so als Tipp…

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Achja, und weil man als Blogger ja immer auch Verantwortung trägt, hier die obligatorische Ermahnung:
Don’t drink and drive - Kenn dein Limit - Übertreibe nicht mit Alkohol. Was vergessen? ;)
Ich hoffe du bist alt genug für Alkohl und den respektvollen Umgang damit. Falls nicht, muss ich dir ganz andere böse Geschichten erzählen und das willst du sicher nicht, oder doch?



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